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FC Schattdorf mit Sieg gegen den FC Eschenbach

Der FC Schattdorf feiert im ersten Heimspiel der neuen Saison einen verdienten 3:1-Erfolg gegen den FC Eschenbach. Trotz guter Phasen machten es die Urner spannender, als nötig gewesen wäre.

Die Partie begann zerfahren – Schattdorf bekundete wie gegen den SC Goldau Mühe ins Spiel zu finden. Nach rund 20 Minuten übernahm die Mannschaft von Infanger/Piccirillo aber zunehmend das Zepter und kam zu mehreren gefährlichen Szenen und vor allem zu viel Ballbesitz. In der 31. Minute war es Agrebi, der nach einem Freistoss von Wipfli per Kopf zur Führung traf. Kurz darauf liess Linus Arnold eine gute Möglichkeit aus, ehe ein Treffer von Zgraggen wegen einer Abseitsposition aberkannt wurde. Agrebi vergab nach einer wunderschönen Ballstaffette die wohl grösste Chance auf das 2:0.

Bis zur Pause kam von Eschenbach wenig, einzig nach schnellen Ballgewinnen im Aufbau versuchten die Gastgeber zu Nadelstichen anzusetzen. Einzig durch einen Lattentreffer mit anschliessendem Gewusel im Fünfmeterraum kam jedoch Spannung vor dem Tor von Arnold auf.

Leistungsschwankungen wie in Halbzeit eins

Direkt nach Wiederanpfiff kassierte Schattdorf jedoch den Ausgleich: Nach mehreren unglücklichen Zweikämpfen oder passivem Zuschauen, kombinierte sich der Aufsteiger durch die Reihen der Urner und konnten nach einer Flanke den Ausgleich erzielen. Wie schon in der ersten Halbzeit brauchten die Urner etwas Zeit, um sich zu fangen – fanden dann aber zurück in die Spur. In der 83. Minute fasste sich Tim Gisler ein Herz und hämmerte den Ball aus 20 Metern sehenswert in die Maschen. Eschenbach hatte in der Schlussphase kaum mehr zwingende Aktionen, und in der Nachspielzeit machte Scheiber mit dem 3:1 alles klar.

Der Sieg geht insgesamt in Ordnung, doch die Partie zeigte auch: Die Konstanz über volle neunzig Minuten fehlt noch. Für das neue Trainerduo bleibt Arbeit vorhanden – der Auftakt lässt aber einiges an Zuversicht zu. Nächste Woche erwartet der FC Sempach die Urner im Luzerner Hinterland. Wie die letzten Jahren zeigten, sind die Sempacher auf heimischen Terrain nicht zu unterschätzen und die Mannschaft um Infanger/Piccirillo tut gut daran, sich dessen bewusst zu sein. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Unterstützung. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.rm

Das erste Heimspiel der Vorrunde – Schattdorf trifft auf Eschenbach

Am 16.August spielen die Urner gegen den Aufsteiger Eschenbach. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Grünen Wald.

Zum Saisonauftakt musste Schattdorf gleich gegen den letztjährigen Absteiger SC Goldau ran – und ging dabei leider leer aus. Die Mannschaft konnte trotz engagierter Leistung keine Punkte einfahren und steht nun im zweiten Meisterschaftsspiel bereits etwas unter Zugzwang.

Mit dem Aufsteiger Eschenbach wartet jedoch kein leichter Gegner. Die Luzerner starteten furios in die neue Saison und feierten im ersten Spiel gleich einen Sieg. Entsprechend wird Eschenbach mit Selbstvertrauen anreisen und versuchen, die gute Form zu bestätigen.

Für Schattdorf bedeutet das: Vollgas geben, um die ersten Zähler der Saison einzufahren und den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Kampfgeist, Entschlossenheit und eine kompakte Teamleistung werden gefragt sein, um vor heimischem Publikum den ersten Erfolg zu feiern.ds

 

Anpfiff: Samstag, 16 August – 18:00 Uhr
Ort: Sportplatz Grüner Wald, Schattdorf

 

Der FC Schattdorf beginnt die neue Saison mit einer 0:1-Niederlage auswärts beim SC Goldau. Für das neue Trainerduo war es ein erster Härtetest – und der zeigte: Der Einsatz stimmt, an der Torgefährlichkeit muss aber noch gearbeitet werden.

Der Start verlief aus Urner Sicht harzig. Goldau kam etwas besser ins Spiel, während Schattdorf Mühe hatte, den Ball sauber aus der eigenen Hälfte zu lösen. Nach einer Viertelstunde kam es zur ersten brenzligen Szene: Joachim Gisler grätschte in letzter Sekunde in einen Goldauer Abschluss und verhinderte Schlimmeres. Kurz darauf dann der Rückschlag: Nach einem Foul im Strafraum – eine knifflige, aber vertretbare Entscheidung – entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Goldau nutzte die Chance und ging in der 20. Minute mit 1:0 in Führung.

Doch die Urner hätten die passende Antwort beinahe parat gehabt. Agrebi trat in der 29. Minute ebenfalls zu einem Strafstoss an, traf jedoch nur den Pfosten. Statt Ausgleich also weiter Rückstand. Goldau hätte kurz darauf erhöhen können, schoss aber aus guter Position über das Tor.

Nach der Pause kam der FCS spielerisch besser ins Rollen. Linus Arnold prüfte den Torhüter mit einem platzierten Schuss in die Ecke (54.), Wipfli zwang den Keeper mit einem Distanzschuss zu einer Glanztat (63.), und Zgraggen setzte einen Ball über den Goalie, der diesen aber noch entscheidend ablenken konnte (65.).

Die Schlussphase gehörte wieder Goldau, doch Yannick Arnold im Schattdorfer Tor hielt sein Team mit starken Paraden – besonders in der 85. Minute, als er aus fünf Metern sensationell abwehrte – im Spiel. Am Ende blieb es beim knappen 1:0.

Unterm Strich hatte Goldau die klareren Möglichkeiten, trotzdem fühlte sich die Niederlage aus Urner Sicht etwas unverdient an. Der Einsatz und der Wille waren da, einzig im letzten Drittel fehlte noch die Präzision. Für das Trainerduo gibt es also noch Arbeit – aber der Grundstein für eine solide Saison ist gelegt.rm

Start gegen Goldau steht bevor

Die Sommerpause war kurz – die Vorbereitung intensiv: Bereits Anfang Juli bat das neue Trainerduo Emanuelle Piccirillo und Reto Infanger zur ersten Einheit der Saisonvorbereitung. Der Trainingsbetrieb verlief insgesamt zufriedenstellend, auch wenn die Resultate in den Testspielen durchzogen waren. Gegen den Aufsteiger in die 2. Liga interregional, Hergiswil, konnte ein Sieg eingefahren werden – ein erster positiver Fingerzeig, so Sportchef René Gnos.

Im Gotthardcup unterlag man zwar dem FC Ibach, doch die Mannschaft zeigte eine ansprechende Leistung. Im Rangierungsspiel gegen den Absteiger in die 2. Liga folgte ein gutes Unentschieden, wobei man lange Zeit in Führung lag. Das letzte Testspiel gegen Erstfeld offenbarte zwar noch einmal Schwächen – nach einer 2:0-Führung musste man sich letztlich mit 2:3 geschlagen geben –, doch auch hier geht es vor allem darum, die richtigen Lehren zu ziehen, um am Startspiel bereit zu sein.

Neue Impulse von der Seitenlinie

Auf der Trainerposition gab es eine bedeutende Veränderung: Emanuelle Piccirillo übernimmt neu die Verantwortung an der Seitenlinie. Der ehemalige Juniorentrainer des FC Luzern wagt damit den Schritt in den Aktivbereich. Unterstützt wird er von Reto Infanger, einem erfahrenen Coach aus den eigenen Reihen. Das Gespann bringt frischen Wind, neue Ideen und viel Elan in die Mannschaft.

Auch auf dem Platz gab es punktuelle Verstärkungen: Noel Gisler kehrt vom FC Brunnen zurück und wird dem Team zusätzliche Qualität verleihen. Gleichzeitig bleibt die Vereinsstrategie unverändert: Der Fokus liegt weiterhin auf der Integration junger Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft.

Starke Gegner – klare Ziele

Die Meisterschaft verspricht Hochspannung. René Gnos, Sportchef der Urner erläutert „Ich denke, die 2. Liga Meisterschaftsgruppe ist so stark wie schon lange nicht mehr“, lautet die Einschätzung aus dem Lager der Mannschaft. Mit Goldau und Brunnen kommen zwei Topteams in die Gruppe, die den direkten Wiederaufstieg anpeilen dürften. Auch die Aufsteiger Eschenbach und Hochdorf bringen viel Qualität mit.

Doch man ist sich einig: Auch unser Team will vorne mitspielen – und in dieser starken Gruppe ein Wörtchen mitreden.

Im Cup möchte man an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Der Triumph vor zwei Jahren ist noch in Erinnerung, ebenso wie das frühe Aus im vergangenen Jahr. „Der Cup verzeiht kein schlechtes Spiel. Unser Ziel ist es erstmal, mindestens dort zu überwintern – und immer abzuliefern.“ so Gnos.

Auftakt gegen Goldau

Am Wochenende wartet mit dem SC Goldau gleich ein echter Härtetest zum Saisonauftakt. Die Marschrichtung ist klar: „Wir wollen einen guten Start und gehen immer auf den Platz, um drei Punkte zu holen. Die Mannschaft ist bereit – und freut sich, dass es endlich losgeht!“ ds

Wie in den vergangenen Jahren verbrachten die Junioren des FC Schattdorf ihr Trainingslager im bewährten Sportzentrum im Solothurnischen Zuchwil. Trotz strömendem Regen bei der Abreise am Montagmorgen liessen sich die 33 jungen Teilnehmenden die Vorfreude nicht nehmen. Die Stimmung war von Beginn weg ausgezeichnet und blieb es über die ganze Lagerzeit hindurch. Das Sportzentrum bietet mit seinen geräumigen Zimmern, dem Hallen- und Freibad mit Rutschen und Sprungtürmen, Beachvolleyballfeldern, Tennis- und Tischtennisplätzen, einer Minigolfanlage und nicht zuletzt einer hervorragenden Küche ideale Rahmenbedingungen. Aus Sicht des FCS wurden jedoch die ausgezeichneten Trainingsmöglichkeiten mit gepflegtem Rasen- und Kunstrasenplatz geschätzt. Ebenfalls standen genügend Umkleideräume zur Verfügung.

Bereits am Montagvormittag startete die erste von insgesamt sieben Trainingseinheiten. In vielen Spielformen wurde an der Technik, der Taktik und an der Kondition gefeilt. Dabei zeigten sich die Junioren von der besten Seite und waren voll bei der Sache. Eine erfrischende Abkühlung im Schwimmbad und das anschliessende Mittagessen füllten die Energiereserven wieder auf. Nach einem kurzen aber heftigem Regenschauer folgte das Nachtmittagstraining. Anschliessend blieb genügend Zeit für eine Runde Minigolf, für das Freibad oder einfach zum Entspannen im Zimmer. Am Dienstag zeigte sich das Wetter entgegen den Prognosen von seiner besten Seite. Bei angenehmen Temperaturen trainierten die Junioren in altersgetrennten Gruppen, ergänzt durch ein Torhütertraining am Vormittag. Am Nachmittag erhielten die Kids eine wohlverdiente Pause, bei welcher das vielseitige Angebot des Sportzentrums genutzt wurde. Am Abend stand die traditionelle Lagerolympiade auf dem Programm, organisiert von den älteren Junioren mit Unterstützung ihres Betreuers. Dabei hatten die Teams sechs verschiedene und knifflige Parcours zu absolvieren, was für etliche Lacher sorgte. Vor der Nachtruhe schauten noch viele Kids das Halbfinale der WEURO 2025..
Am Mittwoch waren beim Frühstück erste müde Gesichter zu sehen, doch der Trainingsbetrieb lief unvermindert weiter. Nach den zwei Trainingseinheiten bei sonnigem Wetter wurde erneut der Pool aufgesucht. Für das Abendprogramm wurde ein Beachvolleyballturnier organisiert, was den Jungs sichtlich Spass machte. Auch das zweite Halbfinale der WEURO 2025 weckte das Interesse der jungen Fussballer.
Am Donnerstag absolvieren die Junioren bereits die beiden letzten Trainingseinheiten. Trotz zunehmendem Muskelkater zeigten alle weiterhin grossen Einsatz. Das Wetter blieb bis zum Trainingsende trocken. Für den letzten Abend ging es wetterbedingt ins Hallenbad. Entsprechend hoch war der Lärmpegel, was die Jungs jedoch nicht sonderlich störte. Am Freitag hiess es dann bereits wieder Koffer packen und Unterkunft aufräumen. Anschliessend massen sich die Junioren nochmals bei einem durchmischten Fussballturnier. Trotz des Dauerregens zeigten die Rot-Schwarzen gelungene Spielzüge und schöne Torabschlüsse. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen wartete der Car für die Rückreise. In Schattdorf angekommen, wurden die Junioren von ihren Familien empfangen.

Das Trainingslager 2025 war ein voller Erfolg – geprägt von vorzüglichem Einsatz, diszipliniertem Verhalten und vor allem auch viel Spass. Ein herzliches Dankeschön geht auch an das engagierte Leiterteam, das mit grossem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte. le

Erfolgreiches Dorf- und Grümpelturnier beim FC Schattdorf – Sport, Spass und Spannung pur!

 

Bei strahlendem Sommerwetter und bester Stimmung fand am vergangenen Wochenende das traditionelle Dorf- und Grümpelturnier des FC Schattdorf statt. Zahlreiche Teams aus der Region traten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an und sorgten für spannende Spiele, faire Wettkämpfe und viele emotionale Momente auf und neben dem Platz.

 

Das Dorf- und Grümpelturnier des FC Schattdorf vermochte es auch dieses Jahr zahlreiche Sportbegeisterte zu mobilisieren. Zu den 75 Teams mit ihren rund 670 Kickerinnen und Kickern gesellten sich über das ganze Wochenende hinweg fussballbegeisterte Gäste hinzu. Die Zuschauer*innen sahen spannende und hochstehende Grümpelturnierpartien und mit dem Turniergewinn der Mannschaft „Amigos F.C“ in der Kategorie Herren sowie des Teams „Die Flippers“ in der Mixed-Kategorie zwei würdige Erstplatzierte. Freude und Spass war den Spieler*innen der Kategorien Piccolo,, Mädchen, Schüler S2, Schüler S1 anzusehen. In der Kategorie Piccolo behielt das Team „Big Boss“, in der Mädchenkategorie das Team „Sigma Baddies“, in der Kategorie Schüler S2 die Gruppe „FC Habosch Babosch“ und in der Kategorie Schüler S1 die Mannschaft „Gaggi“ das bessere Ende für sich. Bereits zu Beginn des Grümpi-Wochenendes gab es interessante Aufeinandertreffen zu sehen. In der Kategorie „Dorfturnier“ siegten die „GiPoaner“ gegen die „PORR SUISSE AG“, die Finalherausforderer.

 

DJ sorgt für Stimmung

Abseits des Spielfeldes sorgten DJ Rämi am Freitag und DJ Sven Morrin und DJ Willy am Samstag mit neuen und altbekannten Hits für eine ausgelassene Stimmung. Fotos der Spiele und der nächtlichen Party sowie die Tombolagewinner*innen und Preise sind ab sofort auf der Homepage des FC Schattdorf (www.fcschattdorf.ch) einsehbar

Zum letzten Saisonspiel empfing der FC Schattdorf den FC Perlen-Buchrain. Sportlich ging es für beide Teams um nichts mehr, entsprechend gelöst war die Atmosphäre auf dem Platz. Die einen hatten letztes Wochenende den IFV-Cup gewonnen - Gratulation hier nochmals an den FC Perlen-Buchrain - die anderen konnten in der Tabelle kaum noch Veränderungen bewirken, dennoch wollte man einen versöhnlichen Abschluss auf dem Grünen Wald feiern.

Doch zuerst ein kurzer Rückblick auf das Spiel. Nach den beiden verlorenen Heimspielen gegen den FC Wilisau und den FC Kickers Luzern waren die Urner gewillt, dem dahinscheidenden Trainertrio, den Fans und vor allem sich selbst, wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Dies gelang vollumfänglich und der Tabellennachbar FC Perlen-Buchrain musste ohne Punkte wieder abreisen. Während der gesamten Spieldauer waren die Schattdorfer bissiger in den Zweikämpfen, zielstrebiger im Abschluss und erfolgreicher beim Tore schiessen. Captain Patrik Stampfli sorgte kurz vor der Pause nach einem Sololauf à la Thomas Müller (etwas Glück und eine gehörige Portion Biss) für die Pausenführung. Direkt nach Wiederanpfiff kam Routinier Gamma zu einem vielversprechenden Abschluss. Der Torwart konnte aber noch klären, beim Nachschuss von Youngster Zgraggen war er aber machtlos. Die Gäste kamen vereinzelt zu Torabschlüssen, Mahrow im Tor musste aber kaum ernsthaft eingreifen. Da nun die Schattdorfer nicht mehr mussten und die Perler nicht wirklich wollten, blieb es beim verdienten 2:0 Heimsieg für die rot-schwarzen Urner.

Die Höhepunkte am Abend waren aber ganz klar die Abschiede. Der FC Schattdorf verabschiedete nämlich zwei prägende Figuren aus dem Team.

Kevin Gamma – der Mann für die spektakulären Lösungen

Kevin Gamma verlässt das Fanionteam nach einer langen Karriere. Er debütierte mit 16 Jahren in der 1. Mannschaft – damals unter Trainer Thomas Zberg, der nun auch sein letzter Coach war. Nach einem Abstecher von vier Jahren in Stans kehrte er nach Schattdorf zurück und blieb bis zu seinem 32. Altersjahr Teil des Teams.

Gamma war nie der Typ für taktisches Klein-Klein. Als Aussenläufer oder Stürmer brachte er Tempo, Wucht und ein feines Füsschen für die ganz speziellen Momente. Besonders in den letzten Jahren kam er als Joker zum Einsatz – meist dann, wenn Erfahrung, Schnelligkeit und ein gewisser Chaosfaktor gefragt waren. Seine Spezialität: Traumtore aus unmöglichen Winkeln. Oder, wie man im Urnerland sagt: „Der macht die, die man nicht machen kann – und lässt dann den Ball aus fünf Metern über die Latte segeln.“

Abseits des Platzes war Gamma immer für ein Spässchen gut, redete gern und viel – nicht umsonst trug er vereinsintern den Übernamen „Radio Gamma“. Trotz – oder gerade wegen – seiner unterhaltsamen Art wird er dem Team fehlen.

Thomas Zberg – ruhiger Stratege mit Erfolgsausweis

Auch Trainer Thomas Zberg sagt dem Fanionteam Adieu. Der ehemalige Innenverteidiger – der den Begriff „Zweikampfstärke“ vermutlich erfunden hat – war nicht zum ersten Mal Trainer des „Eis“. In den letzten drei Jahren führte er den FCS mit ruhiger Hand, taktischem Verstand und der realistischen Einsicht, dass Fussball nicht immer schön, aber am Ende vor allem erfolgreich sein muss.

Zbergs Credo war klar: „Lieber dreckig gewinnen als sauber verlieren.“ In seiner Amtszeit durfte der FCS einen IFV-Cupsieg sowie den Meistertitel in der 2. Liga regional feiern. Damit geht eine Ära zu Ende, die in Erinnerung bleiben wird – auch, weil sie gezeigt hat, dass es auf dem Rasen eben nicht immer Tiki-Taka braucht, sondern manchmal einfach einen klaren Plan, eine gute Defensive und den Mut für lange Bälle in die Spitzen, oder in den Worten von Thomas Zberg selber: „Überschlah Jungs!

Der FC Schattdorf bedankt sich bei Kevin Gamma und Thomas Zberg für ihren jahrelangen Einsatz, für unvergessliche Momente auf und neben dem Platz – und wünscht beiden für die Zukunft nur das Beste.

Das „Eis“ sagt: Merci und ade – und denkt daran: Ihr seid immer gern auf dem Grünen Wald gesehen! (rm)

Team Uri Frauen II verabschiedet sich mit einem Auswärtssieg in die Sommerpause!

Für das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2024/2025 reiste das Team Uri Frauen II in den Kanton Schwyz. Dort duellierten sich die Urnerinnen mit dem SC Goldau. Die Gäste standen zum letzten Mal in der gewohnten Konstellation auf dem Rasen und wollten die Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis abschliessen.

Beide Equipen starteten topmotiviert in ihr letztes Saisonspiel. Die ersten 10 Minuten waren geprägt von einem schnellen, aber eher unkontrollierten Ballwechsel zwischen den beiden Teams. Mit zunehmender Spielzeit gelang es den Gästen, besser in die Partie zu kommen. Die Equipe von Svenja Arnold übernahm nun das Zepter und konnte mehr Ballbesitz verzeichnen als das Heimteam. In der 24. Minute eröffneten die Urnerinnen das Skore. Fabia Manz verwertete eine schöne Ballstafette und traf zum 0:1.

Die Gäste powerten auch nach dem Führungstreffer weiter. In der 36. Minute konnten die Urnerinnen die Abwehrreihe der Goldauerinnen erneut ausspielen. Julie Gisler versenkte die Kugel schliesslich zum 0:2.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Equipen weitgehend. Somit stand es bei Spielhälfte 2:0 zugunsten der Urnerinnen.

Für die letzten 45 Minuten der Spielzeit 2024/2025 nahmen sich beide Teams nochmals einiges vor. Es waren jedoch die Gäste aus dem Urnerland, die weiterhin das Geschehen kontrollierten. Die Passqualität bei den Urnerinnen war jedoch nicht mehr so hoch wie im ersten Durchgang.

In der Schlussphase liessen die Kräfte beim Team Uri Frauen II allmählich nach. Die Goldauerinnen kamen zu einigen Torannäherungen, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

Schlussendlich feierten die Urnerinnen einen verdienten 2:0-Auswärtssieg. Somit geht eine abwechslungsreiche Saison zu Ende. In der Rückrunde gelang es der Equipe, ihr Potenzial auszuschöpfen: Die Urnerinnen konnten sechs von neun Partien erfolgreich gestalten.  (tb)

 

Am Samstag, 14.06.2025 feiern wir gemeinsam mit euch das Saisonende!

 

17:00 Uhr: Apéro für alle Freunde & Fans 

 

18:00 Uhr: Heimspiel FCS Herren 1

 

20:15 Uhr: Heimspiel Team Uri Frauen 1 

 

Danach: Gemütliches Beisammensein mit Barbetrieb

Kommt vorbei, stosst mit uns an & geniesst den Abend - wir freuen uns auf euch!

Letztes Saisonspiel des FC Schattdorfs – Heimspiel gegen Perlen-Buchrain

Kommenden Samstag 14.06 spielen die Urner Fanionen das letzte Spiel der aktuellen Saison. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald in Schattdorf.

Versöhnlicher Abschluss, Verabschiedungen und Vereinsfest

Das letzte Heimspiel der Saison ist jedes Jahr etwas Spezielles. Mit einem Sieg wollen die Schattdorfer eine durchzogene Saison doch noch mit einem Erfolg abschliessen. Nach 25 gespielten Partien steht Rot-Schwarz mit 34 Punkten auf Tabellenrang 7, einen Platz hinter dem kommenden Gegner aus Luzern. Die Urner liessen oft unnötige Punkte liegen und sind mit dieser Tabellenlage sicherlich nicht zufrieden. Umso wichtiger ist es, mit einem Vollerfolg die Saison zu beenden. Dass die Urner immer noch das Zeugs haben, bewiesen sie vor zwei Wochen mit einem hart erkämpften Sieg gegen das zweitplatzierte Gunzwil. Der FCS will noch einmal alles in die Waagschale werfen, um siegreich zu sein.

Am Samstag wird aber nicht nur Fussball gespielt, sondern ist der Saisonabschluss auch immer Zeit, um Lebewohl zu sagen. Der FC Schattdorf verabschiedet am Samstag drei Persönlichkeiten, welche mit Herzblut sich in den Dienst des Vereins und der ersten Mannschaft gestellt haben. So beendet Kevin Gamma, nach über 10 Jahren als Aktivspieler seine Karriere. Über die Jahre war Gamma ein wichtiger Bestandteil des Teams und überzeugte auf und auch neben dem Platz. Bekannt für Schlenzer, welche entweder unglaubliche Traumtore waren oder das Ziel gnadenlos verfehlten, seiner Schlagfertigkeit und seiner schelmischen Art ist er so manchem Wegbegleiter ans Herz gewachsen. Auch an der Seitenlinie gibt es Veränderungen: Die Trainer Thomas Zberg und René Gnos treten ebenfalls zurück. Beide haben ihr Herz und viel Energie auf dem Grünen Wald gelassen. Während Zberg das Amt ganz niederlegt, wird Gnos seiner Vorstandarbeit als Sportchef weiterhin nachgehen. Der Verein und insbesondere die erste Mannschaft bedankt sich jetzt schon herzlich für ihr langjähriges Engagement. Ein grosses Dankeschön im Namen der Mannschaft geht auch an die treuen Fans, welche viele Stunden auf den Fussballplätzen der Zentralschweiz verbrachten, um die erste Mannschaft anzufeuern. Die erste Mannschaft, wie auch der Verein ist stolz, solch phänomenalen Fans zu haben und das Team will sich mit drei Punkten am Samstag bedanken.

Nach dem Spiel findet auf dem Grünen Wald die alljährliche Saisonabschlussparty inklusive Barbetrieb statt. Der FCS freut sich auf zahlreiche Zuschauer und Festteilnehmer. (lm)

Heimsieg gegen den Leader Hünenberg!

Nach vier Siegen in Serie mussten sich die Urnerinnen am vergangenen Spieltag wieder einmal geschlagen geben. Nun wollte die Equipe von Svenja Arnold wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Vor heimischer Kulisse in Erstfeld empfing das Team Uri Frauen II den Leader Hünenberg. Das Team wurde von vier Verstärkungsspielerinnen der ersten Mannschaft unterstützt.

Die Urnerinnen waren sich bewusst, dass sie es heute mit einem kompakten Gegner zu tun bekamen. Dennoch starteten die Gastgeberinnen voller Ehrgeiz und Tatendrang in die Partie.

Nach einer kurzen Abtastphase fand das Heimteam immer besser ins Spiel. Allmählich kam man auch zu ersten Abschlüssen.

In der 20. Minute beförderte Julie Gisler die Kugel ins Tor und setzte den Spielstand auf 1:0.

Daraufhin gestaltete sich das Geschehen ausgeglichen. Beide Equipen kamen zu Torchancen, aber am Spielstand änderte sich nichts mehr. Somit stand es nach 45 Minuten 1:0 zugunsten der Gastgeberinnen.

Die zweite Halbzeit begann hektischer. Beide Teams powerten voll drauf los. Den Urnerinnen gelang es jedoch, die starken Gegnerinnen weitgehend in Schach zu halten. Besonders hervorheben kann man das saubere Passspiel und die entschlossene Teamleistung – von hinten bis nach vorne agierten die Urnerinnen solidarisch. Ein weiterer Treffer blieb jedoch leider aus.

Nach 80 Minuten schwanden die Kräfte beim tapfer kämpfenden Heimteam allmählich. Beide Equipen setzten nicht mehr auf ein gepflegtes Passspiel, sondern die Devise lautete: Kick and rush! Die Zugerinnen kamen noch zu ein paar Abschlussmöglichkeiten, jedoch ohne Erfolg.

Somit endete eine kräftezehrende Affiche mit einem 1:0-Erfolg für die Urnerinnen! Ein toller Teamerfolg! Das letzte Meisterschaftsspiel findet am Mittwoch, dem 11. Juni 2025 um 20:15 Uhr in Goldau statt. (tb)

Die Eb Junioren traten am zweitletzten Turnier der Frühlingssaison in Luzern an. Mit dabei war der Luzerner Quartierverein SC Obergeissenstein, der FC Hitzkirch und das Team des FC Schüpfheim. Wie meistens wurden zuerst drei Spiele auf dem PMF-Feld (Play more football) gespielt. Trotz grosser Hitze zeigten sich die FCS Jungs in bester Spiellaune. Das Pass- und Stellungsspiel konnte geübt werden und es gab viele Tore, da keine Torhüter mitspielen. Mit den Goalies auf dem grösseren-, „normalen“ Feld fand der Ball weniger oft den Weg in die Maschen. In den Vergleichen mit dem SC OG und dem FC Schüpfheim waren die Schattdorfer spielbestimmend und konnten beide Partien für sich entscheiden. Gegen Hitzkirch wurde es erwartungsgemäss eng. Beide Mannschaften lagen zwischenzeitlich in Front. Am Schluss mussten die Schattdorfer noch einen Treffer hinnehmen und sich mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem weiteren guten Turnier durften die Jungs auf das gezeigte stolz sein und eine Abkühlung mit einem Glace geniessen. Nun steht für die Jungs nach dem Pfingstweekend noch das letzte Turnier der Saison auf dem Programm. (le)

 

Später Sieg bringt die Rettung – Schattdorf schafft den definitiven Ligaerhalt

Der FC Schattdorf sichert sich im vorgezogenen Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten FC Gunzwil drei ganz wichtige Punkte – und schafft damit definitiv den Ligaerhalt. In einer intensiven Partie auf schwierigem Terrain bewies das Team von Gnos/Infanger/Zberg viel Moral – und wurde in der Nachspielzeit belohnt.

Urner Start mit Chancen, aber ohne Tore

Die Partie begann auf tiefem, rutschigem Terrain mit vielen langen Bällen und wenig strukturiertem Spiel. Trotzdem war der FC Schattdorf von Beginn an präsent, hatte deutlich mehr Ballbesitz und kam früh zu zwei guten Chancen: Sowohl Agrebi als auch Andri Baumann verpassten jedoch aus aussichtsreicher Position. Und wie so oft in dieser Saison kam es bitter: Nach einer Druckphase der Gastgeber, in der Arnold noch mit einer starken Fussabwehr rettete, schlug Gunzwil eiskalt zu – 1:0 in der 20. Minute. Bis zur Pause versuchten die Gäste aus Uri weiter Druck aufzubauen, zwingende Aktionen blieben aber Mangelware.

Dramatische zweite Hälfte mit Happy End

Nach dem Seitenwechsel war der FCS sofort präsent und holte sich nach einem Foul an Agrebi im Strafraum einen Elfmeter heraus. Patrik Stampfli trat an und verwandelte sicher zum 1:1 (51’). Doch die Freude währte nur kurz: Ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau ermöglichte Gunzwil den direkten Gegenschlag – 2:1 (54’).

Doch Schattdorf zeigte sich unbeeindruckt. Mit einem Traumtor brachte Wipfli sein Team erneut zurück ins Spiel: Sein Volley aus rund 20 Metern schlug unhaltbar im rechten Lattenkreuz ein – 2:2 (72’). Die Urner gaben sich damit aber nicht zufrieden. Obwohl Gunzwil beinahe erneut in Führung ging – Arnold rettete erneut stark mit dem Fuss – blieb Schattdorf mutig.

In der Nachspielzeit wurde dieser Mut belohnt: Nach einem Eckball von Nico Zgraggen lenkte Patrik Stampfli den Ball am ersten Pfosten mit dem Fuss gekonnt ins lange Eck – das 2:3 (90+2’). Endlich wurde der FC Schattdorf für seinen Aufwand auch einmal belohnt.

Fazit

Der FC Schattdorf zeigte gegen ein effizientes Gunzwil eine reife Leistung, kam nach zweimaligem Rückstand zurück – und sicherte sich dank großem Einsatzwillen drei ganz wichtige Punkte. Der verdiente Lohn: Der Ligaerhalt ist gesichert. Jubel, Erleichterung und ein krönender Moment in der Nachspielzeit belohnten die aufopferungsvolle Leistung im Luzerner Hinterland.(rm)

Am Sonntag, 15. Juni findet der Mädchenfussballtag in Schattdorf statt. Alle Mädchen zwischen 6 bis 15 Jahren können kostenlos an diesem abwechslungsreichen Fussballnachmittag teilnehmen. Es können sowohl Mädchen mit Fussballerfahrung als auch Anfängerinnen am Event teilnehmen. Eine Anmeldung dafür ist notwendig (Anmeldung über QR-Code). Auch das offizielle Maskottchen der UEFA Women's EURO

"Maddli" wird vor Ort mit dabei sein.

Die erfahrenen Leiterinnen freuen sich auf viele Teilnehmerinnen am Urner Mädchenfussballtag!

Drei Tage nach dem 8:0-Kantersieg gegen die SG Stans-Engelberg II stand das Team Uri Frauen II bereits wieder im Einsatz. Zur 7. Rückrundenpartie trafen die Urnerinnen auswärts auf den Tabellenzweiten, den FC Kickers Luzern. Die Equipe von Svenja Arnold peilte gegen das starke Ensemble aus Luzern den fünften Sieg in Serie an.

Die Affiche begann hektisch – doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste aus dem Urnerland immer besser in die Partie. Die Urnerinnen waren jedoch weitgehend mit Defensivarbeit beschäftigt.

Die Gastgeberinnen erhöhten im Verlauf die Pace und konnten in der 23. Minute nach einem Eckball prompt mit 1:0 in Führung gehen.

Das Team Uri Frauen II liess sich jedoch nicht ins Bockshorn jagen und kam ebenfalls zu nennenswerten Abschlussmöglichkeiten, die leider nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

Nach einer guten halben Stunde wurden die Angriffsbemühungen der Urnerinnen schliesslich belohnt: Julie Gisler traf zum 1:1-Ausgleich.

Die Schlussphase des ersten Durchgangs gestaltete sich sehr ausgeglichen. Jedoch gab es keine weiteren Treffer mehr zu bestaunen.

In der Startphase der zweiten Halbzeit duellierten sich die beiden Equipen auf Augenhöhe. Doch in der 57. Minute konnten die Luzernerinnen eine Unachtsamkeit bei den Urnerinnen ausnutzen und trafen zum 2:1.

Daraufhin waren die Gastgeberinnen tonangebend. Das Team Uri Frauen II hielt jedoch tapfer dagegen und stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

Leider gelang es den Urnerinnen nicht mehr, gefährliche Torchancen herauszuspielen. Somit musste man sich schliesslich mit 1:2 geschlagen geben.

Das nächste Spiel findet am Samstag, dem 31. Mai 2025 statt. Vor heimischer Kulisse in Erstfeld empfängt das Team Uri Frauen II die Tabellenführerinnen, den FC Hünenberg. (tb)

Siegesserie reisst

Im Heimspiel gegen die Equipe Frauenfussball Seetal wollten die Urnerinnen ihre Siegesserie fortsetzen und den sechsten Sieg in Folge anvisieren. Das Team von Silvan Kempf und Tim Megert war sich jedoch bewusst, dass dies kein einfaches Unterfangen sein würde. In der Vorrunde fügten die Luzernerinnen den Urnerinnen eine schmerzhafte Niederlage zu. Deshalb wollte das Team Uri Frauen I unbedingt die offene Rechnung begleichen.

Die Gastgeberinnen fanden schnell ins Spiel und übernahmen sofort das Zepter. Sie konnten viel Ballbesitz verzeichnen und überzeugten durch schöne Kombinationen. Die Luzernerinnen hingegen suchten ihr Heil in der Defensive.

Das Heimteam kam prompt zu Abschlussmöglichkeiten. Doch die Torhüterin der Gäste erwischte einen guten Tag und konnte sich mehrfach auszeichnen. Zudem ist hinzuzufügen, dass die Abschlüsse der Urnerinnen zu wenig scharf und präzise waren.

Die Angriffsbemühungen der Luzernerinnen beschränkten sich auf weite Bälle in die Sturmspitze. Doch der Abwehrverbund des Teams Uri Frauen I liess sich nicht übertölpeln. Somit stand es nach 45 Minuten noch 0:0.

Im zweiten Durchgang wollten sich die Urnerinnen endlich für ihre Bemühungen belohnen. Das Heimteam drückte nun ordentlich aufs Gaspedal. In der 48. Minute ging Tamara Eller ins 1 gegen 1 – die Stürmerin konnte sich von ihrer Bewacherin lösen und zog ab. Die Torhüterin des Teams Seetal konnte das Geschoss parieren – doch der Rebound landete vor den Füssen von Nadine Scheiber, die gekonnt zum 1:0 traf.

Daraufhin waren die Gastgeberinnen weiterhin spielbestimmend. Doch die Urnerinnen bissen sich am Abwehrbollwerk der Luzernerinnen die Zähne aus. Zudem konnte sich die sich die Torhüterin der Gäste erneut mehrfach auszeichnen.

Nach exakt einer Stunde konnten die Seetalerinnen gegen dem Spielverlauf zum 1:1-ausgleichen. Vorausgegangen war ein schneller Konter der Luzernerinnen.

In der 77. Minute gelang der Auswärtsequipe nach einem Eckball gar das 1:2. Die Gastgeberinnen warfen nochmals alles in die Waagschale und stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage. Leider konnten die Urnerinnen ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Schliesslich musste man sich mit 1:2 geschlagen geben.

Das nächste Spiel findet bereits am Mittwoch, dem 28. Mai 2025 in Baar statt. Gegen die Zugerinnen möchte das Team Uri Frauen I unbedingt auf die Siegesstrasse zurückkehren. (tb)

Wie schon vor Wochenfrist durften die Ea und Eb-Junioren Wettkämpfe auf vertrautem Terrain, dem Grünen Wald in Schattdorf, austragen. Die Gegner kamen diesmal aus Nottwil und Stans. Wie meistens wird zuerst auf dem kleinen Feld auf die kleinen Tore gespielt. In diesem Format gibt es immer viele Tore. Beim Spiel drei gegen drei ohne Goalie kann das Zusammenspiel weiter geübt und verinnerlicht werden. Die Kinder werden in ihrer fussballerischen Ausbildung besser gefördert. Die Ea-Junioren in den roten Trikots zeigten in einem fairen, aber hart umkämpften Spiel Siegeswillen. 1:2 lagen sie hinten und kehrten das Spiel zum 3:2 Sieg. Mit dem gleichen Resultat gegen den selben Gegner, Nottwil, siegte das Eb-Team (weiss). Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können. Gegen die Stanser Boys hatten beide FCS-Mannschaften keine Probleme. Mit 6:0 (Ea) und sogar 8:0 (Eb) hatten sie gegen die Nidwaldner keine Mühe. Allerdings bekundete Stans Pech mit zwei Lattenknallern. Freundschaftlich trennten sich die beiden Schattdorfer Mannschaften im Abschlusspiel 2:2. Sowohl mit der Leistung als auch mit der Einstellung und dem Einsatz waren die Betreuer sehr zufrieden.

Dies war das letzte Heimturnier der Saison und in dieser Mannschaftskonstellation. Während die Trainer Ueli Arnold, René Gnos und Dani Reichmuth auch nächste Saison an der Seitenlinie stehen werden, wird Louis Arnold Ende Saison das Traineramt abgeben. Auch werden drei Spieler den FCS am Saisonende Richtung Footeco (FCL FE-12) verlassen. Darum gab es nach dem Turnier für das ganze E-Team noch eine Pommesparty und Kuchen. Es stehen nun noch zwei Auswärtsturniere vor der Sommerpause auf dem Programm.

Wie ein Fuchs aus dem Tierpark haben die Ca-Junioren in Goldau drei Punkte gestohlen. Es resultierte ein äusserst glücklicher 2:1-Erfolg gegen ein Spitzenteam dieser Gruppe. Die Heimmanschaft, welche noch leise Hoffnungen auf einen Aufstieg hegte, nahm sofort das Spieldiktat in die Hände. Schon die Anfangsphase dominierten die in Rot-Gelb Spielenden gegen die ungewohnt weissen Schattdorfer. Allerdings wurde es in den ersten 20 Spielminuten kaum richtig gefährlich vor dem Schattdorfer Tor. Danach schon. Goldau zeigte nach und nach, warum es das Team mit den meisten geschossenen Toren in dieser Gruppe ist. Der Schattdorfer Goalie hatte von nun an mehr Arbeit und konnte sich mehrmals auszeichnen. Mit Glück und einer guten Schiedsrichterleistung kam man um einen Gegentreffer herum. Der Unparteiische ahndete ein Handsspiel im Straufraum nicht, weil der Spieler unmöglich den Arm aus dem Geschehen nehmen konnte. Der Goalie auf der Gegenseite hatte bislang noch kaum einen Ballkontakt. Über das 0:0 zur Pause durften sich die Schattdorfer keineswegs beklagen. In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Tierparkboys sogar noch zu und es schien  bis zum Führungstor nur noch eine Frage der Zeit. Eine top Abwehr- und Torhüterleistung der Urner und teilweise Unvermögen der Goldauer war es zu verdanken dass die Partie bis 5 Minuten vor Schluss torlos blieb. Dann jedoch fiel der erste Treffer; völlig entgegen dem Spielverlauf für den FC Schattdorf. Diese kamen nur selten in die gegnerische Platzhälfte und konnten mit der ersten Möglichkeit gleich kaltschnäuzig in Führung gehen. Dem Sportclub gelang in der letzten Minute der regulären Spielzeit der verdiente Ausgleich mittels einem Kopfball nach einer Massflanke. Doch da war ja noch die Nachspielzeit. Und in dieser konnten die Schattdorfer eine Flanke einköpfeln und kurz danach über den 2:1-Erfolg jubeln. Auf die ziemlich glücklichen 3 Punkte angesprochen, flachste das Trainerteam: «Betreffend Effizienz dürfen wir dem Team keinen Vorwurf machen». Die alte Fussballregel: «Machst du keins, kriegst du eins!», hat sich einmal mehr bewahrheitet. (le)

 

 

 

 

Die Ee Junioren haben vor einer Woche in Dietwil eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Das Team von Christian Meier ist mit nur 7 Spielern, also nur einem Auswechselspieler angereist. Das dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss haben die Resultate im Aargau gezeigt. Zuerst wurden drei Spiele auf dem Kleinfeld und danach ebenso viele Matches auf dem Grossen Feld gespielt. Die Boys spielten mit sehr viel Leidenschaft und grossem Einsatz. Dies führte zum Erfolg, denn es konnten alle sechs Spiele siegreicht gestaltet werden. Alle Spieler kehrten glücklich und unverletzt nach Hause und waren stolz auf Ihren Erfolg und die tolle Leistung als Team. (le)

Wenn man sich viel vornimmt, voll motiviert in ein Spiel geht und nach wenigen Sekunden in Rückstand liegt kann das einen ganz schönen Dämpfer geben. So geschehen im Meisterschafts-Heimspiel der Db Junioren gegen den FC Eschenbach. Ein Abstimmungsfehler führte zum sehr frühen Rückstand der Platzherren. Der weitere Verlauf der Partie stellte die Schattdorfer vor Herausforderungen, denn der Ausgleichstreffer wollte zumindest im ersten Drittel nicht fallen. Schattdorf war wohl spielbestimmend doch konnten die Seetaler immer wieder mit gefährlichen Kontern Nadelstiche setzen. Auch das zweite Drittel verlief eher harzig. Eigentliche Torchancen gab es beidseits kaum. So geschah ungefähr bei Spielmitte eine weitere Unachtsamkeit in der Schattdorfer Defensive, welche vom FC Eschenbach zum 0:2 ausgenutzt wurde. Nur nicht aufgeben und weiter kämpfen führt oft zur Wendung in einem Spiel, schienen sich die Jungs bewusst zu sein. Der erlösende Anschlusstreffer gelang denn auch kurz vor Drittelsende durch Nachsetzen nach einem Freistoss. Sobald die Batterien wieder aufgeladen waren, ging es im letzten Drittel nicht lange und der Ausgleichstreffer war perfekt. Nun wollten die Schattdorfer mehr als «nur» ein Unentschieden. Weitere Treffer gab es jedoch beidseits keine mehr und so blieb es bei der insgesamt gerechten Punkteteilung.(le)

Blöder Ballverlust kostet Schattdorf drei Punkte
Der FC Schattdorf verpasst es, sich vorzeitig in Sicherheit zu bringen: Trotz intensiver und phasenweise dominanter Vorstellung unterliegt das Team von Gnos/Infanger/Zberg dem FC Willisau mit 1:2. Ein später Gegentreffer nach einem individuellen Fehler besiegelte eine bittere Niederlage. Statt frühzeitig den definitiven Klassenerhalt zu sichern, bleibt es nun spannend – denn je nach Abstiegskonstellationen aus der 2. Liga inter könnten mehr als zwei Teams aus der 2. Liga regional absteigen.

Rasanter Beginn – Treffer auf beiden Seiten
Beide Teams begannen mit hohem Tempo: Bereits in der 3. Minute setzte Willisau ein erstes Ausrufezeichen mit einem gefährlichen Vorstoss. Auf der Gegenseite verpasste Heinzer nach einem Eckball aus kurzer Distanz die Führung knapp (10.). Zwei Minuten später war erneut Willisau mit einem guten Abschluss gefährlich.

In der 20. Minute dann der verdiente Führungstreffer für Schattdorf: Eine schöne Flanke von Andri Baumann auf Robin Mahrow, dieser legte per Kopf quer auf den freistehenden Agrebi, der nur noch einschieben musste – 1:0. Doch der Ausgleich folgte prompt. Praktisch im Gegenzug nutzte Willisau ein Missverständnis in der Hintermannschaft eiskalt aus.

FCS diesmal mit Aluminium-Glück
Schattdorf spielte weiter druckvoll: Gisler Cedric prüfte den Keeper (29.), kurz darauf verpasste Patrik Stampfli nach Vorlage von Wipfli knapp (31.). Ein sehenswerter Volley aus 23 Metern landete an der Latte – allerdings auf Seiten von Willisau. Der FCS hatte zur Abwechslung einmal Glück mit dem Aluminium.

Auch nach der Pause blieb Schattdorf spielbestimmend, doch der Ball wollte nicht ins Netz. In der 53. Minute segelte ein Ball nach Vorlage von Pirmin Baumann über das Tor, nachdem Andri Baumann zurückgelegt hatte. Kurz darauf scheiterte Pirmin mit einem Heber (57.), dann setzte Zgraggen den Ball nach schöner Einzelaktion aus 16 Metern knapp vorbei (66.). Die beste Phase des FCS brachte erneut keinen Ertrag.

Späte Entscheidung nach grobem Fehler
In der 76. Minute hatte Willisau eine Grosschance, doch der Ball ging deutlich drüber. In der 87. Minute verpasste Zgraggen mit einem Schlenzer erneut nur knapp. Dann folgte eine kuriose Szene: Nach einer Ecke klatschte der Ball an die Querlatte des FC Willisau – beinahe das späte Glück für den FCS. Stattdessen kam es im anschliessenden Spielaufbau zu einem erneuten Eigenfehler, den Willisau eiskalt ausnutzte. Der Ball landete erneut im Netz – 1:2. Die Entscheidung. Der letzte Eintrag auf dem Notizzettel spricht Bände: „Blöder Ballverlust …“

Vorschau: Entscheidungsspiel am Mittwochabend
Bereits am kommenden Mittwochabend geht es für den FC Schattdorf weiter – ausnahmsweise unter der Woche, bedingt durch die Feiertage. Gegner ist niemand Geringeres als der Tabellenzweite FC Gunzwil, der aktuell in starker Form auftritt. Doch trotz der schwierigen Ausgangslage hat der FCS den Klassenerhalt weiterhin in den eigenen Füssen: Mit einem Punktgewinn oder gar einem Sieg könnte man sich definitiv aus der Abstiegszone verabschieden. Die Mannschaft vom Trainerstaff Gnos/Infanger/Zberg freut sich auf die Unterstützung zahlreicher Fans im Luzerner Hinterland – gemeinsam soll der nächste wichtige Schritt gemacht werden. (rm)

rb. Vor dem Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaft gegen Willisau durften die Vereinsverantwortlichen rund 45 Personen zum Ehren-, Freimitglieder- und Sponsorenapéro im Rest. Brückli begrüssen. Es war eine tolle Runde mit spannenden Gesprächen. Der Verein bedankt sich herzlich bei Heinz Hürlimann und seinem ganzen Team für die tolle Bewirtung und allen Anwesenden für ihr Engagement für Rot-Schwarz.

Für das sechste Spiel in der Rückrunde reisten die Urnerinnen nach Stans. Gegen die SG Stans-Engelberg II wollte das Team Uri Frauen II seine Formstärke unter Beweis stellen und den vierten Sieg en suite einfahren. Die Affiche wurde bei Regen unter Flutlicht auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Eichli in Stans ausgetragen.

Die Equipe von Trainerin Svenja Arnold ging voller Selbstvertrauen ins Spiel. Die Urnerinnen waren mit einem breiten Kader angereist und wollten ihre Siegesserie weiter ausbauen.

Dementsprechend übernahmen die Gäste von Beginn an das Zepter und kamen bereits in der Startphase zu vielen Torchancen. Doch das Runde wollte noch nicht ins Eckige.

Das Team Uri Frauen II überzeugte durch ein aggressives Pressing. Dieses stand auch am Ursprung des ersten Treffers in der 15. Minute. Ein unglücklicher Rückpass einer Verteidigerin des Heimteams landete im eigenen Gehäuse – 1:0 zugunsten der Urnerinnen.

Wenige Zeigerumdrehungen später trafen die Gäste zum 2:0. Eine butterweiche Flanke von Dominique Scheiber wurde gekonnt von Nevia Jael Toggenburger verwertet. Unmittelbar danach war es erneut Nevia Jael Toggenburger, die zum 3:0 zugunsten der Gäste aus dem Urnerland traf.

Danach flachte das Geschehen ein wenig ab. Mit einer Drei-Tore-Führung ging es schliesslich in die wohlverdiente Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs benötigten die Gäste etwas Anlaufzeit. Doch mit zunehmender Spielzeit spielten sich die Urnerinnen in einen Rausch. In der 55. Minute war es Julie Gisler, die zum 4:0 traf. 120 Sekunden später traf Noreen Häfliger per Freistoss zum 5:0. Nach einer guten Stunde war es erneut Noreen Häfliger, die für den sechsten Treffer der Urnerinnen verantwortlich war.

Daraufhin war der Torhunger der Gäste vorerst gestillt. Aber in der Schlussphase des Spiels trafen die Urnerinnen noch zweimal ins Schwarze. In der 86. Minute traf Aline Kempf zum 7:0 und den Schlusspunkt setzte Dominique Scheiber in der Nachspielzeit.

Somit konnte das Team Uri Frauen II einen 8:0-Kantersieg einfahren – notabene der vierte Sieg in Folge. Am Samstag, dem 24. Mai 2025 folgt bereits das nächste Spiel. Dort treffen die Urnerinnen auswärts auf den FC Kickers Luzern.(tb)

 

Neuer Cheftrainer für die 1. Mannschaft: Emanuele Piccirillo übernimmt ab Sommer 2025

rb. Der FC Schattdorf freut sich, Emanuele Piccirillo als neuen Cheftrainer der 1. Mannschaft bekannt zu geben. Der 34-jährige Luzerner übernimmt ab der Saison 2025/26. Piccirillo bringt umfangreiche Erfahrung aus dem Nachwuchsbereich des FC Luzern mit und war zuvor beim FC Wohlen, FC Rothenburg und FC Eschenbach tätig. 

„Mit seiner Expertise im Nachwuchsbereich und seiner Fähigkeit, junge Talente zu fördern, passt er ideal zu unserer Philosophie“, zeigt sich Sportchef René Gnos überzeugt. Unterstützt wird Piccirillo von Reto Infanger: Er wird weiterhin als Coach tätig sein und gemeinsam mit Piccirillo die Mannschaft betreuen. 

Der FC Schattdorf blickt optimistisch in die Zukunft und ist überzeugt, mit dem neuen Trainerteam die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen zu können.

Schattdorf will zurück auf die Siegerstrasse – Heimspiel gegen Willisau steht an

Kommenden Samstag empfangen die Urner auf heimischem Terrain den FC Willisau. Zuhause will Rot-Schwarz endlich wieder einen Vollerfolg einfahren. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

Die Schattdorfer Baustellen

Auf und neben dem Fussballplatz des FCS herrscht eine Baustelle; Vor dem Platz der Bau der West-Ost-Umfahrung (WOV) und auf dem Platz ist ebenfalls noch viel Arbeit zu tun. Die Urner verloren ihre letzten drei Spiele allesamt und auf ähnliche Art. Gegen alle drei Teams hatte man viel Ballbesitz und grundsätzlich das Spiel im Griff. Doch wie auf jeder Baustelle gibt es auftretende Probleme, welche einem Projekt zusetzen können. Aktuell lässt sich die Schattdorfer Niederlagenserie auf drei wesentliche Punkte eingrenzen: Mangelnde Präzision, Aluminium-Pech und Eigenfehler, welche allesamt bestraft wurden. In den letzten drei Spielen trafen die Urner gefühlte 10 Mal nur die Torumrandung, liessen mehrere Grosschancen aus und erhielten unnötige Gegentore. Abwehrturm Franco Heinzer führt aus: «In den letzten Spielen war der Wurm drin. Wir hatten grundsätzlich drei solide Auftritte. Leider wollte es einfach nicht sein. Wir werden diese Woche nochmals an allen Baustellen arbeiten und wollen vor allem unsere aktuelle Torflaute überwinden. Obwohl Willisau aktuell nahe eines Abstiegsplatzes steht, dürfen wir die Luzerner auf keinen Fall unterschätzen. Es ist für uns enorm wichtig, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen und unsere Probleme zu beheben.»

Willisau mit Paukenschlag am vergangenen Wochenende

Die Luzerner aus dem Ringli-Dorf stehen mit 25 Punkten auf Tabellenrang 11, zwei Punkte über dem Strich und 6 Punkte hinter den Urnern. Doch deswegen den FC Willisau abschreiben und unterschätzen liegt nicht drin. Die Willisauer konnten am vergangenen Wochenende Selbstvertrauen tanken, denn sie bodigten das zweitplatzierte Rothenburg gleich mit 5:1.  Heinzer führt zum Gegner aus: «Der Tabellenplatz sagt in der Liga aktuell nicht viel aus. Die Liga ist so ausgeglichen wie eh und je. Jeder kann gegen jeden Gewinnen. Wir dürfen den FC Willisau nicht unterschätzen, müssen uns aber auf unser Spiel konzentrieren und konsequent auftreten. Dann bin ich mir sicher, werden wir wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren und die drei Punkte bei uns behalten. (lm)

Die F-Junioren (Jahrgang 2016) durften am vergangenen Wochenende Spielpraxis sammeln. Die Kids, welche fussballerisch bereits etwas fortgeschrittener sind (1. Stärkeklasse), reisten an ein Turnier in Horw. Nicht zum ersten Mal in diesem Frühling verschliefen die Schattdorfer die Startpartie. Nach der Niederlage im ersten Spiel folgte ein hart umkämpftes Unentschieden in letzter Sekunde gegen Sachseln. Die folgenden fünf Spiele konnten allesamt siegreich gestaltet werden. Trainerin Jacqueline Kempf zeigte sich sehr zufrieden. Nicht in erster Linie betreffend die vielen Siege, sondern viel mehr über die Fähigkeiten der jungen Fussballer. Mit jedem zusätzlichen Turnier zeigt sich, dass die Kinder in diesem Alter bereits fähig sind, einfache taktische Inhalte umzusetzen. So funktioniert die geforderte Dreiecksbildung in der Verteidigung und im Angriff immer besser. Drei weitere Schattdorfer Teams, welche in der 2. Stärkeklasse gemeldet sind, freuten sich auf beste Fussballbedingungen auf dem Rasen des FC Kerns. Die Resultate gegen Kerns, Malters, Sursee sowie die internen Derbys wurden nicht notiert. Trotzdem wissen die Juniorinnen und Junioren jeweils ganz genau, wie viele Spiele sie gewinnen konnten. In der Tendenz waren es mehr Siege als Niederlagen. Auch in Kerns nahmen die Trainer sichtbar erfreut zur Kenntnis, dass in wenigen Wochen Training ein klarer Fortschritt ersichtlich ist. (le)

Die E-Junioren durften ein Turnier zuhause auf dem Grünen Wald austragen und dominierten ihre Gegner aus Stans.

Zwei Junioren E-Teams durften sich am vergangenen Samstag mit zwei Teams der gleichen Spielklasse aus Stans messen. Es wurde ein Turnier im Play more Football ausgetragen. Sehr clever verhielten sich die Einheimischen sowohl im Über- als auch im Unterzahlspiel auf die kleinen Tore. In beiden Spielarten (Grosses und Kleines Feld) war auffallend dass die jungen Sportler schon sehr schöne Kombinationen zeigten und gut zusammenspielten. Das in weiss spielende E-Team vermochte sich im ersten Spiel auf dem grossen Feld gegen die eine Nidwaldner Mannschaft mit 3:0 durchzusetzen und gegen die andere Stanser Equipe sogar mit 4:0. Zufälligerweise erspielten sich die «roten» Schattdorfer die gleichen Resultate gegen diese Gegner. Somit haben die Urner in vier Spielen kein Gegentor erhalten und dominieren somit das Turnier. Im Abschlussspiel, dem «Schattdorfer Derby» startete «weiss» besser und ging 3:1 in Führung. Dann drehte «rot» die Partie und es stand nach einem intensiven Duell 4:5 für «FCS-Rot». An diesem Wochenende dürfen die E-Kids erneut in Schattdorf ein Turnier spielen. Die Trainer hoffen auf erneut erfolgreiche Spiele ihrer Schützlinge, denn mit diesem Turnier dürfen sie sehr zufrieden sein. (le)

Die Db-Junioren reisten mit gemischten Gefühlen zum Tabellenleader nach Adligenswil. Die Luzerner gehören zu den stärksten Gegnern dieser Elitegruppe und haben in den 5 bisherigen Spielen am meisten getroffen, nämlich 28 mal. Der Respekt war denn auch zu spüren. Der FC Schattdorf konnte den Ball in der Anfangsphase des Spiels jeweils nur kurz aus der Gefahrenzone spedieren. Das konnte nicht lange gut gehen, das schienen die Jungs auf dem Platz sowie die Zuschauer zu spüren.

Doch schon bald besannen sie sich die Rot/Schwarzen auf ihre Stärken und merkten, dass der Gegner nicht unbezwingbar war. Die Jungs wurden mutiger, gingen entschlossen in die Zweikämpfe und begannen sehr solidarisch zu spielen. Die Adligenswiler bissen sich nun die Zähne aus. Erst ein hart gepfiffener Handspenalty ermöglichte dem Heimteam den ersten Treffer. Die Schattdorfer aber kämpften unbeirrt weiter um jeden Meter und machten es dem Leader richtig schwer. Kurz nach dem Wiederanpfiff ins Mitteldrittel wurden sie damit auch belohnt: Mit einem sehr gut ausgeführten Eckball gelang der Ausgleich zum 1:1. Nun wurde es ein richtig gutes Spiel auf hohem Niveau. «Hier ist was zu holen!» schienen sich die Jungs an die Pausenworte von Trainer Sandro Zamuner zu erinnern und sie glaubten an sich. Einige Minuten vor der letzten Pause mussten sie jedoch dem Gegner die erneute Führung zugestehen. Dem enormen Kampfgeist tat auch das 3:1 für den FC Adligenswil nichts an. Leider wollte ihnen kein Treffer mehr gelingen und sie mussten noch das vierte Tor hinnehmen. «Unsere Jungs haben dem Gegner alles abverlangt und wir können erhobenen Hauptes die Heimreise antreten», so der stolze Trainer André Zgraggen, der seinem Team zur Top-Leistung gratulierte. (le)

Effizienz schlägt Spielkontrolle – FC Schattdorf verliert unglücklich in Sarnen

Der FC Schattdorf wollte im zweitletzten Auswärtsspiel der Saison einen versöhnlichen Abschluss feiern – doch auch in Sarnen blieb der verdiente Lohn aus. Bereits in der 1. Minute gingen die Gastgeber in Führung, und obwohl Schattdorf über weite Strecken spielbestimmend auftrat – selbst in Unterzahl – fehlte es einmal mehr an Durchschlagskraft und Effizienz im Abschluss. Es war die dritte Niederlage im vierten Spiel – erneut unglücklich und begleitet von Aluminiumpech.

Blitzstart der Gastgeber – FCS danach tonangebend
Die Partie war kaum angepfiffen, da schlug Sarnen bereits zu: Ein langer Ball auf die rechte Seite, die Flanke erreichte Sarnens Nummer 10, der per Direktabnahme zum 1:0 traf – ein Schockmoment für den FCS. Doch Schattdorf reagierte gut, übernahm die Kontrolle, und versuchte mit ruhigem Spielaufbau, den Ausgleich zu erzwingen.

Agrebi verzog in der 5. Minute aus der zweiten Reihe nur knapp, wenig später verfehlte Patrik Stampfli per Kopf nach Flanke von Tim Gisler deutlich (20.). Auch Sarnen hatte durch eine Ecke eine Möglichkeit, doch der Kopfball ging vorbei. Zur Pause stand es 1:0 – trotz Überlegenheit im Ballbesitz und besseren Ansätzen blieb Schattdorf ohne Ertrag.

Unterzahl, Aluminium und fehlendes Glück
Auch im zweiten Durchgang setzte sich das Bild fort: Der FCS spielte kontrolliert, drängte auf den Ausgleich, doch das Abschlusspech blieb. In der 54. Minute traf Pirmin Baumann per Kopf nach Flanke nur die Latte – der bereits fünfte Aluminiumtreffer der Schattdorfer in den letzten drei Spielen.

Zu allem Überfluss sah Tim Gisler in der 70. und 71. Minute zwei Gelbe Karten und wurde mit Rot vom Platz gestellt. Trotz Unterzahl blieb Schattdorf offensiv: Ein Freistoss der Obwaldner in der 73. Minute wurde gefährlich, doch Livio Mahrow im Tor der Gegner hielt stark. Kurz darauf wurde ein Schuss von Pirmin Baumann geblockt, der Nachschuss von Stampfli ebenfalls entschärft.

In der 83. Minute vergab Sarnen dann die Chance auf die Vorentscheidung, als ihre Nummer 7 alleine vor dem Tor an Livio Mahrow scheiterte. Auch Schattdorf hatte nochmals eine gute Gelegenheit: Pirmin Baumanns Schuss aus 18 Metern war jedoch zu zentral (85.).

Fazit
Der FC Schattdorf kontrollierte über weite Strecken das Spiel, auch in Unterzahl, doch am Ende fehlten erneut die Effizienz und das Glück im Abschluss. Sarnen hingegen nutzte seine erste Chance eiskalt und verteidigte die Führung mit Glück und Geschick über die Zeit. Der FCS verliert erneut – wieder einmal mit dem Gefühl, mehr geleistet als verdient zu haben. Für die letzten drei Spiele gilt: Mund abputzen und weiter probieren! (rm)

Im fünften Spiel der Rückrunde traf das Team Uri Frauen II zu Hause auf Zug 94. Bei leichtem Wind wollten die Gastgeberinnen den dritten Sieg en suite einfahren. Das Team Uri Frauen II durfte sich zusätzlich über zwei Verstärkungsspielerinnen der ersten Mannschaft erfreuen, die nach überstandener Verletzung ihr Comeback gaben.

Die Hausherrinnen benötigten zu Beginn ein wenig Zeit um ihr Spiel zu strukturieren. Doch mit zunehmender Spielzeit wurden die Urnerinnen stärker und konnten sich einige vielversprechende Torchancen erspielen. Aber auch die Gäste aus Zug kamen hie und da zu gefährlichen Abschlussmöglichkeiten. Am Spielstand änderte sich jedoch vorerst nichts.

In der 37. Minute eröffnete das Heimteam das Skore. Lisa Furrer traf mit einem satten Distanzschuss zum verdienten 1:0. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen.

Die Urnerinnen übernahmen im zweiten Durchgang sogleich das Zepter und überzeugten durch schöne Kombinationen. In der 58. Minute gelang Julie Gisler prompt der 2:1-Führungstreffer.

Mit zunehmender Spieldauer hatten die Urnerinnen das Geschehen immer mehr unter Kontrolle. Sie dominierten die Partie und liessen nichts mehr anbrennen. In der 80. Minute erhöhte Lara Muoser zum 3:1. In der 88. Minute traf Julie Gisler – die somit ein Doppelpack realisieren konnte – zum 4:1-Endergebnis.

Das Team Uri Frauen II feierte somit einen verdienten 4:1-Heimsieg. Die Urnerinnen haben nun die letzten 3 Partien allesamt souverän gewonnen. Am Mittwoch, dem 21. Mai 2025 findet bereits das nächste Pflichtspiel statt. Dabei trifft die Equipe von Svenja Arnold auswärts auf die SG Stans-Engelberg 2. Die Urnerinnen möchten ihre Formstärke beweisen und den vierten Sieg en suite eintüten.(tb)

Uri gegen Obwalden – Schattdorf trifft auswärts auf den FC Sarnen

Das nächste Auswärtsspiel der Urner Fanionen steht an. Am Samstag 17.05 spielt der FC Schattdorf gegen die Hauptörtler aus Obwalden. Anpfiff ist um 17:00 Uhr auf dem Seefeld in Sarnen.

Effizienz ist gefragt – Ein Auswärtssieg soll das vergangene Wochenende wiedergutmachen

Nach der 1:4 Niederlage zu Hause gegen den SC OG wollen die Schattdorfer wieder auf einen grünen Zweig kommen. Mittelfeldtechniker Cedric Gisler reflektiert: Wir haben uns vergangenes Wochenende Chance um Chance erspielt, waren schlussendlich aber zu wenig effizient. Wir wollen das Positive aus der letzten Begegnung mitnehmen und noch an den Feinheiten arbeiten.» Gegen den FC Sarnen soll also die Torausbeute erhöht werden, doch auch in der Defensive läuft noch nicht alles wie es sollte. Gisler erklärt: «Um siegreich zu sein, braucht es nicht nur Tore. Wir waren in der Rückrunde oft zu wenig konsequent in unserem Abwehrverhalten und haben dadurch Punkte eingebüsst.»

Wichtige Punkte um weg vom Strich zu kommen

Die Obwaldner liegen mit 27 Punkten zurzeit auf Tabellenrang 9, mit 5 Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz. Die Urner haben ein wenig mehr Luft; Mit 31 Punkten stehen sie auf Rang 7 und somit im Tabellenmittelfeld. Gisler führt aus: «Es sind wichtige Punkte für beide Teams. Wir wollen uns endgültig von einem Abstiegsplatz distanzieren und den Ligaerhalt fixieren. Unser Blick ist aber grundsätzlich nach vorne gerichtet, wir wollen in der Tabelle weiter nach oben. Dafür braucht es einen überzeugenden, aufopfernden und effizienten Auftritt in Sarnen.» (lm)

Das Team Uri Frauen I befindet sich in einer ausgezeichneten Verfassung. Sämtliche vier Partien in der Rückrunde konnten erfolgreich gestaltet werden. Nun wollte die Equipe von Silvan Kempf und Tim Megert die Siegesserie weiter ausbauen und vor heimischer Kulisse gegen die SG Root/Adligenswil den fünften Sieg en suite einfahren.

Die Gastgeberinnen starteten ruhig und abgeklärt. Das Selbstvertrauen war den formstarken Urnerinnen anzusehen.

In der 13. Minute gelang dem Heimteam prompt das 1:0. Chiara Arnold tankte sich an der Grundlinie durch und spielte mustergültig auf den Elfmeterpunkt zurück. Dort lauerte Tamara Eller und traf eiskalt in die Maschen.

Bei dieser Aktion verletzte sich die Torhüterin der Luzernerinnen und konnte von nun an nicht mehr mitwirken – die besten Genesungswünsche an dieser Stelle.

Daraufhin dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen und liessen den Ball gekonnt durch ihre Reihen laufen. Zudem kamen die Urnerinnen zu einigen vielversprechenden Abschlussmöglichkeiten – jedoch ohne zählbarem Erfolg.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit agierte das Heimteam nicht mehr so konsequent, dadurch kamen die Gäste aus dem Kanton Luzern besser ins Spiel. Jedoch blieben nennenswerte Torchancen ihrerseits Mangelware.

Zur Pause stand es 1:0 zugunsten des Heimteams. Die Gastgeberinnen verzeichneten deutlich mehr Spielanteile und erspielten sich ein Chancenplus. Einziges Manko war die Chancenauswertung: Die Urnerinnen liessen viele Torchancen ungenutzt.

Im zweiten Durchgang wollte die Heimequipe im Abschluss entschlossener agieren. Gesagt getan: Svenja Arnold spielte ein gut getimtes Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehrreihe der Luzernerinnen. Rachel Arnold zog mit Vollspeed auf das Gehäuse der SG Root/Adligenswil zu und schob abgezockt zum 2:0 ein.

Mit zunehmender Spieldauer klafften die Kräfteverhältnisse immer mehr auseinander. Die Urnerinnen waren nun deutlich überlegen.

In der 69. Minute erhöhten die Gastgeberinnen auf 3:0. Nach mustergültigem Zuspiel von Svenja Arnold traf Nadine Scheiber per Nachschuss.

Wenige Zeigerumdrehungen später zappelte die Kugel erneut im Netz der Luzernerinnen. Die Gäste konnten einen Eckball nicht richtig klären. Jasmin Jaun setzte entschlossen nach und so landete der missglückte Klärungsversuch an ihrem Rücken und kullerte schlussendlich ins Tor. 4:0 für das Team Uri Frauen I.

Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte schliesslich May Van der Ven in der 76. Minute. Diese sah, dass die Torhüterin der Luzernerinnen weit vor ihrem Gehäuse positioniert war. Deshalb fackelte sie nicht lange und traf mit einem Kunstschuss aus zirka 45 Metern zum 5:0-Endergebnis. Ein Treffer der Marke «Tor des Jahres».

Somit lässt sich resümieren, dass die Urnerinnen einen hochverdienten Sieg einfahren konnten – notabene den fünften in Serie. Die Gastgeberinnen liessen kaum etwas zu und erspielten sich Torchancen en masse. Der Sieg hätte gar noch höher ausfallen können, aber die Torhüterin der Luzernerinnen parierte mehrmals in extremis.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass viele im Training einstudierte Details erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Nun steht ein spielfreies Wochenende vor der Tür. Die nächste Partie findet am Freitag, dem 23. Mai 2025 um 20.15 Uhr, auf der Suworowmatte in Altdorf statt. Dort trifft das Team Uri Frauen I auf die Equipe Frauenfussball Seetal. Mit den Luzernerinnen haben die Urnerinnen noch eine offene Rechnung zu begleichen: Im Hinspiel musste man sich nämlich deutlich geschlagen geben.(tb)

Seit vielen Jahren ist es keiner Junioren C-Mannschaft des FC Schattdorf mehr gelungen, im Cup zu überwintern und im Frühjahr im 1/8 Finale zu stehen. Bis heuer. In diesem Achtelfinale am 16. April gelang es mit einer sensationellen Teamleistung Stans/Buochs, einen Vertreter aus der höchsten Youth League, aus dem Cup zu werfen. Mit dem 1:0 kurz vor Spielende war der Einzug in den Viertelfinal perfekt.

Am vergangenen Montag wurde eine weitere Youth League-Mannschaft erwartet. Das Team Sempachersee befindet sich in dieser Liga zurzeit im Tabellenmittelfeld. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. «Wenn das Team nochmals eine solche Leistung wie gegen Stans/Buochs abrufen kann, ist eine weitere Cup-Überraschung möglich». war sich das Trainerteam Benni Gisler und Fabio Moser einig. Eine Überraschung zeichnete sich allerdings bei Matchbeginn überhaupt nicht ab. Die körperlich sehr robusten und technisch versierten Luzerner powerten voll auf das Tor der Schattdorfer. Schon in der 4. Spielminute konnten sie einen Angriff über die linke Seite erfolgreich abschliessen. Auch in der Folge blieben die komplett in Weiss Spielenden dominant und bissiger. Mit einer guten Abwehr- und Goalieleistung konnten weitere Einschläge verhindert werden. Dank den nassen Witterungsverhältnissen und auch etwas Glück konnte in der 11. Minute das Skore wieder ausgeglichen werden. Ein Aufsetzer nach einem Freistoss fand den Weg durch viele Beine hindurch zum vielumjubelten Ausgleich. Dies, und ein toll gehaltener Penalty des Schattdorfer Goalies gab den Jungs die Gewissheit, dass in diesem Spiel tatsächlich etwas drin liegt, denn zur Pause war das Resultat ausgeglichen. Das Team Sempachersee hatte auch in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, doch die Schattdorfer wehrten sich sehr tapfer, gingen mutig in die Zweikämpfe und hatten auch ihre Möglichkeiten. Den überdurchschnittlich vielen Zuschauerinnen und Zuschauern wurde nun eine sehr attraktive und spannende Partie geboten. Auch nach dem 1:2, einem schnell vorgetragenen Angriff, gaben die Einheimischen nicht auf und glaubten an sich. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen, denn die Boys vom Sempachersee verwalteten den Vorsprung geschickt und teilweise etwas unsportlich. Das Junioren C-Team darf trotzdem sehr stolz auf die Leistungen im Cup sein. In der Meisterschaft geht’s am Samstag zuhause auf dem Grünen Wald gegen Emmenbrücke weiter.(le)

Bereits seit längerer Zeit war bekannt, dass René Gnos, der zugleich als Sportchef amtet, das Amt als Co-Trainer der 1. Mannschaft bloss vorübergehend ausüben wird. Nach diversen Gesprächen kam die Sportkommission des FC Schattdorf deshalb zum Schluss, an der Seitenlinie zukünftig wieder zur herkömmlichen Zweierlösung zurückzukehren. Da eine Zweierlösung für Thomas Zberg, den zweiten Co-Trainer, aus zeitlichen Gründen nicht realisierbar war, haben die Sportkommission und Thomas Zberg gemeinsam entschieden, die Verantwortung für die 1. Mannschaft künftig in neue Hände zu legen.

Nach drei erfolgreichen Jahren wird Thomas Zberg ab der Saison 2025/26 somit nicht mehr an der Seitenlinie der 1. Mannschaft stehen. Zberg war massgeblich an gleich zwei der jüngsten herausragenden Leistungen des Schattdorfer Herren-I-Teams beteiligt. Während seiner Amtsdauer wurde die 1. Mannschaft in der Saison 2022/23 Meister der 2. Liga regional und gewann in der darauffolgenden Saison 2023/24 zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den IFV-Cup-Pokal. Der FC Schattdorf dankt Zberg für sein unermüdliches Engagement und die stets sehr angenehme Zusammenarbeit. Er wünscht ihm sowohl privat als auch sportlich und beruflich alles Gute.

Der Sportchef René Gnos ist bestrebt, baldmöglichst einen Nachfolger für Thomas Zberg präsentieren zu können. (rb)

Für das Cupviertelfinale reisten die Aa Junioren nach Hochdorf zum Team Seetal. Trotz einiger Absenzen war man vor diesem Highlight zuversichtlich und guten Mutes, denn die Mannschaft hinterliess in den letzten Wochen einen sehr starken Eindruck. Das Spiel war vom Anpfiff an sehr intensiv, denn es ging um viel: Nämlich den Einzug in den IFV Cup Halbfinal! Schattdorf hatte in den Startminuten gleich zwei gute Abschlussmöglichkeiten aber ohne zu reüssieren. Auch die Seetaler Jungs haben ein starkes Team und dieses konnte man nach 10 Minuten nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen. Der fällige Penalty wurde souverän verwandelt. Die Urner liessen sich von diesem Rückstand nicht beirren und spielten weiter zielstrebig nach vorne. Der verdiente Ausgleich fiel dann nach einem langen Ball und einem perfiden Kopfballablenker. Gleich im Gegenzug entwischte einer der schnellen Seetaler Stürmer und stellte die Eintoreführung wieder her. Dies alles passierte nach einer halben Stunde Spielzeit. Erneut zwei Tore in sehr kurzem Abstand und zu einer perfekten Zeit, nämlich vor der Halbzeitpause, gelangen dem FC Schattdorf. Mit einem wuchtigen Kopfball und einem herrlichen Durchspiel auf der linken Seite konnte das Spiel gekehrt werden. Die Schattdorfer nahmen das gute Gefühl und den Schwung gleich mit in den zweiten Teil des Spiels. Diesmal durften die Urner Gäste einen Strafstoss ausführen und gleich souverän wie das Gegenüber in hälfte Eins verwerten. Das Heimteam gab sich aber noch lange nicht geschlagen und kämpfte weiter vehement um den Anschluss. Der Druck wurde immer grösser. 5 Minuten vor Spielende war dann auch der starke Schattdorfer Goalie machtlos als der Ball nach einem Eckball den Weg ins Tor fand. Die Schlussminuten waren dann nochmals hektisch aber mit vereinten Kräften brachten die Boys von Roger Zurfluh und Sascha Gisler den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dieser grossartigen Leistung qualifizieren sich die Schattdorf Aa Junioren für den Cuphalbfinal, was sicherlich für jeden ein riesen Erlebnis wird. Um den Einzug ins Finale kann man nicht jedes Jahr kämpfen. Dieser Halbfinal wird am Dienstag 27. Mai auswärts gegen den SC Kriens stattfinden. Über lautstarke Unterstützung würde sich das Team natürlich freuen! (le)

Tolles Turnier in Baar

Die Eb-Junioren durften am vergangenen Wochenende ein Turnier im Play more Football-Modus spielen. Bereits bei den zwei Spielen auf das kleine Tor zeigten sich die Jungs bei bester Spiellaune. Beim ersten Vergleich mit dem FC Entlebuch auf dem grossen Feld liess der FC Schattdorf dem Gegner keine Chance und gewann verdient 4:0. Beim zweiten Kräftemessen mit den Kids aus Hitzkirch ging es dann wesentlich ruppiger zur Sache. Die Seetaler vermochten gegen die spielerisch überlegenen Urner nicht mitzuhalten. Mit einer sehr harten Spielweise, die oft an- oder über der Grenze des Erlaubten war, versuchten sie, den Spielfluss zu stören. Die Schattdorfer behielten jedoch einen kühlen Kopf, spielten sehr gut zusammen und daraus resultierte ein hochverdienter 5:3 Sieg. Im letzten Spiel gegen den Gastgeber Baar starteten die Boys von Dani Reichmuth und René Gnos schlecht: Ein zu kurz geratener Rückpass führte zur schnellen Führung für die Zuger. Schattdorf konnte aber reagieren, drehten die intensive Partie und fuhr einen weiteren 5:4 Erfolg ein. Bei bestem Fussballwetter zeigen die Schattdorfer tollen Fussball. Die Nachwuchskicker freuen sich auf ihr Heimturnier vom 17. Mai auf dem Grünen Wald und hoffen auf viele Zuschauer.(le)

Nach drei Niederlagen in Folge wollten die Schattdorfer Db Junioren unbedingt reagieren. «Zuhause ein gutes Spiel zeigen und punktemässig zum Gegner aufschliessen», soweit war die Vorgabe des Trainerteams klar. Der Gegner aus Horw hatte nämlich vor dem Spiel drei Punkte mehr auf dem Konto. Entsprechend engagiert aber mit viel Pech starteten die Hausherren ins 1. Drittel: Der Abschluss eines schönen Zuspiels aus dem Mittelfeld prallte vom Posten ab. Der Ball küsste wenig später ein weiteres Mal das Aluminium, diesmal nach einem Eckball.

Kurze Zeit später war es aber soweit: Nach einem weiteren Angriff der Schattdorfer, übernahm einer der Mittelfeldspieler den Ball auf der Höhe des Strafraums. Sein platzierter Schuss führte zur 1:0 Führung für die Einheimischen nach dem Startdrittel. Beide Teams zeigen schöne Spielzüge und begegneten sich auf Augenhöhe Im Mitteldrittel war es der FC Horw, der sofort Druck auf die rot/schwarzen ausübte. Mit schönen Ballkombinationen tauchten sie einige Male gefährlich vor dem Schattdorfer Keeper auf. Oft ging dies gut, bis ein solcher Versuch dann zum Ausgleich führte. Motiviert durch dieses Tor hatten nun die Gäste mehr vom Spiel, scheiterten aber am Schlussmann oder an der Defensive der Urner. Erst nach Spielhälfte kamen die Einheimischen wieder besser ins Spiel. Erneut nach einem Eckball für die Db-Junioren konnte der Goalie nur noch Abprallen lassen. Ein Schattdorfer reagierte am schnellsten und brachte seine Farben wieder in Front. Das Team von Sandro Zamuner und André Zgraggen blieb dran, liess nicht nach und dies wurde belohnt. Nach einem weiteren Abschluss an den Pfosten gelangte das Leder zum Stürmer, der keine Mühe hatte zum 3:1 einzuschieben.

Im letzten Drittel riskierten die Luzerner mehr, was zu einigen Konterchancen führte. Nach einem solchen Gegenstoss kam der Ball zum Stürmer, dieser fasste sich ein Herz und schlenzte den Ball aus 20 Metern unhaltbar zum 4:1 in die Maschen. Nach diesem Treffer war die Gegenwehr der jungen Horwer gebrochen. Durch ein Missverständnis in der Schattdorfer Abwehr gelang ihnen noch ein zweiter Treffer zum 4:2 Schlussresultat. Das Trainerteam sprach den Db Junioren ein grosses Kompliment aus und Gratulierte zum zweiten Sieg in dieser starken Elite-Gruppe. (le)

FC Schattdorf verzweifelt erneut an der Chancenverwertung – SC OG eiskalt

Zum zweiten Mal in dieser Saison verliert der FC Schattdorf ein Heimspiel – und erneut ist es eine Niederlage, die in erster Linie auf mangelnde Effizienz im Abschluss zurückzuführen ist. Trotz klarer Überlegenheit in der zweiten Halbzeit und zahlreicher guter Möglichkeiten unterliegt der FCS dem SC OG Luzern mit 1:4. Die Gäste aus Luzern präsentierten sich extrem effizient und zeigten sich im Gegensatz zum Heimteam kaltschnäuzig vor dem Tor.

Umkämpfte erste Hälfte ohne Treffer

Die erste Halbzeit bot wenig Spektakel, war dafür aber von vielen Zweikämpfen geprägt. Bereits in der 5. Minute hatte Schattdorf durch einen schönen Steilpass von Pirmin Baumann auf Patrik Stampfli eine erste Möglichkeit, doch der Luzerner Schlussmann parierte. Auch ein zentraler Distanzschuss von Andri Baumann und dessen Nachschuss blieben in der gut organisierten OG-Abwehr hängen. Auf der Gegenseite musste Torhüter Yannick Arnold in der 17. Minute erstmals eingreifen, als die Defensive kurz ungeordnet war. Kurz vor der Pause kam OG noch zu einer Kopfballchance nach Ecke – drüber.

Zur Pause stand ein torloses, aber ausgeglichenes 0:0 auf der Tafel – Schattdorf mit leichten Vorteilen im Spielaufbau, aber zu wenig Durchschlagskraft.

Toreffizienz entscheidet das Spiel

Nach dem Seitenwechsel ging OG mit dem ersten gelungenen Angriff in Führung. Ein starker Ballgewinn im Mittelfeld, schnelles Umschalten – und schon stand es 0:1 (50'). Schattdorf reagierte mit einer Druckphase und kam zu einer Topchance: Wipfli verarbeitete einen Ball per Volley, doch erneut war der Luzerner Keeper mit einer Glanzparade zur Stelle.

Dann folgte der nächste Rückschlag: Nach einem erneuten Ballverlust spielte OG einen exakten Steilpass auf den Flügel, der Querpass fand den Stürmer – 0:2 (76'). Kurz zuvor hatte Tim Gisler einen Freistoss an die Lattenunterkante gesetzt, von wo der Ball wieder ins Feld sprang – eine Szene, die exemplarisch für das Spiel des FCS stand.

Auch ein Kopfball von Pirmin Baumann sowie zwei Abschlüsse von Linus Arnold nach Flanke und Ecke verfehlten das Ziel. In der Schlussphase keimte nochmals Hoffnung auf: Nach einem unübersichtlichen Gewusel im Strafraum reagierte Linus Arnold am schnellsten und erzielte den Anschlusstreffer zum 1:3. Doch praktisch im Gegenzug sorgte ein umstrittener Elfmeterpfiff für die endgültige Entscheidung. OG verwandelte souverän zum 1:4-Endstand.

Fazit

Der FC Schattdorf präsentierte sich phasenweise feldüberlegen, zeigte sich jedoch einmal mehr vor dem Tor zu harmlos. Der SC OG Luzern dagegen nutzte seine Chancen kompromisslos und gewann die Partie letztlich verdient. Für Schattdorf ist es die zweite Heimniederlage der Saison – und erneut eine, die bei besserer Effizienz vermeidbar gewesen wäre. (rm)

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Kommenden Samstag spielen die Urner vor heimischem Publikum ihr nächstes Meisterschaftsspiel. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Grüner Wald.

Ein Spiel um 3 Punkte und mehrere Tabellenplätze

Die Urner liegen nach dem ersten Auswärtssieg der Rückrunde gegen Küssnacht mit 31 Punkten auf dem 7. Tabellenrang. Dabei liegt man einen Punkt vor dem FC Baar auf Rang 8 und 2 Punkte hinter dem Tabellenvierten SC OG. Durch dieses knappe Tabellenmittelfeld entscheiden wenige Punkte über viele Tabellenplätze. Das Schattdorfer Eigengewächs Nico Zgraggen, welcher diese Saison bereits einige Aktivminuten sammeln durfte, erzählt zum Spiel: «Durch die enge Tabellenlage ist jeder Punkt enorm wichtig. Auf unserem Grünen Wald haben wir diese Saison gute Leistungen gezeigt, dies soll auch am Samstag gegen OG so sein.» Der 17-jährige Offensivspieler, welcher in der Rückrunde bereits 3 Tore schoss, schmunzelt bei der Frage, was es denn für einen Sieg brauche: «Natürlich braucht es Tore.» Auf die Frage, ob es ihm wichtig ist, viele Tore zu schiessen antwortet er gekonnt: « Ob ich den Ball über die Linie drücke oder jemand anderes vom Team, spielt keine Rolle. Fussball ist ein Teamsport, Hauptsache wir haben am Ende der Partei 1 Tor mehr als der Gegner.» (lm)

Am vergangenen Samstag gastierte das Team Uri Frauen I auswärts in Stans. Im vierten Rückrundenspiel trafen die Urnerinnen auf die SG Stans-Engelberg I. Mit einem Vollerfolg könnte die Equipe von Silvan Kempf und Tim Megert auf den dritten Tabellenplatz vordreschen und tabellarisch an der SG Stans-Engelberg vorbeiziehen. In der Hinrunde konnten sich die Urnerinnen durchsetzen und fügten der SG Stans-Engelberg die einzige Niederlage zu.

Bei optimalen äusseren Bedingungen begann die Affiche ein wenig hektisch. Die Gäste aus dem Urnerland versuchten die Kugel in ihren Reihen zirkulieren zu lassen, was mit zunehmender Spielzeit immer besser gelang.

Im Verlauf der Startphase bekam das Auswärtsteam die Oberhand. Die beiden Mittelfeldspielerinnen Chiara Arnold und Anita Arnold konnten dabei wichtige Nadelstiche setzen.

Hie und da kamen auch die Gastgeberinnen zu Torannäherungen, aber der Abwehrverbund der Urnerinnen um Leila Zgraggen, Jasmin Müller und Alina Marty liess nichts Gefährliches zu.

In der 18. Minute eröffnete das Team Uri Frauen I das Skore. Die sträflich alleine gelassene Chiara Arnold traf locker zum 0:1.

Nach einer guten halben Stunde erhöhten die Gäste auf 0:2. Nach schöner Vorarbeit von Anita Arnold traf Tamara Eller zwischen den Beinen der Torhüterin der SG Stans-Engelberg hindurch zum 0:2-Pausenresultat.

Die zweite Halbzeit startete etwas gemächlich. Es machte den Eindruck, dass die Energietanks der beiden Equipen nicht mehr so gut gefüllt waren wie im ersten Durchgang.

Doch nach dem eher zögerlichen Beginn wurde die Partie wieder attraktiver. Es gab Torchancen hüben wie drüben, doch am Totomat änderte sich nichts.

In der 83. Minute durfte das Team Uri Frauen I zum dritten Mal jubeln. Nach gut getimtem Zuspiel von Svenja Arnold zog Rachel Arnold allein durch die Abwehrreihe der SG Stans-Engelberg, umkurvte die Torhüterin und traf elegant zum 0:3.

Wenige Zeigerumdrehungen später pfiff der Unparteiische die Partie ab. Im vierten Rückrundenspiel konnten sich die Urnerinnen zum vierten Mal durchsetzen und grüssen nun vom 3. Platz.

Am Samstag, dem 10. Mai 2025 spielet das Team Uri Frauen I vor heimischer Kulisse gegen die SG Root/Adligenswil. Gegen die Luzernerinnen wird der fünfte Sieg en suite angepeilt. (tb)

Um 12:00 Uhr auf der Schützenmatte in Altdorf startete das 4. Meisterschaftsspiel gegen den SC Kriens. Vom sonnigen Wetter überrascht, betraten die Urner Damen siegessicher auf den Rasenplatz.

Mit drei Spielerinnen der ersten Mannschaft und genügend Leuten auf der Ersatzbank wurde das Spiel bei Sonnenschein angepfiffen. Die Urnerinnen erwarteten einen starken Gegner, der in der bisherigen Saison ohne Niederlage auftrat. Doch schon in der 4. Spielminute traf Rachel Arnold nach einer perfekten hereingabe per Kopf und stellte den Spielstand auf 1:0. In der Folge verflachte das Spiel etwas und wurde weitgehend neutral. Das Team Uri liess sich von den Krienserinnen unter Druck setzen, was die Urnerinnen von einfachen Spielzügen abbrachte. In der 32. Minute nutzte der SC Kriens eine Unachtsamkeit der Torhüterin im mittlerweile hektischen Spiel und glich mit einem satten Weitschuss zum 1:1 aus.

Nach dem Seitenwechsel traten die Urnerinnen erneut motiviert auf den Rasen. In der 50. Minute wurde Rachel Arnold auf dem Weg zum Tor regelwidrig gestoppt. Die Krienser Spielerin sah dafür die Rote Karte. Den fälligen Freistoss setzte Lea Deplazes an den Pfosten, der Abpraller landete bei Sina Riesen, die zur 2:1-Führung einschob.

Wieder gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Jedoch kam es zu härteren Aktionen mit einigen überflüssigen Spielunterbrechungen. In der 83. Minute sorgte Gentiana Krasniqi mit einem sehenserten Weitschuss für die Entscheidung und stellte auf 3:1. Wenig später musste sie leider verletzt vom Platz. Gute Besserung an dieser Stelle. Auch für die gegnerische Seite kam es zu Torschüssen, die glücklicherweise von der Urner Verteidigung und dem Torpfosten verhindert werden konnten.

Mit dem verdienten 3:1 Sieg sicherte sich das Team Uri II nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch den zweiten Sieg in Folge. Am 14. Mai steht das nächste Spiel zuhause gegen Zug 94 an. Dort wollen die Urnerinnen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. (tg)

Das Heimspiel der Schattdorfer Aa Junioren am vergangenen Samstag gegen ihre Altersgenossen des Team Obwalden begann ausgeglichen mit leichten optischen Vorteilen für die Gäste. Die erste klare Torchance erspielten sich ebenfalls der Gegner nach rund 20 Minuten, welche aber vom Urner Goalie mirakulös entschärft wurde. In der Folge fand das Heimteam etwas besser ins Spiel und verpasste es mit zwei hochkarätigen Abschlüssen mittels Kopfball in Führung zu gehen. Nach dem Seitenwechsel war nun Schattdorf das Team mit den klaren optischen Vorteilen. In der Folge konnte in der 50. Minute der Führungstreffer realisiert werden. Ein langes und genaues Zuspiel aus der Verteidigung ermöglichte es dem Schattdorfer Stürmer alleine aufs Tor zu ziehen. Mit einem überlegten Flachschuss wurde dieser schöne Angriff abgeschlossen. Nur 2 Zeigerumdrehungen später stand es bereits 2:0!. Nach einer Flanke von rechts in den Strafraum war ein Rot-Schwarzer Angreifer einen Schritt schneller als sein Gegenspieler am Ball und erzielte mit einem satten Schuss unter die Latte das zweite Tor. Die Obwaldner reagierten prompt: Wenige Minuten danach konnten sie nach einem Eckball den Anschlusstreffer erzielen. In der Folge kontrollierte das Team von Roger Zurfluh und Sascha Gisler das Geschehen und brachte so den Sieg verdient und abgeklärt über die Runden. Mit 5 Siegen aus 6 Meisterschaftsspielen sind die Schattdorfer zusammen mit dem Team OG Kickers weiterhin an der Tabellenspitze! (le)

Schattdorf reiste aufgrund Ferien im Kanton Uri stark dezimiert zum Verfolgerduell gegen Root. Das Trainerteam Lon Simonaj und Fabrizio Merenda war deswegen gefordert, das Team richtig einzustellen und die Positionen geschickt zu besetzen. Von Beginn weg war die Spielweise beider Teams ziemlich intensiv und kräfteraubend. Die Schattdorfer starten stark, liessen im Verlauf der ersten Hälfte jedoch immer mehr nach und Root kam vermehrt zu Torchancen. Obwohl die Urner mit einem Torhüter antraten der üblicherweise auf dem Feld spielt, konnte der erste Einschlag lange hinausgezögert werden. Der Druck von Root wurde zunehmend grösser und wurde mit zwei Toren belohnt. Der 2:0 Pausenrückstand wiederspiegelte die erste Halbzeit gerecht.

„Wir haben den Jungs in der Pause klar gemacht, dass das Trainerteam weiter zuversichtlich ist und mit einer guten zweiten Hälfte der Sieg noch drin liegt“, so Fabrizio Merenda zu seiner Pausenpredigt. Er sollte Recht behalten, denn die zweiten 45 Minuten liefen voll und ganz für den FC Schattdorf. Vorerst ging es aber im gleichen Stile weiter, doch nach und nach übernahm man das Spieldiktat und konnte mit einem Doppelschlag den Ausgleich erzielen. Von da an lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Ab und zu ein rasch vorgeführter Konter von Root, aber sonst hatte man alles im Griff. Auch konditionell war man dem Gegner überlegen. Weitere zwei Tore bescherten den Schattdorfern einen weiteren Sieg. So kommt es am kommenden Sonntag zum nächsten Verfolgerduell gegen den FC Rotkreuz auf dem Grünen Wald.(le)

Der FC Schattdorf feiert seinen ersten Auswärtssieg der Saison. In einer über weite Strecken ruhigen Partie nutzte der FCS die Nachlässigkeiten der Küssnachter Abwehr eiskalt aus und gewann verdient mit 3:0. Küssnacht hingegen war über die gesamte Spielzeit zu harmlos und zu wenig zwingend, um den Urnern ernsthaft gefährlich zu werden.

Frühe Führung bringt Sicherheit

Bereits in der 12. Minute brachte Robin Mahrow die Gäste in Führung. Nach einem langen Ball profitierte er von der unsortierten Abwehr der Küssnachter und traf – leicht abgefälscht – zum 0:1. Nur zehn Minuten später folgte das 0:2: Ein langer Traumpass von Wipfli endete erneut bei Mahrow, dessen Schuss wiederum abgefälscht unhaltbar im Netz landete.

Während der FCS weiter gefährlich blieb (unter anderem zwei weitere Aluminiumtreffer), verzeichnete Küssnacht kaum zwingende Aktionen. Kamen sie einmal in die Nähe des gegnerischen Tores, entschärfte Arnold mit seinen Hinterleuten die Situation gekonnt.

Zgraggen macht den Sack zu

Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Junior Zgraggen für die Entscheidung. Er verwertete einen flachen Steilpass von Wipfli eiskalt zum 0:3 – die Vorentscheidung. Das Spiel plätscherte bei perfekten äusseren Bedingungen vor sich her und es entstanden kaum nennenswerte Aktionen, da die Urner nicht mussten und die Schwyzer nicht konnten.

Einzige Ausnahme: In der Nachspielzeit (94') kam der FCK noch einmal zu einer Großchance, doch Arnold parierte stark an die Latte, und beim Nachschuss aus fünf Metern versagten die Nerven – der Ball flog anstatt ins leere Tor, einige Meter darüber.

Schattdorf nutzte seine Chancen in der ersten Stunde konsequent und gewann verdient mit 3:0. Der FC Schattdorf feiert damit seinen ersten Auswärtssieg der laufenden. Mit dem Pflichtsieg konnte der Anschluss an die vorderen Ränge gewahrt werden. (rm)

Kommenden Samstag treffen die Urner bei ihrem nächsten Auswärtsspiel auf Tabellenschlusslicht Küssnacht. Anpfiff ist um 17:30 Uhr auf dem Luterbach in Küssnacht.

Der erste Auswärtssieg ist fällig

Rot-Schwarz will sich nach der Heimniederlage gegen den FC Kickers Luzern rehabilitieren und gegen die Schwyzer den ersten Auswärtssieg holen. Gegen die Rigidörfler wäre dies die ideale Möglichkeit.  Mit 16 Punkten stehen sie auf dem letzten Tabellenplatz, 5 Punkte unter dem Strich. Somit dürfen die Urner das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, da Küssnacht inmitten des Abstiegskampfs auf jeden Punkt angewiesen ist. Der FC Schattdorf steht mit 28 Punkten auf Rang 8, durch die enge Tabellenlange könnte man aber mit einem Vollerfolg wieder ins vordere Drittel der Tabelle eindringen, welches den Ambitionen der Mannschaft entspricht. Ausserdem ist ein weiteres Ziel der Zberg/Gnos/Infanger Jungs, endlich den ersten Auswärtssieg zu feiern.

Enge Partien in der Vergangenheit

In den letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams waren jeweils 2 Dinge garantiert: In jedem Spiel gibt es Tore und das jedes Spiel ein enges Ding war. Das Spiel der Vorrunde endete mit einem 2:2, in der letzten Saison trennten sich die beiden 3:2, 1:1 und im Cupfight waren nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit die Schattdorfer im Penaltyschiessen siegreich. (lm)

Auswärts gegen den FC Gunzwil wollten die Schattdorfer Aa Junioren einen weiteren Vollerfolg verbuchen, um sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Von Beginn an übernahmen sie das Spielkommando und gingen nach wenigen Zeigerumdrehungen mittels herrlichem Volleyschuss 0:1 in Führung. Auch in der Folge bestimmten sie das Spielgeschehen klar und kamen immer wieder mit schnell vorgetragenen Angriffen zu guten Chancen. Eine solch schnörkellose Attacke über die linke Seite wurde nach einer Viertelstunde mit einem trockenen Flachschuss zum 0:2 abgeschlossen. Gunzwil kam in der ersten Halbzeit kaum zu nennenswerten Aktionen und so blieb es bei zwei Längen Vorsprung zur Pause. Nach Wiederanpfiff powerte Schattdorf weiter und bereits in der 47. Minute konnte nach schöner Kombination durch die Mitte und einem überlegten Abschluss das dritte Tor gefeiert werden. Wohl noch im Torjubel etwas unkonzentriert und schon konnte das Heimteam seinen ersten Treffer notieren; in der Youth League wird dies rasch bestraft! Die Zurfluh/Gisler Elf brauchte einige Minuten, um sich wieder zu fangen. Danach übernahmen sie erneut das Zepter. Nach einer Stunde entwischte auf der rechten Seite ein Schattdorfer Stürmer und stellte mit seinem satten Schuss den alten Dreitore-Vorsprung wieder her. Damit war das Spiel entschieden. Ein herrlicher «Hammer» von der Strafraumgrenze war gleichbedeutend mit dem 1:5 Schlussresultat. Mit diesem Punktezuwachs verbleiben die Rot-Schwarzen in der höchsten Juniorenspielklasse an der Tabellenspitze!(le)

Matchbericht zum 3. Meisterschaftsspiel gegen den SC Obwalden 2.

Auswärts in Giswil, stand das Team Uri 2 zum dritten Mal in der Saison auf dem Feld. Um 18:00 startete das Spiel gegen den SG Obwalden 2.

Schon in den ersten Spielminuten fiel ein Tor für das Team Uri durch Nadine Scheiber, eine der 6 Aushilfsspielerinnen von der ersten Mannschaft. Auch das zweite Tor, wiederum erzielt durch unsere Nummer 22, ließ nicht lange auf sich warten. Man konnte die Gegnerinnen gut ausspielen und in der ersten Halbzeit das Spiel dominieren. Ein drittes Mal brachte Scheiber den Ball hinter die Obwaldner Torlinie. Die Urnerinnen spielten gut zusammen, dennoch liessen sie sich durch die Obwaldnerinnen nach den Führungstoren zurückdrücken. Der Ball blieb aber bis auf einige Einwürfe vermehrt auf der gegnerischen Spielseite.

In der Pause gab es ausnahmsweise wenig zu diskutieren. Einige Wechsel wurden gemacht, die Aufstellung blieb.

Das Obwaldner Team konnte zu Anfang ihr Spiel besser umsetzen. Präzise Abschlüsse brachten sie jedoch nicht auf den Platz. Die Konzentration der Urnerinnen liess nach, erst nach den beginnenden 10 Minuten fing man sich wieder. Auf der Urner Seite kam man vors Tor, brachte den Ball jedoch auch nicht ins Netz. Erst als es zu einem Penalty-Entscheid kam, fiel das 4. Tor für das Team Uri. Der Elfmeter flog bombastisch in die linke Ecke, durch Nevia Toggenburger. Das Spiel wurde ausgeglichener, wir passten uns den Gegnerinnen an. Teilweise fehlte die Konsequenz. Das Zusammenspiel, die Passkombinationen konnten die Urnerinnen trotzdem besser übers ganze Feld ausführen, jedoch nicht bis zum Abschluss bringen. Bis zum Schlusspfiff blieb es beim Spielstand von 4:0 für das Team Uri 2.

Mit den ersten drei Punkten auf dem Konto geht es für die Urnerinnen am 04.05. weiter. Am Sonntag um 12:00 steht das Team Uri 2 auf der Schützenmatte gegen den SC Kriens. (tg)

Resultatmässig läuft es bei den Ca Junioren zurzeit hervorragend. Am Mittwoch vor Ostern gelang der Mannschaft von Benni Gisler und Fabio Moser eine grosse Überraschung: Im Cup Achtelfinale schafften sie es, den in der höheren Youth League spielenden SC Stans/Buochs zu eliminieren. Ein Tor wenige Minuten vor der Verlängerung reichte für den Einzug in den Viertelfinal. Eine Topleistung wurde vom Trainerteam gefordert und die Jungs lieferten! Nun erwartet man auf dem Kunstrasen Grund am 7. Mai das Team Sempachersee, ebenfalls aus der höchsten Regionalen Klasse, der Youth League.

Auch in der Meisterschaft kamen am vergangenen Samstag weitere 3 Punkte dazu. Eine Halbzeit lang sah es jedoch nicht danach aus, dass gegen den SC Menzingen ein klarer Sieg gefeiert werden kann. Zuhause auf dem Sportplatz Grünen Wald waren es die Gäste, welche das Visier zu Beginn etwas zu hoch eingestellt hatten. Auf der anderen Seite stand den Schattdorfern das eigene Unvermögen im Weg. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Es schien, dass beide Mannschaften mehr drauf haben; es waren nämlich keine hochstehenden 40 Minuten. Heisse Szenen vor dem Tor gab es wenige und es war einzig Menzingen, welches von einem Torhüterfehler profitieren konnten und mit einem 0:1 Vorsprung in die Pause gehen durften. Und tatsächlich: Nach Wiederanpfiff hatte eines der beiden Teams «mehr drauf»! Es war der FC Schattdorf, welcher den Rasen mit einer ganz anderen Körpersprache betrat. Nach 16 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit kehrten sie den Eintorerückstand in eine 4:1 Führung. Ein satter Schuss unter die Latte war für den Ausgleich besorgt. Danach konnte der Menzinger Schlussmann zweimal nur ungenügend abwehren, so dass die Schaffdorfer abstauben konnten. Aber der Erfolg kam nicht nur durch Weitschüsse und Abstauber: Das vierte Tor wurde von der eigenen Zone bis zum erfolgreichen Abschluss an der 5 Meter Linie herrlich kombiniert. Den Schlusspunkt zum klaren 5:1-Erfolg gelang mit einer Standardsituation: Nach einem Eckball konnte kurz vor Spielende beinahe ungestört eingeköpfelt werden, denn die Menzinger hatten sich zu diesem Zeitpunkt aufgegeben. Am 3. Mai steht das Auswärtsspiel in Luzern gegen das Team OG Kickers an. (le)

 

Im Heimspiel gegen den FC Kickers Luzern musste der FC Schattdorf trotz grossem Einsatz eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen. Besonders schmerzhaft: Gleich viermal trafen die Urner nur das Aluminium.

Schattdorf startete engagiert. Bereits nach vier Minuten verpasste Sandro Stampfli die erste gute Gelegenheit nur knapp. Im Gegenzug nutzten die Luzerner ihre erste Chance eiskalt: Nach einem Einwurf konnte unbedrängt geflankt werden, und die Nummer 9 der Kickers köpfte zur frühen 0:1-Führung ein (15.).

Die Schattdorfer zeigten aber sofort eine Reaktion. Cedric Gisler legte auf Livio Gisler ab, dessen Schuss aus rund 18 Metern jedoch links am Tor vorbeiging (27.). In der 38. Minute musste Torhüter Livio Mahrow bei einem Luzerner Konter aus seinem Kasten eilen und klärte in höchster Not. Kurz vor der Pause belohnte sich Schattdorf für den grossen Aufwand: Nach einem geblockten Freistoss von Patrik Stampfli reagierte Agrebi am schnellsten und staubte zum verdienten 1:1-Ausgleich ab. Wenig später setzte Zgraggen eine schöne Volleyabnahme knapp über das Gehäuse.

Pausenstand: 1:1

Nach dem Seitenwechsel blieb Schattdorf die aktivere Mannschaft. Stampfli verzog erneut nur knapp, während die Kickers mit einem harmlosen Abschluss zentral auf Livio Mahrow antworteten. 

Anschliessend setzte Wirth auf der rechten Seite zur Flanke an, doch diese wurde immer länger und der Torwart konnte die vermeintliche Flanke gerade noch an die Latte lenken.

Dann die wohl spielentscheidende Szene: In der 70. Minute traf Pirmin Baumann die Latte, der Nachschuss von Agrebi prallte ebenfalls ans Aluminium. Statt 2:1 für Schattdorf fiel kurz darauf auf der anderen Seite das 1:2: Die Luzerner Nummer 23 schloss einen schnellen Konter erfolgreich ab (71.).

Schattdorf gab aber nicht auf. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Robin Mahrow wurde jedoch aberkannt, da Patrik Stampfli den Torhüter der Gäste leicht behinderte. Auch in der Schlussphase hatte der FCS riesiges Pech: Ein Schuss von Robin Mahrow knallte erneut an die Latte und sprang auf die Linie – doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor.

In der Nachspielzeit hatten die Hausherren nochmals die grosse Ausgleichschance: Heinzers Vorlage auf Pirmin Baumann konnte dieser jedoch nicht verwerten, der Ball ging leider knapp am Tor vorbei.

Trotz vier Lattentreffern und grossem Kampf blieb Schattdorf unbelohnt. Aufgrund des Chancenverhältnisses wäre ein Remis mehr als gerecht gewesen. So aber entführte der FC Kickers Luzern mit viel Glück die drei Punkte aus Schattdorf. (RM)

Schattdorf spielt zuhause gegen den FC Kickers Luzern

Samstag 18:00 Uhr ist Fussballzeit in der 2. Liga regional. Der FC Schattdorf empfängt auf heimischem Terrain die Stadtluzerner FC Kickers. Das Heimspiel der Urner findet auf dem Sportplatz Grüner Wald statt.

Heimstärke zeigen und die Liga auseinanderziehen

Die 1. Mannschaft des FC Schattdorf zeigte bis anhin eine Rückrunde mit Höhen und Tiefen. Wobei die Höhen immer Heimspiele waren. Der FCS gewann alle seine Heimspiele, darunter gegen Leader Hergiswil und den damals noch zweitplatzierten FC Rothenburg. Mittelfeld Edeltechniker Skander Agrebi erklärt: „In Schattdorf sind wir noch unbezwungen und das soll auch so bleiben. Wir wollen selbstbewusst und aufsässig auftreten und den Luzerner unser Spiel aufzwingen.“ Obwohl die Schattdorfer und die Luzerner drei Tabellenplätze trennen (FCS 5 und FCK 8) ist es ein Direktduell, denn wie beinahe jedes Jahr ist die zweite Liga Regional enorm ausgeglichen, vor allem, was das Tabellenmittelfeld betrifft. 1 Punkt mehr oder weniger auf dem Konto entscheidet, ob man auf Rang 4 oder auf Rang 8 steht. Agrebi erklärt dazu: „Es ist ein wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg können wir hoffentlich die Tabelle auseinanderziehen und uns definitiv vom hinteren Drittel distanzieren.“

Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Unterstützung für einen hoffentlich erfolgreichen Fussballabend. (lm)

Gerechte Punkteteilung zwischen dem FC Baar und dem FC Schattdorf

Der FC Schattdorf holt auswärts beim FC Baar ein 3:3-Unentschieden und zeigt dabei eine kämpferische Reaktion nach frühem Rückstand. In einem intensiven Spiel zwischen zwei ambitionierten Teams wird den Zuschauenden einiges geboten – mit dem wohl gerechten Ergebnis am Ende.

Fehlstart trotz klarer Vorgaben

Die Marschroute des Trainertrios Gnos/Infanger/Zberg war klar: Ein stabiler Start, kompakt stehen, mit einem klaren Plan nach vorne. Doch bereits in der 3. Minute geriet Schattdorf in Rückstand. Nach einem Freistoss konnte der FC Baar im Nachsetzen den Ball im Netz unterbringen – Livio Mahrow im Tor war chancenlos. In der 12. Minute legte Baar nach, wiederum nach einer Standardsituation: Eine weite Flanke an den zweiten Pfosten wurde per Kopf zum 2:0 verwertet.

Danach fing sich der FC Schattdorf. In der 23. Minute verpasste Cedric Gisler nach Zuspiel von Bissig den Anschlusstreffer nur knapp. Nico Zgraggen kam zwei Minuten später zentral zum Abschluss, doch der Ball landete in den Händen des Baarer Keepers. Auch Pirmin Baumann und Agrebi versuchten es mit Abschlüssen – ohne zählbaren Erfolg.

Chancen hüben wie drüben – turbulente Minuten am Schluss

Nach der Pause präsentierte sich der FCS mit mehr Präsenz und Zielstrebigkeit. In der 50. Minute erhielten die Gäste aus dem Urnerland einen Handspenalty zugesprochen, den fälligen Elfmeter verwandelte Captain Patrick Stampfli souverän zum 2:1-Anschluss. Fünf Minuten später der verdiente Ausgleich: Nach schöner Flanke von Andri Baumann vollendete Zgraggen per Volley zum 2:2.

Doch die Freude währte nicht lange – Baar schlug zurück. In der 71. Minute fiel nach einem Konter das 3:2. Schattdorf reagierte erneut: Nur zwei Minuten später flankte Zgraggen auf Livio Gisler, der zum 3:3 über die Linie köpfte.

In den Schlussminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Erst hatte Cedric Gisler eine vielversprechende Aktion (84.), ehe in der 87. Minute eine Hereingabe von Robin Mahrow durch den Strafraum segelte – allerdings verpassten alle. Doch auch die Baarer konnten diesen Lucky Punch nicht erzielen und somit blieb es bei einem gerechten Unentschieden. (rm)

Team Uri Frauen I: Auswärtssieg gegen den Leader!

Die Urnerinnen sind hervorragend in die Rückrunde gestartet und konnten die ersten beiden Partien siegreich gestalten. Nun folgte für die Equipe von Silvan Kempf und Tim Megert ein echter Härtetest: Das Team Uri gastierte auswärts beim Tabellenleader, dem Luzerner Sportclub.

Gegen die Luzernerinnen absolvierten die Urnerinnen ein Testspiel in der Vorbereitung, deshalb wusste man über die Spielweise der Gegnerinnen Bescheid.

Die Partie fand bei Dauerregen unter Flutlicht statt. Die Gäste aus dem Urnerland erwischten den besseren Start. Sie agierten selbstbewusst und liessen den Ball gekonnt durch ihre Reihen geleiten. Deshalb musste das Heimteam viel Laufarbeit betreiben.

Nach einer guten halben Stunde gelang den Urnerinnen das 0:1. Nach einem weiten Zuspiel von Svenja Arnold tauchte Nadine Scheiber vor dem LSC-Gehäuse auf und überlistete die Torhüterin mit einem gefühlvollen Lupfer.

Daraufhin wurden die Gastgeberinnen stärker. Insbesondere bei Standardsituationen waren sie brandgefährlich. Doch das Team Uri hielt tapfer dagegen und konnte den knappen Vorsprung in die wohlverdiente Pause retten.

Auch im zweiten Abschnitt duellierten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Aus dem starken Kollektiv der Urnerinnen stachen besonders die Mittelfeldspielerinnen Chiara Arnold und Anita Arnold heraus, die beide eine hervorragende Leistung an den Tag legten und durch ihre stetige Präsenz den Gegnerinnen das Leben schwer machten.

In der 57. Minute erhöhten die Gäste auf 0:2. Nach Zuspiel von Eliane Furger war erneut Nadine Scheiber erfolgreich.

Die Luzernerinnen versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen. Aber sie blieben weitgehend harmlos.

Somit konnte das Team Uri einen verdienten Auswärtssieg einfahren und den dritten Sieg in Serie bejubeln – notabene gegen die Tabellenführerinnen.

Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, den 3. Mai 2025 statt. Dort spielen die Urnerinnen auswärts gegen die SG Stans-Engelberg I. (tb)

Ab der Rückrunde 24/25 läuft die Helfereinsatz-Koordination über unser neues Helferportal. Hier kannst du dich registrieren und Einsätze für das Clubhaus (Buffet), den Grillstand und andere Aufgaben übernehmen. Deine Chance also, den Verein tatkräftig zu unterstützen.

Das neue Helferportal bietet dir einen Überblick auf alle möglichen Einsätze und ist einfach in der Anmeldung sowie Verwaltung.

Registrierten sollten sich:

  1. alle bisherigen Helferinnen und Helfer;
  2. alle Aktivspielerinnen und Aktivspieler;
  3. alle C-, B-, A-Junioren sowie FF-19-Juniorinnen;
  4. alle Mütter und Väter von F-, E- und D-Juniorinnen und Junioren.

Wie das funktioniert? Die Anleitung für die Registrierung und Anmeldung fürs Helferportal findest du untenstehend.

 

2. Liga regional

Schattdorf mit Auswärtsspiel in Baar

Bereits am Donnerstag 17.04 bestreiten die Urner ihr nächstes Meisterschaftsspiel. Aufgrund des Osterwochenendes findet das Spiel bereits am Donnerstag stat. Anpfiff ist um 20:00 Uhr auf der Sportanlage Lättich in Baar.

Klares Ziel vor Augen – FCS will erste Auswärtspunkte

In der Rückrunde holten die Urner in 5 Spielen insgesamt 6 Punkte, wovon alle Punkte von Heimsiegen stammen. Auswärts zeigten die Urner Fanionen bisher schwache Leistungen. Dies soll sich nun ändern. Innenverteidiger Joachim Gisler führt aus: „ Wir haben mit dem Sieg gegen Leader Hergiswil Selbstvertrauen tanken können. Nun wollen wir beweisen, dass wir auch auswärts Punkte sammeln können.“

Tabellensituation – Wichtige Punkte im Direktduell

Mit 27 Punkten steht Rot-Schwarz auf dem 5. Tabellenplatz, punktgleich mit Perlen-Buchrain. Der kommende Gegner aus dem Zugerland, welcher letzte Saison in die 2. Liga aufgestiegen ist, zeigt bis jetzt eine gute Saison. Mit einem Zähler mehr als die Urner steht der FC Baar auf Tabellenrang 4. Mit einem Sieg würde der FCS somit den FC Baar überholen und sich den vorläufigen 4. Platz sichern. Gisler fügt an: „Es ist für uns ein sehr wichtiges Spiel um den Anschluss nach vorne zu halten. Wir werden alles daransetzen, endlich unsere Auswärtsdurststrecke zu beenden. Es braucht 100% von jedem von uns, dann bin ich guten Mutes, siegreich zu sein.“ (lm)

Die Nachwuchskicker des Da Teams von Iwan Bissig und Adrian Tresch gewannen in der Herbstrunde alle ihre Partien in der 1. Stärkeklasse. Dies bewirkte den Aufstieg in die Eliteklasse. Das praktisch gleich gebliebene Team musste in der Frühlingsrunde vorerst Lehrgeld bezahlen. Gegen Adligenswil (3:6) und Schenkon (0:2) mussten die Jungs wieder lernen mit Niederlagen umzugehen und sich an die neue Spielweise antasten. Doch im dritten Spiel gegen Eschenbach ging der Knopf auf, und wie! Gleich mit 8:1 besiegten sie die Seetaler, weil die Urner von Anfang an wacher waren und das Spieldiktat übernahmen. Zudem spürte man, dass die Rotschwarzen den Sieg unbedingt wollten. Die Schattdorfer gewannen die meisten Zweikämpfe, spielten mit guten Passkombinationen rasch in die Spitze, wo die Chancen optimal verwertet wurden. Über die gesamten drei Drittel waren keine schwächen erkennbar, so dass der Sieg auch in dieser höhe verdient war. Am 10. Mai besteht die Möglichkeit, auswärts gegen den SC Cham weitere 3 Punkte einzufahren und sich in der Tabelle vorzuarbeiten. (le)

Team Uri Frauen I: Heimsieg gegen den SC Nebikon!

Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt (Auswärtssieg in Balerna) wollte die Equipe von Silvan Kempf und Tim Megert  im zweiten Spiel nachlegen. Vor heimischer Kulisse duellierten sich das Team Uri Frauen I mit dem SC Nebikon. Mit den Luzernerinnen hatten die Urnerinnen noch eine Rechnung zu begleichen: In der Vorrunde musste man sich mit 1:2 geschlagen geben.

Aufgrund des starken Föhns (der «älteste Urner» fegte heftig über die Sportanlage Pfaffenmatt) wollten die Gastgeberinnen flach spielen. Im ersten Durchgang profitierten das Heimteam zudem vom Rückenwind. Die Urnerinnen hatten das Geschehen zwar unter Kontrolle, doch es schlichen sich viele Fehlpässe ein. Glücklicherweise konnten die Luzernerinnen diese aber nicht ausnützen.

Kurz vor dem Pausentee erhöhten die Gastgeberinnen nochmals die Pace. In der 40. Minute spielte Angela Sureta einen Pass in die Schnittstelle der Abwehrreihe des SC Nebikon. Tamara Eller düpierte die Torhüterin der Luzernerinnen mit einem gefühlvollen Lob. 1:0 für das Team Uri!

In der 45. Minute gelang den Urnerinnen der zweite Treffer. Angela Sureta spielte die Kugel zu Svenja Arnold, die mit einem herrlichen Weitschuss unter die Latte traf. 2:0. Unmittelbar danach ging es in die wohlverdiente Pause.

Die Devise für den zweiten Durchgang lautete: Mehr Bewegung ohne Ball und weiterhin Flach spielen.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff durften die Gastgeberinnen bereits zum dritten Mal jubeln. Anita Arnold lancierte Tamara Eller mit einem Pass in die Tiefe. Die Stürmerin schob abgezockt in die rechte Ecke. 3:0 für das Team Uri.

Daraufhin kamen die Gäste allmählich besser ins Spiel. Die Urnerinnen hatten nun Gegenwind.

Auf der anderen Seite kamen auch die Gastgeberinnen zu weiteren Torchancen, die aber nicht verwertet werden konnten.

In der 69. Minute konnten die Gäste nach einem Eckball auf 3:1 verkürzen. Wenige Zeigerumdrehungen später gelang den Luzernerinnen gar der Anschlusstreffer zum 3:2.

Das Team Uri versuchte die Nerven zu behalten und das Spiel ruhig zu Ende zu spielen. In der 89. Minute folgte schliesslich die Erlösung: Nach einem weiten Zuspiel von Anita Arnold traf Nadine Scheiber in die kurze Ecke zum 4:2-Schlussresultat.

Grundsätzlich zeigten die Urnerinnen eine starke Leistung. Sie verzeichneten viel Ballbesitz, zeigten schöne Kombinationen und erspielten sich viele Torchancen. Einzig die Passqualität und die Chancenauswertung könnten noch optimiert werden.

Am Mittwoch, 16. April 2025 sind die Urnerinnen beim Tabellenersten, dem Luzerner Sportclub, zu Gast.(tb)

FC Schattdorf zeigt starke Reaktion und bezwingt den Leader FC Hergiswil mit 2:0

Nach zwei enttäuschenden Spielen war der Druck auf den FC Schattdorf spürbar. Mit dem FC Hergiswil wartete jedoch kein einfacher Gegner – der souveräne Tabellenführer kam zu Gast, denn der FCH ist in der 2. Liga bekannt für seine Erfahrung und Stabilität. Die Mannschaft von Gnos/Infanger/Zberg bekam vor dem Spiel, insbesondere die Bedeutung der Mentalität, sowie klare taktische Vorgaben für Offensive und Defensive nochmals aufgezeigt. Der Plan ging auf: Schattdorf zeigte eine disziplinierte Leistung und sicherte sich mit einem verdienten 2:0-Heimsieg 3 Punkte.

Auf die Plätze, fertig, los!

Die Partie begann schwungvoll. Bereits in der 3. Minute kam der FC Schattdorf zu einer ersten gefährlichen Aktion, verpasste jedoch den frühen Führungstreffer. In der 11. Minute konnte sich Torwart Yannick Arnold mit einer starken Parade auszeichnen, nachdem ein Fehler im Spielaufbau beinahe bestraft wurde.

Nur kurze Zeit später belohnte sich der FC Schattdorf für seine engagierte Anfangsphase. Nach einer präzisen Flanke von Patrik Stampfli fand der Ball den völlig freistehenden Agrebi, der zur 1:0-Führung einnicken konnte.

Hergiswil hatte im Anschluss mehr Ballbesitz, tat sich jedoch gegen die gut organisierte Defensive der Urner schwer. In der 19. Minute vergab Schattdorf eine weitere gute Möglichkeit, als Cedric Gisler aus guter Position zu zentral abschloss. Hergiswil versuchte es mit einem Angriff über die linke Seite, verpasste jedoch aus aussichtsreicher Position den Ausgleich. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren die Gäste gefährlicher. Doch sie scheiterten einige Male am eigenen Unvermögen oder an einem Bein eines Schattdorfers.

Schattdorf kann den Sack spät zumachen

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die letzte aufgehört hatte, nämlich mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten.  In der 48. Minute setzte sich Schattdorf im Strafraum durch, vergab jedoch die Möglichkeit auf das 2:0. In der 50. Minute landete ein Volley vom Gast mit der Nr. 22 knapp neben dem Tor. In der 57. Minute konnte Zgraggen einen Steckpass von Cedric Gisler nicht kontrollieren und in der 70. Minute parierte Arnold einen Freistoss souverän. Den Zuschauern wurde also etwas geboten!

Die Schlussphase war dann weiterhin spannend und umkämpft: In der 72. Minute spielte Tim Gisler einen gefährlichen Ball von der Seite, Mattia Schorno verpasste in der Mitte jedoch völlig freistehend den Abschluss knapp. In der 85. Minute dann fast das 2:0 - Stampfli traf nach einem langen Ball nur den Pfosten. Die Fans und die Mannschaft mussten weiter um den Sieg bangen.

Beinahe mit dem Schlusspfiff setzte der FC Schattdorf dann verdientermassen doch noch den Schlusspunkt. Nach einem Ballgewinn konnte das Heimteam kontern. Agrebi behielt die Übersicht und legte gekonnt auf den anbrausenden Livio Gisler ab, der den Ball mit voller Wucht in die linke Ecke drosch.

Mit einer starken, kämpferischen Leistung und einem disziplinierten Auftritt gelang dem FC Schattdorf die erhoffte Reaktion auf die vergangenen Spiele. Die Mannschaft belohnte sich mit drei wichtigen Punkten und sendete ein klares Zeichen im Kampf um den Anschluss an die Spitze. (rm)

Am vergangenen Sonntag durften sich die Zuschauer auf dem Grünen Wald auf einen hochkarätigen Match freuen. Der aktuelle Leader aus Cham war nämlich zu Gast. Die Schattdorfer zeigten scheinbar Respekt vor diesem Gegner, denn die Platzherren begannen nervös und unkoordiniert. Die Chamer haben bereits 7 Punkte auf dem Konto und grüssen vom Leaderthron. Die Mannschaft aus dem Kanton Zug trat zu Beginn dominanter auf und wirkte feldüberlegen. Richtig gefährlich wurde es in der ersten halben Stunde aber auf beiden Seiten kaum. So waren es die Schattdorfer, welche nach ihren Startschwierigkeiten besser ins Spiel fanden und nach einer halben Stunde aus einer unübersichtlichen Situation das 1:0 erzielen konnten. Ruhe und Sicherheit gab das zweite Tor, erzielt nach einem schönen Kopfball zu einem perfekten Zeitpunkt: Kurz vor der Pause. Mit diesem Zweitorevorsprung kontrollierten die Einheimischen das Spiel, lauerten auf Konter und schlossen einen solchen in Minute 55 erfolgreich ab. Die Reaktion kam jedoch prompt, mit einem präzise getretenen Freistoss konnte Cham den Anschluss bewerkstelligen. Das Team von Roger Zurfluh und Sascha Gisler liess sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, spielte nicht auf Resultathalten und erzielte verdient ihr 4. Tor. Nach 75 Minuten folge sogar noch die Krönung mit dem herrlich herausgespielten 5:1. Da Junioren  des Aa-Teams zeigte mit dieser guten und engagierten Leistung, dass sie zurecht in der höchsten regionalen Juniorenklasse spielen. Nun führt der FC Schattdorf punktegleich mit Zug 94 und dem Team OG Kickers an.(le)

Die vier Junioren F-Teams des FC Schattdorf trainieren jeweils zusammen und werden jedes Wochenende neu zusammengestellt. Ein Team (Fa) mit Spielern, die fussballerisch bereits etwas weiter sind, spielen in der 1. Stärkeklasse. Die anderen drei Teams sind in der 2. Stärkeklasse gemeldet. Beim Fa-Turnier in Schattdorf waren die Kids von Betreuerin Jacqueline Kempf noch etwas müde und verloren ihr Startspiel gegen die OG Kickers. In den Vergleichen mit den anderen Gegnern aus Sarnen, Littau, Goldau, Küssnacht und Sempach kamen die Schattdorfer immer besser in Fahrt. Auffällig war das schöne Zusammenspiel, was bei F-Junioren noch keine Selbstverständlichkeit ist. Gegen all diese Gegner konnten Siege verbucht werden.

Beim Turnier der 2. Stärkeklasse im schönen Stadion der OG Kickers in Luzern spielten die Schattdorfer Teams gegen Altersgenossen mit meist Jahrgang 2016. Die Spiele gegen die Kickers, zwei Teams aus Root und die total 3 Mannschaften aus Schattdorf waren mehrheitlich ausgeglichen. Siege und Niederlagen hielten sich etwa die Waage. Dies ist auch gut so, denn die Kinder lernen mit Erfolgen und vor allem auch Niederlagen umzugehen. Die Betreuer Simon Gnos, Thomas Lustenberger und Mario Trovatelli sahen bei allen Spielen aufregende Szenen: Big saves der Torhüter, spektakuläre Verteidigungsaktionen und einige sehenswerte Weitschusstore. (le)

Mit viel Einsatz und Spielfreude ist das Ed-Team in die diesjährige Turniersaison gestartet. Gleich am ersten Wettkampfwochenende durften die Schattdorfer bei besten Witterungsbedingungen auf dem heimischen Grünen Wald antreten. Es hätte kaum besser laufen können, denn die jungen Kicker der beiden Betreuer Fabian Bachmann und André Planzer gewannen alle Ihre Partien. ihre Schützlinge überzeugten sowohl auf dem kleinen als auch auf dem grossen Spielfeld mit einer geschlossenen Teamleistung. Im zweiten Turnier, eine Woche später in Horw, traf die Mannschaft auf starke Gegner. Besonders beim Modus auf die grossen Tore wurde der Unterschied spürbar. Die erste Partie ging knapp mit 1:2 verloren – nur dank einer starken Leistung des Torhüters blieb es bei diesem engen Endstand. Doch die Mannschaft zeigte Moral: Im zweiten Kräftemessen auf dem grossen Feld gelang eine beeindruckende Reaktion. Mit einem deutlichen 7:1-Sieg lieferten die Kinder eine Glanzleistung ab. Beim Abschluss- Match machten sich bei den Kindern jedoch die intensiven Begegnungen bemerkbar. Die Kräfte liessen nach und die Partie endete mit einer klaren Niederlage.

Zusammenfassend überwiegen die positiven Eindrücke. Die Mannschaft hat in beiden Turnieren tollen Teamgeist und spielerische Qualität gezeigt – ein gelungener Auftakt in die Turniersaison, der Lust auf mehr macht. (le)

Zum dritten Meisterschaftsspiel ging es für die jungen Schattdorfer nach Küssnacht. An die Zielvorgabe, den zweiten Sieg zu holen, hielten sich die Boys von Fabrizio Merenda und Lon Simonaj nicht von Beginn an. Denn man spürte rasch, dass das Team heute nicht den Besten Tag hatte. Die Urner hatten ungewohnt viel Mühe, das Spiel an sich zu reissen und beanspruchten Glück, dass die vielen individuellen Fehler in der Defensive nicht bestraft wurden. Trotzdem konnten die Schattdorfer mit zwei Toren in Führung gehen und wähnten sich bereits in der Pause, als sie Sekunden vor dem Pfiff den nicht unverdienten Anschlusstreffer hinnehmen mussten.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Schattdorfer ihren Vorsprung um ein Tor ausbauen. Doch durch ein schläfriges Abwehrverhalten, gelang dem Gegner der erneute Anschlusstreffer. Nun war es ein offener Schlagabtausch. Schattdorf verteidigte mit Mann und Maus und schafften es, den Sieg über die Zeit zu retten. (le)

Das Schattdorfer B-Juniorenteam welches in der 1. Stärkeklasse agiert, hatte einen harzigen Start in die Frühlingsrunde: Zwei verlorene Spiele und ein Unentschieden war die bisher magere Ausbeute. Auch beim Abend Heimspiel vom 9. April standen die Jungs von Markus Walker und Martin Hauke vor einer schwierigen Aufgabe, denn Ihr Gegner aus dem Wiggertal hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 6 Punkte aus drei Spielen auf dem Konto. Doch die Schattdorfer wuchsen an diesem Abend über sich hinaus! Von Anfang an war eine sehr hohe Kampfbereitschaft zu erkennen. Weil zudem auch konzentriert und diszipliniert agiert wurde fand der Gegner während den gesamten 90 Minuten nie ins Spiel. Gut zu Spielen aber die Möglichkeiten nicht auszunutzen ist das eine; Allerdings wurden in diesem Match auch die sich bietenden Möglichkeiten eiskalt ausgenutzt. 2:0 stand es zur Pause und nach dieser lief das Spiel endgültig für die Schattdorfer. Mit einem überzeugenden Auftritt fiel der Sieg mit 7:0 unerwartet-, aber verdient hoch aus. Durch cleveres Zusammenspiel gelangen die meisten Tore. Die meisten dieser erzielten Tore gelangen durch cleveres Zusammenspiel und der erwähnten kaltschäutzigkeit im gegnerischen Strafraum.

Diese kollektive Top Leistung gibt hoffentlich einen Schub und Selbstvertrauen in die Mannschaft für die kommenden Spiele. (le)

Team Uri Frauen I: Auswärtssieg in Balerna!

Zum Rückrundenauftakt gastierte das Team Uri Frauen I in Balerna. Die Tessinerinnen waren den Urnerinnen bestens bekannt – schliesslich duellierten sich die beiden Equipen in der 1. Liga.

Die äusseren Bedingungen waren optimal: Herrliches Frühlingswetter und ein grosser und gut-bespielbarer Fussballplatz. Fussballherz, was willst du mehr?

Die Urnerinnen stellten sich auf einen intensiven Fight ein und übernahmen zugleich das Zepter in die Hand. Die Gäste aus dem Urnerland konnten mehr Spielanteile verzeichnen.

In der 20. Spielminute wurde den Gastgeberinnen jedoch ein umstrittener Strafstoss zugesprochen, den die Tessinerinnen prompt zur 1:0-Führung verwerten konnten.

Die Antwort der Gäste liess jedoch nicht lange auf sich warten: In der 25. Minute konnte sich Eliane Furger auf dem Flügel durchtanken. Doppelpass in die Mitte. Abschluss. Treffer. 1:1.

Nach einer guten halben Stunde gelang dem Team Uri Frauen I der erstmalige Führungstreffer. Erneut konnte sich Eliane Furger auf dem Flügel durchsetzen und spielte zu Tamara Eller, die sofort in den Abschluss ging. Die Torhüterin der Tessinerinnen konnte parieren, doch gegen den Nachschuss von Flavia Vanoli war sie machtlos. 2:1 aus Sicht der Urnerinnen.

Die Schlussphase der ersten Halbzeit brachte keine nennenswerten Aktionen hervor. Somit ging es mit einem 2:1 zugunsten der Urnerinnen in die wohlverdiente Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es zunächst ein wenig hektisch. Die Tessinerinnen erhöhten nun die Pace und konnten nach einem Eckball prompt zum 2:2 ausgleichen.

Das Heimteam agierte nach dem Motto: «Hoch und weit gibt Sicherheit». Sie versuchten ihr Glück mit hohen Bällen auf ihre flinken Stürmerinnen.

Nach einer Unachtsamkeit bei den Tessinerinnen landete die Kugel vor den Füssen von Tamara Eller. Sie zog aus 25 Metern ab und traf herrlich zum 2:3 ins Netz.

Die Gastgeberinnen drückten nochmals mächtig aufs Gas, doch Julia Novacic im Kasten der Urnerinnen liess nichts mehr zu.

Schlussendlich feierten die Urnerinnen einen wichtigen 3:2-Auswärtssieg. Insgesamt ein hervorragender Auftritt des Teams Uri Frauen I: Angefangen bei einer starken Torhüterin, einer abgeklärten Verteidigung, einem kämpferischen Mittelfeld und einem spritzigen Sturm.

Am kommenden Samstag treffen die Urnerinnen vor heimischer Kulisse auf den SC Nebikon. Die Partie wird um 20.15 Uhr auf dem Sportplatz Pfaffenmatt in Erstfeld angepfiffen.(tb)

Bereits am Freitag 11.04 bestreiten die Urner Fanionen ihr nächstes Meisterschaftsspiel. Rot Schwarz will Leader Hergiswil auf heimischem Terrain Punkte abluchsen. Los geht’s um 20:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

«Den Karren aus dem Dreck ziehen» - Schattdorf will Schritt nach vorne

Bisher läuft es den Schattdorfern nicht sonderlich. Nach 4 Spielen steht man mit 3 Niederlagen und einem Sieg da. Sicherlich eine zu mickrige Ausbeute. Nun wollen die Urner den Leader aus Nidwalden ärgern. Verteidiger Samuel Wirth, der einst selbst die Fussballschuhe für Hergiswil schnürte, freut sich auf die Herausforderung: «Auch wenn der Rückrundenstart nicht verlief wie gewünscht, bin ich trotzdem optimistisch. Gegen den zweitplatzierten Rothenburg konnten wir gewinnen, ich sehe nicht, warum wir dies gegen Leader Hergiswil nicht auch können.» Um sprichwörtlich den Karren aus dem Dreck zu ziehen brauche es «Biss», «vollen Einsatz» und «Selbstvertrauen», ergänzt Wirth.
Abschliessend bilanziert er: «Trotz des holprigen Starts, dürfen und müssen wir mit breiter Brust auftreten. Diese Mannschaft hat über die letzten Jahre konstant gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Wenn wir dieses Potenzial abrufen, bin ich voller Überzeugung, am Freitag drei Punkte mehr auf dem Konto zu haben.»

Anmeldung Juniorentrainingslager 2025

Benni Gisler und Fabio Moser vom Trainerteam der Ca Junioren forderte ihre Jungs am vergangenen Samstag auf, konzentrierter zu spielen, um wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen. Im Startspiel zur Frühlingsrunde nämlich war dies nicht der Fall: Gegen das Team Mythenregion fanden die Urner schlecht in Spiel. Trotz einem gehaltenen Penalty des Schattdorfer Goalies gelang es dem Team nicht ins Spiel zu finden. Der Gegner war über die Gesamten 80 Minuten besser und gewann mit 4:1.
Im ersten Heimspiel gegen die SV Adligenswil/Meggen war die Konzentration, wie gefordert, von Anfang an da. Die vielen Zuschauer sahen in der ersten halben Stunde zwei abgeklärte- und ebenbürtige Teams spielen. Nur mit dem Unterschied dass die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt 0:2 hinten lagen. Durch vermeidbare kleine Fehler standen die Luzerner zweimal alleine vor dem Schattdorfer Hüter und konnten einschieben. Die verbleibenden 10 Minuten vor der Pause gehörten dann eindeutig den Platzherren: Einer der vielen Chancen wurde zum verdienten Anschlusstreffer genutzt. Auch nach der Pause konnten die rot/schwarzen den Schwung mitnehmen und spielten weiter abgeklärt und ruhig. Vorerst konnte der Schattdorfer Goalie mit einer tollen Parade sein Team im Spiel behalten, ehe dem SV Adligenswil ihr 3. Treffer zum 1:3 gelang. Kaum eine Minute später war Schattdorf schon wieder dran. Sie reagierten schnell auf einen Abpraller und skorten zum 2:3. Und es kam noch besser: Ein Eckball wurde zum vielumjubelten Ausgleich eingeköpfelt. Als dann der Gegner noch eine 10 Minuten Strafe erhielt drückten die Hausherren weiter nach vorne und wurden mit dem Siegtreffer zum 4:3 belohnt.(le)

Nach der unglücklichen Heimniederlage am letzten Spieltag gegen Zug 94 (1:3) wollten die Schattdorfer Aa Junioren beim Auswärtsspiel gegen die Spielvereinigung Meggen Adligenswil wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren.

Von der ersten Minute an waren die Rotschwarzen präsent und setzten die Luzerner sofort unter Druck. Mit einem grossen Laufpensum liess man dem Gegner keine Zeit beim Spielaufbau. Dank schnörkellosem und schnellem Spiel kam man zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten. In der 20. Minute fiel dank konsequentem Nachsetzen im Strafraum auch der verdiente Führungstreffer für die Zurfluh/Gisler Truppe. Bis zur Pause blieb Schattdorf klar besser und erspielte sich einige sehr gute Möglichkeiten, die der starke Megger Torhüter aber zunichtemachte. So blieb es bei der knappen 0:1 Führung. Das längst fällig 0:2 fiel dann gleich zu Beginn der 2. Halbzeit nach einem Getümmel im Luzerner Strafraum. Auch danach blieb Schattdorf die klar bessere Mannschaft und zeigte bis zum Schluss eine konzentrierte und kämpferische starke Leistung. Kurz vor Schluss gelang mit dem

0:3, nach einem mustergültig vorgetragen Konter, die endgültige Entscheidung.

Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung, dank der man dieses wichtige Auswärtsspiel gewinnen konnte. Als nächstes empfangen die Schattdorfer am nächsten Samstag um 18 Uhr mit dem SC Cham den Leader der Youth League. (le)

Im Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten FC Horw verpasst der FC Schattdorf wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Die Urner verlieren die Partie mit 0:1 – ein Resultat, das aus Sicht der Gäste unnötig, aber aufgrund des Spielverlaufs nicht unverdient ist.

Der Start in die Partie verlief erneut ungünstig. Bereits in der 8. Minute brachte ein Schuss aus 14m von Horws Nummer 23 die Gastgeber in Führung. Die Defensive des FC Schattdorf stand in dieser Situation zu weit vom Gegenspieler entfernt und konnte den frühen Gegentreffer nicht verhindern. Besonders ärgerlich, die Chance kam durch einen unnötigen Ballverlust im Spielaufbau erst zustande.

Im weiteren Verlauf übernahm der FC Schattdorf zunehmend die Spielkontrolle, klare Torchancen blieben jedoch zunächst aus. In der 31. Minute ergab sich eine Möglichkeit nach einer Ecke, als Joachim Gisler einen Torwartfehler beinahe ausnutzen konnte. Vier Minuten später wurde eine gute Konterchance nicht erfolgreich abgeschlossen.

Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Schattdorf in der 41. Minute: Patrik Stampfli spielte einen präzisen Steckpass auf Nico Zgraggen, dessen Abschluss jedoch nach einem unglücklichen Aufspringen des Balls über das Tor ging. Kurz vor der Pause kam auch der FC Horw nochmals gefährlich vors Tor, doch der Schuss von Spieler Nr. 23 verfehlte ebenfalls aufgrund des holprigen Platzes das Ziel.

Schattdorf will, aber kann nicht.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Beide Teams hatten Mühe, auf dem schwierigen und holprigen Untergrund sauberen Kombinationsfußball zu spielen. In der 78. Minute verpasste Mattia Schorno eine gefährliche Hereingabe nur knapp. Auf der Gegenseite parierte Yannick Arnold in der 81. Minute einen Abschluss aus spitzem Winkel stark.

Am Ende blieb es beim knappen 1:0 für den FC Horw. Trotz phasenweiser Überlegenheit fehlte dem FC Schattdorf über weite Strecken die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Die Niederlage ist ein Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze.

Bereits am kommenden Freitag trifft der FC Schattdorf zuhause auf den aktuellen Tabellenführer. Ziel wird es sein, mit einer Leistungssteigerung die dringend benötigten drei Punkte im Urnerland zu behalten.

Matchbericht zum 2. Meisterschaftsspiel der FFU-2 gegen den AS Gambarogno

Am 05.04. ging es für die Urnerinnen ins Tessin. Um 18:00 Uhr traf das Team Uri auf den AS Gambarogno.

Bereits beim Einlaufen war man unkonzentriert. Unsere Trainerinnen waren abwesend und die Spielerinnen knapp. Man war nicht bereit für das Spiel und die Sonne prallte noch direkt auf den Rasenplatz. Das Spiel wurde angepfiffen und verlagerte sich, über die erste Halbzeit, auf unsere Hälfte des Spielfeldes. Schon innerhalb der 5 Startminuten fielen 2 Tore für den AS Gambarogno. Die Urnerinnen verteidigten zu inkonsequent und konnten keine erfolgreichen Passkombinationen erspielen. Man konnte sich nicht vom Gegner lösen und wurde von den starken Stürmerinnen ausgespielt. Ende der ersten 45 Minuten stand es 6:0 für die Tessinerinnen.

In der Pause sprach man die schwache Leistung offen an. Wir stellten auf eine 3-4-3 Aufstellung um und konnten uns noch einmal motivieren.

Die zweite Halbzeit startete zunächst wieder holprig. Nochmals konnten die Tessinerinnen den Ball gleich zweimal, kurz nacheinander, ins Netz befördern. Nach 15 Minuten stabilisierte sich das Spiel. Das Team Uri konnte sich von Zeit zu Zeit in die gegnerische Hälfte kämpfen. Trotzdem gelang es nicht, ein Tor zu erzielen. Immer noch reichte die Kommunikation nicht aus. Ein weiteres Mal lag der Ball hinter der Urner Torlinie. Man konnte sich nicht mehr ausreichend durchsetzen und kein gutes Zusammenspiel zeigen.

Das Spiel endete mit rauen Aktionen und einem 9:0-Sieg für den AS Gambarogno. Weiter geht es für die Urnerinnen am 26.04. gegen den SG Obwalden. (tg)

Das Bb-Juniorenteam hat sich auf die Frühlingsrunde gut vorbereitet. Mit zwei gewonnenen Trainingsspielen und nur einer Niederlage in der Vorbereitungsphase durfte man dem ersten Meisterschaftsspiel mit einem guten Gefühl entgegensehen. Zuhause gegen den FC Brunnen erwischten die Schattdorfer Jungs allerdings einen denkbar schlechten Start: Keine zwei Minuten waren gespielt und bereits lagen sie mit 0:1 im Hintertreffen. Ein Abwehrfehler ermöglichte den Brunnern das Skore schon früh zu eröffnen. Etwas geschockt von diesem Start kamen die Einheimischen in den ersten 20 Minuten kaum aus ihrer Platzhälfte heraus. Nach und nach fanden die Rot/Schwarzen jedoch in Spiel und spürten, dass man mindestens gleich gut Fussballspielen kann wie der Gegner. Durch einen sehr platzierten Freistoss gelang es den Gastgebern nach einer halben Stunde, die Ausgeglichenheit auf dem Platz auch mit der Anzahl Tore herzustellen. Mit diesem 1:1 ging es in die Pause. In die zweite Halbzeit starteten beide Teams abgeklärt und keinem gelang es, Vorteile zu verschaffen. Die Tormöglichkeiten waren auf beiden Seiten etwa gleich verteilt. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich Brunnen im Strafraum effizienter zeigte. Dreimal durften die Gäste jubeln. Nämlich nach ihren beiden Treffern und nach dem Schlusspfiff. Die 1:3-Startniederlage ist kein Beinbruch. Am Ostersamstag können sich die Burschen von Robi Gwerder, Niels Chab und Lulzim Musliu beweisen und hoffentlich die ersten Punkte gegen Ibach einfahren. (le)

Das Team von Fabrizio Merenda und Lon Simonaj wurde in der vergangenen Herbstrunde ordentlich durchmischt. Diverse Spieler aus verschiedenen B- Junioren-Teams stiessen zur Ab-Mannschaft. Dass unter diesen Bedingungen eine starke Mannschaft mit einem tollen Teamgeist geschaffen wurde, zeigte der sehr starke 3. Rang in der Herbstrunde 2024. Auch in der aktuellen Frühlingsrunde will das Ab Team vorne mitmischen. Das Derby im ersten Spiel gegen den FC Altdorf ging jedoch knapp mit 1:2 verloren. Der Gegner am vergangenen Sonntag, 6. April, der FC Emmenbrücke gewann sein Startspiel. Merenda und Simonaj forderten vom Team eine konzentrierte Leistung von Anfang an, damit die ersten Punkte eingefahren werden. Zuhause auf dem Grünen Wald wurden die Weichen schon bald auf Sieg gestellt, denn nach nicht einmal zwei gespielten Minuten war die Führung perfekt. Die Emmenbrücker zeigen sich vom grossen Schattdorfer Druck überrascht und waren von Anfang an überfordert. Zur Halbzeit stand es «nur» 5:0 für Schattdorf. Gemessen an den Möglichkeiten hätte die Führung nach 45 Minuten auch noch höher ausfallen können. Trotz einiger Änderungen in der Pause ging es in gleichem Stile weiter: Das erste Tor gelang diesmal bereits in der 1. Minute von Halbzeit zwei. Weitere drei Treffer stellten den nie in Gefahr geratenen 9:0-Sieg sicher.(le)

Beim Turnier in Schwyz vom vergangenen Wochenende hatten die Ea Junioren des FC Schattdorf etwas Mühe ins Turnier zu kommen. In den beiden Startspielen im «Play more Fooball» Modus gab es wie immer viele Tore. Die fussballerische Entwicklung bei Kindern wird im «Play more Football» ganzheitlicher, vielseitiger und altersgerechter gefördert In diesem Modus auf dem kleinen Feld mit kleinen Toren und ohne Torhüter zeigten die Urner eine eher magere Vorstellung.
Besser lief es, wenn im «normalen Modus» übers grosse Feld gespielt wurde. Dort traten die Jungs in rot/schwarz dann deutlich energischer auf. In einem kampfbetonten Spiel gegen Stans Ea war Schattdorf etwas besser und hatte mit zwei Alutreffer Pech. Kurz vor Spielende wurden die Jung mit dem Siegestor zum 1:0 doch noch belohnt. Im zweiten Kräftevergleich gegen Stans Eb zog das Team von René Gnos und Dani Reichmuth eine schwache Leistung ein. So ging der Sieg völlig verdient mit 2:1 an die Nidwaldner.
Im letzten Match gegen Schwyz Ea wurde eine Reaktion vom Trainerteam gefordert. Diese kam dann vehement:. Schattdorf packte alles aus und dominierte die Altersgenossen aus dem Talkessel. Tolle Kombinationen führten zum grossartigen 7:0 Sieg über den Gastgeber. So reisten die Schattdorfer nach einem Turnier mit auf’s und ab’s und einem positiven Schluss zurück in den Kanton Uri.(le)

Die Ea-Junoren mit Ihren Betreuern Dani Reichmuth und René Gnos

Nächste Chance auf dringend benötigte Auswärtspunkte – Schattdorf trifft auf Horw

Am Samstag 05.04 spielt das Fanionteam des FCS auswärts gegen den FC Horw. Anpfiff auf dem Seefeld ist um 17:00 Uhr.

Abhaken und Blick nach vorne

Nach dem miserablen Auftritt in Sempach will rot-schwarz die ersten Auswärtspunkte der Rückrunde holen. «Das Team hat seine Lehren gezogen, jetzt geht es darum, diese auch auf den Platz zu bringen», berichtet Routinier Sandro Stampfli. Zum kommenden Spiel und zum Gegner Horw erklärt der Verteidiger: «Auswärts haben wir uns bis jetzt nur von unserer schlechten Seite gezeigt, wir wollen dies so schnell wie möglich ändern. Auf dem Horwer Seefeld ist es für uns als Team enorm wichtig, eine Reaktion zu zeigen. Dabei dürfen wir unseren Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen. Horw, auch wenn es die Tabellenlage vielleicht vermuten liesse (letzter Platz mit 12 Punkten), ist kein schwacher Gegner.»

Mittel zum Erfolg

Der FCS ist in einer sehr ausgeglichenen Liga auf Punkte angewiesen, um den Anschluss ans vordere Tabellendrittel zu halten und die Abstiegsplätze von sich zu distanzieren. Auf die Frage, was es für den Erfolg braucht, erklärt Stampfli: «Wir müssen wieder mehr fürs Team leisten, ganz nach dem Gedanken «Einer für alle, alle für einen». Ausserdem müssen wir besser in die Zweikämpfe kommen und defensiv deutlich solider auftreten. Dies betrifft nicht nur die Abwehr, sondern unser ganzes Team.»  Dass die Urner in Horw punkten können, zeigt die Vergangenheit. Bei den letzten beiden Auswärtspartien bei den Luzernern konnten der FCS beide Male einen Vollerfolg verbuchen. Stampfli bilanziert: «Wir können auswärts gewinnen. Das wollen wir uns, unserem Verein und auch unseren treuen Fans am Samstag beweisen!» (lm)

https://fcschattdorf.ch/anmeldung-gruempelturnier

Der Sportplatz Grüner Wald in Schattdorf erwacht aus dem Winterschlaf. Bei frühlingshaften- und optimalen Fussballbedingungen durften bereits zum dritten Mal sämtliche Urner Fussballteams der D, E und F Klasse an einem Vorbereitungsturnier teilnehmen. Da dieser Event ein Formtest darstellte wurde keine Ranglisten erstellt. Der Spass, die Bewegung und das Kräftemessen standen am 15. März im Vordergrund. Nicht nur beinahe 300 Junioren und Juniorinnen aus den Fussballclubs aus Flüelen, Altdorf, Erstfeld und Schattdorf trafen sich mit Ihren Betreuern, sondern auch sehr viele Familienangehörige, Freunde und Fussballbegeisterte. Das Stadion Grüner Wald war zum Besten voll! Frühmorgens starteten die F-Junioren ins Turnier ehe dann die E-Junioren die Fussballschuhe schnürten. Beide Turniere wurden in zwei Stärkeklassen eingeteilt. Wie vom Verband vorgegeben spielten man das Format play more football, welches die fussballerische Entwicklung bei Kindern ganzheitlicher, vielseitiger und altersgerechter fördert. Die letzten Derbys des Tages trugen die D-Junioren aus, welche die Zweikämpfe verbissener führten als noch die jüngeren Teams. Die Junioren zeigten sich von der besten Seite und zeigten den Zuschauern intensive, hartumkämpfte und offensiv geführte Duelle, dies stehts im fairen Bereich. Ein dickes Lob an die Junioren und Betreuern die mit Ihrem Shakehands nach den Spielen die Werte des Fairplay vorlebten. Der FC Schattdorf bedankt sich bei den Urner Vereinen, den Spielern und den Betreuern für die Teilnahme, wie auch den Zuschauern für Ihre Aufwartung. Ein spezieller Dank dient den Helfern, welche die Durchführung eines solchen Anlasses überhaupt möglich machen. Die Durchführung 2025 hat gezeigt: Auch im nächsten Jahr findet dieser Anlass wieder statt. (le)

Im ersten Spiel der Frühjahrsmeisterschaft der Youth League hatten die Schattdorfer Aa Junioren auswärts gegen das Team Seetal anzutreten. Die Mannschaft von Roger Zurfluh und Sascha Gisler trainierte während der Winterpause sehr gut und durfte somit mit viel Zuversicht nach Hochdorf reisen. Dass auch die Seetaler ein starkes Team stellten sah man in den ersten Minuten in welchen diese mehr Ballbesitz hatten, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Schattdorfer fanden bald besser ins Spiel und nach einer Viertelstunde konnten sie nur noch regelwidrig im Strafraum gestoppt werden. Der fällige Elfmeter wurde souverän zur 0:1 Führung verwandelt. Dies gab Sicherheit und in der Folge spielten die Urner sehr guten Fussball mit schönen Angriffen und gepflegtem Aufbauspiel. Ein solch schnörkellos vorgetragener Versuch bedeutete das 0:2. Ein satter Schuss nach 30 Minuten war gleichbedeutend mit dem hochverdienten Zweitore Vorsprung zur Pause. In der zweiten Halbzeit wurden die Rotschwarzen passiv und die Seetaler konnten wieder das Spieldiktat übernehmen. Brenzlig wurde es aber selten vor dem Schattdorfer Tor. Dennoch gelang den Seetalern nach gut 70 gespielten Minuten der Anschlusstreffer nach einem Eckball. In der Schlussphase verpassten es die Urner die mehreren guten Konterchancen zur Entscheidung zu nutzen. So blieb es bis zum Schluss spannend. Mit vereinten Kräften schafften es die Aa Junioren den Vorsprung über die Zeit zu retten. Damit ist der Start geglückt und man darf voller Zuversicht aufs erste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Zug 94 schauen. (le)

Nach den starken Leistungen der letzten Saison in der 1. Stärkeklasse hat der FC Schattdorf sein Db-Team neu bei der Elite angemeldet. In dieser Kategorie werden noch stärkere Gegner als bisher erwartet. Bereits beim Startspiel gegen Nottwil standen den Schattdorfern Altersgenossen gegenüber, die ordentlich gut fussballspielen können, aber nicht unschlagbar sind. Der Auftakt in die Frühlingsrunde gestalte sich sehr spannend, ausgeglichen und gespickt mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Man konnte gut erkennen, dass beide Teams unbedingt den Sieg wollten. Im ersten Drittel hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz. Es waren jedoch die jungen Nottwiler, die immer wieder mit schnellen Kontern für kleine Nadelstiche sorgten. Schattdorf zeigte sich vor dem Tor kaltblütiger und wenig vor der ersten Pause gelang der Führungstreffer. Auch im Mitteldrittel hatte das Team von André Zgraggen und Sandro Zamuner mehr Spielanteile ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. Beide Teams liessen nicht nach. Trotz dem hohen Tempo wurden beidseits schöne Ballstaffetten gezeigt. Ein Distanzschuss führte zum 2:0, welches gleichzeitig das Resultat zur zweiten Pause bedeutete. Nottwil musste im Schlussdrittel reagieren, was auch geschah: Die Schattdorfer kamen kaum mehr aus der eigenen Platzhälfte raus. So kam es wie es kommen musste: In der 46. Spielminute gelang Nottwil der Anschlusstreffer und kurz darauf war die Partie mit dem 2.2 wieder ausgeglichen.

Spannende Schlussminuten standen bevor. Keine der beiden Mannschaften wollte sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Drei Minuten vor Schluss konnten die Schattdorfer einen Angriff erfolgreich abschliessen. In den letzten Minuten gab es nochmals ein richtiges Angriffsfeuerwerk der Kids vom Sempachersee. Mit allen Kräften wurde dem hohen Druck jedoch stand gehalten und die Führung über die Zeit gebracht.
Eine tolle Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg zum Saisonauftakt. (le)

Um 20:30 Uhr am 28.03.2025 wurde das erste Meisterschaftsspiel der FFU2 in Erstfeld gegen den FC Rothenburg angepfiffen.

Nach einem gelungenen Teamfoto stellten sich die Spielerinnen auf ein Neues, wie auch auf ein Letztes, auf den Rasen. Voraussichtlich die letzte Saison in der gewohnten Konstellation steht vor der Tür. Dementsprechend erschienen wir zahlreich und motiviert zum Auftakt der Saison. Das Spiel begann, jedoch nicht zu Gunsten der Urnerinnen. Nach erwarteter Hektik am Start fiel bereits das erste Tor für die Rothenburgerinnen um die 17. Minute. Wenige Spielminuten später stand es schon 2:0. Das Heimteam konnte nur selten den Ball in die gegnerische Hälfte bringen. Eine gute Passkombination brachte den Ball vor die Füsse von Julie Gisler, die bombastisch zum 2:1 traf. Kurz darauf verwandelten die Rothenburgerinnen schon den 2. Eckball und stellten den Spielstand auf 3:1. Für die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Lage. Das Zusammenspiel gelang uns besser, ein weiteres Tor liess sich aber nicht erspielen.

Für die zweiten 45 Minuten änderte das Team Uri die Aufstellung zu einem 3-4-3. Leider konnte man sich damit nicht durchsetzen, ein weiteres Tor fiel für die Rothenburgerinnen. Pässe kamen nicht mehr genau an. Anstatt sich die Urnerinnen, wie vorgenommen, durchzusetzen, hiess das Motto auf dem Platz: Kick and Rush. Das Zusammenspiel löste sich so gut wie auf. Nur noch selten sah man gute Kombinationen, nicht so wie bei Rothenburg. Unsere Gegnerinnen konnten den Ball in der Spielhälfte der Urnerinnen behalten und sich mehrmals vors Tor kämpfen. Dem Team Uri gelang es in den letzten 5–10 Minuten nochmals Druck aufzubauen, dennoch keinen Treffer zu erzielen.

Die Partie endete mit 4:1 für Rothenburg. Am 05.04. steht das nächste Spiel gegen den AS Gambargno an. (tg)

Deutliche Niederlage für den FC Schattdorf gegen den FC Sempach

Im dritten Spiel der Rückrunde traf der FC Schattdorf auswärts auf den abstiegsgefährdeten FC Sempach. Während die Gäste den Anschluss an die Tabellenspitze wahren wollten, kämpfte die Heimmannschaft um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Trotz der tabellarischen Ausgangslage zeigte sich erneut, dass der FC Schattdorf in Sempach wie in den letzten Jahren nicht siegen kann.

Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Gäste. Bereits in der zweiten Minute kam der FC Sempach nach einem Eckball zur frühen Führung, da die Abwehr des FC Schattdorf den Ball wiederholt nicht klären konnte. Schattdorf versuchte daraufhin, mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. In der 15. Minute hatte Livio Gisler eine gute Chance per Volley, sein Abschluss geriet jedoch zu zentral. Das Spiel verlagerte sich häufig ins Mittelfeld, wobei Schattdorf versuchte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, während Sempach auf schnelle Konter lauerte. Einer dieser Konter wurde für die Urner gefährlich, doch Torhüter Arnold lenkte den Ball an den Pfosten.

Nach 35 Minuten gelang dem FC Schattdorf der Ausgleich. Nach einer Kopfballablage von Livio Gisler traf Patrik Stampfli per Pfostenschuss zum 1:1. Zur Pause hatte Schattdorf mehr Ballbesitz, die gefährlicheren Chancen jedoch weiterhin die Gastgeber.

Wie schon in Ägeri
Auch nach dem Seitenwechsel blieb dieses Muster bestehen. Die ersten 15 Minuten gehörten den Gästen aus dem Urnerland, doch klare Abschlüsse blieben aus. Dann folgte der Wendepunkt der Partie: Nach einem umstrittenen Freistoss nutzte der FC Sempach die Gelegenheit und erzielte das 2:1. Nur eine Minute später erhöhte die Heimmannschaft nach einem langen Einwurf auf 3:1. Schattdorf öffnete daraufhin die Defensive, um den Anschluss zu finden, wurde jedoch in der Folge zweimal relativ einfach ausgekontert. Das 4:1 und 5:1 waren die logische Konsequenz. Während nahezu jeder Abschluss des Gegners erfolgreich war, scheiterten die Schattdorfer Angreifer immer wieder entweder am gegnerischen Torhüter oder an mangelnder Präzision.

Auswärts- und Heimgesicht
Der FC Schattdorf zeigte erneut eine ordentliche erste Halbzeit, leider nach der Pause auch sein Auswärtsgesicht. Wie schon in Ägeri kassierte die Mannschaft fünf Gegentore, und es müssen Fragen zur Einstellung und zum Siegeswillen gestellt werden. Am kommenden Samstag bietet sich die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, auch wenn erneut auswärts gespielt wird. Hoffen wir, dass die Mannschaft um Gnos/Infanger/Zberg diesmal das Heimgesicht zeigt! (rm)

Bei garstigen Witterungsbedingungen spielten die Schattdorfer Ea und Eb Junioren am vergangenen Wochenende ein Turnier für E-Junioren der 1. Stärkeklasse. Jedes Team dieser 4-er Gruppe spielte zweimal gegeneinander. Zum Start gab es gleich ein vereinsinternes Derby der Schattdorfer Delegation, betreut von Dani Reichmuth und Ueli Arnold. Das Ea Team setzte sich nach einem klaren Vorsprung am Ende nur knapp mit 4:3 durch. Die unterlegene Eb Equipe überzeugte danach mit gutem Kombinationsspiel und liess Ibach keine Chance (6:0) während sich die Ea Junioren in einem spannenden Match mit vielen Tormöglichkeiten 1:1 gegen den Gastgeber Brunnen trennten. Im anschliessenden Spiel liessen auch diese Schattdorfer Mannschaft (Ea), Ibach nicht ins Spiel kommen und siegten klar mit 9:1. Das erste Eb Spiel gegen Brunnen ging mit 6.3 verloren, da die vielen Eigenfehler bestraft wurden. In der zweiten Runde, im Revanchederby setzte sich erneut das in rot spielende Team (siehe Foto) knapp mit 5:4 durch. Doch im zweiten Spiel, gegen Brunnen patzten die Ea Junioren zu oft in der Devensive. Da Eb Team schoss sich indes gegen Ibach regelrecht in einen Rausch und schossen fast jede Minute ein Tor! (13:1). Die Ibächler taten einem fast Leid, denn auch gegen das Schattdorfer Ea Team verloren sie hoch mit 8:1. Mit tollem Kampfgeist konnten im letzten Spiel die Eb Junioren gegen Brunnen einen 0:2 Rückstand in der letzten Spielminute aufholen und spielten 2:2 Unentschieden. (le)

Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze und vor allem generieren solche Spiele oft einen speziellen Energieschub. Gegen das Team FC Altdorf Db starteten die Schattdorfer stark und mit eben sehr viel Power. Das logische

1:0 fiel schon kurz nach Spielbeginn. Die Schattdorfer Dd Mannschaft spielte weiter mit mehr Druck aufs gegnerische Tor und wurde mit dem 2:0 belohnt. Ein abgelenkter Distanzschuss fand den Weg in die Maschen. Fast zeitgleich mit dem Pausenpfiff gelang den Altdorfern der Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel neutralisierten sich die Mannschaften und die Zuschauer sahen in dieser Phase ein ausgeglichenes Spiel. Viel lief im Mittelfeld ab. Ein Tor aus dem Spiel heraus bedeutete das 3:1 und dank einem sicher verwandelten Penalty konnte der Vorsprung gar auf 3 Längen erhöht werden. Das letzte Drittel verlief wild: Haufenweise Chancen auf beiden Seiten, Pfostenschüsse, Lattenschüsse und viele intensive Zweikämpfe. Mit dem Gesamtskore von 7:2 war die Freude riesig und die letzten Energiereserven reichten noch für einen überschwänglichen Jubel. (le)

Auswärtsspiel – Schattdorf will Aufwind nutzen

Kommenden Samstag 29.03 spielt der FC Schattdorf gegen den FC Sempach ihr nächstes Meisterschaftsspiel. Mit dem beherzten Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Rothenburg wollen die Urner die nächsten Punkte einfahren. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr auf der Sportanlage Seefeld in Sempach.

Selbstbewusstsein, Chancenauswertung und Galligkeit

Nach der umkämpften und erfolgreichen Partie gegen Rothenburg richtet Rot-Schwarz den Blick nun auf das nächste Spiel. Im Duell der beiden FCS geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte. Einerseits stehen die Sempacher mit nur 2 Punkten Vorsprung knapp über dem Strich, andererseits will Schattdorf den Rückstand nach vorne verkleinern. Torhüter Gian Gisler erklärt zum Spiel: «Wir wollen das neu getankte Selbstbewusstsein mitnehmen um eine überzeugende Leistung auf den Platz zu bringen. Wir müssen bissig sein, mit voller Überzeugung in die Zweikämpfe einsteigen, so dass wir diese Galligkeit über die vollen 90 Minuten aufbringen können. Diese Punkte waren der Schlüssel zum Erfolg gegen Rothenburg und werden auch bei den Seeländern wichtig sein.» Auf die Frage, welche Lehren die Mannschaft aus den bereits gespielten Partien zieht, erläutert Gisler: «Mit dem Begriff Chancenauswertung können wir gleich die zwei wichtigsten Dinge abtun. Einerseits lassen wir in der Offensive noch zu viele Chancen aus um zu reüssieren, andererseits lassen wir in der Defensive noch zu viele Chancen zu, welche in dieser Saison eiskalt bestraft werden.»

Fazit

Wenn Schattdorf eine ähnliche Leistung abrufen kann, wie letzte Woche, gehen die Urner sicherlich als klarer Favorit nach Sempach. Gisler bilanziert: «Wir gehen mit breiter Brust nach Sempach, müssen uns aber bewusst sein, dass es kein Selbstläufer wird. Es braucht 100 Prozent von uns allen, damit wir die wichtigen Punkte ins Urnerland bringen können. lm

Der FC Schattdorf trauert um sein Vereins- und Ehrenmitglied Robi Gamma, der mit 88 Jahren von uns gegangen ist. Robi stand jahrelang als begnadeter Torhüter für damals noch grün-rot zwischen den Pfosten und blieb dem Verein bis zuletzt verbunden. Der FC Schattdorf entbietet den Angehörigen sein herzliches Beileid und behält Robi mit seiner stets umgänglichen und humorvollen Art in bester Erinnerung.

FC Schattdorf ringt FC Rothenburg mit 3:2 nieder

Endlich ein Sieg! Nach der bitteren 2:5-Pleite gegen den FC Ägeri stand der FC Schattdorf im ersten Heimspiel der Rückrunde ordentlich unter Druck. Zumal mit dem FC Rothenburg ein durchmarschierter Aufsteiger zu Besuch kam, der in der Vorrunde mit einem 0:4-Sieg klar gezeigt hatte, wo der Hammer hängt. Doch diesmal hatten die Urner eine Rechnung offen – und beglichen sie mit viel Kampfgeist und einer Prise Drama.

Die Partie begann mit ordentlich Dampf unter den Stollen. Bereits nach drei Minuten tauchte Baumann alleine vor dem Tor auf, setzte seinen Abschluss aber daneben. Kurz darauf, in der sechsten Minute, vergab der sonst eiskalte Elfmeterschütze Stampfli einen Penalty – der Rothenburger Torwart parierte stark. Ein Start zum Haareraufen für die Gastgeber.

Nach 20 Minuten zeigte sich dann auch Rothenburg. Zwei gefährliche Chancen blieben aber ungenutzt, einmal parierte Gisler souverän, und beim zweiten Versuch musste er gar nicht erst eingreifen. Doch in der 36. Minute schlug es dann doch hinter ihm ein: Ein flatternder Freistoß – vom Föhn ordentlich durcheinandergewirbelt – konnte nicht festgehalten werden, und die Gäste stochernden die Kugel im Getümmel zum 0:1 über die Linie.

Mit diesem Rückstand ging’s in die Kabine, doch die Trainercrew Gnos, Infanger und Zberg schien dort die richtigen Worte gefunden zu haben. Der FC Schattdorf kam mit viel Elan und noch mehr Willen zurück auf den Platz. Chancen gab es reichlich: Erst jagte Nico Bissig einen Volley knapp daneben, dann traf Livio Gisler nur das Außennetz und Baumann setzte seinen Versuch ans Aluminium – bereits zum zweiten Mal nach Stampflis Pfostenschuss aus der ersten Hälfte.

Fast hätte Rothenburg den Urnern dann eine kalte Dusche verpasst, als sie im Gegenzug beinahe zum 0:2 getroffen hätten. Doch Gian Gisler bewies mit einer Glanzparade, dass er wach war. Die Partie nahm an Fahrt auf, doch es dauerte bis zur 77. Minute, ehe sich die Schattdorfer Erlösung holen durften: Nico Zgraggen setzte zum Volley an und traf traumhaft zum 1:1-Ausgleich!

Und damit nicht genug: Nur kurz darauf zog Livio Gisler über die Seitenlinie davon und fand mit seiner Flanke am ersten Pfosten den bis dahin glücklosen Captain Stampfli. Diesmal fackelte der nicht lange und drückte die Kugel zur 2:1-Führung über die Linie.

Und als ob das nicht genug gewesen wäre, mobilisierte Stampfli gleich nochmal seine letzten Kraftreserven. Auf der Grundlinie luchste er einem Rothenburger Verteidiger den Ball ab, flankte scharf in die Mitte und fand A-Junior Arnold, der abgeklärt per Kopf zum 3:1 einköpfte. Was für eine Wende!

Doch Rothenburg gab sich noch nicht geschlagen. Nach einem Freistoß konnten sie ebenfalls per Kopf auf 3:2 verkürzen und sorgten damit für eine nervenaufreibende Schlussphase. Doch der FC Schattdorf brachte den knappen Vorsprung mit viel Herzblut über die Zeit.

Fazit: Wiedergutmachung geglückt, Wille und Einsatz top! Die drei Punkte bleiben verdient im Urnerland, und der Anschluss an die Spitze ist gewahrt. Weiter so! Hopp Schattdorf! rm

FRÜHSCHOPPEN 2025

Ein wegweisendes Heimspiel steht an – Schattdorf trifft auf Rothenburg

Bereits am Freitag 21.3 findet das nächste Meisterschaftsspiel der Urner statt, es geht gegen den zweitplatzierten FC Rothenburg. Anpfiff ist um 20:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

Der Blick nach vorne und eine offene Rechnung

Nach dem verpatzten Rückrundenstart wollen die Urner nun wichtige Punkte einsammeln. Gegen Rothenburg, welches mit 10 Punkten vor Rot-Schwarz liegt, wird dies sicherlich kein leichtes Unterfangen. Dennoch könnte sich dieses Spiel zum Wegweiser für die Rückrunde entwickeln. Will der FCS wieder in der Tabelle vorne mitspielen, braucht es drei Punkte. Wie Offensivspieler Livio Gisler erklärt: «Das Ziel der Mannschaft ist klar, wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal gegen wen.»
Gegen die Luzerner mussten die Schattdorfer auswärts in der Vorrunde eine deutliche Niederlage hinnehmen. Vor allem in Punkten physischer Präsenz und Willenskraft hatten die Luzerner damals die Nase vorne. Gisler führt aus: «Wir wissen woran es lag, dass wir gegen Rothenburg und auch am Wochenende gegen Aegeri nicht siegreich vom Platz gingen. Wir werden diese Woche nochmals hart arbeiten, um am Freitag wichtige Punkte sammeln können.»

Wenn der FC Schattdorf sich im vorderen Tabellensegment festbeissen will, müssen sich im Verlgeich zum letzten Wochenende mehrere Punkte verbessern; So wird vor allem die Urner Defensive entscheidend sein, denn wie ein teaminterner Spruch schon seit Jahren besagt
« Einen haben wir bis jetzt noch immer rein gemacht». Abschliessend erklärt Gisler: «Wenn wir konsequent auftreten und clever agieren, können wir jeden Gegner schlagen. Vor allem auf unserem Terrain, auf unserem Grünen Wald. Hier gelten eigene Gesetzte.» lm

Die FCS Zyttig Winter 2024/25 findest du untenstehend zum Download bereit.

Das erste Rückspiel der Saison fand für den FC Schattdorf beim altbekannten FC Ägeri statt.

Dabei begann die Partie furios: Beide Teams wollten offenbar gleich klarmachen, dass Winterschlaf nur was für Bären ist. Bereits nach fünf Minuten hatten beide Mannschaften zwei dicke Chancen, aber weder der FC Ägeri noch der FC Schattdorf fanden den Weg ins Netz. Auch ein Lattenkracher von Skander (21.) brachte nur Gejammer statt Jubel – Glück für die Zuger!

Der FC Ägeri übernahm mit der Zeit das Kommando, ließ den Ball laufen, während Schattdorf eher als dauerhafter Verfolger unterwegs war. Doch dann kam die 36. Minute: Ein abgelenkter Freistoß landet bei Heinzer, der goldrichtig steht und per Kopf ins lange Eck zur schmeichelhaften Führung trifft. 0:1 – das Glück war auf Seiten der Gäste. Kurz.

Denn im direkten Gegenzug machte Ägeri klar, dass auch sie gewillt waren Tore zu schiessen. Eine Flanke in den Fünferraum, und der Stürmer der Heimmannschaft tankt sich zwischen zwei Schattdorfern durch erzielt das 1:1. Und weil's so schön war, legte der Aussenverteidiger der Zuger gleich nach. Sein Schuss von ausserhalb des Sechzehners flog herrlich in den Winkel. 2:1 – und das kurz vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel hätte Ägeri gleich auf 3:1 erhöhen können, doch Arnold im Schattdorfer Tor hielt mit einem Wahnsinnsreflex dagegen. Nach einem Foul im Mittelfeld flog dann ein Zuger mit Gelb-Rot vom Platz. Doch wer dachte, dass der FC Schattdorf mit einem Mann mehr nun ernst machen würde, wurde enttäuscht. Stattdessen fing man sich nach einem Freistoss das 3:1 ein.

Schattdorf kämpfte zwar tapfer weiter, doch der Torwart der Zuger schien blieb Herr der Lage. Zgraggen, Stampfli und Baumann – sie alle scheiterten. Stattdessen klingelte es auf der anderen Seite wieder. Ein Steckpass auf den abseitsverdächtig stehenden Stürmer und es stand bereits 4:1. Arnold im Tor war machtlos.

Zwar konnte der Schattdorf per Foulpenalty noch auf 4:2 verkürzen, aber das brachte nur bedingt Hoffnung. Denn das Schlusswort hatte wieder Ägeri: Ein langer Ball, ein freier Spieler, ein Netz das zappelte – 5:2. Die Messe war nun definitiv gelesen.

Passender Abschluss des schwarzen Sonntags: Arnold sah in der Nachspielzeit auch noch Gelb-Rot. Fazit: In Überzahl drei Tore kassieren – das ist wahrlich nicht das, was sich das die Mannschaft und das Trainertrio Infanger/Gnos/Zberg vorgestellt haben. Der FC Schattdorf wird sich an der eigenen Nase packen müssen, wenn er künftig wieder Punkte einfahren will. Möglichkeit hat die Mannschaft bereits am Freitag, gegen den siegreich gestarteten FC Rothenburg. Das Spiel beginnt um 20.00 Uhr auf dem Sportplatz Grüner Wald. rm

Endlich wieder Ernstkämpfe – Schattdorf startet am Sonntag in die Rückrunde

Kommendes Wochenende heisst es auf den Fussballplätzen der Zentralschweiz wieder Meisterschaftsmodus für die Teams der 2. Liga regional. So trifft der FC Schattdorf am Sonntag 16.3 auswärts auf den FC Aegeri. Anpfiff ist um 15:00 Uhr auf der Chruzelen in Unterägeri.

Eine Vorrunde mit Hochs und Tiefs

Am Schluss der Vorrunde und somit auch zum Beginn der Rückrunde steht der FCS tabellarisch nicht schlecht da. Mit 21 Punkten rangiert rot-schwarz auf Rang 3 hinter Aufsteiger Rothenburg (28 Punkte) und Leader Hergiswil (32 Punkte). Wichtig hierbei zu erwähnen, dass mit OG, Baar, Perlen-Buchrain und Gunzwil noch vier weitere Teams 21 Punkte auf ihr Konto bringen konnten.
Die Urner zeigten eine eher schwachen Start, mit vielen unnötigen Punktverlusten und Gegentoren. Nach dem holprigen Start fing sich der FCS und sammelte fleissig Punkte.
Beinahe wäre es den Urnern gelungen im Schweizer Cup den FC Paradiso aus der Promotion League zu düpieren, das Spektakel-Spiel verlor Rot-Schwarz aber knapp mit 0:1. Sportchef René Gnos zieht als Fazit: « Vor allem zu Beginn der Saison haben wir es unseren Gegnern oft zu einfach gemacht und 12 Gegentore erhalten. Danach kamen wir jedoch besser in die Saison, die Mannschaft zeigte eine starke Reaktion, wir waren viel kompakter und weniger fehleranfällig und somit konnten wir schlussendlich den doch verdienten 3. Rang noch erreichen.»

Intensive und abwechslungsreiche Vorbereitung

Bereits am 7. Januar starteten die Fanionen mit den Trainings. Spielerisch in der Halle, bei Laufeinheiten oder auch dem normalen Trainingsbetrieb wurde viel trainiert, gefeilt und geschliffen. Auch bot die Vorbereitung Raum um mehrere Junioren ans Team heranzuführen. Analog der Optik der Vorrunde sah es in der Vorbereitung für die kommende Spielsituation aus. Zwar konnte man alle fünf Testspiele gewinnen, so schlug man Goldau (2. inter) mit 4:3, Schwyz (3. Liga) mit 2:1, den direkten Konkurrenten OG mit 2:1, Leader Hergiswil gar mit einem 3:1 und den ESC Erstfeld (3. Liga) mit 3:0. Dennoch lief nicht alles wie die Resultate vielleicht denken lassen. René Gnos bilanziert: «Resultatmässig durfte man sicherlich zufrieden sein, jedoch ist allen bewusst das noch eine Steigerung kommen muss um dann auch in der Meisterschaft erfolgreich sein zu können.»

Ziele des Teams 

Gnos erzählt: « Als Mannschaft wollen wir unbedingt einen guten Rückrundenstart hinlegen, bereits zu Beginn als Team kompakt, entschlossen und mit Überzeugung in die Spiele gehen. Wenn uns dies gelingt, dann stimmen auch die Resultate und wir werden uns in den vorderen Positionen etablieren können, was auch unser Ziel ist. Die 2. Liga regional wird auch in der Rückrunde sehr ausgeglichen sein. Wiederum wird es viele enge Spiele geben, es gilt Eigenfehler zu vermeiden und die Schattdorfer-Tugenden auf den Platz zu bringen. So bin ich überzeugt, wird unser Fanionteam der treuen FCS Familie weiterhin Freude bereiten und erfolgreich sein.

Zum Spiel

Die Zuger konnten in der Vorrunde nicht wirklich brillieren. Mit 13 Punkten aus 13 Spielen steht der FC Aegeri auf Rang 11. Mit einem Torverhältnis von 17:21 liegt das Problem wohl hauptsächlich in der Offensive. Im Vergleich mit den Urnern (27:24) haben die Zuger sogar eine stabiler wirkende Defensive. Ob die Defensive der Urner Offensivpower stand halten kann wird sich zeigen. Wenn Schattdorf die sich gesetzten Ziele erreich will, muss ein Vollerfolg her. lm

Am 18. Januar 2025 fand im Clubhaus des FC Schattdorf die 18. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. Ruedi Geisser und Urs Indergand kürten sich dabei zu den FCS-Jasskönigen.

60 Mitglieder, Freunde und Bekannte des FC Schattdorf nahmen am vergangenen Freitag, 18. Januar 2024, an der 18. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. 30 Jasspaare duellierten sich in insgesamt vier, stets fair geführten Runden. Am Ende des durch Mario Trovatelli und Simon Welti organisierten Turniers siegten Ruedi Geisser und Urs Indergand mit 144 Zählern Vorsprung auf das auf dem zweiten Rang platzierte Duo Paul Bissig und Urs Frankhauser sowie mit 269 Zählern Vorsprung auf die Drittplatzierten Karl Ziegler und Trix Ziegler.

Zum Bild: Die Sieger Ruedi Geisser und Urs Indergand umrahmt von den Zweitplatzierten Paul Bissig und Urs Frankhauser sowie den Drittplatzierten Karl Ziegler und Trix Ziegler. Foto: Mario Trovatelli.

Der FC Schattdorf trauert um sein Vereins- und Ehrenmitglied Ernst Scheiber, der mit 84 Jahren von uns gegangen ist. Ernst war mehrere Jahrzehnte Trainer verschiedenster Teams unseres Vereins und hatte massgeblichen Anteil am erstmaligen Aufstieg der 1. Mannschaft in der Saison 1966/67 in die damalige 2. Liga. Ernst blieb dem Verein bis zuletzt verbunden und war oft auf dem Fussballplatz anzutreffen. Der FC Schattdorf entbietet den Angehörigen sein herzliches Beileid.

Am 7. Dezember 2024 fand im Uristiersaal in Altdorf die alljährliche Klausfeier des FC Schattdorf statt. Der FC Schattdorf bedankt sich an dieser Stelle bei allen Protagonisten, die zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Allen voran dem Klausteam rund um Livio Mahrow, Aktug Demiroglu, Lea Deplazes, welches wir ein letztes Mal geniessen durften. Ein Dank auch an unserem Event-Chef Roman Bissig und seinen fleissigen Helferinnen. Es war ein Abend, an dem viel gelacht, gespielt und in schönen Erinnerungen an das vergangene Jahr geschwelgt wurde.

 

 

Schattdorf Ab sichert sich Platz drei

Die junge Truppe von Lon Simonaj und Fabrizio Merenda reisten zum letzten Herbstrundenspiel nach Ägeri. Es ging um den dritten Tabellenplatz. Schattdorf brauchte ein Unentschieden, um diesen zu sichern.

Schattdorf war von Beginn weg präsent und drückte sofort auf den ersten Treffer. Dieser gelang dann auch nach rund zehn Minuten. Auch danach hätte man das Score weiter erhöhen können. Ägeri kam nun aber immer besser ins Spiel und hatte ebenfalls Chancen auf den Ausgleich. Zur Halbzeit stand es dann immer noch 0:1.

Die Schattdorfer kamen nach der Pause ein wenig unter die Räder. So fiel dann auch der verdiente Ausgleichstreffer. Nach rund sechzig Minuten war es dann aber wieder Schattdorf, welches die Zügel in die Hand nahm. Ein ungerechtfertigter Elfmeter bracht aber die 2:1 Führung für Ägeri. Nach dem Anstoss wurde jedoch ebenfalls auf der Schattdorfer Seite einen Elfmeter gepfiffen, der als Kompensation angesehen werden muss. So fiel der Ausgleich und Schattdorf zog das Momentum zwei Minuten später wieder zu sich und ging mit 2:3 in Führung. Nun folgte ein offener Schlagabtausch, welcher die Schattdorfer im Endeffekt verdient über die Runden brachte.

Mit dem dritten Tabellenrang konnte eine absolut erfolgreiche Herbstsaison abgeschlossen werden. Im Sommer hatte der Verein sich entschieden, eine zweite A-Mannschaft an den Start zu schicken. Dass dieses Team vorne in der Tabelle mitspielen kann, hat zu diesem Zeitpunkt noch niemand erwartet.

Last-Minute-Kracher sichert Schattdorf Aa spektakulären Cup-Sieg

Im Cup trafen die Schattdorfer Aa-Junioren auswärts auf den starken Gegner OG/Kickers. Bereits nach zwei Minuten lagen sie mit 0:1 zurück.

Doch die Urner liessen sich nicht beirren und hielten mit grossem Kampfgeist dagegen. Ein Doppelschlag um die 10. Minute drehte das Spiel: Nach einem schnellen Konter und einem schönen Distanzschuss ging Schattdorf in Führung.

Die Stadtluzerner führten weiterhin die feinere spielerische Klinge, doch Schattdorf setzte immer wieder mit starkem Angriffspressing Akzente und brachte den Gegner in Bedrängnis. Kurz vor der Pause gelang jedoch dem Heimteam der verdiente Ausgleich nach einem Eckball.

In der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste aus Schattdorf zunehmend das Zepter und erspielten sich gute Torchancen. Gerade in dieser Druckphase fiel jedoch der überraschende 3:2-Führungstreffer für OG/Kickers nach einer starken Einzelleistung. Das junge Team von Zurfluh und Gisler gab aber nicht auf und kämpfte leidenschaftlich weiter. In der 86. Minute schafften sie nach einem schönen Angriff über die linke Seite den erneuten Ausgleich.

Alle rechneten nun mit einem Elfmeterschiessen, doch in der Nachspielzeit bekamen die Rotschwarzen noch einen Freistoss aus rund 30 Metern zugesprochen. Was dann folgte, wird sicherlich als einer der Saisonhöhepunkte in Erinnerung bleiben: Der Gewaltsschuss flog an die Latte, sprang auf die Linie und von dort hinter der Latte in den Netzhimmel. Dies war sogleich die letzte Aktion des Spiels. Der Jubel kannte logischerweise keine Grenzen.

Ein weiteres tolles Spiel, das die Aa-Junioren in diesem Herbst abgeliefert haben und sie verdient in den Achtelfinal des Cups bringt!

Zum letzten Heimspiel der Saison trafen die Schattdorfer Ab-Junioren auf Zug 94 und wollten sich vor heimischem Publikum mit einem positiven Resultat verabschieden.

Von Anfang an hatten die Schattdorfer das Spiel im Griff, obwohl verletzungsbedingt viele Positionen neu besetzt werden mussten. Der nötige Druck aufs Tor konnte jedoch zunächst nicht erzeugt werden. So war Geduld gefragt. Nach einer halben Stunde gelang ihnen jedoch die verdiente Führung, die bis zur Halbzeit bestehen blieb.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor Schattdorf kurzzeitig den Rhythmus und Zug kam stärker auf. Nach einer Stunde fiel der Ausgleich. Davon liessen sich die Urner jedoch nicht beirren: Sie schüttelten sich und übernahmen wieder das Zepter. Chancen für weitere Tore waren vorhanden, doch die Schattdorfer sündigten im Abschluss. So war es ein Spiel auf Messers Schneide. Zwei Minuten vor dem Abpfiff fiel dann der viel umjubelte Siegestreffer, der aufgrund der Gesamtleistung mehr als verdient war. (mz)

 

Im letzten Meisterschaftsspiel der Youth League A wollten die Schattdorfer Aa-Junioren den Schwung aus dem packenden Cupspiel gegen OG/Kickers mitnehmen, um zuhause den hervorragenden 3. Platz in der höchsten Juniorenliga im Breitenfussball zu sichern. Gegner war das punktgleiche Zug 94.

Von Beginn an übernahmen die Urner das Spieldiktat. Mit schnellen Angriffen und laufintensivem Pressing setzten sie die Zuger Abwehr immer wieder in Verlegenheit. So überraschte es nicht, dass es nach 20 Minuten bereits 2:0 für das Heimteam stand.

Die Gäste fanden darauf keine Antwort und blieben bis zur Pause ohne nennenswerte Chancen. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am Spielgeschehen: Die Rotschwarzen waren lauffreudiger und spielstärker als ihre Alterskollegen aus Zug. Mit einem Doppelschlag nach knapp einer Stunde machte das Team von Zurfluh und Gisler alles klar.

Das 5:0 kurz vor Schluss war das Sahnehäubchen einer weiteren starken Vorstellung der jungen Schattdorfer. Mit diesem Sieg schliessen die Rotschwarzen die Meisterschaft auf dem ausgezeichneten 3. Platz in der Youth League A ab – eine herausragende Leistung! (mz)