Der FC Schattdorf startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie und übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Mannschaft hatte deutlich mehr Ballbesitz und liess den Ball sauber durch die eigenen Reihen laufen. Doch trotz der spielerischen Überlegenheit fehlte es in der Anfangsphase an der letzten Konsequenz im Abschluss. Küssnacht stand defensiv kompakt, verteidigte diszipliniert und machte die Räume eng, während Schattdorf zwar dominierte, aber zunächst keine zwingenden Torchancen kreieren konnte.

Nach rund 30 Minuten dann der erste richtige Aufreger: Ein langer Ball aus der Schattdorfer Verteidigung segelte über die Abwehrreihe der Küssnachter hinweg und fand Ramon Scheiber, der den herauslaufenden Torhüter mit einem feinen Heber überwinden wollte – doch der Ball verfehlte das Tor knapp. Fast im Gegenzug zeigte Küssnacht seine gefährlichste Aktion der ersten Halbzeit: Ein Angriff über die rechte Seite endete mit einem wuchtigen Abschluss, der jedoch nur an die Latte klatschte.

In der 42. Minute belohnte sich Schattdorf dann endlich für den Aufwand. Wieder war es ein langer Ball, der Ramon Scheiber fand. Dieser behielt im Strafraum die Übersicht und legte quer auf Simon Zurfluh, der nur noch einschieben musste. Das verdiente 0:1 war gleichzeitig der Pausenstand.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Schattdorf den besseren Start. In der 50. Minute setzte sich Yannis Tresch auf der rechten Seite in bester Prime-Ronaldinho-Manier durch, liess die Verteidiger stehen und legte im Strafraum erneut quer. Und wieder stand Simon Zurfluh goldrichtig und erhöhte eiskalt auf 0:2.

Doch die Freude hielt nur kurz. In der 56. Minute vertändelte Schattdorf den Ball in der hintersten Linie, Küssnacht reagierte blitzschnell und verkürzte auf 1:2. Die Partie war wieder offen – zumindest für zwei Minuten.

Denn bereits in der 58. Minute stellte Schattdorf den alten Abstand wieder her. Wieder ging es über die rechte Seite, diesmal mit einer präzisen Flanke von Ramon Scheiber. Und natürlich war es erneut Simon Zurfluh, der zur Stelle war und mit seinem dritten Treffer des Tages den 1:3-Endstand markierte. Ein lupenreiner Hattrick, der die starke Offensivleistung eindrucksvoll krönte.

Mit diesem Sieg verabschiedet sich der FC Schattdorf in die wohlverdiente Sommerpause – und tut dies mit einem guten Gefühl und einem erfolgreichen Abschluss der Saison.

Verabschiedung

Zum Abschluss der Saison möchte sich die zweite Mannschaft des FC Schattdorf von Herzen bei Mathias Lussmann verabschieden. Drei Jahre lang hat er die Mannschaft geprägt – mit Leidenschaft, mit einem unerschütterlichen Glauben an das Team und mit einer menschlichen Wärme, die weit über den Fussballplatz hinausreicht.

Er war nicht nur Trainer, Motivator und manchmal auch Partyplaner. Unter seiner Führung ist die Mannschaft gewachsen – sportlich wie menschlich. Siege wurden gefeiert, Niederlagen gemeinsam getragen, und unzählige Momente bleiben unvergessen.

Der FC Schattdorf sagt: Danke, Mathias. Danke für deine Energie, deine Zeit, deine Hingabe und all die Stunden, die du investiert hast, um diese Mannschaft weiterzubringen.

Wir wünschen dir für deine Zukunft nur das Beste – beruflich wie privat. Du wirst immer ein Teil der Schattdorfer Fussballfamilie bleiben. (sr)

PDF
PDF
PDF
PDF
PDF
PDF
PDF
PDF