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Die 1. Mannschaft des FC Schattdorf gewinnt gegen den FC Muotathal mit 2:1. Durch Tore von Hoxha und Aschwanden fanden die Gastgeber nach einem 0:1 Pausenrückstand in die Partie zurück. Die Trovatelli-Elf war gesamthaft das bessere Team, hatte aber auch Glück, dass die Gäste in Hälfte 1 nicht den einen oder anderen Treffer mehr erzielten. 

Es war zum Ende hin nicht mehr eine derartige Zitterpartie wie noch vor sieben Tagen in Sins. Irgendwie hatte Schattdorf das Spiel besser im Griff, irgendwie schien Muotathal nicht mehr so wirklich an seine Chance zu glauben. Vielleicht aufgrund der aufsässigen Spielweise der Urner, vielleicht aber auch aufgrund der einen Offensivaktion zu viel, welche die Schwyzer in Hälfte 1 ungenutzt und sie in der Schlussviertelstunde an ihrer Durchschlagskraft zweifeln liessen. Denn Schattdorf hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn die Gäste zur Pause nicht bloss um eine Länge, sondern gar um zwei oder allenfalls um drei voraus gewesen wären. Doch da einzig Silvan Schelbert reüssierte – er profitierte von einem kapitalen Fauxpas Bomatters – und die beiden anderen Hochkaräter durch den überzeugend aufspielenden FCS-Aushilfskeeper Mario Trovatelli zunichte gemacht wurden, blieb Rot-Schwarz ein grosser Funken Hoffnung. Schattdorf spielte grundsätzlich gut mit, hatte auch etwas mehr Spielanteile, verzeichnete aber eben keine dieser wirklichen Hochkaräter. Einzig Weitschüsse brachten dann und wann etwas Gefahr vor den gegnerischen Kasten. Derart brenzlig wie vor dem Kasten Trovatellis wurde es aber nie.

Kämpferisches Schattdorf kehrt Partie

Dies änderte sich nach dem Pausentee schon bald. Bereits nach wenigen Minuten setzte Simon Gamma ein erstes Ausrufezeichen, verfehlte das Ziel mit einem Schuss aus der Drehung nur knapp. Dennoch dauerte es 20 Minuten, ehe Driton Hoxha das Leder von der Strafraumgrenze aus in der linken unteren Ecke versteckte. Als dann Stefan Aschwanden in der 77. Minute gar zum Führungstreffer einnickte, war die Partie endgültig gedreht. Schattdorf liess sich in der Folge selten in die eigene Hälfte drücken. Vielmehr gestalteten die Urner das Spiel weiterhin aktiv mit, wodurch sie es den Schwyzer erschwerten, gute Offensivmöglichkeiten zu erspielen. Einzig ein missglückter Befreiungsschlag der Schattdorfer Hintermannschaft bot den Gästen nochmals eine Halbchance. Ansonsten blieb die Trovatelli-Elf bis zum Schlusspfiff standhaft, war durch die Aktionen von Kilian Enz und Simon Gamma dem dritten Treffer gar näher als die Gäste dem Ausgleich.