Der FC Schattdorf wartet weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Gegen den FC Sempach unterliegen die Urner zuhause mit 0:1. Über weite Strecken hatte der FCS mehr vom Spiel, doch im letzten Drittel fehlte einmal mehr die nötige Konsequenz.

Mehr Ballbesitz, aber zu wenig Durchschlagskraft
Schattdorf übernahm von Beginn weg das Spieldiktat und kam früh zu guten Möglichkeiten. Bereits in der Anfangsphase setzte der FCS erste offensive Akzente, und im Verlauf der ersten Halbzeit häuften sich die Chancen. Linus Arnold, Mattia Schorno und Franco Heinzer kamen allesamt zu guten Abschlüssen, doch entweder fehlte die Präzision oder der gegnerische Keeper war zur Stelle. Auch ein Freistoss von Patrik Stampfli kurz vor der Pause fand seinen Meister im Torhüter. Defensiv liess man kaum etwas zu, sodass das torlose Remis zur Pause aus Schattdorfer Sicht klar zu wenig war.

Sempach trifft – Schattdorf rennt an
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Sempach etwas aktiver, ohne zunächst zwingend zu werden. Schattdorf blieb die spielbestimmende Mannschaft, doch die Durchschlagskraft liess etwas nach. In der 64. Minute dann der Nackenschlag: Mit einer ihrer wenigen klaren Aktionen gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. In der Folge warf der FCS nochmals alles nach vorne. Chancen durch Nico Bissig und Nico Zgraggen blieben ungenutzt, während auf der Gegenseite Yannick Arnold mit zwei starken Paraden sein Team im Spiel hielt.

Schlussphase ohne Happy End
In den letzten Minuten drückte Schattdorf auf den Ausgleich, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Die beste Möglichkeit bot sich in der 87. Minute, als Andri Baumann einen Freistoss gefährlich aufs Tor brachte, der gegnerische Keeper jedoch sensationell reagierte. Auch in der Nachspielzeit blieb der FCS dran, doch es fehlte das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.

Unter dem Strich ist es eine weitere ärgerliche Niederlage für den FC Schattdorf. Zwar hatte der FCS über weite Strecken mehr vom Spiel, doch insgesamt fehlte die nötige Konsequenz im eigenen Auftritt. Vor allem in der ersten Halbzeit blieb man in vielen Aktionen zu wenig zwingend, und genau das wurde am Ende einmal mehr bestraft. (ms)