Schattdorf lässt erneut Punkte liegen

Beim letzten Heimspiel gegen den FC Sempach resultiere am Ende ein enttäuschendes 2:2. Trotz deutlich mehr Spielanteilen konnten die Urner nicht reüssieren. Vor dem Anpfiff verabschiedet und bedankt sich der FCS bei Ramon Scheiber, welche seine Aktivkarriere nach über 200 Spielen beendet. Danke für alles Räms!

Von 1 – 85 das gleiche Spiel

Bereits von Anfang an übernahm Rot-Schwarz das Spieldiktat, griff hoch an und liess den Ball grösstenteils in den eigenen Reihen zirkulieren. Sie erspielten sich mehrere kleine Chancen, bei welchen die Feinjustierung aber noch fehlte. So verpasste Heinzer und auch Scheiber die jeweilige Flanke nur um Zentimeter. Schattdorf hielt das Spiel im Griff und liess Sempach kaum zu Aktionen. In der 17. Setzten die Seeländer zum Konter an, bei welchem ein Sempacher im Strafraum unnötig zu Fall gebracht wurde. Der Fall war klar: Elfmeter. Captain Schnider lief an und verwertete seriös zum 0:1. Der Gegentreffer änderte aber kaum etwas am Spiel. Schattdorf war am Drücker und kam zu Chancen, welche aber deutlich zu wenig konsequent genutzt wurden. In der 27. Minute zeichnete sich der Luzerner Keeper mit zwei starken Paraden am Stück aus. Gegen den Volley von Nico Bissig in der 29. Minute konnte aber auch er nichts mehr tun. Bis zur Pause änderte sich am Spielgeschehen nichts. Pausenfazit: Schattdorf bemüht, muss aber in Sachen Effizienz noch deutlich zulegen.
Nach der Pause das gleiche Bild: Schattdorf spielt und spielt, Sempach schaltet Konter. In der 80. Minute dann eine schöne Ballstaffette der Urner: Pirmin Baumann spielte Ramon Scheiber im 16ner an, dieser leitete stark auf Livio Gisler in die Mitte weiter, welcher den Ball eiskalt im Kasten unterbrachte. Sempach öffnete nun hinten und agierte offensiver. Durch diese neue Ausrichtung entstanden Lücken im Defensivverbund, welche Rot-Schwarz ausnützen wollte.

Ein unglücklicher Zusammenstoss verändert die Situation

In der 85. Stürmte Livio Gisler bei einer Flanke in den Sechzehner und prallte hart mit dem herauseilenden Sempacher Keeper zusammen. Nach dem Zusammenstoss blieben beide Spieler verletzt liegen und konnten nicht mehr weiter tun. An dieser Stelle gute Besserung an die beiden.
Da Schattdorf bereits fünf Mal gewechselt hatte, mussten die letzten Minuten in Unterzahl gespielt werden. So kam es wie es musste. Sempach setzte in der 94. Minute zum Grossangriff an und brachte den Ball nach einem Steilpass im Kasten von Keeper Arnold unter. Kurz darauf, war die Partie vorbei.

Schattdorf muss sich an der eigenen Nase nehmen, denn man kann nach diesem Spiel durchaus von einer 2:2 Niederlage sprechen. Vor allem die Effizienz vor dem gegnerischen Tor lässt zu wünschen übrig, wie auch der Schnitt von 3 Gegentoren pro Spiel ist eindeutig zu hoch. Eine neue Chance erhalten die Schattdorfer am nächsten Freitag gegen den FC Horw.(lm)