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Nachdem der neue Schattdorfer Kunstrasen in den vergangenen Wochen bereits seine Feuertaufe mit diversen Partien erlebte, wurde er an Fronleichnam nun ganz offiziell eingeweiht. Zu Beginn den kleinen Feier liess FCS Präsident René Deplazes den langen und aufwändigen Prozess des Projektes Kunstrasen.

Kunst Einweihung

Foto: German Betschart bei der Segnung des Platzes umrahmt von René Deplazes (l. ) und Projektleiter Iwan Bissig. (Bild: Ralph Bomatter)

Speziell erwähnte er einerseits die grosse Unterstützung innerhalb des Vereines, sowie auch die konstruktiven Gespräche und Zusammenarbeit mit Vertretern von der Gemeinde und dem Kanton. Anschliessend war es Zeit für Iwan Bissig, mehr über das Projekt zu erzählen. Er war Leiter der gegründeten Projektgruppe des FC Schattdorfs und somit an der Umsetzung und Planung des Kunstrasens stark beteiligt. Wie schon sein Vorredner liess es sich auch Iwan Bissig nicht nehmen, allen beteiligten Personen zu danken. Dies führt von den Schattdorfer Steuerzahler, über die Frondienstarbeiter bis hin zu den FCS Junioren, welche an einem gelungen Sposorenlauf für einen guten Zweck Runden rennten. Anschliessend blieb Iwan Bissig nichts anderes übrig, als ein symbolischer Teil des Kunstrasen dem Präsidenten zu übergeben und damit zu symbolisieren, dass das Projekt Kunstrasen nun beendet ist und der Platz von den Händen der Projektgruppe zurück zum Verein und damit zur Benützung übergeben werden konnte. Nach den Ausführungen der beiden Vertreter des FCS kamen auch der ehemalige Schattdorfer Gemeindepräsident Rolf Zgraggen sowie auch der neue Landratspräsident Pascal Blöchlinger zu Wort. Denn sowohl der Landrat als auch die Gemeinde Schattdorf leisteten einen grossen Beitrag zur Erfüllung dieser Kunstrasenumrüstung. Dieser Beitrag viel nicht nur durch die Kostengutsprache aus, sondern wiederum steckten einige Gespräche, Sitzungen und Diskussionen hinter dem Ganzen. Schlussendlich betonten aber beide, dass dieses Projekt und das schlussendliche Resultat als voller Erfolg gewertet werden kann. Dass dies möglich wurde, war auch der Mitverdienst von Philipp Zurfluh. Als Vertreter der verantwortlichen Firma Implenia bedankte er sich einerseits für den Auftrag und das geschenkte Vertrauen, andererseits gab er auch interessante Details zur Bauzeit bekannt. Diese war mit 3.5 Monaten nicht nur sportlich angesetzt, sondern auch mehrmals stark durch den langen Winter eingeschrenkt. Nach all den Rednern kam auch der Schattdorfer Pfarrer German Betschart zu Wort. Er segnete den Platz, sodass er die Spieler vor Verletzungen verschone. Wie er betonte, konnte er zwar für Gottessegen sorgen, nicht aber für eine Garantie für Schattdorfer Erfolge. Dafür müssen sich die Rot-Schwarzen Vereinsmitglieder und Spieler schon selber einsetzen. Zum Abschluss umrahmten Franz Zberg, Toni Baumann und Werni Gisler die ganze Eröffnung mit stimmigen Alphornklängen, eher es für die ganzen Anwesenden einen Apero und gratis Risotto gab. Nach der Einweihung dauerte es auch nicht lange, ehe der Kunstrasen gleich wieder voll in Anspruch genommen wurde. Beim Piccolo und FCSler Turnier wurde auf dem neuen Platz alles gegeben und somit für den optimalen Auftakt ins Grümpelturnierwochenende gesorgt.