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rb. Die 1. Mannschaft des FC Schattdorf gewinnt bei der Dernière auf dem Kunstrasen Grundmatte gegen den FC Hochdorf mit 2:1. Nach einem zögerlichen Beginn steigerte sich Schattdorf mit zunehmender Spieldauer und hätte am Ende die Partie mit einem dritten Treffer frühzeitig entscheiden müssen.
Dernièren liegen dem FC Schattdorf offensichtlich gut. Nachdem die Urner im Herbst 2018 bereits die Dernière auf dem Naturrasen Grüner Wald siegreich gestalteten, gewannen sie nun auch jene auf dem Kunstrasen Grundmatte. Denn sofern in den nächsten beiden Wochen alles nach Plan verläuft, war das Spiel gegen den FC Hochdorf das letzte auf dem Kunstrasen Grundmatte; fortan soll wieder auf dem Hauptplatz gepunktet werden. Dass die Dernière am Ende ein Erfolg wurde, war aber nicht von allem Anfang an zu erahnen.

Zu Beginn der Partie hatte Schattdorf Mühe, Betriebstemparatur zu erreichen. Die Präsenz auf zweite Bälle und die Intensität im Zweikampf und Pressing waren ungenügend. Es überraschte in der Folge nicht, dass die Gäste in der 21. Minute durch Brian Közle mit 0:1 in Führung gingen. Közle profitierte davon, dass Schattdorfs Hintermannschaft den Ball nicht genügend klärte und sein Schuss abgelenkt wurde. Für Keeper Raphael Imhof, der nur gerade eine Minute zuvor mirakulös gegen Roger Haldi klärte, blieb dabei keine Abwehrchance. Mehrere Minuten verstrichen, ehe Schattdorf ein erstes Mal tatsächlich gefährlich in den gegnerischen Strafraum vorzustossen vermochte – insbesondere, weil Schattdorfs Offensivleute den direkten Zug zum Tor zu sehr vermissen liessen. Erst kurz vor der Pause setzte sich das Heimteam schlagkräftig in Szene: Ramon Scheibers Flankenball hinter die Abwehr fand den am entfernteren Pfosten heranstürmenden Philipp Zurfluh, der zum Ausgleich einschieben konnte.

Vorentscheidung mehrfach verpasst

Wie bereits in der Partie gegen den Luzerner SC gelang Schattdorf damit kurz vor der Pause erneut ein Treffer zum richtigen Zeitpunkt, wobei sich die Gäste davon wenig beirren liessen. Denn kurz nach Wiederbeginn hatte Hochdorf seine beiden wohl besten Chancen. Zuerst in der 48. Minute, als Schattdorf nach einem Eckball mit vereinten Kräften in letzter Sekunde faktisch auf der Linie retten konnte. Anschliessend in der 52. Minute, als Raphael Wildisen auf der linken Seite seine Gegenspieler stehen liess und Raphael Imhof zu einer weiteren Glanzparade zwang. Dazwischen blieb aber auch das Heimteam nicht untätig. In der 49. Minute beanspruchten auch die Gäste aus dem Luzerner Seetal für einmal Glücksgöttin Fortuna, als Ramon Scheibers Schuss noch auf der Linie geklärt werden konnte. In der Folge blieb die Partie lange Zeit Mittelfeldgeplänkel, bis Schattdorf in der 78. Minute auf direktstem Weg den Führungstreffer erzielte. Nach einem weiten Ball von Keeper Raphael Imhof auf Ramon Scheiber bediente dieser Patrik Stampfli, der nur noch auf den zum Einschieben bereiten Philipp Gisler aufzulegen brauchte. Schattdorf war damit auf bestem Weg, dem bis dato in der Rückrunde ungeschlagenen FC Hochdorf die erste Rückrundenniederlage zuzufügen. Weil Schattdorf im Anschluss gleich drei Hochkaräter ungenutzt liess, blieb die erste Rückrundenniederlage Hochdorfs bis zum Schluss aber in der Schwebe. Erst mit dem Schlusspfiff des souverän arbitrierenden Schiedsrichters war der Sieg in trockenen Tüchern.

FC Schattdorf - FC Hochdorf 2:1 (1:1)
Grundmatte. 200 Zuschauer. SR Zimmermann. Tore: 21. Közle 0:1. 42. Zurfluh 1:1. 78. Philipp Gisler 2:1. FC Schattdorf: Imhof; Schürpf, Bomatter, Häfliger, Zurfluh; Noel Gisler (Patrik Stampfli), Arnold, Wyrsch, Mahrow (84. Lindauer); Scheiber (90. Sandro Stampfli), Joachim Gisler (63. Philipp Gisler). FC Hochdorf: Feer; Kathriner, Williner, Schumacher, Bucher; Közle, Weibel, Wicki, Wildisen; Loshaj (65. Gehrig), Haldi. Bemerkungen: Schattdorf ohne Noah Senn, Pascal Baumann, Nando Lussmann und Franco Heinzer (alle verletzt).