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rb. Die 1. Mannschaft des FC Schattdorf und der FC Littau teilen sich in einer guten 2.Liga-Partie die Punkte. Nachdem Schattdorf in der ersten Hälfte die besseren Möglichkeiten verzeichnete, gehörte Littau die Schlussviertelstunde des Aufeinandertreffens. Am Ende aber zeigten sich beide Teams vor dem Tor zu wenig kaltblütig.

Viel fehlte nicht und das Sechs-Punkte-Spiel zwischen Littau und Schattdorf hätte doch noch einen Sieger gefunden. Denn mit zunehmender Spieldauer gelang es dem Heimteam, je länger je gefährlicher vor den Kasten des FCS-Schlussmannes Raphael Imhof zu gelangen. Den Startschuss dazu gab Linksaussen Simon Britschgi, der seinen tückischen Weitschuss an der 80. Minute an die Querlatte setzte. Anschliessend tauchte Littau gleich drei weitere Male in für Schattdorf ungemütlicher Nähe vor deren Tor auf. Insbesondere Linksaussen Britschgi hatte in der 88. Minute den Matchball eigentlich auf den Füssen.

Infolge fehlender Feinjustierung blieb es aber beim Remis. Einem Remis, das kaum der Zielsetzung des einen oder anderen Teams entsprechen durfte, mit dem sich Schattdorf – auch mit Blick auf die Tabelle – schliesslich aber eher zufriedengeben konnte. Nichtsdestotrotz, die Tabellenlage bleibt weiterhin angespannt, zumal unter Umständen sogar das viertletzte bzw. elfplatzierte Team zum Abstieg in die 3. Liga verdonnert werden kann.

Schattdorf verpasst Führungstreffer

Dass Schattdorf auf diesen elften Tabellenrang bei vier verbleibenden Partien noch immer «einzig» sechs Punkte Vorsprung aufweist, hat mitunter auch mit der ersten Hälfte und dem Beginn der zweiten Hälfte des Duells gegen Littau zu tun. Denn auch wenn Littau Schattdorf mit Diagonalbällen teils in Bedrängnis brachte, so gehörte das Spieldiktat eher der Elf von Martin Hürlimann und Bernhard Scheiber. Schattdorf spielte sich Mal für Mal durch die Mittelfeldreihen der Gastgeber hindurch, verpasste es anschliessend aber, auch im letzten Drittel mit der notwendigen Prise Geduld zielstrebig zu agieren. So blieb es in der gesamten Partie auf Seiten Schattdorfs einzig bei wenigen, ungenutzten Hochkarätern: Etwa dem Weitschuss Joachim Gislers in der 35. Minute, der die Querlatte knapp überflog, dem Schlenzer Noel Gislers an den Pfosten (41. Minute) oder dem in letzter Sekunde gestoppten Sololauf Ramon Scheibers (60.). Am Ende verbleibt Schattdorf mit diesem Remis trotz 31 Punkten noch immer im latenten Abstiegskampf, dem es sich mit einem Sieg beim ersten Spiel auf dem neuen Kunstrasen Grüner Wald gegen den FC Küssnacht a/R aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entledigen könnte.

FC Littau – FC Schattdorf 0:0 (0:0)
Ruopigen. 120 Zuschauer. SR Habermacher. Tore: Fehlanzeige. FC Schattdorf: Raphael Imhof; Tim Häfliger, Ralph Bomatter (68. Philipp Gisler), Franco Heinzer, Philipp Zurfluh; Noel Gisler, Paul Arnold, Joachim Gisler, Robin Mahrow (83. Robin Lindauer); Ramon Scheiber, Patrik Wyrsch (87. Simon Wipfli). Bemerkungen: 80. Lattenschuss Simon Britschgi. Schattdorf ohne Noah Senn, Pascal Baumann, Nando Lussmann, Jonathan Schürpf (alle verletzt), Patrik und Sandro Stampfli (beide abwesend).