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Auswärtsspiel unter der Woche

Am Donnerstag, 2. April 2026, tritt der FC Schattdorf auswärts beim FC Gunzwil an. Anpfiff ist um 20.15 Uhr. Mit dem nächsten Meisterschaftsspiel wartet eine weitere anspruchsvolle Aufgabe auf die Urner.

Schwierige Ausgangslage
Der FC Schattdorf wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Nach drei Spielen ohne Erfolg ist klar, dass nun dringend Punkte hermüssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. In Gunzwil wird dafür eine konzentrierte und kämpferische Leistung über die gesamte Spielzeit gefragt sein.

Erste Punkte als klares Ziel
Die Mannschaft ist gewillt, den Turnaround zu schaffen und endlich wieder Zählbares mitzunehmen. Gerade in einer engen Liga kann ein Erfolg schnell neuen Schwung bringen. Mit der richtigen Einstellung und einer geschlossenen Teamleistung will der FC Schattdorf in Gunzwil den ersten Sieg der Rückrunde einfahren.(ms)

Junioren Trainingslager

20 - 24 Juli 2026 hier anmelden -> Anmeldung Juniorentrainingslager 2026

Der FC Schattdorf wartet weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Gegen den FC Sempach unterliegen die Urner zuhause mit 0:1. Über weite Strecken hatte der FCS mehr vom Spiel, doch im letzten Drittel fehlte einmal mehr die nötige Konsequenz.

Mehr Ballbesitz, aber zu wenig Durchschlagskraft
Schattdorf übernahm von Beginn weg das Spieldiktat und kam früh zu guten Möglichkeiten. Bereits in der Anfangsphase setzte der FCS erste offensive Akzente, und im Verlauf der ersten Halbzeit häuften sich die Chancen. Linus Arnold, Mattia Schorno und Franco Heinzer kamen allesamt zu guten Abschlüssen, doch entweder fehlte die Präzision oder der gegnerische Keeper war zur Stelle. Auch ein Freistoss von Patrik Stampfli kurz vor der Pause fand seinen Meister im Torhüter. Defensiv liess man kaum etwas zu, sodass das torlose Remis zur Pause aus Schattdorfer Sicht klar zu wenig war.

Sempach trifft – Schattdorf rennt an
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Sempach etwas aktiver, ohne zunächst zwingend zu werden. Schattdorf blieb die spielbestimmende Mannschaft, doch die Durchschlagskraft liess etwas nach. In der 64. Minute dann der Nackenschlag: Mit einer ihrer wenigen klaren Aktionen gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. In der Folge warf der FCS nochmals alles nach vorne. Chancen durch Nico Bissig und Nico Zgraggen blieben ungenutzt, während auf der Gegenseite Yannick Arnold mit zwei starken Paraden sein Team im Spiel hielt.

Schlussphase ohne Happy End
In den letzten Minuten drückte Schattdorf auf den Ausgleich, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Die beste Möglichkeit bot sich in der 87. Minute, als Andri Baumann einen Freistoss gefährlich aufs Tor brachte, der gegnerische Keeper jedoch sensationell reagierte. Auch in der Nachspielzeit blieb der FCS dran, doch es fehlte das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.

Unter dem Strich ist es eine weitere ärgerliche Niederlage für den FC Schattdorf. Zwar hatte der FCS über weite Strecken mehr vom Spiel, doch insgesamt fehlte die nötige Konsequenz im eigenen Auftritt. Vor allem in der ersten Halbzeit blieb man in vielen Aktionen zu wenig zwingend, und genau das wurde am Ende einmal mehr bestraft. (ms)

Der FC Schattdorf und Trainer Emanuele De Masi haben nach gemeinsamen Gesprächen entschieden, die Zusammenarbeit nach der laufenden Saison 2025/26 zu beenden. Der auslaufende Vertrag wird im Sommer 2026 nicht verlängert.

Emanuele De Masi hat die 1. Mannschaft des FC Schattdorf seit Sommer 2025 mit grossem Engagement und hoher Fachkompetenz geführt. Unter seiner Leitung hat sich das Team sportlich positiv entwickelt und sich in der ersten Tabellenhälfte der 2. Liga regional etabliert.

Der FC Schattdorf bedankt sich bereits heute herzlich bei Emanuele De Masi für seinen grossen Einsatz zugunsten des Vereins. Bis zum Ende der laufenden Saison wird er die Mannschaft weiterhin mit voller Energie betreuen. Verein und Trainer sind überzeugt, den eingeschlagenen Weg bis zum Saisonende gemeinsam erfolgreich weiterzugehen.

Über die Nachfolgeregelung auf der Trainerposition wird der FC Schattdorf zu gegebener Zeit informieren.

Vorstand FC Schattdorf

Der FC Schattdorf muss den nächsten Rückschlag hinnehmen. Im Nachtragsspiel gegen Goldau setzte es zuhause eine 1:2-Niederlage ab. Besonders bitter: Der FCS zeigte in der ersten Halbzeit einen soliden Auftritt und hatte das Spiel weitgehend im Griff. Nach der Pause liessen die Urner jedoch nach – und spätestens nach dem ersten Gegentreffer war der Zugriff auf die Partie weitgehend weg.

Gute erste Halbzeit bleibt unbelohnt
Vor der Pause machte Schattdorf vieles richtig. Defensiv stand man über weite Strecken stabil, offensiv kam man immer wieder zu guten Ansätzen. Zwar hatte auch Goldau früh eine Möglichkeit, doch der FCS hielt dagegen und war selbst gefährlich. Patrik Stampfli kam zu einer guten Chance, Simon Wipfli scheiterte am gegnerischen Keeper, und auch Skander Agrebi setzte einen Kopfball aufs Tor. Dazu kam, dass Schattdorf im Spiel mit dem Ball und in den Zweikämpfen einen guten Eindruck hinterliess. Zwar gab es defensiv einzelne heikle Momente, unter anderem bei einer gefährlichen Eigentorchance, insgesamt war die erste Halbzeit aber gelungen und hätte durchaus eine Führung verdient gehabt.

Nach der Pause kippt die Partie
Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel jedoch zunehmend auf die Seite der Gäste. Schattdorf liess nach, wirkte weniger kompakt und verlor Schritt für Schritt die Kontrolle. Tim Gisler rettete in der 56. Minute noch stark auf der Linie, doch nach einem Eckball fiel wenig später das 0:1. Und dieser Treffer zeigte Wirkung. Der FCS hatte danach kaum mehr Zugriff aufs Spiel, verlor viele zweite Bälle und kam nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. Goldau nutzte diese Phase konsequent aus und erhöhte kurz darauf per Elfmeter auf 0:2. Yannick Arnold hielt sein Team mit einer starken Parade zwischenzeitlich noch im Spiel, doch insgesamt war Schattdorf in dieser Phase zu passiv.

Anschlusstreffer kommt zu spät
Erst in der Schlussphase bäumte sich der FCS nochmals auf. Patrik Stampfli setzte einen Freistoss ans Aussennetz, eine weitere gute Möglichkeit wurde vom Goldauer Keeper entschärft. In der 80. Minute kam dann nochmals Hoffnung auf: Mattia Schorno lief alleine aufs Tor zu und verkürzte auf 1:2. Für den Ausgleich reichte die Schlussoffensive aber nicht mehr.

Erneut ohne Punkte
Am Ende bleibt für den FC Schattdorf eine bittere Niederlage, weil über weite Strecken durchaus mehr drin gelegen wäre. Vor der Pause stimmte der Auftritt, nach dem Seitenwechsel aber liess man Goldau zu oft gewähren und fand nach dem ersten Gegentor kaum mehr zurück ins Spiel. So stand man trotz ansprechender erster Halbzeit am Schluss erneut mit leeren Händen da. (ms)

Heimspiel gegen den FC Sempach

Am Samstag, 28. März 2026, empfängt der FC Schattdorf den FC Sempach auf dem Sportplatz Grüner Wald. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Nach zwei knappen Niederlagen zum Rückrundenstart will die Mannschaft nun unbedingt die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren.

Schwieriger Start ins neue Jahr
Sowohl auswärts in Eschenbach als auch zuhause gegen Goldau musste sich der FC Schattdorf jeweils knapp geschlagen geben. Trotz guter Phasen in beiden Spielen fehlte am Ende das nötige Quäntchen, um Zählbares mitzunehmen. Umso wichtiger ist es nun, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen und endlich den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren.

Wichtige Punkte im Kampf um die Spitzengruppe
Trotz des schwierigen Rückrundenstarts befindet sich der FC Schattdorf weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle. Mit einem Heimerfolg gegen Sempach könnte man sich jedoch wieder etwas Luft nach hinten verschaffen und die eigene Ausgangslage stabilisieren. Ziel ist es deshalb, mit einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren und den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren. (ms)

Eine Winterpause lang mussten sich die Fussballer des Schattdorfer Ba Teams gedulden bis am vergangenen Wochenende die neue Meisterschaft startete. Lang war auch die Anfahrt zum ersten Auswärtsgegner: Zur Youth-League Absteigerin, der Spielgesellschaft Schötz/Wauwil-Egolzwil musste gut eine Stunde Fahrzeit in kauf genommen werden.

Der Auftakt gestaltete sich nicht nur spannend, sondern auch ziemlich turbulent! In den ersten Minuten dominierte der FC Schattdorf leicht, doch nach und nach bekamen die Spieler aus dem Luzerner Hinterland die Oberhand und erspielten sich einige gute Changen.

Nach rund einer halben Stunde begünstigte ein Fehler in der Schattdorfer Defensive den Führungstreffer der Platzherren.

Erst danach setzte die Mannschaft die Vorgaben Ihres Trainers, Fabrizio Merenda, um. „Spielt aufsässig“ sagte er vor dem Spiel. Dieses für den Gegner unangenehme Spiel zahlte sich aus. Mit einem Doppelschlag kehrte rot/schwarz das Spiel zu einer 1:2 Pausenführung. Mit viel Dampf und den Willen den Ausgleich zu erzielen legten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel los. Mit diesem Druck und der erneuten Mithilfe der Urner Defensive kam der Ausgleich schon bald nach Wiederanpfiff. Und es hätte noch besser kommen sollen, denn in der 52. Minute durften Sie einen Foulpenalty ausführen. Der Schattdorfer Goalie parierte den Schuss, kassierte jedoch eine Gelbe Karte (10 Minuten Strafe) da er die Torlinie vor dem Schuss verlassen hat. Ein Protest eines Feldspielers führte gleich zum nächsten temporären Ausschluss – und zum Wiederholen des Penaltys. Einem Feldspieler gelang es auch diesen Straffstoss zu parieren! In Unterzahl musste Schattdorf während zehn Minuten mit nur neun Akteuren gegen elf Gegner bestehen. Logisch dass die SG Schötz/Wauwil-Egolzwil mit mehr Ballbesitz auf die Führung drückte. Ein weiteres Handspiel im Strafraum führte schliesslich zum dritten Penalty für die Gastgeber – und erneut blieb dieser ungenutzt, da der Ball das Tor verfehlte. Der Führungstreffer fiel jedoch noch während der Überzahlphase. Nach Wiederherstellung der personellen Gleichzahl fand der FC Schattdorf wieder besser ins Spiel und kam vermehrt zu Tormöglichkeiten. Der verdiente Ausgleich gelang mit einem direkt verwandelten Freistoss aus rund 22 Metern. Zehn Minuten vor Schluss folgte der umjubelte Siegtreffer. In der Schlussphase warfen die Gastgeber nochmals alles nach vorne, scheiterten jedoch an der kämpferischen und geschlossenen Defensivleistung der Schattdorfer. (le)

FC Schattdorf 2 – ESC Erstfeld 2

Der FC Schattdorf 2 zeigte im Testspiel gegen den ESC Erstfeld 2 eine überzeugende Leistung und setzte sich im Duell zwischen den beiden Kantonsrivalen klar mit 6:2 durch. Besonders in der Offensive präsentierte sich der FCS spielfreudig und effizient.

Turbulente erste Halbzeit

Schattdorf erwischte den besseren Start. Nach einem präzisen Schnittstellenpass von Ramon Scheiber tauchte Luca Megnet alleine vor dem Torhüter auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. Simon Zurfluh reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller zum 1:0.

Erstfeld zeigte sich jedoch unbeeindruckt und nutzte zwei Unachtsamkeiten der Schattdorfer Defensive eiskalt aus. Zuerst wurde ein Ball in die Tiefe gespielt, der herauslaufende Torhüter überlobt – 1:1.

Kurz darauf folgte nach einem Durchbruch über die rechte Seite und einer ungenügend geklärten Flanke ein weiterer Abstauber zum 1:2.

Der FCS antwortete mit viel Moral: Gonçalo Coelho traf aus dem linken Halbfeld mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 2:2.

Nur wenige Minuten später flankte Coelho erneut aus dem linken Halbfeld, diesmal fand er den Kopf von Luca Megnet, der zum 3:2 einnickte. Mit dieser Führung ging es in die Pause.

Schattdorf dominiert den zweiten Durchgang

Nach dem Seitenwechsel übernahm Schattdorf endgültig die Kontrolle. Eine Balleroberung in der gegnerischen Hälfte leitete das 4:2 ein: Ramon Scheiber spielte erneut einen Schnittstellenpass in die Tiefe, den Luca Megnet sicher verwertete.

Nach einer Ecke von links durch Simon Zurfluh erhöhte Sandro Imbach per Kopf auf 5:2.

Den Schlusspunkt setzte Ramon Scheiber: Nach einer sauber herauskombinierten Aktion über die rechte Seite flankte Christian Gisler präzise in den Strafraum, wo Scheiber per Flugkopfball zum 6:2-Endstand traf.

Fazit

Der FC Schattdorf 2 zeigte eine reife Leistung und überzeugte vor allem durch seine Offensivvariabilität. Erstfeld hielt in der ersten Halbzeit gut mit, musste sich aber nach der Pause der Schattdorfer Dominanz klar geschlagen geben.

 

Ausblick: Rückrundenstart gegen den FC Altdorf

Am kommenden Wochenende wartet bereits das nächste Kantonsderby. Zum Rückrundenstart trifft der FC Schattdorf 2 auswärts auf den FC Altdorf 2. Die Partie findet am Samstag, 28. März 2026, um 17:00 Uhr auf der Suworowmatte in Altdorf statt.

Schattdorf startet als Tabellenvierter in die Rückrunde und weist elf Punkte Vorsprung auf den siebtplatzierten FC Altdorf auf. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage ist im Derby alles möglich: Altdorf wird vor heimischem Publikum entschlossen auftreten, während Schattdorf den Schwung aus den erfolgreichen Testspielen mitnehmen möchte.

Ein intensives und richtungsweisendes Duell zum Rückrundenauftakt ist garantiert! (rs)

Der FC Schattdorf startet mit einer Niederlage in die Rückrunde. Auswärts beim FC Eschenbach unterliegen die Urner mit 2:1 – ein Resultat, das vor allem auf eine zu passive und wenig konsequente erste Halbzeit zurückzuführen ist. Die klare Leistungssteigerung nach der Pause kam letztlich zu spät.

Dabei begann die Partie eigentlich ordentlich. Nico Zgraggen hatte früh eine erste Möglichkeit, und auch Andri Baumann kam zu einer guten Chance. Insgesamt fehlte dem Schattdorfer Spiel aber die nötige Schärfe. Zu oft agierte man einen Schritt zu spät, während Eschenbach vor allem bei Standards gefährlich blieb. Kurz vor der Pause bot sich Patrik Stampfli per Freistoss nochmals eine gute Gelegenheit, doch wie so oft in dieser Phase fehlte die Konsequenz. Praktisch im Gegenzug nutzte Eschenbach einen Fehler eiskalt aus und ging kurz vor dem Pausenpfiff mit 1:0 in Führung.

Doppelschlag nach der Pause – und dann die Reaktion
Nach dem Seitenwechsel folgte gleich der nächste Rückschlag. Nach einem Eckball erhöhte Eschenbach per Kopf auf 2:0. Doch diesmal zeigte Schattdorf eine Reaktion. Plötzlich war mehr Tempo und Überzeugung im Spiel. Nico Zgraggen traf die Latte, Patrik Stampfli scheiterte per Freistoss am Torhüter, und auch nach einem Eckball rettete erneut das Aluminium. Der Anschlusstreffer war nur eine Frage der Zeit und der fiel in der 64. Minute: Cédric Gisler brachte den Ball hoch zur Mitte, wo Nico Zgraggen entschlossen zum 2:1 vollendete.

In der Schlussphase drückte Schattdorf auf den Ausgleich, blieb aber im Abschluss zu wenig zwingend. Ein Kopfball vonPatrik Stampfli sowie ein später Freistoss von Tim Gisler wurden stark pariert. Gleichzeitig blieb Eschenbach bei Kontern gefährlich und hätte die Partie vorzeitig entscheiden können.

Aufwand und Ertrag stimmen noch nicht
Am Ende bleibt eine vermeidbare Niederlage. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit stimmt zuversichtlich, doch die ungenügende erste Hälfte und die mangelnde Konsequenz vor dem Tor kosteten Punkte. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht: Bereits am Dienstag steht das Nachtragsspiel gegen Goldau an, wo der FCS die Chance erhält, eine direkte Reaktion zu zeigen.(ms)

 

Start gegen Eschenbach
Am Samstag, 21. März 2026, startet der FC Schattdorf nun definitiv in die Rückrunde der Meisterschaft. Nach der witterungsbedingten Absage des Spiels gegen den SC Goldau treffen die Urner auswärts auf den FC Eschenbach. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

Besondere Ausgangslage
Der Gegner aus Eschenbach steht aktuell auf dem zweitletzten Tabellenplatz und ist dringend auf Punkte angewiesen. Entsprechend ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen. Für den FC Schattdorf gilt es, von Beginn an dagegenzuhalten und die eigenen Qualitäten auf den Platz zu bringen.

Guter Start als Ziel
Nach der verlängerten Vorbereitung ist das Ziel klar: Die Mannschaft will mit einem positiven Ergebnis in die Rückrunde starten und sich gleich die ersten wichtigen Punkte sichern. Ein erfolgreicher Auftakt würde nicht nur tabellarisch helfen, sondern auch das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben. (ms)

Auftakt gegen den SC Goldau

Am Samstag, 14. März 2026, startet der FC Schattdorf in die Rückrunde der Meisterschaft. Zum Auftakt empfangen die Urner den SC Goldau auf dem Sportplatz Grüner Wald. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Nach einer erfolgreichen Vorrunde will die Mannschaft den positiven Schwung mitnehmen und auch in der zweiten Saisonhälfte an die guten Leistungen anknüpfen.

Positive Bilanz nach der Vorrunde
Trainer Emanuele De Masi zeigt sich mit der bisherigen Saison zufrieden: „Insgesamt können wir mit der Vorrunde sehr zufrieden sein. Die Mannschaft hat sich gut entwickelt und viele Dinge umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben.“ Gleichzeitig betont er, dass die Liga sehr ausgeglichen sei und viele Spiele durch Kleinigkeiten entschieden würden.

Konstanz als Schlüssel
Für die Rückrunde sieht De Masi vor allem in der Konstanz einen entscheidenden Faktor. „Für die Rückrunde nehmen wir vor allem mit, dass wir noch konstanter werden müssen. Wenn wir unsere Leistungen regelmässig auf den Platz bringen, haben wir eine gute Basis, um weiterhin erfolgreich zu sein.“ Entscheidend sei zudem, Woche für Woche mit der gleichen Intensität und Konzentration aufzutreten. „Wenn wir als Mannschaft geschlossen auftreten und unsere Energie konstant auf den Platz bringen, haben wir gute Chancen, in der Rückrunde viele Punkte zu holen.“ (ms)

Unser erstes vereinsinterne Fussballgolf-Turnier steht an.

Wo: Sportplatz Grüner Wald

Wann: Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam)

Wir freuen uns auf einen Tag voller Spass und Action!

Gemeinsam für unseren Nachwuchs!

Vom 05.02. bis 15.04.2026 erhältst du bei der Migros pro Fr. 20.– Einkaufswert einen Vereinsbon. Mit deinen Bons unterstützt du die Kinder und Jugendlichen des FC Schattdorf und hilfst mit, unser Juniorenlager unvergesslich zu machen.

Einfach Bons sammeln & dem FC Schattdorf zuteilen.

Wir danken dir für deine Unterstützung.

Die beiden Schattdorfer Juniorenteams Ed und Ee von Mario Trovatelli und Jacqueline Kempf holten sich mit Platz 2 und 3 Medaillen. Die jungen Fussballer sind an den Albis nach Bonstetten an ein Hallenturnier gereist und zeigten gegen die mehrheitlich in der Region angesiedelten Fussballteams, dass sie technisch und kämpferisch bestens mithalten können. In der Gruppe A startete das eine Schattdorfer Team mit zwei Unentschieden gegen den SC Zollikon und Zug 94 in das Turnier. Die beiden engen Partien endeten jeweils 2:2. In der Parallelgruppe feierte Schattdorf Ee gegen den FC Regensdorf einen 1:0 Startsieg und verlor den zweiten Vergleich gegen die Jungs aus Schlieren mit 0:2. In den ersten Spielen wurde rasch klar, dass man in der Defensive stark gefordert wird. Die Gegner waren mehrheitlich ein Jahr älter und entsprechend körperlich meist robuster. Mit enormem Einsatz kompensierten die Urner diesen Nachteil und überzeugten offensiv mit starken Dribblings und gelungenen Passkombinationen.

Im letzten Gruppenspiel fegte Schattdorf Ed den FC Wiedikon gleich mit 7:0 vom Platz und auch Schattdorf Ee gewann gegen den FC Buttikon mit 3:1. Mit diesen guten Resultaten qualifizierten sich beide Teams für die Halbfinals, bei welchem Team Ee in einem knappen Spiel gegen Zollikon das Finalticket holte (2:1). Die Mannschaft Ed musste gegen den späteren Turniersieger, den FC Schlieren, hingegen klar als Verlierer vom Platz. Im Spiel um Platz 3 gewann dieses Team erneut mit einem Tor Vorsprung gegen den SC Zollikon, diesmal mit 1:0, und sicherte sich Rang 3. Im Final war Schlieren erneut zu stark. Die Zürcher konnten sich mit einem 3:1 Sieg gegen die tapferen Schattdorfer Ee Junioren den Turniersieg sichern. Voller Stolz, Medaillen und Pokale traten die Jungs die Rückreise an. (le)

Am Samstag, 07. März 2026, gibt’s im Klubhaus des FC Schattdorf beste Stimmung mit Live-Musik, DJ und leckerem Essen vom Grill.

Knusprige Haxen oder ½ Güggeli mit Bürli oder leckere Weisswurst mit Brezel und Senf, da läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen!

Reservierungen & Voranmeldungen bis Sonntag 22.02.2026 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Orlando Gisler - 079 454 25 07 (via WhatsApp)

Wir freuen uns auf Euch!

 

Am 16. Januar 2026 fand im Clubhaus des FC Schattdorf die 19. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. Ruedi Geisser und Urs Indergand kürten sich dabei erneut zu den FCS-Jasskönigen.

52 Mitglieder, Freunde und Bekannte des FC Schattdorf nahmen am vergangenen Freitag, 16. Januar 2026, an der 19. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. 26 Jasspaare duellierten sich in insgesamt vier, stets fair geführten Runden. Am Ende des durch Orlando Gisler organisierten Turniers siegten wie bereits im Vorjahr Ruedi Geisser und Urs Indergand mit 30 Zählern Vorsprung auf das auf dem zweiten Rang platzierte Duo Kari Schilter Jun. und Kari Schilter Sen. sowie mit 109 Zählern Vorsprung auf die Drittplatzierten Heinz Hürliman und Ivan Herger.

 

Zum Bild: Die Sieger Ruedi Geisser und Urs Indergand umrahmt von den Zweitplatzierten Kari Schilter Jun. und Kari Schilter Sen. sowie den Drittplatzierten Heinz Hürlimann und Ivan Herger. Foto: Orlando Gisler

Am 6. Dezember 2025 fand im Uristiersaal in Altdorf die Weihnachtsfeier des FC Schattdorf statt. Der FC Schattdorf bedankt sich an dieser Stelle bei allen Protagonisten, die zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Allen voran Iwan Herger und Schelli welche uns durch den Abend geführt haben. Ein Dank auch an unserem Event-Chef Orlando Gisler und Helfer Réne Gnos. Ebenfalls ein dankeschön an die fleissigen Helferinnen des Frauenteams. Es war ein Abend, an dem viel gelacht, gespielt und in schönen Erinnerungen an das vergangene Jahr geschwelgt wurde.

 

 

A alli Mitglieder, Fans & Fründä vum FC Schattdorf, wo Luscht hend ä gmiätlichä Jassabig z’verbringä.

Was: Partner-Schieber 

Zeit & Ort:18.00 Uhr, Klubhaus

Einsatz: Fr. 20.00 pro Jasspaar

Preise: Das ganze Startgeld wird in Form von Klubhaus Gutscheinen als Preise ausbezahlt.

Verpflegung: Klubhaus- und Grillteam sorgen für reichlich Speis und Trank.

Anmeldung:

  • zu zweit als Jasspaar
  • direkt bei Orlando Gisler, 079 454 25 07 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • bis spätestens Montag, 12.01.2026
  • Es wird keine Spezielle Einladung verschickt!

Die 15-jährige Mara Arnold aus Seedorf gehört zu den grössten Nachwuchstalenten im Urner Fussball. Was als spielerisches Duell mit ihrem Bruder begann, hat sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt – geprägt von Leidenschaft, Disziplin und ehrgeizigen Zielen.

Bereits früh zeigte sich Maras Bewegungsdrang. Nach drei Jahren Tennis, zwei Jahren Geräteturnen und einem Jahr Leichtathletik fand sie 2020 beim FC Schattdorf ihre sportliche Heimat. Schnell wurde klar, dass Fussball mehr als nur ein Hobby für sie ist. Durch ihren grossen Einsatz und ihre Freude am Spiel empfahl sie sich für ein drei Probetrainings beim Innerschweizer Fussballverband (IFV). Dort überzeugte sie auf Anhieb und wurde in die Regionalauswahl aufgenommen.

Ein Jahr Bereits im Sommer 2021 später folgte der nächste grosse Schritt: Mara wurde vom FC Luzern ins Footeco-Team SZ/UR aufgenommen. Drei Vier Jahre lang spielte sie dort fast ausschliesslich mit und gegen Jungs – eine Herausforderung, die sie mit Mut und Wille meisterte. „Auch wenn es manchmal rau zuging, ich wollte mich nie verstecken“, sagt sie rückblickend.

Mit ihrem Talent und ihrer Ausdauer erarbeitete sie sich rasch einen festen Platz im Team. Turniere in München und Italien, regelmässige Trainings in Ibach und Oberarth sowie unzählige Stunden auf dem Platz zeugen von ihrem Engagement. Seit dem Sommer 2025 gehört sie nun dem FCL U18 Damen Team an. Zusätzlich verfügt sie über ein Doppellizenz mit Zugerland, wo sie zwei zusätzliche Trainings mit den U15 Jungs bestreitet und ab und zu auch bei den Spielen zum Einsatz kommt. Pro Woche investiert Mara rund 16 bis 20 Stunden in ihren Sport – zusätzlich zur Schule, die sie mit Bravour meistert.

Im Sommer 2024 erhielt sie schliesslich die nationale Swiss Olympic Talent Card – eine Anerkennung für herausragende Leistungen. Kurz darauf wurde sie in die U15-Nationalmannschaft berufen. In der Zwischenzeit absolvierte sie mit dem U15 und nun dem U16 National Team diverse Trainings und Länderspiele in England, Frankreich, Dänemark und Portugal. Im November 2025 stehen Länderspiele gegen Dänemark und Portugal auf dem Programm. Bei der Nati teilt sie die zentrale Rolle als Captain mit einer Teamkollegin spielt sie als Co-Captain eine zentrale Rolle und darf dort eine grosse Verantwortung übernehmen.

Ihr Einsatz blieb auch beim FC Luzern nicht unbemerkt: Für die Saison 2024/25 wurde sie im Team SZ/UR FE-14 zur Team Playerin Spielerin des Jahres gewählt und setzte sich somit gegen ihre Teamkollegen durch – eine Auszeichnung, die ihre kontinuierliche Entwicklung unterstreicht.

Doch Mara denkt schon weiter. Nach der Schule möchte sie eine die KV-Ausbildung beim FCL (Frei’s) bei den FREI'S Schulen beginnen um so die Ausbildung und den Fussball optimal unter einen Hut zu bringen, mit dem Ziel eines späteren Profivertrags. Langfristig träumt sie davon, im Ausland Fussball zu spielen und weiterhin ein bestehender Teil der Nationalmannschaft zu bleiben.

Auf die Frage, was sie jungen Mädchen mitgeben möchte, antwortet sie kurz und klar: „Spass, Wille, Mut – nicht verstecken. Wenn Fussball, dann richtig.“

Mit dieser Haltung, ihrer Energie und ihrem Ehrgeiz hat sich Mara Arnold einen festen Platz in der Schweizer Nachwuchslandschaft erarbeitet – und ihre Reise hat gerade erst begonnen. - Mattia Schorno

Fünf Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen: Auf diese starke Vorrundenbilanz dürfen die Db-Junioren des FC Schattdorf stolz sein. Im neunten und letzten Spiel in der Vorrunde reiste das Db-Team von Sandro Zamuner, André Zgraggen und Endrit Krasniqi nach Baar. Das erstes Viertel verlief ziemlich ausgeglichen. Zuerst waren es die Spieler des FC Baar mit drei vielversprechenden Chancen, welche allesamt nicht genutzt wurden. Kurz vor dem ersten Pausenpfiff gelang es den Urnern, einen ihrer Abschlüsse zum 0:1 zu verwerten. Es sollte das goldene Tor sein, dessen war sich zu diesem Zeitpunkt noch niemand bewusst. Im zweiten Abschnitt erhöhte Baar den Druck um ein paar bar. Die Einheimischen drängten auf den Ausgleich, doch die rot-schwarze Abwehrreihe zeigte sich hellwach und liess kaum gefährliche Szenen zu. Auch Schattdorf setzte immer wieder Nadelstiche, blieb aber ebenfalls ohne weiteren Torerfolg. Das gleiche Bild nach der langen Pause: Baar mit viel Ballbesitz aber wenig Durchschlagskraft. Die Urner fanden nun besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten – ein zweites Tor lag in der Luft, wollte aber nicht fallen. Im Schlussabschnitt wollten die Baarer unbedingt das Spiel ausgleichen. Durch geschicktes Stellungsspiel machten es die Schattdorfer dem Gegner richtig schwer, in Abschlussposition zu gelangen. Wenn es doch einmal klappte, war der Torhüter zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Am Ende ein knapper, aber verdienter 0:1-Sieg, eine taktisch disziplinierte Mannschaftsleistung mit einem eher ungewohnten Resultat für die D-Junioren.(le)

Mit einem klaren 3:9-Auswärtssieg in Menzingen verabschiedeten sich die Ca-Junioren des FC Schattdorf in die Winterpause. Das Team von Benni Gisler und Fabio Moser zeigte zum Abschluss nochmals, was in ihnen steckt und sicherte sich damit Platz 6 in einer starken Gruppe. Die Vorrunde war nicht einfach: Immer wieder mussten verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert werden. Dennoch erreichten die Jungs mit diesem Platz im Mittelfeld den Ligaerhalt problemlos. Für den SC Menzingen, den Gegner im letzten Spiel, reichte es hingegen nicht. Das Tabellenschlusslicht stand schon vor dieser Partie als Absteiger fest. Nochmals volle Konzentration verlangten die beiden Trainer für dieses Spiel; und wurden nicht enttäuscht. Schon nach fünf Minuten fiel das 0:1, und nach einem Handspenalty sowie einem weiteren Treffer aus dem Spiel stand es nach 13 Minuten bereits 0:3. Schattdorf hatte das Spiel klar im Griff und niemand hätte nach dem 0:4 noch auf einen Sieg der Zuger gewettet. Doch wehrten sich diese mit ihren für die 1. Stärkeklasse doch eher bescheidenen Mitteln gegen die Niederlage: Kurz vor der Pause und einige Minuten danach traf Menzingen und es stand nur noch 2:4. Ein Zweitorevorsprung, so sagt man, ist am gefährlichsten. Wenig später, nach einem missglückten Goalieausflug, erhöhten die Schattdorfer ihren Vorsprung wieder. Vorne gingen die Bälle rein und hinten hielt man mehrheitlich dicht - bis auf ein Foul im Strafraum. Der Penaltytreffer für Menzingen zum 3:6 beunruhigten die Gäste nicht. Noch dreimal trafen sie nämlich zum ungefährdeten 3:9-Sieg im Zugerland. Ein starker Schlusspunkt einer durchwachsenen Vorrunde. Mit etwas mehr Glück und weniger Verletzungspech wäre vielleicht sogar ein Platz weiter vorne möglich gewesen. Jetzt geht es mit reduziertem Trainingsbetrieb in die spielfreie und wohlverdiente Winterpause. (le)

Schattdorf dreht wildes Spiel in Hochdorf – und überwintert auf Platz zwei

Zum Abschluss der Hinrunde gastierte der FC Schattdorf beim Tabellenletzten FC Hochdorf. Die Ausgangslage war klar: drei Punkte holen, um den FC Brunnen an der Spitze einzuholen – und gleichzeitig das halbe Dutzend Siege in Serie vollmachen. Doch bevor die Urner jubeln durften, mussten sie zuerst „unten durch“.

Denn der FCH spielte alles andere als wie ein Schlusslicht, während Schattdorf überraschend fahrig in die Partie startete. Kaum ein Pass kam an, die Zweikämpfe gingen meist verloren, und auf dem harten Kunstrasen versprangen die Bälle reihenweise. Nach einem Ballverlust im Aufbau flankte Spielertrainer Krasniqi ungestört in die Mitte, wo der Hochdorfer Stürmer den Ball gekonnt annahm und mit einem satten Schuss unter die Latte zum 1:0 traf.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam der FCS besser ins Spiel, liess aber die nötige Entschlossenheit im Abschluss vermissen. Zwar kamen mehrere Urner Angreifer zu Halbchancen, doch der Luzerner Keeper blieb weitgehend beschäftigungslos. Auch Arnold im Schattdorfer Tor musste kaum eingreifen, sodass die 1:0-Pausenführung für die Gastgeber zwar verdient, aber nicht zwingend war.

Wilde Wende nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kam Schattdorf wacher aus der Kabine und drückte sofort auf den Ausgleich – nur um sich prompt auskontern zu lassen. Der FCH nutzte die entblösste Abwehr eiskalt aus und erhöhte auf 2:0. Doch anstatt aufzugeben, reagierten die Urner sofort. Nur zwei Minuten später legte sich Captain Stampfli den Ball zum Freistoss aus rund 20 Metern zurecht – und versenkte ihn sehenswert direkt im Tor. Der Anschluss war geschafft.

Und die turbulente Phase war damit erst lanciert. Nach einem Einwurf brachte Zgraggen den Ball scharf in die Mitte, wo ein Hochdorfer Verteidiger unglücklich ins eigene Netz klärte – 2:2!

Doch der nächste Rückschlag liess nicht lange auf sich warten: In der 75. Minute sah Mahrow nach einem Foulspiel die zweite Gelbe Karte, und Schattdorf musste die letzten 15 Minuten in Unterzahl überstehen. Anstatt sich auf das Verteidigen zu beschränken, zeigte die Mannschaft Charakter – und drehte die Partie komplett. Nach einer feinen Ablage von Pirmin Baumann fasste sich Schorno aus 17 Metern ein Herz und traf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zur 2:3-Führung.

Kampf, Wille und ein perfekter Abschluss

Die verbleibende Viertelstunde wurde zur Abwehrschlacht. Die Urner warfen sich in jeden Ball und verteidigten mit allem, was sie noch hatten. Hochdorf versuchte die Überzahl zu nutzen, fand aber keine Lücke mehr. So brachte Schattdorf die knappe Führung über die Zeit und durfte nach einer wilden Schlussphase den sechsten Sieg in Serie feiern.

Mit diesem hart erkämpften Erfolg schliesst der FCS die Hinrunde auf dem starken zweiten Tabellenplatz ab – punktgleich mit Leader FC Brunnen. Neun Siege, davon sechs am Stück, sprechen eine klare Sprache. Nun darf das Team von Trainerduo Infanger/Picirillo eine verdiente Winterpause geniessen, bevor es im Frühling wieder um Punkte geht. (rm)

Am vergangenen Mittwoch 29. Oktober reisten die De-Junioren zum Cupspiel nach Schötz. Über weite Strecken entwickelte sich ein spannender und intensiver Cupfight, der erst im Schlussviertel entschieden wurde. Mit sieben Toren in den letzten 20 Minuten sicherten sich die Urner eindrucksvoll den Einzug in den Achtelfinal des D7er-Cups. Die jungen Luzerner legten los wie die Feuerwehr und nutzten ein Missverständnis in der Schattdorfer Hintermannschaft zur frühen Führung. Kurz darauf musste der FCS verletzungsbedingt wechseln. Zwar war Schattdorf spielerisch überlegen, doch Schötz blieb mit langen Bällen stets gefährlich und hatte Pech mit einem Pfostenschuss. Durch eine feine Einzelleistung gelang Schattdorf der verdiente 1:1 Ausgleich noch im ersten Viertel. Ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall schwächte die Urner im zweiten Abschnitt zusätzlich. Das Spiel blieb intensiv: Schattdorf spielerisch leicht überlegen, Schötz mit dem Tor per Penalty zum 2:1. Die Partie wurde nun körperbetonter, blieb aber fair. Dennoch musste ein weiterer FCS-Spieler nach einem Zweikampf im gegnerischen Strafraum verletzt vom Platz. Zwischen der 40. und 60. Minute fielen keine weiteren Tore, obwohl beide Teams Aluminiumtreffer und hochkarätige Chancen zu verzeichnen hatten. Schötz rettete den knappen Vorsprung in die letzte Pause. Im Schlussabschnitt übernahm nun Schattdorf das Spieldiktat und suchte vehement den Ausgleich. Ein Pfosten- und ein Lattentreffer sorgten zunächst für Frust, doch die Moral der Mannschaft von Dani Reichmuth, René Gnos und Ueli Arnold blieb ungebrochen. Dies wurde mit dem hochverdienten 2:2 Ausgleich in der 63. Minute belohnt. Dies gab den Urner einen riesigen Schub und nun spielten sie wie entfesselt. Schötz konnte dem Tempo und der Spielfreude nichts mehr entgegensetzen und wurde regelrecht überrollt. Bereits eine Minute später fiel die erstmalige Führung, die lautstark bejubelt wurde. In der Folge kombinierte sich Schattdorf zu fünf weiteren, teils wunderschön herausgespielten Treffern.

Mit einem furiosen Schlussspurt und insgesamt sieben Toren in den letzten 20 Minuten entschieden die D-Junioren aus Schattdorf die Partie mit 2:8 für sich und qualifizierten sich souverän für den Achtelfinal. Damit geht die Herbstrunde für den FCS äusserst erfolgreich zu Ende. (le)

Erneut ein intensives Spiel boten die De-Junioren zuhause gegen den FC Meggen. Beidseits ging es von Beginn an sehr physisch zu und her. Harte Zweikämpfe und kernige Tacklings prägten das Geschehen. Die Gäste aus Meggen verzichteten auf ein vorsichtiges Abtasten und setzten die Schattdorfer früh unter Druck. Die Rechnung ging voll auf und sie führten schnell mit 0:2. Die Schattdorfer hingegen konnten den schlechten Start korrigieren und glichen das Resultat bis zur ersten Pause auf 3:3 aus. Der zweite Abschnitt gehörte eindeutig den Platzherren. Die Schützlinge von Dani Reichmuth und René Gnos zeigten Ihr Potential und dank schönen Kombinationen konnten zwei Tore zur 5:3 Führung herausgespielt werden. Das Spiel schien den gewohnten Verlauf dieser Vorrunde zugunsten der Urner zu nehmen. Doch nicht nur die Schattdorfer stellten eine starke und kämpferische Mannschaft, auch Meggen zeigte ab dem 3. Viertel dass Aufgeben keine Option ist. Mit der letzten Aktion vor der letzten Pause vermochte Meggen wieder auf ein Tor heranzukommen. Dieser Anschlusstreffer hinterliess spuren bei den Schattdorfern. Das Heimteam reagierte von nun an nervös und liess im Spielaufbau viele Fehler zu. Die Luzerner nutzten diese Unsicherheit eiskalt aus und drehten die Partie. Mit aller Kraft versuchten die jungen Schattdorfer wieder ins Spiel zurückzufinden, schafften es aber nicht. So gaben die De-Junioren ein Spiel unnötig aus der Hand und verlor zum Schluss mit 7:10. Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war gross und das Team haderte etwas mit seiner eigenen Leistung. Schattdorf kann aber auf eine sehr gute Herbstrunde zurückblicken. Von 9 Spielen konnten deren 7 gewonnen werden, einzig die beiden letzten Spiele gingen verloren.(le)

Team Uri Frauen I verabschiedet sich mit einem Sieg in die wohlverdiente Winterpause

Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2025 traf die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen vor heimischer Kulisse auf den FC Baar II. Die Urnerinnen wollten das letzte Vorrundenspiel unbedingt positiv gestalten um sich mit einem guten Gefühl in die lange Winterpause zu verabschieden.

Das Team Uri wollte an die tadellose Leistung vom vergangenen Cupspiel anknüpfen und erneut durch einstudierte Spielzüge und schöne Kombination glänzen. Gesagt getan. Die Gastgeberinnen übernahmen sofort das Zepter und dominierten das Spielgeschehen.

Bereits in der 10. Minute eröffnete das Heimteam das Skore. Fabia Manz konnte einer Gegenspielerin des FC Baar den Ball abluchsen und spielte in die Schnittstelle der Abwehrreihe der Gäste. Julie Gisler konnte somit alleine aufs Gehäuse der Zugerinnen losziehen und traf zum 1:0.

Weniger Zeigerumdrehungen später waren es erneut die Urnerinnen, die einen Treffer bejubeln konnten. Nach herrlicher Vorarbeit von Julie Gisler traf Lynn Gnos zum 2:0.

In der 22. Minute erhöhten die Gastgeberinnen gar auf 3:0. Tamara Eller lancierte die schnelle Julie Gisler mit einem Steilpass. Die Stürmerin legte herrlich zur Mitte ab. Dort verwertete Dominique Scheiber eiskalt.

Daraufhin kamen die Urnerinnen noch zu weitern Torchancen, die aber nicht verwertet werden konnten. Somit ging es mit einem 3:0 aus Sicht der Hausherrinnen zum Pausentee.

Das Heimteam startete etwas träge in den zweiten Durchgang. Prompt wurden sie dafür bestraft: Nach einer guten Stunde verkürzten die Baarerinnen auf 3:1.

Das Team Uri fand mit zunehmender Spieldauer wieder besser in die Partie und spielte das Ganze nun souverän zu Ende.

Somit feierten die Urnerinnen im letzten Vorrundenspiel einen verdienten 3:1-Erfolg. Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigte die Gastgeberinnen eine starke Leistung. Nun geht es in die wohlverdiente Winterpause. Das nächste Pflichtspiel findet erst Ende März 2026 statt.

Für das Team Uri Frauen I spielten: Julia Novacic; Jasmin Müller, Noreen Häfliger, May Van der Ven, Alina Marty; Fabia Manz, Chiara Arnold, Tamara Eller; Dominique Scheiber, Lynn Gnos, Julie Gisler; Noelle Zgraggen, Rachel Arnold, Nevia Jael Toggenburger.

„Das Herz auf dem Spielfeld lassen“ – Ein Gespräch über Teamgeist, Entwicklung und Erfolg

Sureta über die Erfolgsformel der Herbstrunde

Zum Abschluss einer bemerkenswerten Herbstrunde zieht Igor Sureta ein persönliches Fazit – und spricht über Werte, Entwicklung und den Weg zum Erfolg.

„Unser Motto war immer: Man soll das Herz auf dem Spielfeld lassen und nicht nur mit Herz auf dem Spielfeld stehen“, sagt Sureta mit einem Schmunzeln. Ein Prinzip, das er eigenen Worten zufolge seinen kroatischen Wurzeln verdankt – und das den Charakter dieser Mannschaft über die gesamte Saison geprägt hat.

Ein Team mit Fundament übernommen

Rückblickend betont er, dass der Grundstein für diesen Erfolg bereits gelegt war, als er die Mannschaft übernahm. „Sascha und Roger haben mir damals gesagt, die Jungs seien im Takt. Und das war nicht übertrieben – im Gegenteil.“

Er kam zu einem Team, das in Sachen Zusammenhalt, Wille und Disziplin schon auf einem sehr hohen Niveau arbeitete. Viele Spieler kannten sich aus der Youth League, hatten gemeinsam Erfahrungen gesammelt und entwickelten so eine natürliche Bindung und hohen Ehrgeiz.

„Ich habe eine fertige Mannschaft übernommen“, sagt er lachend – um dann ernst anzufügen: „Nein, ich will damit sagen, dass die Vorarbeit aller vorherigen Trainer den Grundstein gelegt hat.“

Mentale Stärke als Schlüssel

Die Herbstrunde sei vor allem eine mentale Erfolgsgeschichte gewesen. „Die Jungs haben gelernt, an ihre eigenen Stärken zu glauben – und diesen Glauben auf dem Platz zu zeigen.“

In schwierigen Momenten sei die Mannschaft ruhig geblieben, habe füreinander gekämpft und als Einheit funktioniert.Sureta nennt es den entscheidenden Unterschied: „Mit einer starken Defensive gewinnt man Meisterschaften.“ Genau dort sei die Basis gelegt worden.

Jeder Spieler habe gewusst, was zu tun sei. Jeder half dem anderen. Diese defensive Stabilität gab dem Team Sicherheit, um auch spielerisch zu wachsen.

Entwicklung als oberstes Ziel

Neben dem Erfolg im Wettbewerb stand die Ausbildung der Spieler im Mittelpunkt. „Wir wollten, dass man unsere Handschrift sieht – offensiv wie defensiv. Jeder Spieler sollte Verantwortung übernehmen, Situationen erkennen und mutig bleiben.“

Das Ziel ist langfristig klar definiert: den Weg in die erste Mannschaft vorbereiten. „Die Jungs sind in der Ausbildung. Dafür braucht es nicht nur Talent, sondern auch Charakter, Disziplin und die Bereitschaft, täglich an sich zu arbeiten.“

Fazit

Herz, Struktur, Wille – und ein Trainer, der auf Entwicklung statt kurzfristige Erfolge setzt. Diese Mischung hat die Herbstrunde geprägt und ein Team geformt, das mehr als nur gute Ergebnisse geliefert hat: Es hat Haltung gezeigt.

Mit Rückenwind nach Hochdorf
Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den FC Rothenburg reist der FC Schattdorf am Samstag, 1. November 2025, zum letzten Vorrundenspiel nach Hochdorf. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Mit fünf Siegen in Serie hat sich die Mannschaft in eine hervorragende Ausgangslage gebracht und will diese mit einem weiteren Erfolg ausbauen.

Selbstvertrauen und Teamgeist
Kapitän Simon Wipfli blickt auf den Erfolg gegen Rothenburg zurück: „Die drei Punkte waren sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Wir wollten zeigen, dass wir gegen Ende der Vorrunde nochmals zulegen können und als Einheit auftreten. Mit diesem Erfolg im Rücken gehen wir mit viel Selbstvertrauen nach Hochdorf.“

Ziel: Sieg zum Vorrundenabschluss
Für das letzte Spiel vor der Winterpause hat Schattdorf ein klares Ziel: „Wir haben nochmals ein Ziel – die drei Punkte in Hochdorf. Es wird kein einfaches Spiel, aber wir werden alles in die Waagschale werfen, um mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen“, so Wipfli weiter. Mit diesem Fokus will die Mannschaft ihre Siegesserie auf sechs Partien ausbauen und die Vorrunde erfolgreich abschliessen. (ms)

Team Uri Frauen I zieht nach Kantersieg in den IFV-Cup-Viertelfinal ein!

Am vergangenen Mittwoch, dem 21. Oktober 2025, reiste die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen in den Kanton Luzern. Die Urnerinnen trafen im IFV-Cup-Achtelfinale auf den SC Kriens. Die Luzernerinnen spielen in der 4. Liga, dennoch wollten die Urnerinnen ihre Kontrahentinnen keinesfalls unterschätzen. Wie immer im Fussball galt die Devise: Es muss zuerst gespielt werden.

Die Gäste aus dem Urnerland gaben von Anfang an Vollgas. Sie versuchten durch Steilpässe in die Schnittstelle der Abwehr zu Torchancen zu kommen. Die Taktik ging auf. Bereits in der 7. Minute traf Tamara Eller nach Zuspiel von Rachel Arnold zum 0:1.

Wenigen Zeigerumdrehungen später erhöhte Dominique Scheiber nach einem Querpass von Rachel Arnold auf 0:2.

Nach einer guten Viertelstunde traf Rachel Arnold nach einem Eckball zum 0:3.

Die Urnerinnen hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt – im Gegenteil. In der 21. Minute konnte Dominique Scheiber nach einem mustergültigen Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehrreihe des Heimteams alleine auf das Gehäuse der Luzernerinnen losziehen und schob abgezockt zum 0:4 ein.

In der 29. Minute traf Tamara Eller zum 0:5.

Für das 0:6-Pausenreslultat war Svenja Arnold verantwortlich, die in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Dominique Scheiber einnetze.

Die Urnerinnen machten im zweiten Abschnitt dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff traf Svenja Arnold mit einem sehenswerten Freistoss zum 0:7.

In der 58. Minute war es wiederum Tamara Eller, die nach einem schönen Dribbling zum 0:8 traf.

Die Gäste aus dem Urnerland drückten weiterhin aufs Gaspedal. Nach einer guten Stunde konnte Rachel Arnold auf das Gehäuse der bemitleidenswerten Torhüterin der Luzernerinnen losziehen. Die Flügelspielerin umkurvte die Keeperin des Heimteams gekonnt und traf zum 0:9.

In der 68. Minute gelang den Urnerinnen das Stängeli. Svenja Arnold traf mit einem Schuss in die linke obere Ecke zum 0:10.

Den Schlusspunkt setzte Dominique Scheiber in der 85. Minute. Die Flügelspielerin traf nach Zuspiel von Rachel Arnold zum 0:11-Endergebnis.

Die Abwehrreihe des Teams Uri hatte für einmal einen ruhigen Abend. Die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen zeigte einen sehr couragierten Auftritt und belohnte sich mit vielen Toren. Das ist besonders schön, da die Tormaschinerie in den letzten Spielen etwas ins Stocken geriet.(tb)

Bei nasskaltem Herbstwetter empfing der FC Schattdorf den FC Küssnacht zum letzten Spiel der Vorrunde und das Spiel passte sich den Bedingungen an: zäh, kampfbetont und mit wenigen Höhepunkten.

Erste Halbzeit: Viel Mittelfeld, wenig Gefahr

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an den Willen, das Spiel zu gestalten, doch auf dem nassen Kunstrasen entwickelte sich ein müder Mittelfeld-Kick. Küssnacht kam nach einem Ausrutscher in der Schattdorfer Innenverteidigung einmal gefährlich vors Tor, doch der Abschluss ging klar am Gehäuse vorbei. Schattdorf versuchte sich vor allem über die linke Seite durchzuspielen, doch im Strafraum fehlte stets der letzte Schritt, um echte Torgefahr zu erzeugen.

Zweite Halbzeit: Schattdorf übernimmt das Kommando

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Heimteam deutlich verbessert. Die Ballstafetten liefen flüssiger, das Spiel wurde strukturierter. Nach mehreren Halbchancen war es in der 70. Minute so weit: Ramon Scheiber spielte einen klugen Pass in die Tiefe, Simon Zurfluh setzte sich im Laufduell durch und vollendete souverän zum verdienten 1:0.

Küssnacht versuchte in der Schlussphase, den Rückstand wettzumachen, doch echte Torchancen blieben aus. Schattdorf verteidigte die knappe Führung abgeklärt und brachte den Sieg über die Zeit.

Starke Vorrunde und vielversprechende Ausgangslage für die Rückrunde

Mit dem Heimsieg schliesst der FC Schattdorf die Vorrunde mit 19 Punkten ab, punktgleich mit dem FC Ibach (Platz 2) und dem FC Brunnen (Platz 3). Damit hat sich das Team eine hervorragende Ausgangslage für die Rückrunde geschaffen und darf mit viel Selbstvertrauen in die verdiente Winterpause gehen.(rs)

Die A-Junioren des FC Schattdorf krönen starke Herbstrunde mit Auswärtssieg

Um nichts weniger als den Wintermeistertitel ging es für die Schattdorfer A-Junioren am vergangenen Wochenende auswärts gegen das Team Zug 94. Vielleicht ist es einer Portion Übermotivation zuzuschreiben, dass der Start überhaupt nicht nach Mass verlief. Denn bereits nach zwei Spielminuten geriet der FC Schattdorf in Rückstand. Doch im Wissen um die eigenen Stärken reagierte das Team von Igor Sureta und Sascha Gisler mental reif auf den frühen Rückstand. Durch kontrollierten Aufbau und ohne Hektik versuchten die Urner den Rückstand auszugleichen. Die spielerisch solideren Schattdorfer erarbeiteten sich nach und nach Torchancen. Einige dieser Möglichkeiten waren gar deren «Hundertprozentige». Doch die Zuger Hintermannschaft und ein etwas zu schmal wirkendes Goal verhinderte den Ausgleich noch vor der Pause. Dem Trainerteam gelang es in der Pause die Jungs zu motivieren. Sie appellierten an den Glauben der Spieler, dass der Ball schon bald in den Maschen landet wenn in dieser Intensität weiter gespielt wird. «Der Gegner schenkt uns nichts, wir müssen weiter aktiv bleiben und dann kann dieses Spiel gedreht werden» meinten sie zu Ihren Spielern. Der Trainerstaff sollte Recht behalten. Mit frischen Kräften und neuen Impulsen erhöhte Schattdorf den Druck. In der 75. Minute konnte ein rot/schwarzer nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden. Der fällige Penalty wurde Sicher zum 1:1 Ausgleich verwandelt. Dies gab einen grossen Schub für die Schattdorfer - und einen Dämpfer für die Zuger. Das Momentum wurde gleich ausgenützt, denn nur 2 Minuten nach dem Ausgleich konnte das 1:2 erzielt werden. Bis zum Schlusspfiff gab es noch einige brenzlige Situationen zu bereinigen. Die Defensive, welche während der gesamten Herbstrunde sehr stark spielte, blieb auch diesmal stabil. Mit diesem 1:2 Auswärtssieg sicherten sich die A-Junioren den Wintermeistertitel in der höchsten regionalen Juniorenliga. Diesen Titel bezeichnen die beiden Trainer als sehr verdient. Sie lobten den großen Willen, den Einsatz und die Kritikfähigkeit der Spieler. Die Mannschaft sei immer mit Herz auf dem Platz gestanden, was dem Staff sehr wichtig war. Zu diesem Erfolg haben vor allem auch Freunde und Eltern beigetragen, welche das Team in verschiedener Hinsicht immer unterstützt haben. Am 1. November steht nun noch das letzte Spiel zuhause auf dem Grünen Wald gegen den FC Baar an. Angespielt wird um 18:00 und nach Spielende wird dann gemeinsam der Wintermeistertitel gefeiert. (le)

Zum letzten Spiel der Vorrunde begrüssten die Bb Junioren ihre Altersgenossen aus Goldau. Schon vor dem Spiel war klar, dass Schattdorf den zweiten Platz auf Sicher hat. Trotz dieser Ausgangslage und dem garstigen Wetter wollte man sich von der besten Seite zeigen. Doch das Spiel passte sich rasch den äusseren Bedingungen an: zahlreiche Fehlpässe auf beiden Seiten, wenig Spielfreude und kaum Intensität – kurz gesagt, ein trostloser Kick. Mit dem ersten gelungenen Angriff nach rund zehn Minuten ging Schattdorf dennoch in Führung. Danach plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Kurz vor der Pause nutzte das Heimteam seine zweite Chance und erhöhte auf 2:0. Das Trainerteam zeigte sich mit der Leistung in der ersten Halbzeit wenig zufrieden und machte dies in der Kabine wohl auch deutlich. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Beide Mannschaften bemühten sich, doch das Spiel blieb zäh. Mit zwei kraftvollen Distanzschüssen erhöhte Schattdorf auf 4:0. Kurz vor Schluss wurde die fahrige Spielweise der Gastgeber doch noch bestraft. Nach einer unglücklichen Verkettung von Fehlern führte ein unnötiges Foul im Strafraum zum Elfmeter, den Goldau zum 4:1-Endstand verwandelte. Auch wenn das Spiel kein Leckerbissen war, verdienten sich die Jungs von Patrik Müller, Robi Gwerder und Niels Chab diese 3 Punkte. Mit diesem Sieg hat man aus sechs Spielen fünf Mal gewonnen und hat nur dem Aufsteiger aus Muotathal den Sieg überlassen müssen. Der zweite Platz ist hochverdient, denn Schattdorf war in dieser Gruppe klar die beste Mannschaft hinter Muotathal. Das Team hat zweifelsohne grosse Fortschritte gemacht gegenüber letzter Saison. Nicht nur resultatmässig, auch spielerisch und taktisch konnte man sich Woche für Woche verbessern. Man darf auf die weitere Entwicklung in der Rückrunde gespannt sein.(le)

Mit dem klaren Ziel, die Herbstrunde mit einem positiven Erlebnis zu beenden, traten die Da-Junioren des FC Schattdorf zum letzten Meisterschaftsspiel gegen die SG Ibach-Schwyz an. Die Vorgabe der Trainer Adi Tresch und Iwan Bissig war deutlich: ein Sieg zum Abschluss der Herbstrunde. Die Umsetzung auf dem Platz gelang eindrucksvoll.

Von Beginn an präsentierte sich das Schattdorfer Team hochkonzentriert, motiviert und kämpferisch. Die Zweikämpfe wurden konsequent angenommen und gewonnen, der Gegner aus dem Nachbarkanton früh unter Druck gesetzt. Mit sehenswerten Passkombinationen gelang es, schnell in die Spitze zu spielen. Das erste Viertel dominierte der FCS klar und ging verdient mit 2:0 in Führung. Im zweiten Viertel schlichen sich kleine Unachtsamkeiten ein. Die Schattdorfer standen nicht mehr so eng bei ihren Gegenspielern, was der SG Ibach-Schwyz Raum für Chancen eröffnete. Ein Freistoss fand durch mehrere Beine hindurch den Weg ins Tor. Mit einem knappen 2:1 Halbzeitresultat ging es in die lange Pause. Nach dem Seitenwechsel liess Schattdorf keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Mit grossem Einsatz wurden die Bälle erkämpft und weitere Chancen herausgespielt. Im dritten Viertel fiel das 3:1, im letzten Abschnitt das entscheidende 4:1. Der Sieg im Axen-Derby war damit perfekt.

Mit diesem Erfolg schliessen die Da-Junioren des FCS eine starke Herbstrunde ab: sechs Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage – eine grossartige Leistung in der Elite-Kategorie. Grossen Anteil an diesem Erfolg haben die beiden Trainer, welche den jungen Kickern ihre grosse fussballerische Erfahrung weiter vermitteln und dafür viel Freizeit opfern.

Die Saison ist für das Da-Team noch nicht ganz vorbei: Am kommenden Samstag, 1. November, steht der 1/16-Final im Cup an. Auswärts trifft der FCS auf den SC Reiden. (le)

 

Nach zuletzt vier Siegen in Folge wollte der FC Schattdorf gegen den FC Rothenburg gleich dreifach triumphieren: die Heimserie wahren, die Siegesserie in der Meisterschaft fortsetzen und sich für die deutliche Cupniederlage im September revanchieren.

Wie schon in Baar erwischten die Gäste den besseren Start. Bereits in den Anfangsminuten kam der Rothenburger Captain nach einem Ballgewinn im Mittelfeld zu einer guten Möglichkeit, doch Torhüter Arnold war früh gefordert und parierte stark. Auch beim nächsten Versuch – ein Schlenzer in die lange Ecke – zeigte sich der Urner Schlussmann reaktionsschnell und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Schattdorf hatte in dieser Phase Mühe, offensiv Akzente zu setzen. Erst ein Freistoss von Baumann brachte etwas Gefahr, als Captain Stampfli im Fünfmeterraum plötzlich frei stand, den Ball aber nicht am Torwart vorbeibrachte. In der 30. Minute vergaben die Gäste dann die bis dahin grösste Chance: nach einem schnellen Angriff über die Seite flog eine gefährliche Flanke in den Strafraum, doch der Stürmer des FCR verpasste aus drei Metern das leere Tor.

Und wie so oft im Fussball – wer sie vorne nicht macht, kassiert sie hinten. Im direkten Gegenzug entwischte Baumann über die rechte Seite, legte quer auf Arnold, der diesmal eiskalt blieb und zum 1:0 einschob. Ein Treffer entgegen dem Spielverlauf, der Schattdorf jedoch beflügelte: Kurz vor der Pause traf Agrebi noch den Pfosten.

Sack zugemacht

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der FCS von seiner effizienteren Seite. Während man zu Saisonbeginn Führungen oft noch hergab, brachte man diese nun souverän über die Zeit – und baute sie sogar aus. Der eingewechselte Zgraggen sorgte in der 65. Minute für das 2:0, als er nach einem Laufduell über die Seite den gegnerischen Torwart an der nahen Ecke erwischte.

Mit dieser Vorentscheidung im Rücken kontrollierten die Urner das Spielgeschehen deutlich besser. Durch hohes Pressing und engagierte Zweikämpfe gewannen sie viele Bälle tief in der gegnerischen Hälfte. Einer dieser Ballgewinne führte zum 3:0: Arnold vollendete mit einem wunderschönen Volley aus rund 16 Metern ins linke obere Eck – unhaltbar.

Der komfortable Vorsprung geriet in der Schlussphase nicht mehr in Gefahr. Rothenburg fand keine Mittel mehr, um die stabile Urner Defensive zu knacken. So blieb es beim verdienten 3:0-Erfolg, mit dem sich der FC Schattdorf erfolgreich für die Cupniederlage revanchierte.

Im letzten Spiel vor der Winterpause wartet nun der Aufsteiger FC Hochdorf. Trotz Tabellenende dürfen die Urner den Gegner nicht unterschätzen – die Seetaler haben zuletzt einige Teams ins Wanken gebracht. Mit einem weiteren Sieg könnte der FCS gar mit einem halben Dutzend Erfolgen in Serie in die Winterpause gehen.(rm)

Das letzte Spiel der Hinrunde der FFU2 fand in Schattdorf um 20:15 Uhr statt. Der SC Cham trat mit knapper Besetzung zur verschobenen Partie an. Bei regnerischen Bedingungen spielten sich die Mannschaften auf der Grundmatte ein. Das gute Aufwärmen verlieh den Spielerinnen Selbstvertrauen. Die ersten Minuten stellten sich aber als schwierig heraus. Die Damen des FC Cham verlagerten das Spiel auf die Urner Platzhälfte. Dadurch geschahen 2 Tore innerhalb der ersten 20 Minuten. In der Defensive wurde zu wenig konsequent weggeschlagen, im vorderen Bereich jedoch zu oft. Unter anderem, dadurch war die Stimmung eher negativ. Mit der Zeit konnte man sich an den Gegner gewöhnen und sich einige Chancen erspielen. Richtig gefährlich wurde es erst bei einem Eckball, aus welchem die Urnerinnen den Ball ins Tor drücken konnten. Gleich im Anschluss nutzten die Frauen von Cham die mangelnde Konzentration nach dem Anspiel und setzten den Spielstand auf 3:1. Nach der Pause, in der Probleme und Unsicherheiten zur Sprache kamen, konnten die Urnerinnen die Startphase besser kontrollieren. Immer noch gelangen nur wenige Passstafetten, man spielte zu hektisch. Unpräzise Kommunikation, Missverständnisse und ungenaues Passspiel führten zu brenzligen Situationen, die die Urner Verteidigerinnen geklärt werden mussten. Gegen Ende der Partie nahmen Hektik und Tempo nochmals zu. Dies führte zu einem Freistoss für das Team Uri. Getreten von Lara Muoser, fand der Ball ins gegnerische Tor. In den letzten 10 Minuten konnte man trotz aller Bemühungen die 2:3-Niederlage nicht mehr verhindern. Ohne die gewünschten 3 Punkte beendet das Team Uri 2 die durchzogene Saison, ist aber umso mehr motiviert in der Rückrunde wieder anzugreifen.(tg)

Die Ea-Junioren des FC Schattdorf blicken auf eine erfolgreiche und lehrreiche Vorrunde zurück. Dem Team gelang mit dem Turniersieg am legendären Aschorencup in Flüelen ein perfekter Start in die Saison. In den darauffolgenden 6 Turnieren stand dann der «Play More Football»-Gedanke im Mittelpunkt. In diesem Modus werden mit 3 gegen 3 Spieler auf kleine Tore gespielt. Die Kinder werden so mehr ins Spiel integriert. Dabei werden bewusst keine Resultate oder Ranglisten geführt, um den Fokus auf Spielfreude, Entwicklung und gemeinsames Erleben zu legen. Die Nachwuchskicker zeigten bei jedem Einsatz grosse Begeisterung, tollen Teamgeist und machten stetig Fortschritte. Den verdienten Lohn gab es beim Abschlussturnier in Kriens: Die Mannschaft gewann alle Spiele und bewies eindrucksvoll, wie sich Trainingsfleiss und Zusammenhalt auszahlen. Ein herzliches Dankeschön geht an die engagierten Betreuer Fabian Bachmann, André Planzer, Markus Baumann und Manuel Gnos, die mit viel Herzblut, Geduld und Begeisterung für die Mannschaft da sind.(le)

Foto: ZVG Text: Das Ea Team war in der Vorrunde erfolgreich unterwegs und machen grosse Fortschritte

Nach zuletzt unglücklichen Punktverlusten in den Schlussminuten wollten die Schattdorfer Db Junioren unbedingt beweisen, dass sie es besser können. Furios und vielversprechend startete das Spiel für die Schützlinge von Sandro Zamuner, André Zgraggen und Endrit Krasniqi: Keine 10 Minuten waren gespielt und der FCS führte auf heimischem Terrain bereits mit 2:0. Über das gesamte Viertel waren sie das bessere Team und es überraschte nicht, dass mit einem schön vorgetragenen Angriff das Skore noch vor der ersten Pause auf 3:0 erhöht werden konnte. Auch im zweiten Abschnitt war der FCS über weite Strecken am Drücker. Jedoch wähnte man sich fast am letzten Auswärtsspiel. Die Schattdorfer rannten mal um mal auf das gegnerische Tor, scheiterten aber an der Abwehr, am Schlussmann oder trafen nur das Aluminium. Durch eine Unachtsamkeit in der Defensive konnten die Zuger noch vor der grossen Pause zum 3:1 einschiessen und dieses Viertel für sich entscheiden. Nach dem Anschlusstreffer kamen nun auch die Gäste besser ins Spiel und zeigten ihrerseits schöne Spielzüge. Sie setzten so das Heimteam zeitweise sogar unter Druck. In der besten Phase der Zuger, waren es dann aber wieder die Rotschwarzen, welche mit einem sehenswerten Angriff über die Seite und einem Flachpass in die Mitte, erfolgreich abschliessen konnten. Nun wechselten sich die Tore in regelmässigen Abständen ab. Die Zuger konnten nochmals verkürzen, dann stellte der FCS den 3 Tore Vorsprung wieder her. Somit stand es vor dem letzten Viertel 5:2 für das Heimteam. Der Schlussabschnitt war ausgeglichen. Wiederum waren es erst die Zuger, welche zum dritten Mal skorten. Die Antwort folgte aber postwendend und es war das Heimteam, welches den Schlusspunkt zum verdienten 6:3 Erfolg setzen konnte. (le)

Ein Duell auf Augenhöhe erwarteten die Ba-Spieler aus Schattdorf beim Auswärtsspiel gegen den FC Sins/Dietwil. Beide Teams gingen mit je sechs Punkten ins Spiel. „Mit weiteren drei Punkten wären wir vorne dabei“, war beiden Mannschaften klar.

Die Gastgeber setzten von Beginn an auf ein schnelles Umschaltspiel und suchten immer wieder mit langen Bällen die Spitze. Diese Taktik zeigte Wirkung: Die Urner bekundeten Mühe mit dem direkten Spiel und konnten sich mehrfach bei ihrem Torhüter sowie der Glücksgöttin Fortuna bedanken, dass es lange beim 0:0 blieb. Offensiv gelang dem FCS zunächst wenig, denn die kompakte Abwehr von Sins/Dietwil ließ kaum Raum für kreative Aktionen. Der Pausenstand von 1:0 war aus Sicht der Gäste eher schmeichelhaft.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Schattdorf deutlich engagierter. Die Mannschaft von Fabrizio Merenda und Lon Simonaj versuchte, das Spieldiktat zu übernehmen, doch klare Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Stattdessen erhöhte Sins nach einem Eckball auf 2:0 – ein Rückschlag zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Doch Schattdorf gab sich nicht geschlagen. Ein scharf getretener Eckball wurde von einem Sinser unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Der Anschlusstreffer zum 2:1 brachte neue Hoffnung. In der Schlussphase warfen die Urner alles nach vorne und drängten auf den Ausgleich, doch die Defensive der Gastgeber hielt dem Druck stand.

Trotz der knappen Niederlage bewies Schattdorf Moral und Kampfgeist. Mit sechs Punkten aus vier Spielen bleibt das Team im soliden Tabellenmittelfeld. (le)

Jede Serie reisst einmal – auch die der De-Junioren des FC Schattdorf. Nach sieben Siegen in Folge musste das Team von Dani Reichmuth und René Gnos am vergangenen Wochenende erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Auf dem Gerbihof in Ibach unterlagen die Urner in einem torreichen Spiel mit 6:5. Bereits der erste Angriff der Gastgeber führte zum frühen Rückstand und nach nur vier Minuten lag Schattdorf bereits mit zwei Toren zurück. Die Gäste taten sich schwer, ins Spiel zu finden, konnten aber noch vor der ersten Pause auf 2:1 verkürzen. Im zweiten Viertel zeigte sich Schattdorf leicht verbessert, doch die wenigen Chancen blieben ungenutzt. Da auch Ibach nicht traf, blieb es zur Halbzeit beim knappen Rückstand. Ein erneuter Doppelschlag der Schwyzer brachte sie im dritten Viertel mit 4:1 in Führung. Die Urner agierten zu passiv und verloren viele Zweikämpfe. Hoffnung keimte nochmals auf, als kurz vor dem letzten Spielabschnitt der Anschlusstreffer zum 4:2 gelang. Mit viel Einsatz gelang Schattdorf im Schlussviertel der vielumjubelte Ausgleich zum 4:4. Doch die Freude währte nicht lange: Die Gäste verfielen erneut in Passivität und wurden prompt bestraft. Ibach stellte mit zwei weiteren Treffern auf 6:4. Der Anschlusstreffer zum 6:5 kam zu spät. „Wir vermochten weder spielerisch noch kämpferisch zu überzeugen. Ibach war nicht überlegen, ging aber dennoch als verdienter Sieger vom Platz“, resümierten die beiden Trainer nach dem Spiel.(le)

 

Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025 gastierte das Team Uri Frauen I in Balerna. Die Urnerinnen wollten die lange Reise ins Südtessin mit einem Erfolgserlebnis krönen. Die Tessinerinnen sind den Urnerinnen bestens bekannt. Die beiden Equipen duellierten sich einst in der 1. Liga.

Wie zu erwarten, bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer eine kampfbetonte und raue Partie zu sehen. Die Gäste hielten gut dagegen, konnten sich aber keine nennenswerten Torchancen erspielen. Somit stand es nach 45 Minuten noch 0:0.

Die zweite Halbzeit gehörte den Südtessinerinnen. Das Heimteam machte nun ordentlich Druck und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Die Gäste aus dem Urnerland verteidigten aber bärenstark. Somit trennten sich die beiden Teams torlos.

Am vergangenen Wochenende reiste das Team Uri Frauen I in den Kanton Nidwalden. In Stans trafen die Urnerinnen auf die Tabellenführerinnen – die SG Stans Engelberg I.

Die Gäste zeigten eine beinahe tadellose erste Halbzeit. Sie glänzten durch schöne Kombinationen und konnten sich eine Vielzahl von Torchancen erspielen. Einziges Manko: Die Chancenauswertung. Die Urnerinnen verpassten es, ihre vielversprechenden Abschlussmöglichkeiten zu verwerten. Somit stand es zur Pause 0:0.

In der Halbzeitpause nahmen die Gastgeberinnen einige taktische Umstellungen vor, dadurch fanden sie besser ins Spiel. In der 56. Minute gelang dem Heimteam das 1:0. Der Treffer fiel aus heiterem Himmel.

Die Urnerinnen gaben nochmals Vollgas und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Leider sollte es nicht mehr reichen.

Trotz eines engagierten und starken Auftritts musste sich die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen letztlich mit 0:1 geschlagen geben – sehr bitter.

Am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, treffen die Urnerinnen zu Hause auf den FC Baar II. Im letzten Spiel der Hinrunde möchten sie noch einmal einen Vollerfolg einfahren.(tb)

Alles auf Revanche – Schattdorf will nachlegen

Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Baar bleibt der FC Schattdorf weiter in der Erfolgsspur. Mit diesem wichtigen Dreier hat sich das Team in der Tabelle eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Nun steht das letzte Heimspiel der Vorrunde an: Am Samstag, 25. Oktober 2025, empfängt Schattdorf den FC Rothenburg. Anpfiff ist um 18.00 Uhr auf dem Sportplatz Grüner Wald.

Zeit für Wiedergutmachung

Gegen Rothenburg hat der FC Schattdorf noch eine Rechnung offen – im Cup-Duell mussten die Urner eine bittere Niederlage hinnehmen. Dieses Mal will die Mannschaft zeigen, dass sie daraus gelernt hat. Mit einer konzentrierten Leistung soll die Revanche gelingen.

Ziel: Vorrunde im Spitzenfeld abschliessen

Ein Sieg wäre nicht nur Genugtuung für das Cup-Aus, sondern auch ein starkes Zeichen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Mit einem weiteren Erfolg könnte sich Schattdorf in der Spitzengruppe festsetzen und die Vorrunde auf heimischem Rasen erfolgreich abschliessen. (ms)

Nach zuletzt drei Siegen in Serie reiste der FC Schattdorf mit breiter Brust zum FC Baar, der seinerseits drei Niederlagen am Stück hinnehmen musste. Auf dem Papier war die Ausgangslage also klar – das Spiel selbst war es allerdings nicht.

Der Start gehörte den Gastgebern, die nach einem Freistoss bereits in der ersten Minute den Pfosten trafen. Diese Standardsituationen sollten den Urnern noch den ganzen Abend zu schaffen machen. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm der FCS aber zunehmend das Spieldiktat. Da der Rasen holprig und flaches Kombinationsspiel kaum möglich war, suchte man sein Glück immer wieder mit langen Bällen in die Tiefe. Einer dieser Vorstösse führte in der 25. Minute zur Führung: Baumann wird über die Seite lanciert, findet in der Mitte Captain Stampfli, dessen Abschluss via doppelter Lattenunterkante im Tor landete – 0:1.

Nur wenige Minuten später folgte der nächste Aufreger. Nach einem langen Ball tauchte Linus Arnold alleine vor dem Baarer Schlussmann auf, wurde aber regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Stampfli gewohnt souverän zum 0:2. Schattdorf schien auf Kurs – bis kurz vor der Pause. Ein erneuter Freistoss fand den Kopf eines Baarer Angreifers, und plötzlich stand es nur noch 1:2.

Arnold hält den Sieg fest

In der zweiten Halbzeit verlor der FCS etwas den Faden. Man liess sich weit in die eigene Hälfte drängen und verteidigte mit Mann und Maus. Baar drückte, kam zu zahlreichen Eckbällen und Freistössen, fand aber immer wieder seinen Meister in Torhüter Arnold, der einen Glanztag erwischte. Ob mit Fuss, Hand oder Kopf – irgend ein Körperteil war immer dazwischen.

Nach vorne gelang den Urnern nur noch wenig. Die beste Gelegenheit hatte Linus Arnold in der 80. Minute, als sein Schlenzer aus rund 16 Metern nur knapp am Tor vorbeistrich. In der Schlussphase drängte Baar nochmals mit allen Mitteln auf den Ausgleich, doch Arnold parierte auch die letzte gefährliche Aktion kurz vor Abpfiff.

Am Ende blieb es beim etwas glücklichen 2:1-Erfolg. Der vierte Sieg in Serie bringt den FCS vorübergehend an die Tabellenspitze – wenn auch nur für kurze Zeit, da der FC Brunnen später nachzog und die Urner auf den zweiten Platz verdrängt.

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wartet nun der FC Rothenburg. Nach der 0:3-Pleite im Cup hat der FCS dabei noch eine offene Rechnung zu begleichen – und will seine Heimserie unbedingt wahren, auch wenn das Kader derzeit immer dünner wird.(rm)

Der FC Schattdorf reiste als Tabellenvierter mit klarer Mission nach Brunnen: Die zuletzt liegengelassenen Chancen sollten endlich verwertet werden, und mit einem Sieg wollte man den Anschluss an die Tabellenspitze wahren. Der Gegner, FC Brunnen, lag nur 3 Punkte vor den Urnern – ein echtes Sechs-Punkte-Spiel also. Und Schattdorf lieferte: Mit einer kämpferischen, leidenschaftlichen und taktisch disziplinierten Leistung sicherte sich das Team drei verdiente Punkte und meldet sich eindrucksvoll im Spitzenrennen zurück.

1. Halbzeit: Früher Doppelschlag und hitzige Zweikämpfe

Der Anpfiff verzögerte sich leicht – der Schattdorfer Keeper musste kurzfristig sein Trikot wechseln, da es aus dem nichts farblich zu stark den Mitspieler glich. Doch davon ließ sich das Team nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Die ersten Minuten gehörten klar den Gästen aus dem schönen Urnerland.

5. Minute: Nach einem energischen Vorstoß über die rechte Seite landete der Ball bei Ramon Scheiber, der trocken ins lange Eck abschloss – 0:1 für Schattdorf!

15. Minute: Die Offensive rollte weiter. Nach einem langen Einwurf und einem präzisen Steckpass tauchte Ueli Gisler frei vor dem Brunnen-Keeper auf und schob überlegt zum 0:2 ein. Die frühe Führung war verdient – Schattdorf spielte mutig, direkt und effizient.

Doch mit dem Rückstand änderte sich die Spielweise der Gastgeber. Brunnen verlagerte den Fokus auf die Zweikämpfe, agierte körperbetont und teilweise überhart. Das Spiel wurde zunehmend ruppig, was den Spielfluss merklich hemmte. Schattdorf ließ sich davon nicht beirren, doch kurz vor der Pause gelang Brunnen der Anschlusstreffer:

44. Minute: Ein seltener Moment der Präzision bei Brunnen – ein Steilpass durch die Schnittstelle, der Stürmer lupfte den Ball über den herausstürmenden Schattdorfer Torhüter – 1:2.

2. Halbzeit: Kampf pur und späte Erlösung

Nach dem Seitenwechsel übernahm Brunnen die Kontrolle über die Zweikämpfe. Das Spiel wurde zunehmend zerfahren, geprägt von Fouls, Diskussionen und Unterbrechungen. Schattdorf verteidigte mit viel Einsatz und Disziplin, ließ kaum klare Chancen zu, obwohl Brunnen auf den Ausgleich drängte.

Besonders bitter: Zwei klare Tätlichkeiten der Gastgeber blieben ungeahndet und Schattdorf musste verletzungsbedingt gleich mehrfach wechseln. Doch die Moral stimmte – das Team hielt zusammen, kämpfte sich durch und setzte in der Nachspielzeit den entscheidenden Konter:

91. Minute: Nach einem abgewehrten Schuss reagierte Luca Megnet am schnellsten, schnappte sich den Abpraller und hämmerte den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte – 1:3! Die Entscheidung!

Fazit: Statement-Sieg mit Charakter

Der FC Schattdorf zeigte nicht nur spielerische Klasse, sondern auch mentale Stärke. In einem hitzigen Duell behielt das Team die Nerven, verteidigte leidenschaftlich und nutzte die wenigen Chancen eiskalt. Mit dem Sieg zieht Schattdorf punktgleich mit Brunnen und liegt nur drei Zähler hinter dem Zweitplatzierten FC Ibach – die Ausgangslage für das letzte Spiel der Vorrunde ist vielversprechend.

Ausblick: Heimspiel gegen Küssnacht

Am kommenden Sonntag, 26. Oktober, empfängt der FC Schattdorf II um 17:00 Uhr den FC Küssnacht zum letzten Spiel der Vorrunde auf dem heimischen Sportplatz Grüner Wald – mit Rückenwind und der Hoffnung auf lautstarke Unterstützung der Fans soll gemeinsam der nächste Schritt Richtung Tabellenspitze gelingen. (rs)

Das zweitletzte Saisonspiel der FFU2 fand auf Goldauer Kunstrasen statt. Um 20:15 traf der SC Goldau auf die Urnerinnen. 

Erneut begleiteten uns 4 Spielerinnen der 1. Mannschaft. Zusätzlich unterstützten uns Jasmin Jaun und Adriana Fedier an der Seitenlinie, da unsere Trainer abwesend waren.

Mit dem Anpfiff startete auch sogleich die Hektik. Die Goldauerinnen machten Druck und kamen oft vors Tor. Die Anfangsschwierigkeiten der Urnerinnen führten in der 9. Minute das 1:0 für Goldau. Mit der Zeit konnte man sich jedoch fangen. So liessen sich durch Passstafetten einige gefährliche Situationen erspielen. Verwertet wurde aber keine davon. Dennoch fehlte die letzte Konsequenz, die Gegnerinnen konnten ihr Spiel spielen.

Die zweite Halbzeit begann deutlich ruhiger. Das Team Uri konnte den SC Goldau weiterhin in Schach halten. Das Passspiel gelang den Urnerinnen besser. Der Ball konnte stabiler in den eigenen Reihen gehalten werden. Trotzdem wollte der Ball nicht ins Tor. In der 75. Spielminute konnten die Goldauerinnen einen Eckball verwerten und somit den Spielstand auf 2:0 erhöhen. Das Team Uri liess dennoch nicht nach und erhielt einen Penalty innerhalb der letzten 5 Minuten. Trotz dieser Chance und einem starken Teamauftritt zeigte die Anzeigetafel Ende der Partie ein 2:0 für den SC Goldau.

Die Urnerinnen mussten wieder 3 Punkte liegen lassen und dem SC Goldau die Tabellenspitze zugestehen. Am 25.10. kommt es auf heimischem Rasen zum letzten Meisterschaftsspiel gegen den SC Cham. (tg)

Gute Ausgangslage vor der Schlussphase der Vorrunde
Mit dem klaren 3:0-Heimsieg gegen den FC Willisau hat sich der FC Schattdorf in eine vielversprechende Ausgangslage gebracht. Die Mannschaft präsentiert sich aktuell in starker Form und will diesen Schwung nun mitnehmen. Am Samstag, 18. Oktober 2025, gastieren die Urner beim FC Baar. Anpfiff ist um 16.00 Uhr auf der Sportanlage in Baar.

Fokus auf Konstanz – auch auswärts
In den letzten Wochen zeigte das Team grosse Fortschritte. Nun gilt es, diese Leistung auch in der Fremde zu bestätigen. „Damit wir unsere gute Form auch auswärts zeigen können, brauchen wir vor allem dieselbe Einstellung wie zu Hause“, erklärt Rückkehrer Noel Gisler, der nach seiner Zeit in Brunnen wieder im Schattdorfer Trikot spielt. „Das bedeutet volle Konzentration von Anfang an, kompakte Defensive und mutiges Spiel nach vorne.“

Den Rückenwind nutzen
Ein weiteres Erfolgserlebnis wäre für Schattdorf nicht nur tabellarisch, sondern auch mental wichtig. „Ein gutes Ergebnis in Baar wäre natürlich sehr wichtig, nicht nur für die Tabelle, sondern auch für unser Selbstvertrauen“, so Gisler weiter. „Wenn wir dort 3 Punkte mitnehmen, können wir mit Rückenwind in die letzten Spiele der Vorrunde gehen und uns oben festsetzen.“

Mit dieser Einstellung will der FC Schattdorf die gute Ausgangslage nutzen und in der entscheidenden Phase der Vorrunde möglichst viele Punkte sammeln.(ms)

Erste Halbzeit: Chancen, aber kein Lohn

Der FC Schattdorf startete mit viel Energie und kontrollierte über weite Strecken das Spielgeschehen. Die erste Halbzeit war insgesamt ausgeglichen, doch die Urner erspielten sich leichte Vorteile. Mehrere gute Torchancen blieben jedoch ungenutzt, entweder fehlte die letzte Präzision oder der gegnerische Keeper war zur Stelle.

Weggis erspielte sich ebenfalls zwei sehr gute Chancen, welche jedoch von Fabio Moser im Tor vom FC Schattdorf pariert werden konnten.

Zweite Halbzeit: Führung, Traumtor, bittere Wende

In der 51. Minute war es endlich so weit: Ramon Scheiber wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, blieb eiskalt vor dem Tor und schob zur verdienten Führung ein – 1:0 für Schattdorf!

Doch die Freude währte nicht lange. In der 60. Minute gelang Weggis der Ausgleich durch ein echtes Traumtor – unhaltbar für Moser, 1:1.

Die Entscheidung fiel in der 81. Minute: Ein unnötiges Foul auf Höhe des Sechzehners führte zu einem gefährlichen Freistoss. Die Flanke kam punktgenau, der Kopfball saß – 1:2. Eine bittere Wendung in einem Spiel, das lange nach einem Punktgewinn aussah.

Fazit

Trotz der Niederlage zeigte der FC Schattdorf eine engagierte Leistung und kann mit dem Auftritt zufrieden sein. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und sich Chancen erarbeitet, dass macht Mut für die kommenden Aufgaben.

Nächste Partie

Am kommenden Samstag, 18.10.2025 um 20:00 Uhr gilt es Auswärts gegen den leicht besser platzierten FC Brunnen, die starke Leistung zu bestätigen und sich selbst zu belohnen. (rs)

FCS mit drittem Sieg in Serie

Altbekannte Gesichter trafen am Wochenende aufeinander: Der FC Schattdorf empfing den FC Willisau, der mit einer soliden Defensive und einem Platz im Tabellenmittelfeld angereist war. Nach den beiden Erfolgen gegen die Stadtluzerner SC OG und FC Kickers Luzern wollte der FCS unbedingt den dritten Dreier einfahren. Das ist gelungen – auch wenn das klare 3:0-Endresultat etwas deutlicher aussieht, als der Spielverlauf tatsächlich war.

Zerfahrene erste Halbzeit
Die Partie begann harzig. Schattdorf fand in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel, was auch an zwei längeren Unterbrüchen lag. Zuerst verletzte sich der Urner Innenverteidiger Heinzer am Knie und musste ausgewechselt werden, kurz darauf prallten ein Schattdorfer und ein Willisauer zusammen. Der Spieler vom FC Willisau blieb benommen liegen und musste vom Feld geführt werden – an dieser Stelle gute Besserung an beide Spieler.

Nach diesen Zwischenfällen fehlte dem Spiel der nötige Rhythmus. Der FCS kam zwar zu ein paar Halbchancen, doch weder Stampfli, Baumann oder Arnold brachten den Ball auf das Tor. Die Gäste aus dem Luzerner Hinterland sorgten vor allem nach Standards für Gefahr, doch Torhüter Yannick Arnold und seine Defensive hielten dicht.

Zweite Halbzeit mit der Entscheidung
Nach der Pause trat der FCS entschlossener auf. Man merkte der Mannschaft an, dass sie die Punkte im Grünen Wald behalten wollte. Bissig hatte per Kopf die erste gute Möglichkeit, ehe er wenige Minuten später im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der gut leitende Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt – Captain Stampfli übernahm Verantwortung und verwandelte locker unten links zur 1:0-Führung.

Willisau versuchte in der Folge, den Ausgleich zu erzwingen, doch echte Chancen blieben Mangelware.Einzig bei Schüssen aus der zweiten Reihe kam vereinzelt Gefahr auf. Die beste Möglichkeit der Gäste, ein Freistoss aus 30 Meter, entschärfte Arnold mit einer starken Parade auf der Linie. Im direkten Gegenzug zeigte sich der FCS eiskalt: Der eingewechselte Zgraggen wurde steil geschickt, setzte sich im Laufduell durch und drosch den Ball im Nachsetzen unter die Latte – 2:0, etwas entgegen dem Spielverlauf.

Spätestens in der 88. Minute war die Partie dann endgültig entschieden: Der junge Zgraggen fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und traf mit einem satten Schuss, der sich tückisch hinter dem Torhüter senkte, zum 3:0-Endstand.

Heimsieg mit Luft nach oben
Auch wenn das Resultat klar ausfiel, war nicht alles Gold, was glänzt. Der FCS tat sich über weite Strecken schwer ins Spiel zu finden und liess den gewohnten Spielfluss vermissen. Trotzdem darf man nach zehn Runden zufrieden sein: Zuhause weiterhin ungeschlagen, drei Siege in Serie und aktuell mit 19 Punkten auf dem dritten Tabellenrang – die Urner können stolz auf ihre Bilanz sein.

Nächste Woche wartet mit dem FC Baar eine weitere Mannschaft aus dem Mittelfeld. Um dort zu bestehen, wird man in der Trainingswoche wohl «über die Bücher» müssen – und versuchen, das Spiel mit mehr Spielfluss und Dynamik zu bestreiten. (rm)

Fokus auf das nächste Duell
Der FC Schattdorf reist mit Selbstvertrauen ins nächste Meisterschaftsspiel. Nach dem verdienten 4:2-Sieg in Obergeissenstein, bei dem die Mannschaft über weite Strecken überzeugte, wollen die Urner ihre gute Form nun auch vor heimischem Publikum bestätigen.

Am Samstag, 11. Oktober 2025, trifft Schattdorf auf dem Grünen Wald auf den FC Willisau. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Die Tabelle ist derzeit extrem ausgeglichen, weshalb jedes Spiel an Bedeutung gewinnt. Mit einem weiteren Vollerfolg könnten die Urner nicht nur den Anschluss nach vorne halten, sondern auch den Abstand zu den Verfolgern vergrössern.

Mit Unterstützung zum nächsten Erfolg
Das Team will an die geschlossene Leistung der letzten Wochen anknüpfen und erneut von Beginn an konzentriert auftreten. Mit Einsatz, Teamgeist und der Unterstützung der Fans soll der nächste Heimsieg gelingen. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Unterstützung auf dem Grünen Wald.(ms)

Am vergangenen Freitag traf das Team Uri Frauen I vor heimischer Kulisse auf Frauenfussball Seetal. Die Urnerinnen strebten dabei den vierten Saisonsieg an. Die Equipe aus dem Kanton Luzern ist bestens bekannt – bereits in der vergangenen Saison duellierten sich die beiden Teams miteinander.

Die Partie begann ausgeglichen. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gastgeberinnen das Zepter und konnten mehr Ballbesitz verzeichnen. Die Devise bei den Gästen war klar ersichtlich: Den Bus parken und auf Konter lauern.

Die Hausherrinnen waren zwar engagiert, aber sie bekundeten Mühe damit, sich vielversprechende Torchancen herauszuspielen. Zudem liess die Passqualität zu wünschen übrig. Somit stand es nach 45 Minuten noch 0:0.

Die Urnerinnen nahmen sich in der Halbzeitpause viel vor: Sie wollten die Passqualität verbessern und mehr Kreativität in ihr Spiel bringen. Das Geschehen im zweiten Durchgang gestaltete sich jedoch ähnlich wie im ersten: Das Heimteam spielte engagiert, aber die Durchschlagskraft fehlte. Zudem gab es immer noch zu viele Fehlzuspiele.

Die Seetalerinnen agierten weiterhin äussert defensiv und machten den Urnerinnen das Leben schwer. Die Gastgeberinnen versuchten ihr Glück auch mit Distanzschüssen – doch ohne Erfolg.

Somit musste sich die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen trotz eines kämpferischen Auftritts mit einem 0:0 zufrieden geben.

Am kommenden Sonntag, dem 12. Oktober sind die Urnerinnen im Tessin zu Gast. Mit dem SC Balerna trifft man auf eine Equipe, die ebenfalls bereits elf Punkte auf dem Konto hat. Das Team Uri hofft, dass sich die lange Fahrt in den südlichen Nachbarkanton auch punktetechnisch auszahlen wird.(tb)

Erste Halbzeit: Schattdorf dominiert, Hünenberg taumelt

Der FC Schattdorf startete mit viel Tempo und Spielkontrolle in die Partie. Hünenberg hatte sichtlich Mühe, ins Spiel zu finden und wirkte in den ersten 30 Minuten überfordert. Schattdorf erspielte sich mehrere Halbchancen, doch der letzte Punch fehlte zunächst.

In der 24. Minute war es dann so weit: Laachyr fasste sich ein Herz und versenkte einen flachen Distanzschuss aus rund 25 Metern zur verdienten 0:1-Führung. Nur fünf Minuten später legte Schattdorf nach – Alessio Montaquila mit einer punktgenauen Flanke auf Ramon Scheiber, der per Volley zum 0:2 einnetzte.

Doch anstatt weiter Druck zu machen, schaltete Schattdorf einen Gang zurück – und wurde prompt bestraft. In der 36. Minute nutzte Hünenberg eine Unachtsamkeit in der Defensive und verkürzte auf 1:2.

Zweite Halbzeit: Hünenberg dreht auf, Schattdorf kontert spät

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Hünenberg wie verwandelt. In der 55. Minute kam es zu einer kuriosen Szene im Strafraum: Ein sehr hart geführter Zweikampf führte zum Elfmeter für Hünenberg. Gian Gisler, der Schattdorfer Keeper, hatte zwar eine Hand am Ball, konnte den Ausgleich aber nicht verhindern – 2:2.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Schattdorf hatte den Schock des Ausgleichs verdaut und kämpfte sich zurück ins Spiel.

In der 80. Minute schien Hünenberg das Spiel endgültig zu drehen: Nach einem schnellen Angriff fiel das 3:2 – der Jubel war grenzenlos, als hätte man gerade die Champions League gewonnen.

Doch Schattdorf hatte das letzte Wort. In der 87. Minute sorgte Ueli Gisler nach einer weiteren kuriosen Aktion für den viel umjubelten Ausgleich zum 3:3-Endstand.

Fazit

Der FC Schattdorf zeigte in der ersten halben Stunde eine starke Leistung, verpasste es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen. Hünenberg nutzte die Nachlässigkeiten eiskalt und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Am Ende lässt Schattdorf wichtige Punkte im Titelrennen liegen, kann aber mit dem späten Ausgleich zufrieden sein.

Das nächste Spiel bestreitet der FC Schattdorf am kommenden Samstag, 11.10.2025 um 20:15 Uhr, zu Hause auf dem Grünenwald gegen den Leader aus Weggis.

Dies ist ein wichtiges Spiel im Kampf um die Tabellenführung, denn die beiden Teams trennen gerade einmal 2 Punkte. (rs)

Der FC Schattdorf reagiert auf die Cupniederlage unter der Woche und gewinnt beim SC Obergeissenstein verdient mit 4:2. Auf dem rutschigen Rasen in Luzern zeigten die Urner von Beginn weg die reifere und effizientere Leistung.

Der Start gelang optimal: Bereits nach sechs Minuten setzte Captain Patrik Stampfli einen Freistoss aus rund 17 Metern an den Pfosten. Andri Baumann reagierte am schnellsten und schob den Abpraller zum frühen 0:1 über die Linie. Danach spielte sich das Geschehen vor allem im Mittelfeld ab. Beide Teams kämpften mehr mit dem rutschigen Boden und den Windböen als mit dem Gegner. In der 33. Minute zeigte sich der FCS dann aber wieder eiskalt. Nach einem schön vorgetragenen Angriff legte Stampfli uneigennützig quer – Baumann stand erneut richtig und erzielte mit seinem zweiten Treffer das 0:2.

Torreiche zweite Halbzeit - FCS geht als Sieger vom Platz

Nach dem Seitenwechsel wollte Schattdorf das Spiel entscheiden, und das gelang auch. Mahrow schickte Linus Arnold in die Tiefe, dieser legte zurück – und Mahrow drosch den Ball in der 51. Minute trocken ins Netz. 0:3, die Partie schien entschieden.

Doch kaum wieder angespielt, kamen die Luzerner nach einem Freistoss zum Anschlusstreffer. Der SC OG versuchte, nochmals Druck aufzubauen, fand aber kein Rezept gegen die kompakte Schattdorfer Defensive. Stattdessen sorgte der eingewechselte Bissig für die endgültige Entscheidung: Nach einem Steilpass liess er seinen Gegenspieler stehen und traf aus spitzem Winkel zum 1:4.

In der Nachspielzeit gelang den Gastgebern zwar noch der zweite Treffer, nachdem gleich zwei Urner auf dem rutschigen Platz das Gleichgewicht verloren hatten. Doch am verdienten Auswärtssieg des FC Schattdorf änderte das nichts mehr.

Aufwand und Ertrag stimmen wieder

Nach dem enttäuschenden Cup-Auftritt zeigte der FCS die passende Reaktion. Einsatz, Laufbereitschaft und Effizienz passten diesmal – entsprechend zufrieden durfte man die Heimreise antreten. Nächste Woche empfängt Schattdorf den FC Wilisau, der ähnlich in die Saison gestartet ist. Es dürfte erneut ein enges Spiel werden.(rm)

Am vergangenen Samstag, 27.09.2025, traf das Team Uri 2 auf die Frauen des FC Schwyz. Um 20:30 wurde das Spiel verspätet angepfiffen.

Die Urnerinnen konnten dank 3 Spielerinnen der ersten Mannschaft erneut mit voller Ersatzbank antreten. Verkürztes Aufwärmen und die Verzögerung des Anpfiffs sorgten für Unruhe. Dies machte sich in der ersten Halbzeit deutlich, die Gegnerinnen beherrschten das Spielgeschehen. Gefährliche Abschlüsse konnten aber weitgehend verhindert werden. Dennoch blieb das Spiel sehr hektisch, die Schwyzerinnen machten Druck. Das Team Uri bewegte sich selten über die Mittellinie und konnte nicht sauber zusammenspielen.

Nach der Pause wurde die Partie ausgeglichener. Man konnte die Gegner zurückdrängen und sich Torchancen erspielen. Die letzte Konsequenz, um den Ball ins Netz zu befördern, fehlte nach wie vor. Der Spielstand lag immer noch bei 0:0. Die Ruhe am Ball, aber auch schnelles Umschalten, fehlten auch in der zweiten Halbzeit. Nach einigen offensiven Spielzügen für die Urnerinnen, nutzten die Schwyzerinnen eine Kontermöglichkeit und erzielten das Führungstor. Das Team Uri brauchte einen Moment zu lange, um sich wieder zu fangen, wodurch kurz darauf das 2:0 fiel. In den letzten 10 Minuten wurde das Spiel auf beiden Seiten unruhiger. In der 85. Spielminute nutzte der FC Schwyz einen Fehler der Torhüterin aus und erhöhten den Spielstand auf 3:0.

Somit endete die Partei mit 3:0 für die Schwyzerinnen. Das Team Uri 2 musste sich erneut geschlagen geben. Am 05.10.2025 treten die Urnerinnen zu Hause gegen den SC Cham 2 an.(tg)

Im Spitzenspiel auf dem Grünen Wald trafen am Mittwoch 24. September zwei formstarke Teams aufeinander. Trotz anfänglicher Dominanz der Gäste gelang den Schattdorfer De7 Junioren gegen den Spielverlauf ein Doppelschlag zur 2:0 Führung. Die beiden Tore lösten spürbar die Anspannung im Team, und plötzlich war Schattdorf voll im Spiel. Auf den Anschlusstreffer der Goldauer reagierten die Gastgeber eiskalt: Zwei weitere Treffer sorgten für eine komfortable 4:1-Führung nach dem ersten Abschnitt. Doch Goldau gab sich nicht geschlagen. Mit viel Druck und Entschlossenheit kämpften sie sich bis auf 4:3 heran. Nun wackelte Schattdorf – doch mit starkem Kampfgeist und vor allem Aluminium-Glück (Pfosten und Latte) verteidigten sie die Führung. Ein Konter brachte das 5:3, doch das zweite Viertel ging mit 2:1 an die Gäste. Im dritten Abschnitt zeigte sich Schattdorf weiterhin effizient, während Goldau das Pech an den Füssen klebte. Wieder trafen sie Aluminium, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Beide Teams erzielten je einen Treffer – 6:4 vor dem Schlussviertel. Im letzten Viertel spielte Schattdorf abgeklärt, clever und mit dem absoluten Siegeswillen. Bei kaltem Regenwetter zeigten die Urner, dass sie nicht nur kämpfen, sondern auch kombinieren können. Zwei schön herausgespielte Tore über die Flügel sorgten für die Entscheidung zum 8:4  Endstand. Die Trainer Ueli Arnold, René Gnos und Dani Reichmuth zeigten sich hochzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Spielerisch war der FC Schattdorf das klar bessere Team, und auch körperlich hielt man gegen die grossgewachsenen Goldauer stark dagegen. Das nötige Quäntchen Glück war an diesem Abend ebenfalls auf Seiten der Gastgeber. Mit diesem Erfolg feiert der FC Schattdorf den sechsten Sieg in Folge – zählt man den Cup dazu, sind es sogar sieben. Die Serie hält, und die Formkurve zeigt steil nach oben. (le)

Im Auswärtsspiel gegen Ägeri/Menzingen wollten sowohl die Gastgeber als auch die Bb-Junioren aus Schattdorf früh Druck aufbauen und das Spielgeschehen bestimmen. Doch in der Anfangsphase gelang dies beiden Teams nur bedingt: Das Stellungsspiel war auf mehreren Positionen fehlerhaft, und auch das Zweikampfverhalten liess zu wünschen übrig. Die Trainer beider Seiten sahen sich gezwungen, früh taktisch einzugreifen. Nach rund 20 Minuten nahm die Partie an Qualität zu, und es zeigte sich, dass die Urner leicht überlegen agierten. Dennoch war es das Heimteam, das nach einer Standardsituation in Führung ging: Ein Freistoss wurde nach einer halben Stunde per Kopf zum 1:0 verwertet.

Schattdorf reagierte jedoch abgeklärt und zeigte, dass auch sie bei ruhenden Bällen gefährlich sind. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel gelang der verdiente Ausgleich – ebenfalls per Kopf nach einem Eckball von der linken Seite. Noch vor dem Pausenpfiff schlugen die Urner erneut zu und stellten auf 1:2. Ein Unentschieden hätte den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt wohl besser widergespiegelt.

Starke zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Schattdorf konditionell besser. Je länger das Spiel dauerte, desto klarer wurden die Kräfteverhältnisse. Zunächst verhinderte der Schattdorfer Torhüter mit einer starken Parade den möglichen Ausgleich, bevor sein Team erneut zuschlug: Ein clever ausgeführter Freistoss führte zum 1:3. Den Schlusspunkt setzte eine sehenswerte Einzelleistung über die linke Seite, die zum 1:4-Endstand führte. Danach war die Luft bei den Gastgebern draussen, und Schattdorf brachte den Sieg in trockene Tücher-witterungsbedingt jedoch kalte Tücher. Über die gesamten 90 Minuten war das Team von Patrik Müller, Niels Chab und Robi Gwerder das bessere Team und der Sieg sicherlich verdient.

Mit diesem Erfolg bleibt Schattdorf weiterhin an der Tabellenspitze – punktgleich mit Muotathal, welche allerdings ein Spiel weniger absolviert haben. (le)

Rückblick auf den Cup

Das Ziel war klar: Der FC Schattdorf wollte im Cup überwintern. Doch im 1/16-Final gegen Ligakonkurrent Rothenburg erwischten die Urner einen rabenschwarzen Tag. Ein Fehlpass gleich nach dem Anspiel führte zum frühen 1:0, und auch in der Folge fand Schattdorf nie wirklich ins Spiel. Zwei weitere Ballverluste nutzte Rothenburg eiskalt aus und siegte letztlich verdient mit 3:0. Damit ist für die Urner das Cup-Abenteuer früh beendet – nun gilt es, die Köpfe freizubekommen und den Fokus voll auf die Meisterschaft zu richten.

Auswärtsspiel in Obergeissenstein

Motivation aus dem Liga-Sieg
Nach dem spektakulären 3:2-Heimsieg gegen Kickers Luzern in letzter Minute reist der FC Schattdorf am Samstag, 4. Oktober 2025, zum SC Obergeissenstein. Anpfiff ist um 18.00 Uhr auf der Sportanlage Wartegg.

Die Mannschaft will die Emotionen und das Selbstvertrauen aus dem Erfolg vom letzten Wochenende mitnehmen und auch auswärts wieder punkten. Entscheidend wird sein, dass die Urner von Beginn weg konzentriert auftreten und über die gesamte Spieldauer ihren Plan durchziehen. Gerade nach dem knappen Sieg ist das Ziel klar: mit einer geschlossenen Teamleistung und möglichst wenig Fehlern soll der nächste Schritt in der Meisterschaft gelingen. Jeder einzelne Spieler ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen und den Kampf anzunehmen, denn in einer ausgeglichenen Liga kann jeder Punkt den Unterschied machen.

Mit Moral zum nächsten Erfolg
Mit dem Rückhalt der zuletzt gezeigten Moral und Siegeswillen hofft der FC Schattdorf auch in Obergeissenstein wieder auf wichtige Punkte. Der starke Auftritt gegen Kickers hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, in entscheidenden Momenten zuzulegen – genau diese Qualität gilt es nun erneut auf den Platz zu bringen.

A-Junioren bleiben makellos in der Youth-League

Die A-Junioren des FC Schattdorf sind fulminant in die Youth-League-Saison gestartet. Nach fünf Spielen steht das Team von Igor Sureta, Sascha Gisler und Roger Zurfluh mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Auch im Heimspiel gegen den FC Rothenburg am vergangenen Wochenende wollten die Urner ihre beeindruckende Serie fortsetzen – und sie taten es eindrucksvoll. Von Beginn an zeigten die Gastgeber eine konzentrierte und entschlossene Leistung. Gegen die im Tabellenmittelfeld platzierten Luzerner fanden sie im Spielaufbau stets die richtigen Lösungen und überzeugten mit klarem, zielgerichtetem Fussball. Besonders die Effizienz vor dem Tor war bemerkenswert: Bereits zur Halbzeit führten die Rot-Schwarzen mit 5:0. Nach dem Seitenwechsel schaltete das Team einen Gang zurück, kontrollierte das Spielgeschehen jedoch weiterhin souverän. Tore fielen in der zweiten Hälfte keine mehr, doch der Sieg war nie gefährdet. Der Erfolg ist das Resultat harter Arbeit im Training und einer konsequenten Umsetzung auf dem Platz. In der höchsten regionalen Liga verdient diese Leistung grossen Respekt. Nun gilt der Fokus den verbleibenden fünf Saisonspielen sowie dem Cup, wo die nächste Hürde genommen werden soll.

Der FC Schattdorf bleibt zuhause ungeschlagen und feiert mit dem dritten Sieg in Serie nicht nur einen weiteren Heimsieg, sondern übernimmt auch die Tabellenführung in der 4. Liga.

Erste Halbzeit: Viel Aufwand, kein Ertrag

Die erste Halbzeit war geprägt von einem dominanten FC Schattdorf, der sich zahlreiche Chancen herausspielte. Immer wieder kombinierten sich die Gastgeber sehenswert durch die gegnerischen Reihen, doch entweder fehlte der letzte Pass oder die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Trotz Überlegenheit blieb das Spiel zur Pause torlos.

Die gefährlichste Szene der Gäste entstand kurioserweise durch einen missglückten Rückpass eines Schattdorfer Verteidigers. Der Ball rollte Richtung eigenes Tor, doch Keeper Fabio Moser sprintete im Stil von Usain Bolt zurück und klärte die Situation spektakulär kurz vor der Linie. Eine Szene, die für kollektives Aufatmen sorgte.

Zweite Halbzeit: Schattdorf belohnt sich

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Schattdorf deutlich verbessert im Zusammenspiel.

Bereits in der 48. Minute fasste sich Laachyr ein Herz und versenkte den Ball aus rund 20 Metern sehenswert in den rechten oberen Winkel1:0!

Nur zwei Minuten später folgte der Doppelschlag: Nach einer präzisen Flanke stieg Ramon Scheiber am höchsten und köpfte zum 2:0 ein. Dies war für Dietwil ein Nackenschlag und gab dem FC Schattdorf weiter Rückenwind.

In der 87. Minute setzte sich Scheiber im Laufduell gegen dessen Gegenspieler durch, blieb vor dem Keeper cool und legte uneigennützig quer auf Matteo Barbaro, der eiskalt zum 3:0-Endstand einschob.

Fazit

Schattdorf hätte bereits in der ersten Halbzeit gut und gerne mit 3:0 führen können. Dietwil war bis auf wenige Einzelaktionen nicht in der Lage, echte Torgefahr zu erzeugen. Der FC Schattdorf zeigte über weite Strecken, dass noch deutlich mehr Potenzial in der Mannschaft steckt, nun gilt es in den kommenden Spielen dieses Potential abzurufen.

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich dem FC Schattdorf am kommenden Samstag, dem 04.10.2025 um 18:00 Uhr Auswärts gegen den FC Hünenberg.

Last-Minute-Tor bringt die Erlösung

Der FC Schattdorf hat wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Gegen die Kickers Luzern gelang den Urnern auf dem Grünen Wald ein 3:2-Sieg – und das erst in der Nachspielzeit.

Der Start ins Spiel war gleich turbulent: Nach einem Einwurf verpasste ein Luzerner Stürmer das Gehäuse nur knapp. Im Gegenzug kam Schorno zu einer ersten Chance, sein Abschluss ging ebenfalls «knapp» neben das Tor. Danach waren Strafraumszenen Mangelware. Beide Teams standen defensiv kompakt, vieles lief über den Kampf.

Nach einer halben Stunde folgte dann der erste grosse Aufreger. Captain Patrik Stampfli lancierte Schorno mit einem schönen Pass in die Tiefe. Der junge Stürmer blieb abgeklärt und chippte den Torhüter zum 1:0. Mit dieser knappen, aber verdienten Führung ging es in die Pause.

Alle guten Dinge sind drei

Wie schon in den letzten Spielen lag der FCS vorne – und wie zuletzt gab man den Vorsprung wieder preis. Nach einer Ecke brachten die Schattdorfer den Ball nicht weg, die Luzerner nutzten das Chaos zum 1:1.

Die Reaktion der Urner kam sofort. Aussenverteidiger Sandro Stampfli tankte sich nach dem Anspiel über links durch, traf aber nur den Pfosten. Die anschliessende Ecke klärte ein Luzerner auf der Linie.

Die Partie blieb offen. Nach einem weiteren Angriff des FCS gab es eine umstrittene Szene: Die Schattdorfer erhielten eine Ecke zugesprochen, die Kickers reklamierten lautstark. Bei der Hereingabe sprang der Ball einem Luzerner an die Hand – Penalty! Patrik Stampfli übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 2:1.

Heisse Schlussphase

Kurz darauf schwächten sich die Gäste selbst: Nach einem verbalen Aussetzer flog ein Spieler mit Rot vom Platz. Doch anstatt den Sack zuzumachen, kassierte der FCS kurz vor Schluss noch den Ausgleich – ein Weitschuss aus gut 30 Metern senkte sich bereits zum vierten Mal in dieser Saison unhaltbar ins Tor.

Als viele schon mit dem erneuten Heim-Unentschieden rechneten, schlug der FCS in der Nachspielzeit nochmals zu. Der eingewechselte Pirmin Baumann köpfte eine Ecke zum 3:2 ins Tor. Damit war der Jubel auf dem Grünen Wald riesig und die Erleichterung spürbar – endlich wieder drei Punkte!

Englische Woche

Für Schattdorf geht es Schlag auf Schlag weiter: Am Dienstag steht das Cup-Achtelfinal gegen den FC Rothenburg an. Am Wochenende wartet mit dem SC Obergeissenstein gleich das nächste spannende Duell um die vorderen Tabellenränge.

Auswärtssieg gegen den SC Nebikon

Am vergangenen Mittwoch gastierte das Team Uri Frauen I in Nebikon. Gegen das Tabellenschlusslicht wollte die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen unbedingt auf die Siegesstrasse zurückkehren.

Die Urnerinnen starteten ein wenig behäbig in die Partie. Sie konnten zwar mehr Ballbesitz verzeichnen, jedoch spielten sie zu kompliziert. Zudem wurden die Spielzüge nicht sauber zu Ende gespielt.

Die Gäste aus dem Urnerland kamen zwar zu Abschlussmöglichkeiten, aber die Effizienz liess zu wünschen übrig.Besser machten es die Gastgeberinnen: Sie verwerteten ihre Torchancen eiskalt und führten zur Pause mit 2:0. Das Team Uri Frauen I konnte mit dem bisher gezeigten nicht zufrieden sein. Es musste eine Leistungssteigerung her.

Gesagt, getan: Die Gäste kamen entschlossen von der Pause zurück und übernahmen sofort das Zepter. Das Spiel fand nun primär in der Platzhälfte der Luzernerinnen statt.

In der 49. Minute traf Dominique Scheiber nach einem mustergültigen Zuspiel von Svenja Arnold zum 1:2-Anschlusstreffer.Das war der Startschuss zu einem Furioso. Nach einer guten Stunde konnte Rachel Arnold nach Vorarbeit von Dominique Scheiber zum 2:2 ausgleichen.In der 66. Minute traf Rachel Arnold nach mustergültiger Vorarbeit von Eliane Furger und traf zum erstmaligen Führungstreffer.Die Nebikonerinnen konnten nicht mehr reagieren. In der 86. Minute konnte Dominique Scheiber alleine auf das Gehäuse der Luzernerinnen losziehen und traf zum 2:4.Den Schlusspunkt setzte schliesslich Lynn Gnos mit dem 2:5 in der Nachspielzeit.

Dank einem beeindruckenden Comeback konnten die Urnerinnen einen fulminanten 5:2-Auswärtssieg feiern.

Das nächste Spiel findet am Freitag, dem 3. Oktober zu Hause gegen Frauenfussball Seetal statt. (tb)

 

Hartumkämpfter Sieg         

0:0 heisst überhaupt nicht, dass ein Spiel keine Würze hat. Das Duell der Schattdorfer Db-Junioren gegen Rotkreuz war von Anfang an hart umkämpft und beidseits gespickt mit vielen guten Chancen. Die Verteidiger waren jedoch beidseits hellwach und die Goalies konnten sich auszeichnen. So ging es torlos in die erste Viertelspause. Im zweiten Abschnitt waren es die Rotschwarzen die in Führung gehen konnten. Nach einem Zweikampf an der Grundlinie passte der Mittelfeldspieler genau auf den heranstürmenden Teamkollegen, welcher nur noch einschieben musste. Nun übernahmen die Schattdorfer das Kommando und zeigten einige schöne Angriffe. Einer davon konnten sie zur 0:2 Führung abstauben. Dieser Vorsprung währte aber nicht lange- kurz darauf verkürzten die Rotkreuzer nach einem Konter. Mit dem  Resultat von 1:2 ging es in die grosse Pause. Auch nach der Halbzeitpause machten die Schattdorfer mächtig Druck auf den Rotkreuzer Kasten und wollten unbedingt weitere Tore erzielen. Auf einen Prellball reagierten sie schneller und erhöhten auf 1:3. Mit diesem Resultat starte das letzte Viertel. Im Schlussabschnitt zeigten die Rotkreuzer, dass sie dieses Spiel keineswegs aufgegeben hatten. Kaum angespielt, kamen die Zuger zum Anschlusstreffer. Nun machten diese mächtig Druck auf das Tor der Urner. Es brauchte in dieser Phase einen guten Goalie. Je näher das Spielende kam, desto mehr Konterchancen boten sich dem FCS. Ein solcher Vorstoss konnte zur erneuten 2 Tore-Führung genutzt werden. Rotkreuz zeigte ein weiteres Mal Moral: Kurz vor Schluss kamen sie erneut zum Anschlusstreffer. In den letzten Minuten wurde das Spiel nochmals hektisch, Tore fielen aber keine mehr. Somit konnten die Schattdorfer Db-Junioren einen weiteren Sieg einfahren. Ein spannendes und faires Spiel mit vielen Highlights, in dem die Schattdorfer Db-Junioren grossen Kampfgeist bewiesen haben. (le)

FC Schattdorf D9a : Rottal Selection 6:1 (1:1; 2:0; 3:0; 0:0)  

Die Da-Mannschaft wollte im Heimspiel vom Freitag, 19. September, die vorangegangene Niederlage (3:9 gegen Kickers Luzern) wettmachen. Die Zuschauer sahen zu Beginn gegen die Rottal Selection ein sehr motiviertes Schattdorfer Team. Vielleicht zu motiviert, denn bereits nach wenigen Sekunden ging man es in der Verteidigung zu ungestüm an und schon stand es 0:1 für die Luzerner Auswahl. Davon liessen sich die Spielerinnen und Spieler von Adrian Tresch und Iwan Bissig nicht aus dem Konzept bringen.

Sie gewannen die Zweikämpfe, spielten mit guten Passkombinationen rasch in die Spitze und erarbeiteten diverse gute Chancen. Eine von diesen verwerteten sie zum verdienten 1:1 Viertel-Resultat. Auch in den beiden nachfolgenden Abschnitten spielte der FC Schattdorf guten und vor allem effizienten Fussball. Das Abschlussviertel startete mit einem konfortablen 6:1- Vorsprung. In den verbleibenden 20 Minuten liessen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Sie blieben konzentriert, verteidigten solide und setzten auch offensiv weitere Akzente. Der verdiente Lohn: Ein klarer 6:1- Heimsieg und eine starke Antwort auf die vorangegangene Niederlage. (le)

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De-Mannschaft überwindet 2. Cuphürde souverän

 

Die Schattdorfer De-Junioren zeigten von der ersten Minute an, dass sie unbedingt in die nächste Cuprunde einziehen wollte. Mit grossem Willen, viel Leidenschaft und Spielfreude legten sie am 17. September einen tadellosen Auftritt hin. Bereits zur ersten Pause führte Schattdorf hochverdient mit 0:5, und dies erst noch auswärts in Buchrain. Im zweiten Viertel mussten die Reichmuth/Gnos-Kids dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen, behielt das Spielgeschehen aber weiterhin klar im Griff. In diesem Viertel wurden keine Treffer notiert. Nach einer gelben Karte für Perlen spielte Schattdorf zehn Minuten in Überzahl – das Powerplay zeigte Wirkung: Die Gastgeber wurden regelrecht eingeschnürt und Schattdorf erhöhte bis zur nächsten Pause auf 0:10. Das Spiel war natürlich längst gelaufen. Aber auch im letzten Viertel liess der FCS nicht nach und spielte weiter mit viel Freude am Fussball. Perlen gelangen zwar noch zwei Ehrentreffer, doch am hochverdienten Sieg der Schattdorfer änderte das nichts mehr.

Mit acht verschiedenen Torschützen und einem klaren 2:12-Erfolg zieht der FC Schattdorf souverän in die nächste Cuprunde ein.

Wichtige Reaktion vor Heimpublikum

Am Samstag, 27. September 2025, trifft der FC Schattdorf um 18.00 Uhr auf dem Grünen Wald auf den FC Kickers Luzern. Nach der Niederlage in Brunnen will die Mannschaft im Heimspiel wieder eine klare Antwort geben und zeigen, dass sie sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt. Ein Sieg zuhause wäre nicht nur für die Tabelle entscheidend, sondern auch ein wichtiges Signal an das eigene Publikum.

Stimmen aus der Mannschaft

Kapitän Patrik Stampfli betont im Hinblick auf die anstehende Partie die Wichtigkeit von Konstanz über die gesamte Spielzeit: „Wenn wir mit den Top-Mannschaften mithalten wollen, müssen wir über 90 Minuten fokussiert sein und alles für den Sieg geben. Ansonsten wird es gegen jeden Gegner schwierig.“

Für das Heimspiel gegen die Kickers Luzern setzt er ein klares Zeichen: „Es ist sehr wichtig, dass wir den Anschluss nach vorne nicht verlieren. Auch für die Moral wäre ein Sieg zuhause enorm wertvoll.“

Mit dieser Einstellung und der Unterstützung der Fans im Rücken will der FC Schattdorf die nächsten drei Punkte einfahren und sich erneut im oberen Tabellenfeld festsetzen.(ms)

Derby-Pleite für den FCS – zwei Minuten reichen Brunnen zum Sieg

Volles Haus, Derby-Stimmung und beste Bedingungen am Fussballplatz in Brunnen – einzig der Rasen präsentierte sich etwas holprig. Alles war angerichtet für ein spannendes Axenderby. Beide Teams mit Ambitionen nach vorne, beide mit noch nicht optimalem Saisonstart. Am Ende setzte sich Brunnen in einem umkämpften Spiel mit 3:1 durch und liess den Urnern keine Punkte für die Heimreise.

Linus Arnold trifft entgegen dem Spielverlauf

Von Beginn weg war der FC Brunnen tonangebend. Mit langen Bällen über die Flügel und schnellen Kombinationen im Sechzehnerbereich setzten die Schwyzer die Schattdorfer Defensive permanent unter Druck. Der Abwehrverbund um Keeper Yannick Arnold hielt aber dicht – auch der Pfosten half einmal mit.

Und dann das typische Fussball-Drehbuch: Brunnen drückte, Schattdorf traf. Nach einem schnellen Umschaltmoment schickte Andri Baumann den wiedergenesenen Captain Patrik Stampfli auf die Reise. Dessen Flanke fand Linus Arnold, der eiskalt zur 0:1-Führung einnickte (20.).

Doch Brunnen kam noch vor der Pause verdient zum Ausgleich. Dominik Schelbert fasste sich ein Herz aus der Distanz, sein Schuss prallte unhaltbar via Pfosten ins Netz – 1:1 (34.). Bis zum Pausenpfiff lebte das Spiel von vielen kleinen Fouls im Mittelfeld, klare Torchancen blieben Mangelware.

Doppelschlag entscheidet die Partie

Nach dem Seitenwechsel wollte Schattdorf mutig auftreten und mindestens einen Punkt mitnehmen. Der Start war ordentlich, doch nach einer Viertelstunde folgte der Knick. Zunächst konnte ein Ball nicht geklärt werden, zwei Abpraller später landete die Kugel beim Brunner Stürmer, der sehenswert ins Eck schlenzte – 2:1 (60.). Kaum wieder angespielt, der nächste Schock: ein unterlaufener Ball, zwei Brunner frei vor Arnold – 3:1 (61.).

Damit war die Partie praktisch entschieden. Der FCS mühte sich zwar redlich, doch in der Offensive fehlten Ideen und Durchschlagskraft. Brunnen seinerseits hätte den Vorsprung ausbauen können, sündigte aber im Abschluss oder scheiterte an Schlussmann Arnold.

Die Mannschaft von Piccirillo/Infanger musste sich nach einem soliden Start ins Spiel und einer erneut schwachen Phase zu Beginn der zweiten Hälfte mit 1:3 geschlagen geben. Aus den letzten drei Spielen schaute nur ein mickriger Punkt heraus – zu wenig für die eigenen Ansprüche. Der Blick auf die Tabelle zeigt aber: trotz Rang 9 beträgt der Abstand zur Spitze gerade mal fünf Punkte.

Die nächsten Wochen werden wegweisend: Mit dem FC Kickers Luzern, SC Obergeissenstein und zusätzlich einem Cup-Duell wartet ein happiges Programm auf die Urner. Zeit, das Potenzial in Punkte umzumünzen.(rm)

 

Für das Team Uri Frauen I stand eine happige Woche auf dem Programm. Innerhalb von drei Tagen waren die Urnerinnen gleich zweimal im Einsatz. Im Heimspiel gegen den FC Willisau konnte sich die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen mit 2:1 durchsetzen, während sie im Auswärtsspiel gegen die SG Obwalden mit 1:3 unterlag.

Mit dem FC Willisau haben sich die Urnerinnen in der Vergangenheit schon ein paar Mal duelliert. Die Protagonistinnen erwarteten ein intensives und körperbetontes Spiel.

Die Startphase verlief ziemlich hektisch. In der 12. Minute gelang den Luzernerinnen das 0:1.

Daraufhin kamen die Gastgeberinnen etwas besser in die Partie. Dennoch gab es viele Unstimmigkeiten. Im Abschluss zeigte man sich zu wenig kaltschnäuzig. Somit stand es nach 45 Minuten 0:1.

Das Trainerduo fand in der Halbzeitansprache beruhigende und motivierende Worte. Nun wollten die Spielerinnen den Gameplan besser umsetzen.

In der Tat traten die Hausherrinnen nun entschlossener auf. Dank eines herrlichen Freistosstores von Svenja Arnold konnten die Urnerinnen in der 55. Minute zum 1:1 ausgleichen.

Wenige Zeigerumdrehungen später legte das Heimteam nach. Eliane Furger traf nach einer schönen Einzelleistung souverän in die linke Ecke. 2:1 für das Team Uri Frauen I.

Daraufhin drückten die Willisauerinnen vehement auf den Ausgleich. Die Gäste waren besonders bei Eckbällen gefährlich. Aber die Abwehr der Gastgeberinnen verteidigte stark. Zudem parierte Torhüterin Julia Novacic einige Male in extremis.

Schliesslich konnten sich die Urnerinnen mit 2:1 durchsetzen und nach langer Zeit wieder einmal einen Rückstand drehen.

Zwei Tage nach dem Heimsieg gegen den FC Willisau reiste das Team Uri Frauen I zum Nachholspiel nach Alpnach. Dort traf es auf die SG Obwalden I. Die Gäste wurden dabei durch einige Spielerinnen aus dem Team Uri Frauen II unterstützt.

Mit der SG Obwalden trafen die Urnerinnen auf körperlich präsente und schwer zu bespielende Gegnerinnen.

Die Gäste aus dem Urnerland starteten gut ins Spiel. Sie konnten viel Ballbesitz verzeichnen und überzeugten durch ein geordnetes Aufbauspiel. Zudem konnten sie sich dank schöner Passkombinationen mehrfach vors Tor bringen – jedoch fehlte der zündende Abschluss.

In der 38. Minute musste das Team Uri Frauen I das 0:1 hinnehmen – ein unglücklicher Gegentreffer. Unmittelbar vor dem Pausentee trafen die Obwaldnerinnen per Freistoss zum 2:0.

Die Urnerinnen verloren nun zunehmend den Spielfluss. Es schlichen sich viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten ein. Zudem kam es zu zahlreichen Unterbrechungen, die ein flüssiges Spiel verhinderten.

Im Anschluss wurden die Gäste wieder stärker und bekundeten zweimal grosses Pech: Das Aluminium rettete die Obwaldnerinnen.

In der 81. Minute gelang dem Heimteam das 3:0.

Das Team von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen gab jedoch nicht auf. Lynn Gnos konnte sich am rechten Flügel durchtanken und flankte zur Mitte. Dort verwertete Julie Gisler zum 3:1.

Die Urnerinnen warfen nochmals alles in die Waagschale, aber leider konnten sie die Partie nicht mehr drehen. Somit mussten sie sich mit 1:3 geschlagen geben.

Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 24. September auswärts in Nebikon statt. (tb)

Die D-Junioren des FC Schattdorf setzten ihren beeindruckenden Lauf in der 1. Stärkeklasse fort. Auch wenn die Leistung gegen den FC Brunnen/Fronalp am vergangenen Wochenende nicht ganz an die bisherigen Auftritte heranreichte, am Ende stand ein 7:2 Heimsieg auf der Anzeigetafel. Die Gastgeber starteten bemüht, fanden jedoch zunächst nicht richtig in den Match. Trotz spielerischer Überlegenheit gerieten sie überraschend und entgegen dem Spielverlauf mit 0:1 in Rückstand. Doch die jungen Schattdorfer liessen sich davon nicht lange beirren und drehten die Partie noch vor der ersten Viertelsspause auf 2:1.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zerfahren. Die Einheimischen taten sich schwer, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen und verstrickten sich zu oft in Zweikämpfe. Ein Freistoss brachte Brunnen den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Schattdorf reagierte prompt: Noch vor der grossen Pause traf das Team von Dani Reichmuth und René Gnos doppelt und stellte auf 4:2. Im dritten und besten Viertel zeigten die Schattdorfer dann ihre Klasse. Mit schönen Spielzügen und viel Tempo erhöhten sie auf 6:2 und sorgten damit für die Vorentscheidung. Im letzten Abschnitt schlichen sich zwar wieder einige Ungenauigkeiten ein, doch ein weiterer Treffer besiegelte den verdienten 7:2-Endstand. Trotz einer durchwachsenen Leistung bleibt die Bilanz makellos: vier Spiele, vier Siege. Die D7e-Junioren des FC Schattdorf sind in dieser Form nur schwer zu stoppen. (le)

Die zweite IFV Cuprunde für C Junioren bescherte der Schattdorfer Ca Mannschaft einen starken Gegner, nämlich das Team Obwalden aus der derselben Liga (1. Stärkeklasse). Dank Losglück durften die Urner am Mittwoch, 17. September, auf heimischem Rasen im Grünen Wald antreten.

Die Obwaldner spielen in der Meisterschaft in der gleichen Gruppe wie der FC Schattdorf und weisen aktuell 6 Punkte auf- 2 Punkte mehr als der FCS zurzeit auf dem Konto hat. Beide Teams legten mit einem hohen Tempo los und wollten den Gegner zu Fehlern zwingen, was beidseits gelang. Nach einem Dutzend gespielten Minuten waren sich die Zuschauer einig: Schattdorf ist die leicht bessere Mannschaft! Der starke Obwaldner Goalie verhinderte aber eine Führung. Mit der ersten Möglichkeit für das Team Obwalden -nach einer Viertelstunde- gingen diese in Führung. Das 0:1 nach einem platzierten Weitschuss. Effizient waren die Gäste, denn auch die zweite Möglichkeit nach 20 Minuten wurde zum 0:2 verwertet. Ein Abstaubertor nach einer unübersichtlichen Situation. Der Anschluss gelang den Schattdorfern noch vor der Pause mit einem Kopfballtreffer. Die Boys von Benni Gisler und Fabio Moser zeigten sich auch in der zweiten Halbzeit kampstark und waren motiviert, weiterhin im Cupwettbewerb zu bleiben. Nach 70. Minuten wurde ihr grosser Aufwand belohnt: ein satter Schuss unter die Latte brachte den Ausgleich und es kam noch besser. Ein Urner Stürmer wurde im 16-Meterraum gefoult. Der fällige Penalty wurde souverän verwertet. Einige bange Minuten mussten dann noch überstanden werden, bis der Einzug in die 3. Cuprunde Tatsache wurde. (le)

Am vergangenen Sonntag empfing die zweite Mannschaft des Team Uri die dritte Mannschaft des FC Baar. Anpfiff war um 14.30 Uhr in Altdorf. Die Gäste starteten mit viel Druck und kamen früh zu gefährlichen Szenen vor dem Urner Tor, welche die Urner Torhüterin, dank grossartigen Paraden zu verhindern wusste. So nutzte die Heimmannschaft in der 11. Minute ihre erste Möglichkeit. Gentiana Krasniqi brachte die Urnerinnen mit 1:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Während die Gastgeberinnen offensiv kaum mehr in Erscheinung traten, fehlte den Baarerinnen im Abschluss die letzte Präzision, sodass es zur Pause bei der knappen Führung blieb. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Die Urnerinnen tauchten immer wieder in der gegnerischen Hälfte auf. Allerdings gab es kleine Ungenauigkeiten im Spielaufbau. In der 60. Minute sorgte dann ein direkter Freistoss von Alina Bissig für das 2:0. Mit diesem Treffer übernahmen die Urnerinnen zunehmend die Kontrolle und bestimmten das Geschehen. In der Schlussviertelstunde wurde es dann nochmals hektisch, da Baar alles nach vorne warf und die Urnerinnen mit grossem Einsatz verteidigten. Am Ende blieb es beim verdienten 2:0 Heimsieg, den sich die Gastgeberinnen dank viel Kampfgeist und Wille sicherten. Das nächste Spiel bestreiten die Urnerinnen erst in zwei Wochen. Sie spielen auswärts gegen die zweite Mannschaft des SC Schwyz.(ap)

Schattdorf reist nach Brunnen

Am Samstag, 20. September 2025, trifft der FC Schattdorf auswärts auf den FC Brunnen. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Schoeller-Meyer Fussballplatz.

Selbstvertrauen tanken

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Sarnen, in dem die Urner eine gute Leistung zeigten, will die Mannschaft nun auch in Brunnen überzeugen. Mit dem Absteiger aus der 2. Liga interregional wartet ein starker Gegner, doch der FC Schattdorf hat zuletzt gezeigt, dass er mit Leidenschaft und Disziplin auf Augenhöhe mit jedem Team auftreten kann.

Druckvolles Duell

Die Ausgangslage ist spannend: Mit einem Sieg könnte der FC Schattdorf den FC Brunnen in der Tabelle überholen. Gleichzeitig ist die gesamte Liga eng beieinander, sodass jeder Erfolg enorm an Bedeutung gewinnt. Für die Mannschaft ist klar, dass ein weiterer Vollerfolg ein wichtiges Signal setzen würde – sowohl im Kampf um eine gute Platzierung als auch für das eigene Selbstvertrauen. (ms)

FC Schattdorf und FC Sarnen trennen sich 1:1

Nach der deutlichen 1:4-Niederlage in Perlen-Buchrain wollte der FC Schattdorf im Heimspiel gegen den FC Sarnen Wiedergutmachung betreiben. Die Gäste reisten mit Selbstvertrauen an, hatten sie doch zuletzt klar mit 4:1 gegen den FC Gunzwil gewonnen.

Die Partie begann munter. Bereits in den Anfangsminuten kam Sarnen zur ersten Möglichkeit, ein gefährlicher Flankenball segelte jedoch an allen vorbei. Schattdorf zeigte sich bemüht und liess den Ball gut laufen, im letzten Drittel fehlte jedoch die Präzision. Die Obwaldner verlegten sich auf Konter und warteten geduldig auf Fehler der Urner.

Nach rund zehn Minuten war es dann soweit: Ein Sarner Stürmer luchste Wirth den Ball am Sechzehner ab und knallte das Leder sehenswert per Sonntagsschuss ins Eck – 0:1. Der Rückschlag traf die Schattdorfer kalt, denn bis dahin hatten sie das Spielgeschehen kontrolliert.

Doch die Urner antworteten. Nach rund 20 Minuten fing Mahrow einen Pass im Mittelfeld ab, legte auf Schorno, der kompromisslos zum 1:1-Ausgleich einschob – sein zweites Saisontor. Auch in der Folge blieb Schattdorf tonangebend, während Sarnen auf Umschaltmomente lauerte. Torchancen blieben jedoch Mangelware. Kurz vor der Pause vergab Schorno die beste Gelegenheit, als er nach einem Abwehrfehler frei zum Abschluss kam, jedoch nur den Pfosten traf.

Die zweite Halbzeit setzte das Bild fort: Schattdorf dominierte, Sarnen verteidigte. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste, doch im entscheidenden Moment fehlte die Durchschlagskraft. Ob Arnold, Bissig oder erneut Schorno – immer war ein Obwaldner Bein dazwischen oder der Abschluss zu ungenau. Die beste Gelegenheit hatte Patrik Stampfli, der nach einem Abpraller von Agrebi fast zur Führung traf, aber in letzter Sekunde geblockt wurde.

Sarnen selbst blieb offensiv lange harmlos, erst nach einer Stunde kam ein erster nennenswerter Abschluss zustande – eine harmlose Flanke, die das Tor verfehlte. Schattdorf drückte weiter: Linus Arnold drosch einen Ball aus 16 Metern knapp übers Tor, und Joachim Gislers Kopfball krachte an die Latte. Der Nachschuss von Schorno wurde erneut gemeinschaftlich geblockt.

So blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden. Für den FC Schattdorf war es zwar nicht das erhoffte Punktemaximum, doch nach dem enttäuschenden Auftritt der Vorwoche immerhin eine Reaktion. Die Leistung stimmte – einzig die Effizienz vor dem Tor darf kritisiert werden.

Am kommenden Samstag wartet das Axen-Derby gegen den Absteiger FC Brunnen. Eine weitere Möglichkeit in der dichtgedrängten Tabelle weitere Punkte einzufahren.(rm)

Wichtige Reaktion gefordert

Am Samstag, 13. September 2025, empfängt der FC Schattdorf den FC Sarnen auf dem Sportplatz Grüner Wald. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Zurück in die Erfolgsspur

Nach der deutlichen 4:1-Niederlage in Perlen-Buchrain ist die Mannschaft gefordert, eine Reaktion zu zeigen. Ein Heimsieg gegen Sarnen ist Pflicht, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Andri Baumann, eine wichtige Stütze im Team, blickt nochmals kritisch auf das letzte Spiel zurück: „Im letzten Spiel gegen Perlen war es insgesamt zu wenig – wir haben uns zwar in der 1. Hälfte diverse Chancen erarbeitet, aber die Effizienz im letzten Abschnitt hat gefehlt. Wichtig ist auch, dass wir weiter an unserem Plan festhalten und als Einheit auftreten – nur so können wir unser Spiel über 90 Minuten durchziehen und erfolgreich sein.“

Wegweisendes Spiel

Für Baumann und die Mannschaft ist das Duell gegen Sarnen von grosser Bedeutung: „Das Duell gegen Sarnen ist für uns ein wegweisendes Spiel. Wir wollen eine Reaktion zeigen und die Unterstützung vom Heimpublikum nutzen, um den Sieg zu holen und damit ein klares Zeichen setzen. Mit 3 Punkten ist es unser Ziel, wieder zurück auf die Erfolgsspur zu kommen und den Schwung für die darauffolgenden Partien mitzunehmen.“ (ms)

 Das Auswärtspiel der Db-Junioren in Menzingen begann nicht wie gewünscht. Die Verteidigung liess sich düpieren und schon lag man nach zwei Minuten mit 1:0 im Rückstand. Es brauchte einige Zeigerumdrehungen bis sich Schattdorf wieder sortierte und ins Spiel fand. Danach liessen sie nicht mehr viel zu. Mit zunehmender Spieldauer dominierten nun die Schattdorfer das Geschehen zusehends. Im zweiten Abschnitt fielen jedoch beidseits keine Tore. Wenig nach Spielmitte gelang dann der lang ersehnte Ausgleichstreffer. Das Momentum war nun klar auf der Seite der Urner. Die Menzinger schafften es fast nur noch mit langen Bällen in die Platzhälfte der Gäste. Eine Unachtsamkeit nutzten die Zuger eiskalt aus und gingen wie aus dem Nichts erneut in Führung. Der FCS hielt den Druck aufrecht, ein Tor wollte indes in diesem Viertel nicht mehr fallen. Das Runde muss ins Eckige, das wussten die Jungs. Nach dem Spiel sollte sich eine andere uralte Fussballregel bewarheiten: Machst du keins, kriegst du eins! Vorerst gelang den Schattdorfern nach vielen Tormöglichkeiten endlich der erneute Ausgleichstreffer. Wie schon im Spiel vor einer Woche erhielt die Db-Equipe dann noch ein Gegentor kurz vor Spielende zum 2:3 Endstand. Aus dieser bitteren Niederlage müssen die Jungs lernen – insbesondere aus der Tatsache, dass erneut ein später Gegentreffer den Unterschied machte. Das Zustandekommen der Niederlage war unglücklich, aber hoffentlich auch lehrreich. (le)

Nach einer klaren Heimniederlage und einem überzeugenden Auswärtssieg wollte die Ba Junioren des FC Schattdorf nun auch vor heimischem Publikum die ersten Punkte einfahren. Doch in der ersten Halbzeit sah es zunächst nicht danach aus. Die Partie begann mit vorsichtigem Abtasten beider Teams. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen jedoch die Gäste aus Zug das Zepter und erspielten sich mehrere Chancen. Die Schattdorfer hingegen blieben offensiv blass. In der 27. Minute nutzten die Zuger einen schön herausgespielten Konter zur verdienten Führung. Auch nach dem Rückstand fand Schattdorf zunächst nicht ins Spiel und blieb harmlos. Erst nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild: Die Gastgeber agierten deutlich engagierter und drängten auf den Ausgleich. Das Trainerteam um Fabrizio Merenda und Lon Simonaj schienen in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. In der 55. Minute war es dann soweit: Ein sehenswerter Angriff über die linke Seite mündete in einer scharfen Flanke, die eiskalt zum 1:1 verwertet wurde. Beflügelt vom Ausgleich erhöhte Schattdorf den Druck und kam zu weiteren gefährlichen Abschlüssen.

Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: In der 92. Minute setzte sich ein Schattdorfer erneut über die linke Seite durch und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Der FCS-Schütze behielt die Nerven und verwandelte sicher zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer. Mit diesem späten Erfolg belohnt sich der FC Schattdorf für eine starke zweite Halbzeit und holt die ersten Heim-Punkte der Saison(le)

 

 

 

 

 

 

 

 

Die D-Junioren aus Schattdorf haben im 7er-Fussball einen weiteren überzeugenden Sieg eingefahren. Im Duell der bisher verlustpunktfreien Teams setzten sie sich auswärts gegen Schwyz mit 2:7 durch.

Auf dem holprigen Rasen gelang den Urnern bereits nach zwei Minuten der Führungstreffer. Die Gastgeber konnten zwar rasch ausgleichen, doch das temporeiche Startviertel entschieden die in Schwarz-Rot spielenden Schattdorfer mit 1:3 für sich. Im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Bis Spielmitte konnte sich beide Seiten einen weiteren Treffer gutschreiben lassen. Nach der grossen Pause erhöhten die Gäste das Tempo deutlich und übernahmen endgültig die Kontrolle. Mit einer 2:5-Führung ging es ins Schlussviertel.

Vom Heimteam kam nun kaum noch Gegenwehr und die Schattdorfer bauten ihren Vorsprung souverän auf 2:7 aus. Die Leistung der jungen Urner war sowohl kämpferisch als auch spielerisch beeindruckend.

„Das war eine einwandfreie Teamleistung“, waren sich die beiden Trainer René Gnos und Dani Reichmuth nach dem Spiel einig.(le)

 

 

Erfolgreich in Rotkreuz und Schattdorf

Die jüngeren E-Spieler waren an den vergangenen beiden Wochenenden in Rotkreuz und Schattdorf im Einsatz. Im Gegensatz zu ihren älteren Kollegen in der E-Kategorie spielen diese Kinder an Turnieren. Auch wenn in dieser Altersklasse keine offiziellen Resultate festgehalten werden, war der Ehrgeiz der jungen Spieler deutlich spürbar – der Wille zu gewinnen war stets vorhanden. In Rotkreuz lieferten sich die beiden Schattdorfer Teams spannende Duelle mit dem einheimischen Team Rotkreuz Eb. Beide FCS-Mannschaften konnten je ein Spiel für sich entscheiden, mussten sich aber auch je einmal geschlagen geben. Gegen Rotkreuz Ec hingegen dominierten die Urner klar und feierten deutliche Siege. Zuhause auf dem Grünen Wald gegen die jungen Fussballer aus Baar waren alle Begegnungen recht ausgeglichen. Meist mit dem besseren Ende für den FCS. Im Format «play more football» spielten die Ed-und Ee-Junioren schon seit längerem sehr routiniert. Nun finden sich die Schützlinge von Jacqueline Kempf und Mario Trovatelli auch auf dem grossen Spielfeld mit 6-6 Spielern immer besser zurecht. Die Positionen werden meist gehalten und es gibt kein Wildes «alle auf den Ball» mehr. Es wird gemeinsam verteidigt und angegriffen. Dem Trainerteam macht es mächtig Spass zuzusehen, mit welchem Elan, Einsatz und Spielfreude Fussball gespielt wird. Im Gegensatz zu ihren älteren Kollegen in der E-Kategorie spielen diese Kinder an Turnieren. (le)

 

 

 

 

 

Gegen das Team Mythenregion – gespickt mit Auswahlspielern des FC Ibach und SC Schwyz – bekamen die Jungs des FCS Ca gleich zu Meisterschaftsbeginn einen sehr starken Gegner zugeteilt. Die Gäste zeigten sich abgeklärt und effizient, während Schattdorf noch nach dem Rhythmus suchte. Das Resultat: eine klare 1:4-Heimniederlage.

Doch die Antwort folgte eindrucksvoll. Im Auswärtsspiel gegen Zug 94 zeigten die Jungs von Benni Gisler und Fabio Moser, was in ihnen steckt. Mit viel Ballbesitz und Spielfreude dominierte Schattdorf die erste Halbzeit – einzig die Tore fehlten. Ironischerweise fielen die beiden Treffer zum verdienten 0:2-Sieg erst in der zweiten Hälfte, die spielerisch weniger überzeugte. Die ersten drei Punkte waren somit im Trockenen!

Im Cupspiel gegen den SK Root wurde dann richtig aufgedreht. Der Gegner aus der 2. Stärkeklasse hatte kaum etwas entgegenzusetzen. Das Spiel fand praktisch ausschliesslich in der Hälfte der Gastgeber statt. Chancen über Chancen – Pfosten, Latte, Abseitstore und ein glänzend aufgelegter Rooter Keeper verhinderten ein noch höheres Resultat. Doch am Ende stand ein klares 10:0 auf der Anzeigetafel. Ein «Stängeli» mit Stil – und ein «Shutout» obendrauf.

Root war kein echter Gradmesser, doch der Cupauftakt ist geglückt. Jetzt gilt der Fokus wieder der Meisterschaft. Am kommenden Samstag, 6. September, wartet mit dem SC Steinhausen der nächste Gegner. Anpfiff ist um 15:30 Uhr auf dem Grünen Wald – und die Jungs freuen sich auf lautstarke Unterstützung! (le)

 

 

 

 

 

Schattdorf mit souveränem Heimsieg gegen Sins

Schattdorf präsentierte sich von Beginn an als klar spielbestimmende Mannschaft und dominierte das Geschehen über weite Strecken. Bereits in der ersten halben Stunde erspielte sich das Team zahlreiche Chancen, ehe in der 30. Minute endlich der verdiente und längst überfällige Führungstreffer fiel: Ramon Scheiber zirkelte einen Freistoss aus rund 18 Meter sehenswert ins Netz – ein Tor, das die Überlegenheit der Gastgeber unterstrich.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Schattdorf am Drücker. In der 50. Minute erhöhte Livio Gisler auf 2:0, nachdem er eine präzise Hereingabe von der linken Seite gekonnt verwertete. Die Gäste fanden keine Mittel gegen die kompakte und spielfreudige Schattdorfer Mannschaft.

In der 80. Minute folgte das Highlight des Spiels: Matteo Barbaro verwandelte einen Freistoss aus großer Distanz – ein Treffer, der nicht nur das 3:0 bedeutete, sondern auch als heißer Anwärter auf das „Tor des Jahres“ gilt.

Den Schlusspunkt setzte Gonçalo Coelho in der 85. Minute mit einer starken Einzelleistung, bei der er gleich mehrere Gegenspieler stehen ließ und souverän zum 4:0-Endstand einschob.

Ein überzeugender Auftritt von Schattdorf, der Lust auf mehr macht.

Die Chance dieses gute Resultat zu bestätigen, bietet sich Schattdorf am nächsten Samstag, 13.09.2025 um 20:15 Uhr, Auswärts gegen den FC Aegeri. (rs)

Ernüchternder Auftritt: FC Schattdorf unterliegt in Perlen-Buchrain klar mit 1:4

Der FC Schattdorf reiste mit dem Ziel nach Perlen-Buchrain die starke Serie fortzusetzen und den vierten Sieg in Folge einzufahren – oder zumindest einen Zähler mitzunehmen. Der Plan war klar, die Umsetzung hinkte an diesem Abend jedoch den eigenen Ansprüchen hinterher.

Von Beginn weg versuchten die Urner, das Spiel zu kontrollieren und Lücken im dicht gestaffelten Abwehrverbund der Luzerner zu finden. Trotz viel Ballbesitz blieben die Angriffe Stückwerk – mal machte der holprige Platz die Kombinationen zunichte, mal fehlte schlicht die nötige Konzentration.

Nach rund 20 Minuten hatte Zgraggen nach einem Steilpass die erste gute Szene, sein Lauf wurde aber unsanft gestoppt. Den fälligen Freistoss setzte Stampfli knapp am Tor vorbei. In der 30. Minute gelang dem FCS dann doch die Führung: Baumanns Abschluss konnte der Torwart nur ungenügend abwehren, Noel Gisler setzte nach und Wipfli brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben.

Anstatt Sicherheit brachte das Tor jedoch Unruhe ins Schattdorfer Spiel. Kurz vor der Pause verlor man im Mittelfeld unnötig den Ball, das Umschalten funktionierte nicht und die Zweikämpfe wurden nicht angenommen. Ein Perler durfte ungestört durch den Sechzehner spazieren und den Querpass auf seinen freistehenden Mitspieler spielen, der locker zum 1:1 einschob.

Keine Reaktion in Halbzeit Zwei
Schattdorf kam zwar engagiert aus der Kabine, doch nach einem Eckball stimmte die Zuteilung nicht – ein Abpraller aus 16 Metern fand den Weg unhaltbar ins linke Eck zum 2:1. Das 3:1 war fast eine Kopie des Ausgleichs: Flügel überläuft den Aussenverteidiger, Querpass in die Mitte, Stürmer bedankt sich.

Die letzte Chance auf den Ausgleich hatte Noel Gisler, der nach einem Steilpass frei vor dem Tor auftauchte. Sein Abschluss brachte den gegnerischen Keeper allerdings kaum in Bedrängnis. Stattdessen folgte mit dem 4:1 der Schlusspunkt: Wieder verlor Schattdorf die entscheidenden Zweikämpfe, der Ball kullerte irgendwie bis zum Stürmer durch, der eiskalt vollendete.

Von einer Reaktion war danach nichts mehr zu sehen, auch die Einwechselspieler konnten keine Wende erzwingen.

Ein Abend zum Vergessen für den FC Schattdorf, an dem wenig zusammenlief. Die gute Nachricht: Schon nächsten Samstag bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann empfängt der FCS den FC Sarnen – einen Gegner, der ebenfalls stark in die Saison gestartet ist.(rm)

Zum 3. Meisterschaftsspiel ging es ins Tessin, die Urnerinnen spielten erstmals gegen den FC Malcantone. Bei sommerlichen Temperaturen wurde die Partie um 15:00 Uhr angepfiffen.

Dank vier Spielerinnen der ersten Mannschaft trat das Team Uri 2 mit voller Ersatzbank an. Zudem konnte unsere Nummer 4 nach einer Verletzung wieder auf dem Rasen mitmischen. Das Spiel verlagerte sich gleich von Beginn an auf die gegnerische Feldhälfte. Einige Abschlüsse wurden gewagt, der Ball kam aber nur über die Auslinie. Doch schon nach den ersten 5 Minuten und guten Passkombinationen fiel das 1:0, erzielt von Svenja Arnold. Das 2:0 liess nicht lange auf sich warten und erfolgte in der 12. Minute durch Soraya Schibli. Gleich im Anschluss versorgte Nevia Toggenburger den Ball zum Dritten Mal ins Netz. Gegen Ende der Halbzeit kamen die Urnerinnen in Bedrängnis und mussten eine Rote Karte einstecken. Nach weiteren rund 15 unruhigen Minuten wurde abgepfiffen.

In der zweiten Halbzeit konnte man sich wieder sammeln und entsprechend zu einem 4-3-2 umstellen. Zunächst gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Mit der Zeit konnten die Urner Frauen wieder ihr Spiel durchsetzen. Aline Kempf traf zum 4:0. Daraufhin kam es auf der anderen Feldseite zu einem nahen Freistoss, der zum 4:1 führte. Wenig danach gab es einen Freistoss gleich gegenüber, der wiederum im Tor versenkt wurde. Unsere Nummer 22 setzte den Spielstand auf 5:1. Die Partie wurde immer hektischer und es kam vermehrt zu gegnerischen Offensivaktionen. 5 Minuten vor Schlusspfiff konnten die Frauen des FC Malcantone noch einen 2. Treffer erzielen.

Damit endete das Spiel einem 5:2 für die Urnerinnen und somit dem ersten Sieg der Saison. Am 14.09.2025 geht es weiter auf heimischem Rasen gegen den FC Baar 3. (tg)

Schattdorf mit Auswärtsspiel in Perlen-Buchrain

Am kommenden Samstag, 6. September 2025, tritt der FC Schattdorf auswärts beim FC Perlen-Buchrain an. Anpfiff ist um 17:00 Uhr auf dem Hinterleisibach 1 in Buchrain.

Siegesserie soll halten

Mit drei Erfolgen in Serie hat sich der FC Schattdorf in den letzten Wochen in starker Form präsentiert. Der wichtige Sieg zuletzt ermöglichte es, sich im vorderen Tabellenfeld einzuordnen. Nun will die Mannschaft den Schwung mitnehmen und auch in Perlen-Buchrain die nächsten Punkte einfahren.

Fokus auf Konstanz

Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass die Urner mit Kampfgeist und Entschlossenheit auch schwierige Partien für sich entscheiden können. Damit die Serie anhält, wird es entscheidend sein, über 90 Minuten konzentriert zu bleiben und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Die Mannschaft ist fest entschlossen, den vierten Sieg in Folge zu feiern und die gute Ausgangslage in der Tabelle weiter auszubauen. (ms)

Nach einer kurzen, aber intensiven Vorbereitung startete das Team Uri Frauen I am Mittwoch, dem 27. August 2025 in die neue Spielzeit. Neu wird die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen trainiert. Im einzigen Testspiel überzeugten die Urnerinnen auf ganzer Linie und gewannen gleich mit 7:1. Deshalb wollten sie beim Saisonauftakt auswärts gegen Rottal-Malters unbedingt an diese Leistung anknüpfen und den ersten Saisonsieg eintüten.

Die Gäste starteten optimal in die Partie. Bereits nach 120 Sekunden traf Rachel Arnold nach mustergültiger Vorarbeit von Svenja Arnold zum 1:0. Die Urnerinnen kamen daraufhin noch zu einigen vielversprechenden Abschlussmöglichkeiten, welche aber nicht verwertet werden konnten. Somit stand es zur Pause 1:0 zugunsten des Teams Uri Frauen I.

Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten die Luzernerinnen dank einem Strafstoss zum 1:1 ausgleichen.

Daraufhin drängten die Urnerinnen auf das 2:1, jedoch blieben ihre Bemühungen unbelohnt. Somit musste man sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

Positiv erwähnt werden können das Chancenplus und die solide Defensive. Optimierungspotenzial besteht bei der Chancenauswertung.

Vier Tage nach dem Saisonauftakt im Kanton Luzern stand das Team Uri Frauen I erneut im Einsatz. Vor heimischer Kulisse in Erstfeld traf die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen auf die SG Root/Adligenswil. Dabei peilten die Gastgeberinnen den ersten Saisonsieg an.

Die Hausherrinnen übernahmen sofort das Zepter. Sie liessen den Ball gut durch ihre Reihen zirkulieren und konnten sich erste Abschlussmöglichkeiten erspielen. Jedoch fehlte noch die letzte Präzision.

In der 11. Minute konnte die Urnerinnen das Skore eröffnen. Nach Vorarbeit von Svenja Arnold traf Tamara Eller mit einem Schuss ins linke Eck zur 1:0-Führung.

Danach waren die Gastgeberinnen weiter am Drücker, verpassten es aber, die Führung weiter auszubauen. Somit stand es bei Spielhälfte 1:0.

In der 55. Minute vollendete Chiara Arnold eine schöne Kurzpasskombination zum 2:0. Nach einer Unachtsamkeit musste die Urnerinnen in der 65. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen.

Doch das Heimteam liess sich davon nicht beirren und dominierte weiterhin das Geschehen. In der 81. Minute traf Svenja Arnold mit einem präzisen Distanzschuss zum 3:1.

Den Schlusspunkt setzte schliesslich Dominique Scheiber, die nach herrlicher Vorlage von Nadine Scheiber zum 4:1 traf.

Dank einer geschlossenen Teamleistung konnten die Urnerinnen den ersten Saisonsieg einfahren. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, aber die Equipe von Leila Zgraggen und Dario Zgraggen liess einige Grosschancen aus. Die Defensivabteilung hinterliess wiederum einen bärenstarken Eindruck und liess abgesehen vom Gegentreffer nichts zu.

Die nächste Partie findet am Montag, 8. September 2025 statt. Dort treffen die Urnerinnen auswärts auf die SG Obwalden I. (tb)

 

Mit gespannter Vorfreude ging das Dd-Team aus Schattdorf ins zweite Meisterschaftsspiel – das Derby gegen Altdorf versprach nicht nur sportliche Brisanz, sondern auch persönliche Begegnungen: Viele Spieler treffen sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch im selben Schulhaus wieder. Diese besondere Affiche verlieh dem Spiel zusätzliche Würze.

Die Anfangsphase war für die Schattdorfer geprägt von der Umstellung auf den ungewohnten Naturrasen. Doch nach kurzer Eingewöhnung fanden die Gäste immer besser ins Spiel. In der 11. Minute gelang dem Sturmduo der erste Treffer – der Startschuss für eine dominante Vorstellung.

Über weite Strecken spielte sich das Geschehen vor dem Altdorfer Tor ab. Zwar ließ Schattdorf vereinzelt gefährliche Vorstöße zu, blieb aber insgesamt klar überlegen. Im zweiten und dritten Viertel schraubten die Gäste das Score bis auf 0:9 hoch. Selbst ein Penalty für Altdorf konnte die „Null“ auf Schattdorfer Seite nicht gefährden.

Im letzten Viertel blieb ein weiterer Torerfolg aus, doch die Mannschaft überzeugte mit einer geschlossenen und konzentrierten Leistung bis zum Schluss. Das Trainerteam zeigte sich hochzufrieden und gratulierte dem Team zur starken Reaktion auf die Auftaktniederlage gegen Stans-Oberdorf.

Mit diesem klaren Sieg haben die Schattdorfer Mädels und Jungs ein starkes Zeichen gesetzt – und den Fehlstart eindrucksvoll ausradiert.

Nach dem bitteren 2:7-Auftakt gegen Ägeri-Menzingen war klar: Das Ba-Team wollte eine Reaktion zeigen. Die Trainer Fabrizio Merenda und Lon Simonaj forderten vor dem Spiel in Dagmersellen eine klare Leistungssteigerung. „Seid von Anfang an wach und kämpft um jeden Ball“, lautete ihre eindringliche Ansage. Die Mannschaft setzte die Vorgaben konsequent um. Von der ersten Minute an präsentierten sich die Urner hellwach und entschlossen. Beide Teams begannen zunächst vorsichtig – auch Dagmersellen hatte seine Auftaktpartie verloren und wollte kein Risiko eingehen.

 

 

Doch Schattdorf übernahm rasch das Kommando. Mit schnellen Kontern und direktem Spiel tauchten die rot-schwarzen Stürmer mehrfach gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Zwei dieser Angriffe führten zum Erfolg. Die Gastgeber nutzten jedoch defensive Unachtsamkeiten der Urner und verkürzten durch einen schnellen Gegenstoss. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Schattdorf den alten Abstand wieder her – 1:3 zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch eine Mannschaft. Die Urner dominierten das Geschehen nach Belieben, kombinierten sich mit sehenswerten Angriffen durch die gegnerischen Reihen und erhöhten Tor um Tor. Dagmersellen fand keine Antwort mehr – defensiv überfordert, offensiv harmlos. Am Ende stand ein beeindruckender 9:1-Auswärtssieg für Schattdorf fest. Die Erleichterung und Freude über die gelungene Reaktion war bei Spielern und Trainern deutlich spürbar. (le)

Im Heimspiel gegen Cham galt es den Schwung vom letzten Wochenende mitzunehmen. Das erste Viertel war mehrheitlich ausgeglichen. Es gab im Startdrittel weder Tore noch nennenswerte Aktionen. Auch im zweiten Abschnitt gab es kaum grosse Chancen. Cham wurde jedoch immer gefährlicher mit teils sehr schnell ausgeführten Angriffen. Nach einer halben Stunde Spielzeit fiel das erste Tor für die Gäste. Wenige Minuten später gelang der wichtige Ausgleich. Weiterhin war kein klar besseres Team auszumachen. Der Start ins dritte Viertel verlief für die Chamer viel besser, denn schon nach zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang ihnen die erneute Führung, welche wiederum kurz danach egalisiert wurde. Die Vorgabe an das Team für das letzte Viertel, selber in Führung gehen, wurde zur Tatsache! In der 67. Minute konnte Schattdorf in diesem Spiel zum ersten Mal in Führung gehen. Ein schön ausgeführter Freistoss musste nur noch eingenickt werden. Danach wurde es immer hektischer, denn Cham wollte auf keinen Fall verlieren und Schattdorf die Führung über die Zeit retten. In der letzten Minute gelang dann der Ausgleich zum alles in allem gerechten Unentschieden. (le)

 

Zum ersten Mal durften die Spieler der De-Junioren des FC Schattdorf ein Meisterschaftsspiel auf dem heimischen Grünen Wald austragen. Bisher spielten sie nur Turniere. Ihre Meisterschaftspremiere feierten sie mit einem Auswärtssieg gegen Horw am vergangenen Wochenende. Schon in den ersten drei Minuten sorgte ein Schattdorfer Spieler für Furore – mit einem lupenreinen Hattrick stellte er die Weichen früh auf Sieg. Doch das Team zeigte schnell, dass es nicht nur von Einzelaktionen lebt: Das 4:1 war das Ergebnis eines wunderbar herausgespielten Angriffs, bei dem mehrere Spieler klug und präzise zusammenspielten – ein echtes Teamtor, das die Zuschauer begeisterte. Im zweiten Abschnitt blieb es torlos. Schattdorf kontrollierte das Spielgeschehen souverän, stand defensiv stabil und liess dem Gegner kaum Raum zur Entfaltung. Es war in dieser Spielsituation nicht nötig, mit aller Macht weitere Tore zu schiessen. Nach der langen Pause legten die Platzherren wieder einen Gang zu. Mit frischem Elan und spielerischer Überlegenheit erzielten sie drei weitere Tore und bauten die Führung deutlich aus. Auch im letzten Viertel liessen die Kräfte nicht nach – im Gegenteil: Die jungen Urner powerten weiter, kombinierten sehenswert und belohnten sich mit weiteren Treffern bis zum klaren 11:2-Endstand. Die beiden Betreuer Ueli Arnold und Dani Reichmuth zeigten sich hochzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Besonders erfreulich war für sie, dass viele Inhalte aus dem Training bereits erfolgreich im Spiel umgesetzt wurden – ein Zeichen für die tolle Entwicklung des Teams. (le).

Mit zwei Siegen sind die Bb-Junioren hervorragend in die Herbstrunde gestartet. Nach einem beeindruckenden 10:1-Auswärtssieg in Zug folgte am vergangenen Sonntag ein hart erkämpfter 2:1-Erfolg gegen den FC Ibach auf heimischem Terrain. Das Spiel gegen die Schwyzer begann rasant. Bereits nach drei Minuten kamen beide Teams zu vielversprechenden Abschlüssen. In der ersten Viertelstunde ging es in dieser hohen Pace weiter, als ein Raunen durchs Publikum drang: Schattdorf patzte im Spielaufbau, Ibach konterte und spielte seinen Stürmer frei. Dieser hätte den Ball nur noch stoppen und einschieben müssen, doch er nahm ihn direkt und setzte ihn über das Tor. Schattdorf musste wenig später nochmals das Glück in Anspruch nehmen, als ihr Torhüter in extremis retten konnte. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein kleines Chancenplus seitens Schattdorf, die klareren Möglichkeiten hatten aber die Gäste aus Ibach. Tore gab es bis zur Pause keine, individuelle Fehler einige - bei diesem Tempo nicht weiter verwunderlich. Die zweite Halbzeit begann etwas ruhiger, das Spieltempo blieb jedoch hoch. In der 62. Spielminute konnte ein Schattdorfer Verteidiger einen Schuss nur noch ins eigene Tor ablenken. Doch die Gastgeber zeigten Moral, drängten auf den Ausgleich und wurden belohnt: Ein sehenswerter Freistoss brachte das 1:1. Bis zur Schlussminute begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe – ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Doch dann kam der Lucky Punch: Ein Eckball von rechts wurde zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer verwertet. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen stehen die Bb-Junioren nun an der Tabellenspitze. Das nächste Spiel gegen Muotathal verspricht Spannung – auch sie haben bislang zwei Siege eingefahren. (le)

Effizienz schlägt Einsatz – Schattdorf unterliegt trotz starker Phase

Der FC Schattdorf musste sich auswärts beim FC Ibach mit 4:1 geschlagen geben – ein Resultat, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt. Während Ibach gnadenlos effizient agierte, scheiterte Schattdorf mehrfach am gegnerischen Torhüter und am Aluminium.

Früher Rückstand trotz gutem Start

Bereits in der 4. Minute schlug der FC Ibach eiskalt zu: erste Chance, erstes Tor – ein Start nach Maß für die Gastgeber. Schattdorf brauchte einige Minuten, um sich zu sammeln, fand dann aber besser ins Spiel.

Schattdorf übernimmt das Zepter – aber ohne Lohn

In der 14. Minute setzte Schattdorf das erste offensive Ausrufezeichen: eine starke Flanke und ein sehenswerter Abschluss, doch der Ibacher Schlussmann parierte glänzend. Jetzt war Schattdorf am Drücker. Nur drei Minuten später, in der 17. Minute, die nächste Großchance – wieder blieb der Torhüter Sieger.

Ibach bleibt eiskalt

Wie aus dem Nichts erhöhte Ibach in der 22. Minute mit seiner gefühlt zweiten Chance auf 2:0. Und es kam noch bitterer: In der 31. Minute lief ein Schattdorfer Spieler allein auf den Torwart zu – Pfostenschuss! Statt des Anschlusstreffers folgte im Gegenzug die nächste kalte Dusche: 33. Minute, dritte Chance, drittes Tor für Ibach.

In der 45. Minute dann das 4:0 – erneut aus dem Nichts, erneut maximal effizient. Schattdorf spielte, Ibach traf.

Zweite Halbzeit ohne Highlights – Ehrentreffer in der Nachspielzeit

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Ibach verwaltete, Schattdorf mühte sich, konnte aber keine klaren Chancen mehr kreieren. In der 94. Minute dann doch noch ein Lichtblick: Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber gelang Schattdorf der verdiente Ehrentreffer zum 4:1.

Fazit:

Ein Spiel, das exemplarisch zeigt, wie entscheidend Effizienz im Fußball ist. Der FC Schattdorf zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung, ließ aber zu viele Chancen ungenutzt. Ibach hingegen nutzte nahezu jede Gelegenheit – und entschied das Spiel bereits in der ersten Halbzeit. Das nächste Spiel findet kommenden Samstag, 06.09 umd 18:00 Uhr Zuhause gegen den FC Sins, auf dem Grünen Wald statt. (rs)

 

Die zweite Mannschaft des Team Uri musste am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Zug 94 ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Trotz einer engagierten Leistung verloren die Urnerinnen mit 1:2. Die Gäste aus Zug gingen bereits in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. Die Urnerinnen zeigten sich jedoch unbeeindruckt, übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel und drängten die Zugerinnen in die eigene Hälfte. Trotz guter Kombinationen fehlte vor der Pause die letzte Konsequenz im Abschluss. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine hektische und ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 70. Minute nutzten die Zugerinnen eine Unachtsamkeit in der Urner Defensive zum 2:0. Nur fünf Minuten später brachte der Anschlusstreffer zum 1:2 nochmals Spannung ins Spiel. In der Schlussphase warfen die Urnerinnen erneut alles nach vorne, konnten den Ausgleich jedoch nicht mehr erzwingen. Nächste Woche geht es für das Team Uri II im Tessin weiter. Dort treffen sie auf den FC Malcantone. (ap)

FC Schattdorf siegt erneut – Gunzwil ohne Mittel

Der FC Schattdorf bleibt in der Erfolgsspur. Gegen den oft gesehenen Rivalen aus Gunzwil feierte das Team um Infanger/Piccirillo einen abgeklärten 2:0-Heimsieg und damit den dritten Vollerfolg in Serie, etwas ungewöhnlich so früh in der Saison.

Frühe Führung, sichere Defensive
Schattdorf startete mit klaren Vorgaben (drei Punkte sind ein Muss!), sowie klarer  Marschrichtung und drückte früh auf das 1:0. Die erste Grosschance gehörte zwar den Gästen, doch Yannick Arnold im Schattdorfer Tor parierte stark per Fussabwehr. Kurz darauf spielte der FCS blitzschnell nach Ballgewinn nach vorne – und Andri Baumann durfte im Strafraum ungestört annehmen, zielen und einschieben. Gunzwil tat sich offensiv schwer, blieb aber nicht chancenlos: Fleischli verzog aus guter Position, einen Kopfball entschärfte Arnold souverän. Echte Druckphasen oder längere Ballstafetten blieben aber aus – Gefahr kam oft durch unnötige Geschenke der Einheimischen zustande. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Ein zweites Tor wäre dem Trainergespann als Beruhigung sicher recht gewesen, doch so blieb es spannend.

Gunzwil drückt, Schattdorf trifft
Nach der Pause wollte Schattdorf nicht wieder den Start verschlafen wie zuletzt – doch das Vorhaben misslang zunächst. Gunzwil übernahm das Zepter, kam zur besten Phase zwischen Minute 50 und 65 und hatte Pech, dass ein abgefälschter Schuss knapp am Tor vorbeikullerte oder der FC Schattdorf immer irgendwo noch ein Körperteil fand um einen Abschluss zu blocken. Kurz darauf war Fortuna dann auf Seiten der Gäste, als Pirmin Baumanns Lupfer nur an die Latte klatschte.
Mit frischen Kräften kam der FCS für die Schlussphase zurück ins Spiel. Die Schlüsselszene folgte in der 77. Minute: Der Gunzwiler Captain sah nach gestrecktem Bein Gelb-Rot – vertretbar, aber hart. In Überzahl nutzte Schattdorf die Räume: Der eingewechselte Schorno lief allein aufs Tor und erzielte mit seinem ersten Saisontreffer das 2:0. Fast hätte er kurz darauf per Kopf nachgelegt, doch diesmal blieb ihm der Jubel verwehrt.

Verdienter Sieg und starker Saisonstart
Gunzwil fehlte in Unterzahl die Kraft für ein Aufbäumen. Die Urner brachten den Sieg abgeklärt über die Zeit und steht nach vier Spielen mit drei Siegen bei aussergewöhnlichen neun Punkten da. Nächste Woche folgt mit dem FC Perlen-Buchrain ein echter Härtetest. Die Urner hoffen auf zahlreiche Unterstützung – und darauf, den starken Saisonstart weiter auszubauen.(rm)

Die Junioren des FC Schattdorf sind mit viel Schwung in die neue Saison gestartet. Mehrheitlich konnten die Nachwuchsteams der Kategorien A bis D ihre Auftaktspiele erfolgreich gestalten – oft sogar auswärts.
Eine Neuerung betrifft die D-Junioren: Ab dieser Saison wird in der 9er- und 7er-Formation gespielt. Ziel des Fussballverbandes ist es, den Übergang zur C-Kategorie mit 11 Spielern zu erleichtern. Auch Spielregeln sowie die Spieldauer wurden teilweise angepasst. Neu wird in vier Vierteln à 20 Minuten gespielt.

Die Db-Junioren des FC Schattdorf trafen zum Auftakt auf den FC Altdorf – ein hitziges Derby, das auf dem Naturrasen der Schützenmatte für viel Spannung sorgte. Beide Mannschaften starteten topmotiviert in das erste Viertel. Kein Team wollte das Startspiel verlieren – und schon gar nicht gegen einen Dorfnachbarn. Die Gäste liessen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und erspielten sich erste Tormöglichkeiten. Mitte des ersten Abschnitts konnte der Ball nach einem Eckball erstmals im gegnerischen Tor untergebracht werden. Zwei Minuten später antwortete der FC Altdorf prompt mit dem Ausgleich. Auch im zweiten Viertel spielten beide Mannschaften sehr konzentriert weiter. Das einzige Tor in diesem Abschnitt gelang den Schattdorfern mit einem sehenswerten Distanzschuss. Altdorf gab sich aber noch lange nicht geschlagen: Die Mannschaft erhöhte den Druck stetig und wurde mit dem Ausgleichstreffer in der 50. Spielminute belohnt. Auf der Gegenseite besannen sich die Jungs von Sandro Zamuner, André Zgraggen und Endrit Krasniqi wieder auf ihre Stärken und gingen wieder vehementer in die Zweikämpfe. Dank zwei schnell vorgetragenen Angriffen stellten sie das Skore auf 2:4.

Im letzten Viertel zeigten die Schattdorfer, dass sie diese Führung nicht mehr hergeben wollten. Ihr Tor zum 2:5 war jedoch noch nicht die Vorentscheidung, denn die Altdorfer kamen erneut heran. Mehr als zum 3:5-Schlussresultat reichte es den Hauptstädtern aber nicht mehr. Damit sicherten sich die Gäste aus Schattdorf einen verdienten Derbysieg zum Saisonstart (le).

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zu Ihren älteren Kollegen des Db spielen die Schützlinge von Dani Reichmuth, René Gnos und Ueli Arnold mit Ihrem Team De mit dem Modus «7 gegen 7». Die Freude, «richtige» Meisterschaftsspiele zu absolvieren, war bei den Schattdorfern sehr gross. Bisher traten diese Kinder an E-Turnieren mit dem Modus «play more Football an. Zum ersten Spiel in der Saison war der FC Schattdorf in Horw zu Gast. Der Start gelang sehr gut, die Nervosität wich bald der Spielfreude und das Zusammenspiel klappte schon früh in diesem Match. Belohnt wurde diese Spielweise mit der 0:1 Führung zur ersten Pause. Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich der FCS leicht stärker als das Heimteam und konnte bis zur langen Pause auf 1:4 davonziehen. Mit dem dritten Drittel konnten die Trainer einzig mit der Changenauswertung nicht zufrieden sein. Mit so vielen Changen «nur» zwei Tore zu erzielen war zuwenig! Im Schlussabschnitt schalten die Urner einen Gang zurück und prompt kam Horw wieder auf 4:6 heran. Schattdorf vermochte zu reagieren und gewann am Schluss verdient mit 5:9. «Wir sind mit dem ersten Spiel zufrieden, können aber noch einiges verbessern», meinte Dani Reichmuth nach dem Spiel (le). 

 

Mit Ihren Nachwuchskickerinnen und Nachwuchkicker durfte Jacqueline Kempf und Mario Trovatelli am vergangenen Wochenende in Goldau antreten. Die beiden Mannschaften Ed und Ee wurden in der 2. Stärkeklasse gemeldet, dies obwohl alle Junioren noch im jüngeren E- Junioren Jahrgang sind.

Nicht nur bei den D-Junioren hat sich einiges geändert, sondern auch in der E-Kategorie. Die Kinder müssen auf dem Grossen Feld nun von einem «4 gegen 4» Format neu auf «6 gegen 6» umstellen. Dies braucht sicher noch etwas Zeit um sich auf diesem Feld mit mehr Spielerinnen und Spielern zurecht zu finden. Gestartet wurde das Turnier im gewohnten Format «play more Fooball» In diesem Format kann kaum mehr ausgewechselt werden, dem entsprechen anstrengend ist dies für die Kinder. Beide Schattdorfer Teams gewannen Ihre Duelle gegen den Gastgeber Goldau. Auch das interne Duell war anfänglich Ausgeglichen, ehe sich das Ed Team mit 3:1 durchsetzen konnte. (le)

 

 

 

 

 

 

 

Das Ba-Team des FC Schattdorf ist mit einer deutlichen Niederlage in die neue Meisterschaft gestartet. Gegen das Team Ägeri/Menzingen resultierte eine 2:7 pleite. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung war die Ausgangslage für das Trainerduo Lon Simonaj und Fabrizio Merenda schwer einzuschätzen. Die jüngsten strukturellen Veränderungen im Innerschweizer Juniorenfussball – darunter die Auflösung mehrerer A-Teams – haben auch beim FC Schattdorf zu Umstellungen geführt. Spieler, bei welchen es jahrgansmässig möglich ist, wurden in die B-Junioren integriert, was die Teamdynamik neu formt. Der Start ins Spiel verlief denkbar ungünstig: Bereits nach drei Minuten lag Schattdorf mit 0:2 zurück. Zwar gelang kurz darauf der Anschlusstreffer, doch die Gäste – eine Auswahl aus Spielern des FC Ägeri und dem SC Menzingen – zeigten sich effizient und erhöhten bis zur Halbzeitpause auf 1:4.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Schattdorf engagierter, doch individuelle Fehler und mangelnde Abstimmung verhinderten eine Wende. Die Offensive blieb weitgehend wirkungslos, während die Defensive Schwächen offenbarte. Zehn Minuten vor Schluss stand es bereits 1:7, der zweite Treffer kurz vor Spielende war lediglich Ergebniskosmetik.

Mit dieser Leistung wird es für den FC Schattdorf in der Herbstrunde schwierig, Punkte zu sammeln. Die nächste Gelegenheit zur Verbesserung bietet sich am kommenden Samstag im Auswärtsspiel gegen das Team Wiggertal.(le)

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 24. August | FC Schattdorf – FC Altdorf 2:1

Was für ein Fussballnachmittag in Schattdorf! Vor einer grossartigen Kulisse mit vielen Zuschauern entwickelte sich am Sonntag ein Derby, dass an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war – und am Ende jubelte der FC Schattdorf über einen verdienten 2:1-Heimsieg gegen den Rivalen aus Altdorf.

Die Partie war von Beginn an hart umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, jeder Zweikampf wurde mit vollem Einsatz geführt. In der 40. Minute dann der erste Schock für die zahlreichen Schattdorf-Fans: Nach einem Freistoss gingen die Gäste aus Altdorf mit 0:1 in Führung. Doch anstatt die Köpfe hängen zu lassen, zeigte Schattdorf sofort eine Reaktion.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es dann endlich so weit: Der Schattdorfer Mittelfeldspieler, Davide Barbaro, zog ab – und der Ball zappelte im Netz! Das Stadion explodierte, der 1:1-Ausgleich brachte die Emotionen zum Kochen und war gleichzeitig der verdiente Lohn für den unermüdlichen Einsatz des Heimteams.

Die zweite Halbzeit blieb packend, beide Mannschaften suchten die Entscheidung. In der 71. Minute war es dann wieder Schattdorf, das zuschlug: Ein herrlicher Angriff, ein perfekter Abschluss – 2:1 für den FCS durch Simon Zurfluh! Die Fans sprangen von den Sitzen, das ganze Stadion bebte.

Die letzten Minuten waren ein Nervenspiel. Altdorf drängte noch einmal mit aller Kraft auf den Ausgleich, doch Schattdorf verteidigte leidenschaftlich und brachte die Führung über die Zeit. Als der Schlusspfiff ertönte, brachen alle Dämme: Spieler, Fans und Betreuer lagen sich in den Armen – Derbysieg! 🎉

Fazit: Der FC Schattdorf zeigt Moral, Kampfgeist und Siegeswillen und holt sich vor grossem Publikum den umjubelten 2:1-Erfolg gegen den Erzrivalen aus Altdorf. Weiter geht’s diesen Samstag um 18:00 Uhr auf dem Gerbihof gegen den FC Ibach II. (rs)

 

Am kommenden Samstag, 30. August 2025, trifft der FC Schattdorf zuhause auf den FC Gunzwil. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Grüner Wald.

Serie soll weitergehen

Nach zwei Siegen in Folge haben die Urner Fahrt aufgenommen und wollen ihre Erfolgsserie nun auch vor heimischem Publikum fortsetzen. Damit das gelingt, brauche es von Beginn weg höchste Konzentration, wie Youngster Linus Arnold betont: „Wir müssen diesmal von der ersten Minute an bereit sein und unnötige Fehler vermeiden.“ Der junge Schattdorfer, der seit dieser Saison einen festen Platz in der 1. Mannschaft hat und mit konstant starken Leistungen überzeugt, formuliert auch gleich das klare Ziel für die Partie: „Die drei Punkte sollen in Schattdorf bleiben.“

Heimvorteil nutzen

Mit dem Rückenwind aus den ersten beiden Erfolgen der Saison will die Mannschaft alles daransetzen, auch gegen Gunzwil eine starke Leistung zu zeigen. Der FC Schattdorf freut sich dabei auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen, um gemeinsam mit den Fans die nächsten Punkte einzufahren.(ms)

FC Schattdorf dreht 0:2-Rückstand und gewinnt in Sempach

Der FC Schattdorf beweist Moral: Trotz frühem 0:2-Rückstand in Sempach kämpften sich die Urner zurück in die Partie und feierten dank einer starken zweiten Halbzeit einen 3:2-Auswärtssieg.

Holpriger Start
Die erste Halbzeit war – nicht nur wegen des Platzes – ein zähes Stück Arbeit. Spielerische Leckerbissen waren Mangelware, das Geschehen lebte vor allem von Standards und Zweikämpfen. Sempach kam durch ein Geschenk im Schattdorfer Spielaufbau zur glücklichen Führung und legte nach einem Eckball sogar das 2:0 nach. Schattdorf besass seinerseits gute Chancen: Bissig scheiterte am Abwehrblock, ein Freistoss fand zwar den Kopf eines Urners, doch fehlte der Druck, und Wipfli kam im Abschluss ins Straucheln – je nach Sichtweise Foul oder fairer Einsatz, der Schiedsrichter entschied auf Letzteres.
Kurz vor der Pause war es dann Agrebi, der nach Balleroberung und Doppelpass mit Linus Arnold trocken in den rechten Winkel traf. Fast hätte er kurz darauf den Ausgleich erzielt, doch Sempachs Torwart verhinderte diesen mit einer starken Fussabwehr.

Eingewechselte bringen die Wende
Zur Pause reagierte das Trainerduo Piccirillo/Infanger mit einem Dreifachwechsel – und bewies damit ein goldenes Händchen. Direkt nach Wiederanpfiff kombinierten sich die frischen Kräfte durch den Strafraum, ehe Zgraggen mit seinem beinahe ersten Ballkontakt eiskalt zum Ausgleich einschob. Schattdorf blieb nun tonangebend: Arnold prüfte den Torhüter aus der Distanz, Agrebi jubelte nach einem Kopfballtor nur kurz (abseits), und Arnold rettete hinten stark, als Sempach einmal gefährlich wurde.
Die Partie wurde zunehmend zerfahren, viele kleine Fouls und Unterbrüche prägten die Schlussphase. Als sich alle schon mit dem Remis abgefunden hatten, schlug Schattdorf noch einmal zu: Ein Freistoss in der Nachspielzeit brachte Baumann aufs Tor, der Torhüter liess abprallen – und erneut war der junge Zgraggen am schnellsten zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer sorgte er für die vielumjubelte Wende.

Verdienter Lohn für unermüdlichen Einsatz
Schattdorf gewann am Ende verdient mit 3:2. Sempach brachte die komfortable 2:0-Führung nicht über die Zeit, während die Urner nie aufsteckten und für ihren Aufwand belohnt wurden. Für das Team aus dem Urnerland war es bereits der zweite Sieg in Serie – die Richtung stimmt.

Kommende Woche wartet mit dem FC Gunzwil ein alter Bekannter. Die Luzerner wollen ihre «historische» Saison bestätigen und Punkte aus dem Urnerland entführen. Doch Schattdorf dürfte da wohl was dagegen haben. Der Anpfiff ist um 18.00 Uhr.(rm)

Zum ersten Meisterschaftsspiel standen die Urnerinnen der zweiten Mannschaft in Ägeri auf dem Kunstrasen. Um 20:15 wurde die Partie angepfiffen und eine neue Saison begann.

15 Spielerinnen, demnach 4 auf der Ersatzbank, traten gegen den noch unbekannten Gegner an. In neuer Konstellation mit neuen Trainern und auch neuer Motivation begaben sich die Damen auf das Feld. Mit Einfindungsschwierigkeiten war zu rechnen, wie schon beim Aufwärmen ersichtlich wurde. Von Beginn an war zwar ein gewisser Ehrgeiz und Wille vorhanden, ein sauberes Zusammenspiel wurde aber nicht umgesetzt. Viele Zweikämpfe konnten dennoch für die Urnerinnen entschieden werden. So kam man ab und zu in gefährliche Positionen, doch Abschlüsse aufs Tor geschahen selten.

Anfangs der zweiten Halbzeit gelang die Zuteilung besser und man konnte die Gegnerinnen weitgehend in Schach halten. Nun kam es öfter zu offensiven Aktionen. Einige schöne Passkombinationen und vereinzelte Läufe in die Tiefe brachten den Ball vor das Tor von Ägeri. Trotz aller Bemühungen fehlte der letzte Schritt, somit die nötige Konsequenz und letztlich auch der Glaube den Ball ins Netz zu schlagen. Von Zeit zu Zeit hatte man sich spielerisch eingefunden, die Qualität stimmte trotzdem nicht. Gegen Schluss wurde das Spiel nochmals hektischer und ungenauer. Ein entscheidendes Tor blieb auf beiden Seiten aus. Die Partie endete mit 0:0.

Mit dem ersten Punkt in der Tasche und einigem Verbesserungsbedarf beendete das Team Uri 2 ihr Auftaktspiel der Saison. Am 31.08.2025 geht es zu Hause weiter gegen die Zuger Frauen.(tg)

Am 22. August 2025 fand auf dem Sportplatz Grüner Wald in Schattdorf die 92. Generalversammlung des FC Schattdorf statt. Iwan Herger wurde dabei als neues Ehrenmitglied geehrt.

ds. Rund 80 der über 800 Mitglieder des FC Schattdorf fanden sich am vergangenen Freitag, 22. August 2025, zur 92. Generalversammlung des FC Schattdorf auf der Tribüne des Sportplatzes Grüner Wald ein. Vereinspräsident Ralph Bomatter blickte auf ein ereignisreiches erstes Jahr als Präsident zurück. Er bedankte sich bei allen, die sich Woche für Woche ehrenamtlich in den Dienst des Fussballclubs stellen und so wesentlich dazu beitragen, dass der FC Schattdorf in gesamthaft 22 Juniorenteams über 320 Junioren eine sinnstiftende Freizeitaktivität bieten kann. Neu ab dieser Saison gibt es ein Mädchen Team Uri FF-11. Ein grosses Dankeschön geht an Jaqueline Kempf, welche sich mit vollem Engagement dafür einsetzte, den Mädchenfussball im Kanton Uri wieder auf Touren zu bringen. Ein nicht so erfreuliches Ergebnis durfte Finanzchefin Claudia Gisler präsentieren. Aufgrund von aktuellen und bevorstehenden Verpflichtungen rund ums vereinseigene Clubhaus und den vereinseigenen Kunstrasenplatz sowie steigenden Kosten im Zusammenhang mit dem Spielbetrieb erhöhte die Generalversammlung in der Folge auf Antrag des Vorstands die seit 19 Jahren gleichgebliebenen Mitgliederbeiträge von CHF 260 auf neu CHF 300 (für Aktive) und von CHF 180 auf neu CHF 220 (für Junioren). Angenommen wurden auch die beiden weiteren Anträge des Vorstands: Ab der neuen Saison sind Aktive, A-, B- und C-Junioren sowie Eltern von F-, E- und D-Junioren verpflichtet, einen Helfereinsatz pro Jahr zu leisten. Ebenfalls angepasst wurden die Statuten, die gestützt auf die Vorgaben von Swiss Olympic umfassend revidiert wurden.

Im Anschluss an die Ressortberichte stellten sich folgende Vorstandsmitglieder zur Wahl: René Gnos (Sportchef; für ein Jahr), Iwan Herger (Vizepräsident sowie Juniorenobmann; für zwei Jahre). Sie beide wurden einstimmig wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Reto Planzer (Infrastruktur; für zwei Jahre) und Orlando Gisler (Veranstaltungen; für zwei Jahre)

Als Vorstandsmitglieder wurden Reto Infanger sowie Roman Bissig verabschiedet. Der Präsident bedankte sich bei ihnen für ihre grossartige Arbeit in der Vergangenheit für rot schwarz.

Ebenfalls wiedergewählt wurde Bernhard Scheiber in seiner Funktion als Revisor.

Fabrizio Merenda neues Freimitglied

Im Rahmen der Ehrungen schlug der Vorstand Fabrizio Merenda als neues Freimitglied vor. Merenda ist seit vielen Jahren als Juniorentrainer im Verein aktiv. Er verdiente sich die Auszeichnung dadurch redlich. Mit einem kräftigen Applaus bestätigte die Versammlung die Wahl des neuen Freimitglied.

Iwan Herger neues Ehrenmitglied

Der Vorstand schlug Iwan Herger als neues Ehrenmitglied vor. Herger ist seit vielen Jahren an der Seite von rot schwarz tätig und über zehn Jahre im Vorstand. Er hat sich durch sein Engagement diese Auszeichnung ehrenhaft verdient. Mit einem kräftigen Applaus bestätigte die Versammlung die Wahl des neuen Ehrenmitgliedes.

Abgerundet wurde die 92. Generalversammlung schliesslich mit einem feinen Nachtessen aus der Küche des Restaurants Brückli.

Schattdorf gastiert in Sempach

Für den FC Schattdorf steht das dritte Meisterschaftsspiel der Saison auf dem Programm. Die Urner treten auswärts beim FC Sempach an, Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Seeland in Sempach.

Erster Auswärtssieg im Visier

Nach dem verdienten Heimsieg gegen den FC Eschenbach am vergangenen Samstag konnte der FC Schattdorf die ersten drei Punkte der Saison einfahren. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und endlich auch in der Fremde zu punkten. Die Mannschaft möchte unbedingt den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison feiern. Mit einem weiteren Erfolg könnte man sich im Mittelfeld der Tabelle festsetzen und den Anschluss an die vorderen Plätze wahren.

Schwieriger Gegner aus der Vergangenheit

Die Bilanz gegen den FC Sempach aus der letzten Spielzeit ist durchzogen: In zwei Partien reichte es lediglich zu einem Punkt. Damit ist klar, dass die Luzerner kein einfacher Gegner sind und man in Sempach eine konzentrierte Leistung abrufen muss. Dennoch ist das Ziel für die Rot-Schwarzen klar – diesmal sollen die drei Punkte mit nach Schattdorf genommen werden.ms