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Verdient erkämpftes Unentschieden in letzter Sekunde

Verdient erkämpftes Unentschieden in letzter Sekunde

Im luzernischen Kriens versuchten die Schattdorfer, hoch zu stehen und den Gegner früh unter Druck zu setzen. Mit diesem Pressing sollten Fehler provoziert werden, was in der 17. Minute auch gelang. Der Krienser Goalie wurde unter Druck gesetzt, sein Befreiungsschlag prallte unglücklich ab und fand den Weg ins Tor. Kriens kam seinerseits nach einem Eckball zu einer guten Möglichkeit, doch ein Pfostenschuss verhinderte den Ausgleich.

Im zweiten Viertel verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Spieldauer kam Kriens jedoch immer häufiger vor das Tor des FC Schattdorf. Nach einem Fehler im Spielaufbau tauchte ein Krienser in der 32. Minute alleine vor dem FCS-Keeper auf und nutzte die Chance zum 1:1. Nur drei Minuten später jubelten die Gastgeber erneut und drehten die Partie. Wieder war ein ungenügender Rückpass Auslöser für den Gegentreffer.

Schattdorf zeigte jedoch die gewünschte Reaktion und konnte wieder zum 2:2 ausgleichen. Die Gäste suchten nun den Führungstreffer und verzeichneten einen weiteren Pfostenschuss. Mitte des dritten Viertels ging Kriens etwas entgegen dem Spielverlauf erneut in Führung. Danach verloren die Schattdorfer etwas den Faden und kamen aus dem Tritt. Offensiv konnten sie kaum noch Akzente setzen.

Im Schlussabschnitt kämpfte Rot-Schwarz aufopferungsvoll und versuchte alles. Mehr als ein weiterer Pfostenschuss wollte zunächst jedoch nicht gelingen. Kriens hatte in der 72. Minute sogar die Entscheidung auf dem Fuss. Ein Stürmer zog alleine auf das FCS-Tor los, doch der Schattdorfer Keeper parierte stark.

Kurz vor dem Abpfiff belohnte sich der FCS dann doch noch. Ein Spieler fasste sich ein Herz und hämmerte den Ball mit einem herrlichen Distanzschuss in die Maschen.

Schattdorf konnte die Niederlage buchstäblich in letzter Sekunde abwenden und hatte sich das Unentschieden aufgrund des Spielverlaufs mehr als verdient. Die Erleichterung über den Last-Second-Ausgleich war entsprechend gross. Für die kommenden Spiele gilt es nun, die vielen Eigenfehler abzustellen. Gelingt dies, dürfte mit dem Db wieder zu rechnen sein. (le)

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