Team Uri Frauen I zieht nach Gala-Auftritt in den Cupfinal ein!
Am vergangenen Dienstag stand für das Team Uri ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Die Urnerinnen reisten zum Cup-Halbfinale nach Alpnach, wo sie auf die SG Obwalden I trafen. Die Gegnerinnen waren ihnen bestens bekannt: Die SG Obwalden I spielt ebenfalls in der 2. Liga. Die Equipe von Svenja Arnold stellte sich auf ein kampfbetontes Spiel ein.
Die Gäste erwischten einen Traumstart. Bereits in der 3. Minute konnten sie das Skore eröffnen. Rachel Arnold war im dritten Anlauf erfolgreich – die ersten beiden Versuche konnte die Torhüterin des Heimteams noch abwehren.
Eine Zeigerumdrehung später traf Nadine Scheiber mit einem herrlichen Weitschuss ausserhalb des Strafraums zum 0:2.
In der 9. Minute wurde den Gastgeberinnen ein Freistoss unmittelbar des Sechzehners zugesprochen. Die Mauer der Urnerinnen lenkte das Geschoss unglücklich und unhaltbar zum 1:2-Anschlusstreffer ab.
In der 22. Minute konnten die Obwaldnerinnen nach einem Eckball zum 2:2 ausgleichen.
Trotz der ärgerlichen Gegentreffer wollten sich die Gäste aus dem Urnerland nicht beunruhigen lassen. Sie wollten ihr Spiel unbeirrt weiterspielen.
Gesagt getan: Innerhalb von drei Minuten erzielten die Urnerinnen drei Treffer!
In der 22. Minute war es Tamara Eller, die nach einem Corner von Anita Arnold herrlich per Volley zum 2:3 traf.
In der 23. Minute verwertete Eliane Furger einen perfekt getimten Freistoss von Anita Arnold zum 2:4.
Zwei Minuten später traf Chiara Arnold mit einem satten Schuss zum 2:5.
Was für ein Feuerwerk der Gäste!
Das Auswärtsteam drückte weiter aufs Gaspedal. Die Hausherrinnen versuchten ihr Glück zumeist mit weiten Bällen. Sie kamen dadurch zu zwei nennenswerten Torchancen, die aber nicht verwertet werden konnten.
Nach einer guten halben Stunde enteilte Tamara Eller dem Abwehrverbund der Obwaldnerinnen, zog in den Strafraum und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoss verwertete Anita Arnold souverän zum 2:6.
Daraufhin passierte nichts Weltwegendes mehr im ersten Durchgang.
Somit stand es zur Pause 6:2 aus Sicht der Urnerinnen.
Die Gäste wollten sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen.
Darum lautete die Devise: Konzentriert bleiben und nicht nachlassen.
Die Obwaldnerinnen starteten schwungvoll in den zweiten Abschnitt und drängten auf das 3:6. Die Urnerinnen bekundeten zu Beginn der zweiten Halbzeit noch ein wenig Mühe den Rhythmus wieder zu finden.
Mit zunehmender Spielzeit fand die Equipe von Svenja Arnold den Faden wieder
und spielte nun wieder souverän auf.
In der 59. Minute traf Tamara Eller nach einem Tohuwabohu im Strafraum des Heimteams zum 2:7.
Die Messe war gelesen. Die Gastgeberinnen waren zwar bemüht, aber sie fanden keinen Zugriff mehr auf die Partie. Im Gegenteil: Das Team Uri powerten weiter und war dem achten Treffer näher als die Obwaldnerinnen ihrem dritten.
Die Verteidigung des Team Uri liess nichts mehr anbrennen. Sie verteidigten die hohen Bälle der Hausherrinnen gekonnt. Und wenn es doch einmal brenzlig wurde,
stand Torhüterin Julia Novacic zur Stelle.
Schlussendlich konnte sich das Team Uri hochverdient mit 2:7 durchsetzen und zieht nach einem tollen Auftritt ins Cupfinale ein! Die Urnerinnen zeigten eine bärenstarke Partie und überzeugten durch spielerische Klasse, Teamwork und Kampfgeist.
Das grosse Finale findet am Samstag, dem 23. Mai 2026 statt.
In Hitzkirch treffen die Urnerinnen auf die Equipe Frauenfussball Seetal.(tb)










