Schattdorf fehlt weiter der Ertrag
Der FC Schattdorf bleibt auch im vierten Rückrundenspiel ohne Punkte. Auswärts beim FC Gunzwil unterliegen die Urner mit 0:2 – ein Resultat, das aus Schattdorfer Sicht einmal mehr schwer zu schlucken ist. Denn an Chancen mangelte es nicht, am Ende fehlte aber erneut die nötige Konsequenz in den entscheidenden Momenten.
Früher Rückstand nach ordentlichem Start
Die Partie begann aus Sicht des FCS durchaus ansprechend. Bereits in der Anfangsphase sorgte Patrik Stampfli mit einem Freistoss für Gefahr, kurz darauf kam Schattdorf zur nächsten guten Möglichkeit. Umso bitterer war der frühe Rückstand: In der 12. Minute ging Gunzwil nach einem Eckball mit 1:0 in Führung – praktisch mit der ersten gefährlichen Aktion der Gastgeber. Schattdorf liess sich davon zunächst nicht aus dem Konzept bringen und suchte weiter den Weg nach vorne. Noch vor der Pause bot sich eine weitere gute Chance, doch erneut fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz.
Viele Möglichkeiten – Gunzwil trifft erneut
Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCS phasenweise klar das Spielgeschehen. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit kam Schattdorf gleich mehrfach gefährlich vors Tor und drückte auf den Ausgleich. Genau in dieser Phase fiel jedoch der zweite Treffer für die Gastgeber: Gunzwil nutzte einen Angriff eiskalt aus und erhöhte in der 63. Minute auf 2:0. Es war sinnbildlich für den bisherigen Rückrundenverlauf des FCS – vorne blieb vieles Stückwerk, hinten wurde fast jede Nachlässigkeit bestraft.
Wieder ohne Torerfolg
Auch in der Schlussphase versuchte Schattdorf nochmals zu reagieren und kam in der 69. Minute sowie tief in der Nachspielzeit noch zu Möglichkeiten. Doch wie schon in den Wochen zuvor fehlte der Ertrag. So stand am Ende erneut eine Niederlage, obwohl das Spiel durchaus mehr hergegeben hätte.
Unter dem Strich bleibt ein weiteres Spiel, in dem der FC Schattdorf nicht klar unterlegen war, sich aber einmal mehr selber um Zählbares brachte. Der Wille und die Spielanteile waren phasenweise vorhanden, doch solange im letzten Drittel die Konsequenz fehlt, bleibt die Lage in der Rückrunde schwierig.(ms)










