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Morgen Samstag spielen die Urner ihr letztes Heimspiel gegen den FC Aegeri. Das Duell Uri vs. Zug beginnt um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Grüner Wald.

Prestige gegen harten Abstiegskampf

Für den FC Schattdorf geht es in den letzten zwei Spielen nur noch um den eigenen Stolz, denn aufsteigen und absteigen ist nicht mehr möglich. Demgegenüber befinden sich die Zuger im Abstiegskampf. Durch den Sieg vom Wochenende hat Aegeri nun 4 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsstrich.

Für die Urner ist aber klar, sie sind nicht zum «pläuschlen» auf dem Fussballplatz. Ein seriöses, lehrreiches und auch siegreiches letztes Heimspiel muss her. Im Team herrscht Konses, dass man noch weiter in der Tabelle vorrücken will. Im Training wird noch einmals geackert, gefeilt und perfektioniert um ein solides Ergebnis zeigen zu können.

Abschied nehmen – Eingefleischte Teammitglieder verlassen den Verein

Das Spiel gegen Aegeri ist ein spezielles, drei Urner schnüren das letzte Mal ihre Schnürsenkel auf heimischen Rasen für das Fanionteam, während Trainer Jonas Enz die letzte Ansprache auf dem Grünen Wald halten wird. Die beiden Eigengewächse Ramon Scheiber und Pascal Baumann, welche seit der Fussballschuhe gemeinsam für Schattdorf auflaufen, beenden ihre Aktivkarriere. Beide durchliefen die gesamte Juniorenabteilung, wurden erfolgreich in die Aktivmannschaft integriert und spielten beide für jeweils 20 Jahre bei den Urnern. Trainer Enz, welcher ebenfalls diverse Junioren- und Aktivstationen beim FCS durchlaufen hat, beendet seine Trainerkarriere aus familiären Gründen. Auch verlässt Flügelflitzer Noel Gisler nach 6 erfolgreichen Jahren den FCS und wechselt zum FC Brunnen in die 2. Liga interregional. Allen Vieren wünscht der FCS und die 1. Mannschaft für die Zukunft nur das Beste und bedankt sich herzlich. Ohne euch wären die letzten Jahre nicht die gleichen gewesen!

Nach dem erfolgreichen Cupfinal vom letzten Samstag stand eine Woche später mit Sarnen der Ligaalltag vor der Tür. Fürs drittletzte Saisonspiel reisten die Schattdorfer nach Sarnen. Bei rasentechnisch perfekten aber wechselhaften Bedingungen wurde man zum Spiel um Platz 4 empfangen.

Wie schon am vergangenen Samstag übernahm die Truppe um Enz/Infanger/Zberg das Spieldiktat. Der Ball zirkulierte gut durch die eigenen Reihen, jedoch mussten die Zuschauenden auf echte Torgefahr lange warten. Denn obwohl das Spielgerät mehrheitlich bei den Gästen aus dem Urnerland war, war es der Obwaldner FCS, welcher nach einem langen Ball und einem Missverständnis in der Abwehr plötzlich 1:0 in Führung lag. Liga-Topskorer Rohrer spitzelte den Ball zwischen Franco Heinzer und Yannick Arnold ins Tor. Nach der Führung der Obwaldner kamen diese nun etwas mehr an den Ball. Auf beiden Seiten waren Torchancen jedoch Mangelware. In der dreissigsten Minute wurde dann Cedric Gisler brutal gefoult und musste unter Schmerzen vom Platz getragen werden. An dieser Stelle gute Besserung an den ruhigen Techniker! Nebst dieser unschönen Szene gab es bis zur Pause nur noch eine nennenswerte Situation. Spielertrainer Cyrill Gasser schlenzte nach einem Angriff den Ball an den Pfosten.

Schattdorfer Topskorer

In der zweiten Halbzeit zeigte sich nun vermehrt wieder das Bild aus den Anfängen der ersten Halbzeit. Das Spiel lief praktisch nur aufs Tor der Sarner, welche jedoch grössere Torgefahr verhindern konnten. Doch wie in Halbzeit Eins scheiterten die fleissigen Urner am letzten Pass. Die Hälfte der zweiten Halbzeit war bereits um und der FC Schattdorf rannte weiter aufs Sarnertor. Nach 73 Minuten dann die Erlösung. Nach toller Vorarbeit von Cupheld Ramon Scheiber schoss Patrick Stampfli den verdienten Ausgleich. In der 76. Minute die nächste Topchance. Mehrere Akteure des Urner FCS scheiterten jedoch an der kompakten Abwehr der Obwaldner. Beide Trainerteams versuchten dann mit neuen Spielern das Spielgeschehen zu beeinflussen. Dies gelang dem Trainerteam aus Uri besser. Die Vorarbeit für Patrick Stampflis Doppelpack lieferte nämlich der eingewechselte Henry Kempf, welcher wunderschön in die Mitte flankte. In den letzten zehn Minuten waren es dann die Sarner, welche sich dann doch noch zu Angriffsfussball entschieden und zu mehreren halbgefährlichen Torchancen kamen. Mit solidarischer Abwehrarbeit konnte der FC Schattdorf das 1:2 und die verdienten drei Punkte jedoch verteidigen.

Ägeri und Eschenbach

Nach dem Schlusspfiff war man zufrieden mit dem Ausgang des Duells zweier FCS’s. Neu grüsst man wieder von Platz 4 in der Tabelle. Auf den angestrebten Platz 3 sind es zudem nur zwei Punkte. Um diesen noch zu erreichen, müssen nun zwei weitere Siege. Zudem braucht es etwas Mithilfe der Gegner des FC Wilisau. Der erste eigene Schritt kann am nächsten Samstag gegen den FC Ägeri gemacht werden. Die Zuger befinden sich in akuter Abstiegsgefahr. Man darf also erwarten, dass diese nochmals alles in die Waagschale werfen werden. Das Spiel findet am 1. Juni um 18.00 Uhr auf dem Grünen Wald statt.

In rund vier Wochen findet das 31. Dorf- und 64. Grümpelturnier des FC Schattdorf statt. Erwartet werden spannende und torreiche Partien, die mit den EM-Spielen, welche auf Grossleinwand übertragen werden, um die Zuschauenden wetteifern. Anmeldungen werden bis zum 09. Juni 2024 entgegengenommen.

Das grösste Urner Grümpelturnier findet auch dieses Jahr wieder auf dem Sportplatz Grüner Wald statt. Am 22. und 23. Juni wird in insgesamt sieben Kategorien um Ruhm und Ehre, aber natürlich auch um den heissbegehrten Pokal gespielt. Gesucht werden dafür nicht nur talentierte Fussballspieler*innen und demzufolge hochstehende Begegnungen, die den Live-Übertragungen der EM-Spiele konkurrieren, sondern auch Hobbyfussballer*innen, für die primär der olympische Gedanke im Vordergrund steht: Dabei sein ist alles.

Nachdem am Donnerstag zum beliebten FCS-internen Fussballturnier angepfiffen wird, treten am Freitag Vereins- sowie Firmenteams gegeneinander an. Am Samstagmorgen startet das Grümpelturnier mit den Kategorien P (Jahrgang 2014 und jünger), S1 (Jahrgang 2008 und jünger) und S2 (2008 und jünger) ehe anschliessend den Herren-, Damen sowie Mixed-Kategorie das Spielfeld überlassen wird.

In diesem Jahr gibt es zudem die Partien der EM 2024 auf Grossleinwand zum Mitverfolgen. Grill- und Barbetrieb sorgen für das passende Rahmenprogramm. Und auch für die dritte Halbzeit ist vorgesorgt: DJ Stöckli am Freitag und DJ Sven Morrin und DJ Willy am Samstag sorgen für ausgelassene Stimmung im Partyzelt.

Hier geht's zum Anmeldeformular.

Die Ca-Junioren befinden sich in hervorragender Form und krönten die Englische Woche mit zwei weiteren Siegen.

Zum vierten Auswärtsspiel in Folge reisten die Schattdorfer nach Zug. Mit Zug 94 Cb erwartet einen immer eine Wundertüte, da man nie genau weiss, wie der Gegner tatsächlich auflaufen wird.

Trotz heissen Temperaturen übernahmen die Urner von Beginn weg das Zepter. In den ersten 30 Minuten waren Präzision und Geduld jedoch nicht die Begleiter der Ca-Junioren, da viele eroberte Bälle leichtsinnig wieder verloren gingen. Obwohl man Gegner und Spiel im Griff hatte, fehlten die zündenden Ideen und Torchancen blieben Mangelware.

Ein Doppelschlag vor der Pause führte dann aber zu einer beruhigenden 2:0 Führung. Das 1:0 nach einem Corner und das 2:0 nach einem sehenswerten Weitschuss waren der verdiente Lohn für das Engagement der ersten Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein klarer Trend: Der Weg führte grösstenteils Richtung des Zuger Tores. Doch das erlösende 3:0 wollte einfach nicht gelingen. Prompt konnte Zug nach einem Bock in der Schattdorfer Hintermannschaft überraschend verkürzen. Postwendend erfolgte jedoch das 3:1. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen. Schattdorf verpasste noch einige Gelegenheiten zum Torerfolg, während Zug nichts mehr entgegenzusetzen hatte. So schaukelten die Schattdorfer den Sieg locker über die Zeit und feierten den 3. Saisonsieg im 5. Spiel.

Unter der Woche folgte das Nachholspiel gegen Sins/Dietwil. Endlich konnte man wieder einmal auf dem heimischen Kunstrasen im Stadion Grüner Wald spielen. Beflügelt hiervon war Rot-Schwarz von Beginn weg tonangebend und schnürte den Gegner in seiner Platzhälfte ein. Keine 7 Minuten warten gespielt, da zappelte der Ball bereits im Tor der Gäste. Doch irgendwie war dieser Führungstreffer hemmend. Plötzlich gab es einen Bruch im Spiel und viele Ballverluste und Fehlzuspiele prägten die Partie. Schattdorf wurde dann noch einige Male gefährlich mit seinen Eckbällen. Leider fehlte aber die Konzentration und die Überzeugung im Abschluss.

Nach der Pause übernahm Rot-Schwarz wiederum das Zepter. Die zweite Hälfte zeigte dann, dass der Gegner diesen Abend doch leicht überfordert war. Schattdorf machte Druck und provozierte so Fehler um Fehler. Innert Kürze stand es 3:0 und das Spiel war so gut wie gelaufen. Einen Bock in der Hintermannschaft von Sins ermöglichte es dem FCS mit 4:0 wegzuziehen. Dank einer schönen Einzelleistung folgte sogar noch das 5:0. Das Resultat ist auch in dieser Höhe absolut verdient. Speziell im zweiten Durchgang hatten die Einheimischen Chancen im Minutentakt und das Skore hätte problemlos noch höher ausfallen können.

Mit dem vierten Sieg in Folge konnte man sich den 3. Rang krallen. Bereits am Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Mit dem JF Sarneraatal Ca wartet der nächste Prüfstein auf die Schattdorfer. Auch diese möchten gerne einen weiteren Sieg anfügen, um vorne in der Tabelle zu verbleiben.

Am Samstag, dem 11. Mai, nahmen die Schattdorfer Ef-Junioren an einem Turnier in Altdorf teil und spielten gegen die Mannschaften Altdorf Eb und Ibach Eb.

Im ersten Spiel ging es gegen die körperlich überlegenen Ibächler zur Sache. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten rissen die FCS-Junioren das Spieldiktat an sich und zeigten eine tolle Leistung. Dabei konnten die Urner teilweise sehr schöne Tore erzielen und jubelten somit am Ende der Partie verdient.

Im zweiten Spiel gegen den FC Altdorf konnten die Ef-Junioren lange gut mithalten. Trotz grossem Einsatz und Kampfgeist mussten sie letztendlich den Hausherren das Jubeln überlassen.

Nach einer kurzen Pause trat Schattdorf erneut gegen den FC Ibach an. Wie im ersten Spiel erwischten die Schwyzer einen besseren Start. Jedoch steigerte sich Schattdorf dank grossem Einsatz und konnte die Partie mit schönen Toren drehen.

Zum Abschluss des Turniers, ging es dann nochmals gegen den FCA. In diesem Spiel setzte sich Altdorf deutlich durch. Den FCS-Jungs fehlte nach den tollen Leistungen und dem grossen Einsatz in den ersten drei Spielen deutlich die Kraft, um nochmals dagegen zu halten.

Trotzdem dürfen die Jungs auf ihre Leistung im Verlauf des gesamten Turniers sehr stolz sein.

Vor dem Pfingstwochende nahmen die jüngsten Junioren des FC Schattdorf, die Fe- bis Fh-Junioren mit dem Jahrgang 2016, an ihrem dritten Turnier dieses Frühlings in Cham teil. Am Turnier der 3. Stärkeklasse traten sie gegen die Teams aus Cham, Küssnacht und Hünenberg an, leider aufgrund von Ferienabwesenheiten nur mit drei statt vier Mannschaften.

Die heissen Temperaturen des Tages waren unübersehbar, doch das hinderte die Junioren nicht daran, mit vollem Einsatz zu kämpfen und viel Spass zu haben. Es zeigte sich, dass sie nicht nur spielerisch, sondern auch mental über sich hinauswachsen können.

Im Spiel wurde der zunehmende Fortschritt der Mannschaft deutlich. Bemerkenswert war beispielsweise, wie die Torhüter gezielt versuchten, ihre Mitspieler von hinten anzuspielen, anstatt einfach abzuschlagen. Es war erfrischend zu sehen, wie sich immer mehr schöne Pässe anstelle von Einzelaktionen entwickelten, was auf eine verbesserte Teamdynamik und taktisches Verständnis hindeutet.

Die Betreuer und Fans freuen sich bereits auf das nächste Heimturnier, das am Sonntag, dem 26. Mai, auf dem Sportplatz Grüner Wald stattfinden wird. Das Turnier beginnt um 10 Uhr und verspricht erneut eine spannende Gelegenheit, die Fähigkeiten dieser aufstrebenden jungen Fussballer zu bewundern.

Nach dem IFV-Cup Sieg vom Pfingstsamstag geht es für die frischgebackenen Champions nach Sarnen um drei Punkte in der Meisterschaft. Das Spiel findet auf dem Seefeld statt und Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

Selbstbewusst und bodenständig

Nach diesem Motto wollen die Urner in Obwalden antreten. Wie Mittelfeldtechniker Cedric Gisler erzählt: «Auf jeden Fall dürfen wir auf den Cup-Sieg stolz sein, er gibt uns Selbstvertrauen. Uns muss aber bewusst sein, dass wir uns mit dem Sieg von letzter Woche in der Meisterschaft nichts kaufen können.» Die Sarner sind auf keinen Fall zu unterschätzen und spielerisch sicherlich auf einem höheren Level als Schwyz. Mit 36 Punkten verweilen die Obwaldner punktgleich mit den Urnern auf Rang 4, Rot-Schwarz durch die höhere Anzahl Strafpunkte auf Rang 5.

Leistung bringen und «Danke» sagen

Die Meisterschaft neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und die Urner wollen nochmals auf grosse Punktejagd. Gisler erzählt: «Das Ziel ist klar, es stehen noch 3 Spiele an und wir wollen daraus 9 Punkte holen. Mit drei guten Leistungen wollen wir uns bei unseren Fans bedanken, welche uns Spiel um Spiel grandios unterstützt haben.»

Es war alles angerichtet, an diesem schwülwarmen Samstagnachmittag auf dem Gerbihof in Ibach. Herrliches Fussballwetter, eine tolle Kulisse und zwei Teams, die eine spannende und teils nervenaufreibende Cup-Kampagne durchliefen. Nur eines fehlte am Finaltag: die Spannung. Der Spannungsbogen des von rund 1'400 Zuschauer verfolgten Endspiels flachte bereits nach wenigen Sekunden ab, als der FC Schattdorf nach einem Eckball durch Joachim Gisler in Führung ging. Anschliessend dominierten die Gäste das Geschehen nach Belieben. Der Klassenunterschied war deutlich zu sehen und Schwyz, das infolge Umbaus auf dem heimischen Tschaibrunnen auf dem Gerbihof in Ibach Asyl gewährt erhielt, kam während der ganzen Spieldauer bloss einmal zu einer richtigen Torchance: als Demian Siegwart in der 32. Minute die Hereingabe des für einmal der Urner Abwehr entwischten Joshua Bossart nicht verwerten konnte.

In der Folge war und blieb Rot-Schwarz in allen Belangen bestimmend, sowohl spielerisch als auch in den Zweikämpfen. Mal für kam die Elf von Thomas Zberg, Jonas Enz und Reto Infanger gefährlich vor den gegnerischen Kasten. Und auch wenn es nach dem frühen Führungstreffer noch etwas Geduld brauchte, bis der Zweitorevorsprung hergestellt werde konnte, so war es das Warten wert: Patrik Stampfli setzte das Runde in der 37. Minute aus rund 18 Meter Entfernung per Freistoss milimetergenau ins Eckige. Stampfli hätte sein Visier dafür nicht besser justieren können und es schien, als ob sich sein Sturmpartner davon richtiggehend motivieren liess, war dieser für die in der zweiten Hälfte folgenden Treffer doch allesamt selbst verantwortlich. Und als ob ein lupenreiner Hattrick (49., 68. und 76. Minute) nicht bereits Sensation genug wäre, übertraf Ramon Scheiber seinen Sturmpartner mit seinem Tor zum 3:0 Zwischenstand in Sachen Einzigartigkeit gar noch. Scheiber verwertete eine Hereingabe von Noel Gisler mit einer Bicicletta zur eigentlichen Vorentscheidung. Was dann folgte, war nur noch Kür und der verdiente Lohn für ein Team, das sich dieses Final hart erarbeitet hatte. Gegen Willisau gewann Schattdorf mit 2:1 in der Verlängerung, gegen Küssnacht a/R, Südstern und Ibach jeweils im Elfmeterschiessen. Das Weiterkommen stand in allen diesen Spielen und gerade im Halbfinal gegen Ligakrösus Ibach immer wieder auf der Kippe, die Mannschaft zeigte jedoch abermals Charakter und glaubte stets bis zum Schluss an ihre Fähigkeiten. Dass dieses Team nun bereits seit mehreren Saisons in kaum veränderter Zusammensetzung auftritt, dürfte wohl definitiv das Seine hierzu beigetragen haben.

Mit dem Cupfinalsieg qualifizierte sich die 1. Mannschaft nun für die 1. Runde des Schweizer Cups. Wer nun folgt, ist noch ungewiss und wird erst am 1. Juli 2024 bekannt sein. Zumindest Captain Patrick Stampfli hat seine Favoriten aber bereits auserkoren: "Basel oder Luzern". Nun dann: sein Wort in Gottes Ohr.

Informationen zum IFV-Cupfinal findest du untenstehend.

Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024, findet der IFV-Cupfinal zwischen dem FC Schattdorf und dem SC Schwyz in Ibach auf dem Gerbihof statt. Die Partie beginnt um 17:00 Uhr.

Knapp 3 Wochen ist es her, seit Schattdorf das Finalticket für den Cup gelöst hat. In einem nervenaufreibendem Cup-Krimi gewannen die Urner im Elfmeterschiessen gegen den FC Ibach. Nach dem Sieg gegen die Muothadörfler steht nun das Finalspiel gegen den 3. Ligisten Schwyz an. Aufgrund von Umbauarbeiten auf dem Sportplatz Tschaibrunnen spielen die Teams nun auf dem Gerbihof des FC Ibach.

Der Weg zum Finale – von Verlängerungen über mehrere Penaltyschiessen

Der FCS hat einen langen Weg hinter sich. Im 1/16 Finale wurde Ligakonkurrent Willisau in der Verlängerung besiegt. Gegen 2. Liga Aufsteiger Küssnacht musste man nach einem intensiven Spiel ins Elfmeterschiessen, so auch gegen den Drittligisten Südstern. Auch im Halbfinale ging Rot-Schwarz über die volle Zeit, setzte sich aber im Elfmeterschiessen äusserst souverän durch.  

Der SC Schwyz – ein nicht zu unterschätzender Gegner

Die Hauptörtler stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in einem Cupfinal. Der Drittligist aus Schwyz warf mehrere 2. Liga Mannschaften wie z.B. Sins, Eschenbach und Sarnen aus dem Rennen. Schattdorf Trainer Thomas Zberg erzählt über den Gegner: «Wir freuen uns auf das kommende Spiel. Die Schwyzer haben gezeigt, dass sie durchaus auch mit höherklassigen Teams fertig werden können. Wir benötigen ein Top Spiel, um siegreich zu sein.»

Die Ausgangslage der Urner

Zberg berichtet über sein Team: «Wir haben über die letzten Jahre ein breites und schlagkräftiges Team aufgebaut. Auf diese Breite des Kaders können wir uns auch am Samstag verlassen. Innenverteidiger Gryshchenko fehlt gesperrt, während der Einsatz von mehreren Spielern aufgrund von diversen Verletzungen noch fraglich ist. Ich bin aber überzeugt, dass wir ein Top-Team auf den Rasen stellen werden.» Bilanzierend zum Spiel fügt Zberg noch an: «Die Aussicht auf diesen prestigeträchtigen Titel ist Motivation genug, um am Samstag alles in den Ring zu werfen. Wir werden alles daran setzen den «Kübel» nach Schattdorf zu holen.»

Ein sehenswertes Spektakel – der FC Schattdorf hofft auf zahlreiche Unterstützung

Der Cup schreibt seine eigenen Geschichten und verspricht immer unterhaltsame Partien. Es wird ein umkämpftes Spiel erwartet, bei welchem kleinste Details den Unterschied machen können. Ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum Spiel ist sicherlich auch der sogenannte «zwölfte Mann». Die Urner können auf «feindlichem» Terrain im Nachbarskanton jede Unterstützung gebrauchen und auch neutrale Zuschauer und Zuschauerinnen sind herzlich eingeladen, sich dieses Spektakel persönlich anzuschauen. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

Zum letzten Heimspiel vor dem Cupfinal kam der Aufsteiger FC Küssnacht ins Urnerland. Für die Schattdorfer war es die Möglichkeit, sich für den Cupfinal warm zu machen. Die Gäste wiederum wollten wichtige Punkte im Abstiegskampf entführen. Dementsprechend legten auch beide Mannschaften direkt mit dem Fussball spielen los.

rm. Dass die Rigidörfler diese Punkte auch unbedingt wollten, sah man in der Startviertelstunde. Sie gewannen mehr Zweikämpfe, waren gedanklich schneller und kamen zu den besseren Torchancen. Erfolge konnten sie jedoch bis dahin noch keine verbuchen. Mit einem clever herausgeholten Penalty änderte sich dies allerdings. Der gefoulte Antonio Linares drosch den Ball trocken zur verdienten Führung ins Tor. Wie so oft war dies ein Weckruf für die Urner. Diese begannen nun selbst etwas für das Resultat zu tun und kamen zu ersten guten Aktionen. Die beste Aktion des Spiels kam dann in der 34. Minute, als Cedric Gisler einen herrlichen Angriff des FC Schattdorf noch herrlicher mit seinem dritten Saisontor vollendete. Vor der Pause hätten die Einheimischen dann verdientermassen führen können oder sogar müssen. Zwei weitere schnelle Vorstösse brachten Ramon Scheiber in aussichtsreiche Positionen, der Routinier muss bis zum Cupfinal jedoch noch etwas sein Visier justieren. Über die gesamte erste Halbzeit war das 1:1 jedoch sicher gerecht.

Erneute Ampelkarten

Beide Mannschaften kamen nach der Pause zu einigen Halbchancen, welche aber keine Tore brachten. Spannung kam dann erst wieder in der Schlussphase auf. Zuerst flog Dmytro Gryshchenko nach einem Gerangel mit Antonio Linares in der 75. Minute wegen einer Tätlichkeit vom Platz. Dieser zusätzliche Platz auf dem Feld nutzten die Gäste aus dem Kanton Schwyz dann und kamen zu ihrer besten Torchance. Doch Yannick Arnold im Tor parierte den Schuss von Torschütze Antonio Linares mit einer Glanzparade! Mehr produzierten die numerisch überlegenen Küssnachter jedoch nicht mehr. Der Torschütze Antonio Linares verabschiedete sich nach einem Foul mit seiner zweiten gelben Karte ebenfalls frühzeitig unter die Dusche und glich die numerische Anzahl wieder aus. Nun waren es die Schattdorfer, welche den Siegestreffer suchten. Doch zuerst scheiterte Patrik Stampfli per Freistoss am Torwart. Anschliessend berührte Ramon Scheiber den Ball vor dem gegnerischen Tor unglücklicherweise mit der Hand. Scheiber musste auch miterleben, wie ein Foul an ihm nicht mit einem Penalty geahndet wurde, sondern sogar Freistoss für die Gäste gab. Zu guter Letzt scheiterte der eingewechselte Kevin Gamma dann auch noch am linken Pfosten! Das Unentschieden konnten sie aber nicht mehr verhindern und mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben. Über die vollen neunzig Minuten wäre ein Sieg der Urner nicht gestohlen gewesen, das Unentschieden ist wohl aber das verdiente Schlussresultat.

Der SC Schwyz wartet

Zufrieden darf man aus Sicht der Urner trotzdem sein. Die Einstellung und die Leidenschaft stimmen im Team von Enz/Infanger/Zberg. Dies zeigte sich auch durch die zusätzlichen Läufe in Unterzahl sowie dem flotten Angriffsfussball in der ersten Hälfte. Einzig an der Chancenauswertung muss noch etwas gearbeitet werden. In einer Woche wartet dann der kämpferische SC Schwyz im Cupfinal auf die Rot-Schwarzen. Bis dahin haben die Urner Zeit an der Chancenauswertung zu feilen und sich auf den Cupfinal einzustimmen. Das Spiel findet beim FC Ibach auf dem Gerbihof statt. Anpfiff ist um 17.00 Uhr. Hopp Schattdorf!

In einem spannenden Auswärtsspiel gelang es den Schattdorfer Db-Junioren letztes Wochenende einen überzeugenden 7:1-Sieg gegen Küssnacht zu erzielen.Die Partie begann ausgeglichen, doch nach dem Führungstreffer der Urner boten sich zahlreiche Chancen für weitere Tore, inklusive zwei Lattenschüssen in kurzer Zeit.

Wie aus dem Nichts kam der Ausgleich für Küssnacht zu Beginn des zweiten Drittels. Trotz dieses Rückschlags konnte sich die Auswärtsmannschaft innerhalb weniger Minuten erneut fangen und kurz vor Ende des Mitteldrittels ihr zweites Tor erzielen, was sie mit einer knappen Führung in die letzte Spielphase brachte.

Im finalen Drittel setzte Schattdorfseine Überlegenheit konsequent in Tore um und behauptete sich verdient als Sieger auf dem Platz. Der herausragende Teamzusammenhalt der Mannschaft trug massgeblich zu diesem eindrucksvollen Ergebnis bei, welches den dritten Sieg in den letzten vier Spielen bedeutet.

Die nächste Partie findet Ende Mai in Cham statt und wird das Spitzenspiel sein.

Kommenden Samstag, 11. Mai 2024, findet das viertletzte Ligaspiel von Rot-Schwarz statt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

Eine offene Rechnung und ein Spiel um wichtige Punkte

Mitte Oktober des letzten Jahres trafen die beiden Teams gleich zweimal innerhalb von 3 Tagen aufeinander. Die erste Partie gewann Küssnacht überraschenderweise mit 3:2, während die Urner im darauffolgenden Cup-Spiel sich revanchieren konnten und im Penaltyschiessen siegreich waren.  Am Samstag geht es erneut um drei Punkte. Küssnacht rettete sich mit einer guten Rückrunde über den Abstiegsstrich und befindet sich auf Rang 10, aber mit gerade einmal einem Punkt Vorsprung auf einen der Abstiegsplätze. Schattdorf holte aus den letzten 3 Spielen nur 2 Punkte und benötigt nun wieder einen Vollerfolg, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Innenverteidiger Franco Heinzer erzählt zum kommenden Spiel: «Wir haben eine strenge Woche mit drei Spielen in 7 Tagen gegen gute Gegner hinter uns. Obwohl «nur» zwei Punkte für uns herausschauten, bin ich positiv gestimmt, dass wir gegen Küssnacht zu Hause gewinnen. Dafür braucht es erneut Leidenschaft und Siegeswillen, wie auch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir werden diese Woche wieder alles geben, um am Samstag drei Punkte zu holen.»

Save the date – Cupfinale gegen Schwyz

Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024, findet um 17:00 Uhr der IFV-Cupfinal statt. Schattdorf spielt gegen den SC Schwyz in Ibach auf dem Gerbihof. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Unterstützung.

Nach der Herkulesaufgabe im Cup-Halbfinal stand der zweitplatzierte FC Hergiswil auf dem Programm. Obwohl das Dienstagsspiel seine Kräfte gefordert hatte, konnten die Urner beim Zweitplatzierten einen Punkt ergattern.

rmBei garstigem Wind und Regen pfiff das Schiri-Trio das Freitagabendspiel in Hergiswil an. Vom Wetter liessen sich die Mannschaften aber nicht beeindrucken und es ging munter los. Trotz 120-Minuten am Dienstag sah man nur vereinzelt, dass einige Urner noch «schwere» Beine hatten. Viel mehr sah man einen spiel- und lauffreudigen FC Schattdorf. Die Nidwaldner beschränkten sich am Anfang aufs Zusehen. Echte Torgefahr kam aber nur beim Schuss von Andri Baumann auf. Entgegen dem Spielverlauf zappelte dann auf einmal der Ball im Schattdorfer Tor. Ein Eckball konnte nur ungenügend geklärt werden und fiel einem Hergiswiler Spieler direkt vor die Füsse. Mahrow im Tor blieb chancenlos. Dieser Treffer drehte das Spielgeschehen und dieses wurde fortan von der Heimmannschaft diktiert. Doch durch vereinte Hilfe behielten die Urner den knappen Rückstand auf der Uhr. 

Zwei Pässe – ein Tor

Ähnlich wie in der ersten Hälfte erwischten die Gäste um Enz/Infanger/Zberg den besseren Start. Nach etwa fünfzehn Minuten eroberte Franco Heinzer an der Mittellinie den Ball. Ein Doppelpass mit Stampfli Patrik und einigen grossen Schritten später fand er sich vor dem gegnerischen Torwart wieder. Doch genauso wie der gesamten Hergiswiler Verteidigung liess er auch diesem keine Chance und schlenzte den Ball abgeklärt zum Ausgleich in die Maschen. Nach dem Ausgleich powerten die Gäste aus dem Urnerland weiter und kamen zu einigen guten Chancen. Bei allen waren aber die Verteidiger oder der Torwart auf dem Posten und verhinderten ein zweites Gegentor. In der Schlussphase drehten die Einheimischen dann wieder selbst auf und hatten den Führungstreffer mehrfach auf dem Fuss. Der Querbalken, das eigene Unvermögen oder Mahrow im Tor verhinderten aber auf die eine oder andere Weise jeweils diesen Treffer. Auf beiden Seiten gab es zudem zwei strittige Strafraumszenen, welche aber vom guten Schiri-Trio beides Mal laufen gelassen wurden.

Der FC Küssnacht wartet

Bei anhaltendem Regen piff der Schiedsrichter schliesslich das Spiel beim Stand von 1:1 ab und die Mannschaften teilten sich die PunkteDies ist über die gesamten neunzig Minuten gesehen eine gerechte Teilung, auch wenn der FC Hergiswil die etwas besseren Chancen hatte. Bereits am nächsten Samstag geht’s für die erste Mannschaft von Schattdorf weiter. Man begrüsst dann den Aufsteiger FC Küssnacht, welcher sich aus der Abstiegszone schiessen möchte. Dieses Unterfangen gelang dem FCK in den letzten Spielen immer besser, weshalb man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Die Hinrundenniederlage und der kuriose Cupsieg sind weitere Hinweise, dass es auch gegen die Rigi-Dörfler eine solide Mannschaftsleistung und grosse Laufbereitschaft braucht. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Zuschauer und bedankt sich für die Fantreue!

Ein Blick auf die 4.Liga-Tabelle genügte, um die Brisanz des vergangenen Samstagabendspiels der 2. Mannschaft aus Schattdorf zu unterstreichen. Nach zuletzt fünf sieglosen Partien sinddie angestrebtenAufstiegsspiele in weite Ferne gerückt. Die Differenz zum aktuellen Gegner aus Steinhausen – zu diesem Zeitpunkt bereits auf einem Abstiegsrang liegend – betrug vor diesem 15. Spieltag gerade noch drei Punkte. Entsprechend viel stand für die Lussman/Berisha-Elf an diesem Samstagabend auf dem Spiel. 

Mit Anpfiff des Unparteiischen entwickelte sich eine physisch umkämpfte Anfangsphase, in welcher sich keine Mannschaft klare spielerische Vorteile verschaffen konnte. Die Matchuhr zeigte 30 gespielte Minuten an, als Cem Nayir mit viel Übersicht den heranrauschenden Ueli Gisler bediente, welcher das Leder in bester Stürmermanier in die gegnerischen Maschen drosch. Mit dem Führungstreffer im Rücken dauerte es nur gerade zehn Zeigerumdrehungen, ehe Christian Gisler und Ramon Scheiber mit einer sehenswerten Kombination den Doppeltorschützen Gisler lancierten, welcher um den Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit besorgt war. Auch nach dem Pausentee setzte Rot-Schwarz in Offensivbewegung Mal für Mal Nadelstiche und suchte immer wieder die schnellen Stürmer. Schlussendlich war es die über die 90 Minuten Spielzeit sattelfest agierende Defensivabteilung der Hausherren, welche den Grundstein für den wichtigen Heimsieg legte. Der Anschlusstreffer der Gäste in Form eines Elfmeters in der Nachspielzeit verkam dabei zur Randnotiz. 

Mit diesem Sieg in einem enorm wichtigen Sechs-Punkte-Spiel konnte sich das Herren-II-Team von den Abstiegsplätzen distanzieren und den sicheren Mittelfeldplatz weiter festigen. Nach einem spielfreien Wochenende misst man sich zum Abschluss dieser Rückrunde in Weggis, zu Hause gegen Menzingen und auswärts in Brunnen mit drei Mannschaften, welche alle um den potenziellen Aufstieg in die 3. Liga mitspielen. Die aus diesem wichtigen Sechs-Punkte-Spiel gegen den SC Steinhausen gewonnene Überzeugung bildet den Grundstein, um sich mit mutigen und überzeugenden Auftritten in den Duellen gegen die Aufstiegsaspiranten weitere Punkten zu erspielen und so eine 4.-Liga-Saison mit Höhen und Tiefen erfolgreich abzuschliessen.

Nach zwei Auftaktniederlagen reisten die Schattdorfer Ca-Junioren am 21. April 2024 zum Leader nach Kriens. Bei garstigem Fussballwetter entwickelte sich von der ersten Minute an ein Spiel, welches fast ausschliesslich vor einem Tor stattfand. Nicht nur Schnee und Kälte dominierten im Stadion Kleinfeld, sondern auch der FC Schattdorf. Nicht der Leader und Gastgeber aus Kriens sorgte für die Musik. Nein, die Gäste übernahmen das Spieldiktat und schnürten den Gegner in deren Platzhälfte ein.

Bereits in der 8. Minute durften sie nach einem Eckball jubeln. Weiter kannte das Spiel nur eine Richtung. Beste Chancen wurden jedoch zum Teil kläglich oder mit Pech, wie beispielsweise beim Pfostenschuss, liegengelassen. Ein Kunstschuss in der letzten Minute der ersten Halbzeit sorgte dann aber für das 2:0.

Kurz nach Wiederanpfiff: kollektiver Tiefschlaf der Schattdorfer. Mit der ersten Möglichkeit des Spiels gelang Kriens tatsächlich der Anschlusstreffer zum 1:2. Doch die Jungs aus dem Urnerland konnten postwendend von einem Fehler des Heimteams profitieren und das Skore wieder auf 1:3 erhöhen. Am Spielgeschehen änderte sich aber lange nichts. Schattdorf dominierte den Leader nach Belieben, verpasste aber den endgültigen KO-Schlag und ging sehr fahrlässig mit den Chancen um. So kam es wie es kommen musste. 15 Minuten vor Schluss gelang Kriens das 2:3. Doch das wars. Kriens war zu keiner weiteren Reaktion fähig und der Gast aus Uri sicherte sich hochverdient die ersten drei Punkte der noch jungen Saison.

Eine Woche später folgte in Rothenburg bereits das 3. Auswärtsspiel in Folge. Wie in der Vorwoche war der FCS auch in Rothenburg von der ersten Sekunde an hellwach und spielbestimmend. Man nutzte Breite und Tiefe hervorragend aus und liess den Gegner an diesem eher heissen Tag viel laufen. Wiederum erspielte man sich Chancen im Minutentakt. Doch der Pfosten, der Torhüter oder die letzte Konzentration verhinderten das 0:1. Rothenburg spielte wie erwartet das System «Kick and Rush» und versuchte die beiden sehr schnellen und torgefährlichen Stürmer mit weiten Bällen zu lancieren. Darauf waren aber die Schattdorfer sehr gut vorbereitet und eingestellt - gefährlich wurde es nie.

Aus heiterem Himmel geschah jedoch nach einem unnötigen Corner das 1:0 für die Gastgeber, als die Schattdorfer für einige Sekunden im Tiefschlaf waren oder von der Sonne geblendet wurden. Ein sehenswerter Angriff über die rechte Seite brachte dann den hochverdienten Ausgleich nach 25 Minuten. Mit dem Unentschieden gingen dann beide Mannschaften in die Pause. Nach der Pause merkte man, dass die Schattdorfer über mehr Energie verfügten. Der FCS dominierte das Spiel und den Gegner. Nach einem weiteren sehenswerten Angriff sowie einem erfolgreichen Corner bauten die Urner ihre Führung auf 1:3 aus.

Leider wiederholte sich die Szenerie der Vorwoche und der vierte Treffer wollte einfach nicht gelingen. Nach einem erfundenen Freistoss gelang Rothenburg 6 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer zum 2:3. Kurz darauf dann eine Schrecksekunde als nach einer Unkonzentriertheit in der FCS-Abwehr ein Gegner wenige Meter vor dem Tor das sichere 3:3 verpasste. Mit zwei mustergültigen Kontern in den letzten 2 Minuten erzielten die Gäste dann noch 2 Tore. Auch in dieser Höhe ist der Sieg mehr als verdient. Das 5:2 war der zweite Vollerfolg in Serie. Dank diesem Sieg konnte man sich im Mittelfeld etablieren. In zwei Wochen findet in Zug bereits wieder ein Auswärtsspiel statt. Danach dürfen die Schattdorfer dreimal in Folge zu Hause antreten.

Beste Mannschaftsleistung der Saison bringt ersten Cupfinaleinzug nach 13 Jahren!

Nach zwei verlorenen Spielen gegen den Leader FC Ibach stand der Cuphalbfinal als Wiedergutmachung auf dem Programm. Durch endlose Laufbereitschaft, Kampfgeist und einem Penaltyhelden steht das «Eins» von Schattdorf im IFV-Cupfinal.

Ähnlich wie beim Hinspiel in Ibach gelang den Urner ein schnelles Tor. Nach einem Ballverlust nach dem Anspiel lancierte sich Patrik Stampfli auf der Seite gleich selbst und flanke mustergültig auf den Kopf von Ramon Scheiber, welcher herrlich zum 1:0 einköpfte. Doch Ibach liess sich dadurch kaum beeindrucken und zeigte in den kommenden 15 Minuten, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Doch ein ums andere Mal verhinderte ein Rot-Schwarzer Fuss, Bein oder eine Hand den Ausgleichstreffer der angereisten Ibächler. Der anhaltende Sturmlauf der Gäste war dann aber doch zu viel für die Urner und sie mussten innert Kürze zwei Tore in Kauf nehmen. Mit diesem verdienten 1-Tore-Vorsprung ging der Leader in die Pause.

Nach der Pause flachte das Spiel ab, da die erste Hälfte sehr kräftezehrend war. Die Schwyzer bauten jedoch mehr ab als die Urner und je länger das Spiel dauerte, desto verdienter wäre der Ausgleich gewesen. Es lief bereits die Nachspielzeit, als Simon Wipfli einen Abpraller vor die Füsse bekam und diesen unhaltbar in den Maschen versenkte. Die Freude bei den Fans und den Spielern war grenzenlos, da damit der Traum vom Cupfinal weiterhin geträumt werden durfte. In der 96. Minute hätte Franco Heinzer sogar noch den Führungstreffer erzielen können, die Latte rettete diesmal jedoch den FC Ibach in die Verlängerung.

Erneuter Rückstand, erneuter Ausgleich

Während die erste Halbzeit der Verlängerung kaum Interessantes produzierte, hatte es die zweite Halbzeit der Verlängerung in sich. Zuerst konnte Ibach mit ihrem Topskorer erneut die Führung erzielen, doch auch dieses Mal liessen sich die Urner nicht unterkriegen. Es wurde mit grossem Willen weitergerannt, geackert, geköpfelt und in den kurzen Pausen die Krämpfe weggedehnt, um sich ins Penaltyschiessen zu retten. Dies gelang dann auch erneut kurz vor Schluss. Nach einem Gewusel im Sechzehner stand der Urner Topskorer Patrik Stampfli goldrichtig und schoss den Ball zum 3:3 ein!

Penaltyheld Mahrow

Erneut mussten die Schattdorfer ins Penaltyschiessen. Nach dem FC Küssnacht und dem FC Südstern galt es den FC Ibach in 5 Schüssen zu schlagen. Allerdings reichten dieser drei. Denn während die ersten drei Urner Schützen im Stile von Tell allesamt zielsicher verwandelten, scheiterten alle drei Ibächler an Torhüter Livio Mahrow. Anschliessend gab es kein Halten mehr und der Einzug in den Final war Tatsache! Der Cupfinal findet am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024 gegen den SC Schwyz statt. Der genaue Ort und die Anspielzeit werden noch bekannt gegeben.

Die Augen bereits nach vorn gerichtet

Nach dem Cup-Erfolg vom Dienstag muss Rot-Schwarz den Fokus bereits auf die nächste schwierige Partie legen. Bereits am Freitag steht das Spiel gegen den FC Hergiswil an. Los geht’s um 20:15 Uhr auf der Grossmatt in Hergiswil.

Mit 7 Siegen und einer Niederlage kann man ennet des Seelisbergtunnels sicherlich mit dem Verlauf der Rückrunde zufrieden sein. Die spielstarken Nidwaldner werden rot-schwarz wieder einiges abverlangen. Die Urner müssen erneut ein starkes Spiel zeigen, wenn sie siegreich sein wollen. Das Team hat in den letzten zwei Wochen eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt und ist als kollektiv unglaublich stark aufgetreten. Wenn Schattdorf im selben Stil auftritt, wie gegen Horw und Ibach verspricht der Freitagabend Spannung und ein Spiel auf hohem Niveau.

Fotos (ausser Titelfoto): Topsportfotografie.

Zur Generalprobe vor dem Cup-Halbfinal kam der aktuell viertplatzierte FC Horw nach Schattdorf. Beide Mannschaften befinden sich mit gleich viel Punkten im Kampf um die Medaillenplätze, wobei Gold wohl vom Cupgegner FC Ibach eingeheimst werden wird. Dennoch durfte man ein spannendes Spiel erwarten. 

rm. Das Spiel ging unter kräftiger Begleitung des Föhns munter los. Die angereisten Luzerner taten sich schwer mit dem ältesten Urner. Dieser liess ihre langen Bälle zurück zum Absender schicken, ohne dass jemand den Ball berührte. Nach einem Konter kamen die Gäste dann zu ihrer gefährlichsten Aktion des Spiels. Der Ball klatschte aber von der Lattenunterkante vor die Linie und wieder ins Spiel zurück. Keine fünf Minuten später die gleiche Szene, diesmal jedoch mussten die Hausherren dem Leder zuschauen, wie es von der Lattenunterkante wieder ins Spiel hüpfte. Diese beiden Lattentreffer weckten etwas in den Einheimischen. Nach verlorenem Auswärtsspiel wollte man etwas gut machen. Bis zur Halbzeit kam dann beinahe die ganze rot-schwarze Offensivabteilung zu guten Torchancen. Doch entweder scheiterte man am eigenen Unvermögen, oder Torwart Minder war zur Stelle. Bis zur Pause wollte kein Tor fallen, obwohl Torchancen nur von einer Mannschaft kreiert wurden. Die Luzerner wurden in der ersten Halbzeit wohl etwas zu fest vom Föhn und den anrennenden Schattdorfer gebeutelt. Man durfte aber gespannt sein, wie die Sache nach dem Seitenwechsel und aussehen würde.

Der älteste 12. Mann

Wer in der Pause darauf aufmerksam machte, dass der Föhn nun gegen die Urner winden würde, musste erkennen, dass der älteste Urner wohl auch ein rot-schwarzes Herz hat. Denn die Spieler wurden von Windstille und Ruhe begrüsst. Dies erstaunte wohl einige der angereisten Gäste. Ohne den Wind konnten die Schattdorfer nämlich genau dort weitermachen, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Leider taten sie dies auch in Sachen Effizienz. Erneut konnten weder Agrebi, Baumann, Gisler, Mahrow, Scheiber oder Stampfli den gegnerischen Schlussmann bezwingen. Dieser hielt seine Mannschaft bis zum Schluss ganz alleine im Spiel um die Punktevergabe. Denn ausser einer Halbchance nach einem Eckball produzierten seine Vordermannen nicht viel. 

Da die Schattdorfer an Minder im Tor scheiterten und die Horwer nur fürs Verteidigen ins Urnerland kamen, blieb auf beiden Seiten die 0 bis zum Schluss stehen. Oder anders gesagt: So wie sich Steinadler und Habicht den Himmel teilen, so teilten sich an diesem Samstag auch die beiden Mannschaften die Punkte. 

Woche der Wahrheit

Obwohl man nur Unentschieden spielte, darf man auf der Seite von Schattdorf dennoch zufrieden sein. Man zeigte eine klare Leistungssteigerung im Gegensatz zum Spiel in Sempach. Diesen neuen Schwung gilt es nun in eine entscheidende Woche mitzunehmen. 

Denn innert Wochenfrist kommen die Schattdorfer um Enz/Infanger/Zberg zu zwei wegweisenden Spielen. Bereits am Dienstag wird sich zeigen, ob man in den ersten Cupfinal seit 13 Jahren einzieht. Mit dem FC Ibach reist allerdings ein starker Gegner an, welcher vor einigen Tagen den Urner die erste Heimniederlage der Saison zufügte. Zudem stehen sie trotz Strauchler am Wochenende unangefochten auf Platz eins der Liga. 

Am Freitag zeigt sich in Aufeinandertreffen gegen Hergiswil (auswärts, 20.15 Uhr) dann, ob Platz 2 weiterhin in Reichweite bleibt. Der FC Schattdorf freut sich auf viele Zuschauende und bedankt sich bei seinen Fans für die Unterstützung!

«Haste Scheisse am Fuss, haste Scheisse am Fuss» - ein etwas unflätig wirkendes Zitat des Deutschen Nationalspielers Andreas Brehme umschreibt die aktuelle Situation der 2. Mannschaft aus Schattdorf wohl am besten. Ambitioniert in die Rückrunde dieser 4.Liga-Saison gestartet, setzte sich Rot-Schwarz zum Ziel, den Anschluss an die begehrten Aufstiegsplätze der Gruppe zu wahren. Ein Ziel, welches nach fünf gespielten Runden in weite Ferne gerückt ist.

Nachdem man den ersten Rückschlag im engen Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze dieser 4.Liga-Gruppe gegen Rothenburg einfahren musst, zeigte sich die Mannschaft gewillt, eine Reaktion zu zeigen und die folgenden Spiele siegreich zu gestalten. Dass man nach Niederlagen gegen Hünenberg, Meggen, Adligenswil und Aegeri nach wie vor auf die ersten Zähler in dieser Rückrunde wartet, muss über weite Strecken dem eigenen Unvermögen zugeschrieben werden. Gerade gegen die Mannschaften aus Hünenberg, Adligenswil und Aegeri findet man sich spielerisch auf Augenhöhe – auch wenn die deutliche 5:8-Klatsche gegen Adligenswil auf heimischem Terrain auf dem Papier einen anderen Schluss zulässt. Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und individuelle Fehler laden den Gegner Mal für Mal ein, dass Score zu Ungunsten von Rot-Schwarz zu drehen. Der Lussman/Berisha-Elf gelingt es aktuell nicht, die Qualitäten, welche in der Hinrunde für 16 Zähler gesorgt haben, auf den Platz zu bringen. Eine Dynamik, welche es in den kommenden Wochen unbedingt zu durchbrechen gilt, damit der Platz im Tabellenmittelfeld gesichert werden kann.

Die nächste Chance im Bestreben, den sprichwörtlichen Knopf zu lösen, und mit einem engagierten und mutigen Auftritt die ersten drei Punkte der Rückrunde einzufahren, bietet sich der 2. Mannschaft aus Schattdorf am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den SC Steinhausen. Das für die Schattdorfer Reserven so wichtige «6-Punkte-Spiel» gegen die sich aktuell unter dem Strich befindenden Zuger wird um 18.00 Uhr angepfiffen – die 2. Mannschaft freut sich auf Unterstützung vor Ort.

Die Dc-Junioren aus Schattdorf legten einen beeindruckenden Start in die Meisterschaft hin, indem sie ihre ersten beiden Spiele vor heimischem Publikum gewannen. Alpnach war der erste Gegner der neuen Saison. Die Schattdorfer konnten bereits im ersten Drittel zeigen, wer der Chef auf dem Platz ist. Mit 4:2 ging es in die Drittelpause. Auch im 2. Drittel gingen die Schattdorfer konzentriert in das Spiel und dominierten die Gegner. Auch dieses Drittel konnten sie mit 4:0 für sich entscheiden. Im letzten Drittel gelang dem Gegner kurz nach Anpfiff noch das Anschlusstor zum 8:3, dann war dann aber auch schon wieder fertig und die Schattdorfer brachten den ersten Sieg der neuen Saison sicher mit 8:3 nach Hause.

Auch das zweite Spiel konnten die Schattdorfer zu Hause austragen. Diesmal hiess der Gegner Team Obwalden. Es wurde von der ersten Minute an Druck auf das Gegnerische Tor gemacht. Beide Mannschaften spielten guten Fussball mit hohem Tempo. Es wurde niemandem eine Pause gegönnt. Obwohl das Heimteam mehr im Ballbesitz war und durch guten Kombinationsfussball immer wieder gefährlich vor das Tor kam, gelang ihnen lange kein Tor. Die Obwaldner kamen immer wieder durch schnell vorgetragene Konter zu guten Tormöglichkeiten. Schlussendlich konnte Schattdorf jedoch das erste Drittel mit 3:1 für sich entscheiden. Das zweite Drittel war ausgeglichen und endete 0:0.

Im letzten Drittel konnten die Rotschwarzen bereits kurz nach Wiederanpfiff das 4:1 für sich notieren. Im weiteren Spielverlauf kombinierten sie sich immer wieder durch schöne Ballstafetten vor das Tor und konnten so zwei weitere Treffer für sich verbuchen. Kurz vor Schluss gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer zum Schlussresultat von 6:2.

Am Samstag, 20.04.2024 bestritten die Ef-Junioren ihr erstes 2. Stärkeklasseturnier in Schattdorf. Bei garstigem Wetter vermochten die Jungs gegen Schwyz Ea, Menzingen Ea und Baar Ef sehr gut mitzuhalten.

Zu Beginn des Turniers war der Respekt gegenüber den älteren Jungs noch spürbar, trotzdem zeigten die Schattdorfer schon im ersten Spiel eine tolle Leistung. Allen voran wusste der FCS-Torhüter zu überzeugen und machte die meisten Abschlüsse der Schwyzer zunichte. So durfte das Heimteam ein erstes Mal jubeln. Auch gegen das Team aus Baar gab es einen FCS-Triumph. Gegen Menzingen ging dann den Jungs langsam die Luft aus und das Jubeln musste man dem Gegner überlassen. Über das ganze Turnier hinweg dürfen die Ef-Junioren jedoch stolz auf Ihre Leistung sein.

Am vergangenen Samstag traten die Schattdorfer Cb-Junioren zum dritten Meisterschaftsspiel der Saison an.

Da das Hauptfeld den ganzen Tag lang ausgebucht war, fand die Partie auf dem Nebenplatz Grundmatte statt. Dieser ist auch der Platz, auf dem die Cb-Junioren jeweils trainieren. Der Austragungsort der Partie sowie der Fakt, dass die ersten beiden Spiele knapp verloren gingen, wären eigentlich gute Voraussetzungen gewesen, um endlich zu zeigen, dass man das Gewinnen nicht verlernt hat.

Genauso trist wie das Wetter war jedoch leider auch die erste Halbzeit des Heimteams. Baar dominierte klar. Die Schattdorfer hatten Mühe mit dem Tempo der Gäste mitzuhalten und sahen deshalb den gegnerischen Strafraum viel zu selten, um irgendetwas zählbares zustande zu bringen. Dank einer guten Leistung der rotschwarzen Defensive, einer starken Performance vom Torhüter und ungenauen Torschüssen vom Gegner, stand es zum Pausenpfiff lediglich 0:2.

Die Kombination aus Schneefall und der dominanten Präsenz der Gäste waren die Hauptgründe, weshalb bei den überschaubaren Schattdorfer Fans keine Freude aufkam zu Beginn des 2. Durchgangs. Je länger die zweite Halbzeit jedoch ging, desto besser kamen die Schattdorfer ins Spiel. Das Auftreten vor dem Baarer Torwart sowie Torschüsse der Schattdorfer Offensive vermehrten sich und die ganze Mannschaft schien zu merken, dass da doch noch etwas drin lag. Die Gelbschwarzen liessen sich davon jedoch nicht beirren und spielten ihr schnelles, exaktes Spiel weiter und schafften es, das Leder noch zweimal im Netz der Urner zu versenken. Den Schattdorfern gelang letztendlich doch noch der Ehrentreffer und so schickte der Schiedsrichter die Junioren mit dem erlösenden Schlusspfiff und dem Endresultat von 1:4 unter die warme Dusche.

Vor etwas mehr als einem halben Jahr lieferten sich die Horwer Haie einen spannenden Kampf mit den Schattdorfer «Schwertwalen», mit einem besseren Ende für die Urner. Kommenden Samstag findet die Revanche für einmal nicht im Seefeld, sondern auf dem Grünen Wald in Schattdorf statt. Die Partie beginnt um 18:00 Uhr.

Neuer Austragungsort – andere Tieranalogie

In der Vorrunde berichtete ich vom Spektakel der Spitzen-Prädatoren im Meer vor Südafrika. Da sich nun das Setting vom Gewässer in den Wald verlagert hat, sind nun andere Metaphern und Analogien gefragt. Denn auch im Wald liefern sich hungrige Jäger einen Kampf um wichtige Beute. In diesem Fall drei Punkte und den Anschluss an die Top 3.

Die «Schattdorfer Steinadler», wie auch die «Horwer Habichte» haben auf Punktejagd in der Rückrunde einige Chancen ausgelassen. Dennoch befinden sich beide in der Nahrungskette im oberen Bereich, so nisten die Horwer auf dem 4. Platz, während die Urner ihren Adlerhorst auf Rang 5 aufgebaut haben. Joachim Gisler, ein technischer versierter Vielflieger respektive Stammspieler berichtet zum Spiel: «Punktetechnisch haben wir letzte Woche eine Bruchlandung hingelegt, wir richten unsere Adleraugen aber auf die nächste Chance. Wir werden alles daransetzen, offensiv aufzutreten und die Luzerner beutelos nach Hause zu schicken.»

Gisler bilanziert zum Schluss: «Ich erwarte einen spannenden Kampf auf Augenhöhe. Das Ziel für den Samstag ist klar: der Grüne Wald ist unser Jagdrevier.»

Bei apriltypischem Wechselwetter trafen die Schattdorfer auf die sich im Abstiegskampf befindenden Sempacher. Das Spiel fand aufgrund der nassen Vorwoche auf dem Kunstrasen statt, welcher kurz vor Spielbeginn sogar noch mit Hagel bedeckt war. Doch die Sonne schmolz diesen pünktlich zum Spiel weg.

rm. Nach wenigen Minuten Sonne begann es bereits wieder zu regnen. Passend zum Wetter spielten dann auch beide Mannschaften Fussball. Das holprige Terrain machte beiden Mannschaften zu schaffen und es dauerte ein lange Zeit, bis es zu den wenigen echten Torchancen der ersten Halbzeit kam. Die Sempacher versuchten sich nach zwanzig Minuten mit einem Weitschuss und nach dreissig Minuten lancierte Cedric Gisler Patrik Stampfli Richtung Tor. Der Torwart konnte die Chance jedoch erfolgreich vereiteln. Eine schön getretene Ecke brachte dann das 0:1 für die etwas bessern Urner. Ramon Scheiber köpfelte, völlig freistehend, am ersten Pfosten herrlich zur Führung ein. Obwohl beide Teams Punkte wollten, war von diesem Willen nicht viel zu sehen. Fazit nach 45 Minuten: Das Wetter war wenig berauschend, Schattdorf und Sempach noch weniger.

Kuriose Schlussphase bringt verdienten Sieger

Die zweite Halbzeit begann dann spannender für die ausharrenden Fans. Nach einer Co-Produktion von Ramon Scheiber und Patrik Stampfli erhielt Noél Gisler den Ball pfannenfertig vorgelegt und schlenzte den Ball mit links in die lange Ecke. Nach fünfzig Minuten führten die Gäste aus dem Urnerland mit 0:2. Doch dies war ein Weckruf für die Sempacher. Innert zehn Minuten kamen die Seeländer zu vier (!) Topchancen. Die gesamte Mannschaft von Enz/Infanger/Zberg schien nach dem 0:2 das Fussball spielen eingestellt zu haben. Einmal rettete der Pfosten, zwei dieser Topchancen konnten die Sempacher jedoch nutzen und verdient zum 2:2 auszugleichen. Die turbulente Schlussphase wurde jedoch erst eingeläutet. Ein hartgepfiffener Penaltyentscheid brachte dem Heimteam die Chance auf die Führung. Doch der Ball streifte die Querlatte und landete im Fangnetz hinter dem Tor. Glück gehabt aus Sicht der Urner. Diese wiederum hätten durch Franco Heinzer, Noél Gisler oder Henry Kempf beinahe in Führung gehen können. Doch bei Heinzer blockte ebenfalls die Torumrandung den Ball und bei den beiden Abschlüssen von Gisler und Kempf warfen sich die Sempacher aufopfernd in die Schüsse.

Unglücksrabe Gisler

Die Entscheidung für Sempach brachte dann unglücklicherweise auch noch ein Schattdorfer. Nach einem langen Auskick wollte Tim Gisler den Ball vor zwei Sempacher in Sicherheit bringen und köpfelte den Ball zum eigenen Torwart zurück. In feinster Stürmermanier lobbte er diesen jedoch und erzielte das entscheidende 3:2 für den FC Sempach gleich selbst. Anschliessend pfiff das gute Schiri-Trio den Match ab.

Das Fazit der zweiten Hälfte fällt für das Wetter und die Seeländer besser aus. Die Schattdorfer müssen sich jedoch selbst an der Nase nehmen, da sie eine komfortable 0:2 Führung fahrlässig aus der Hand gegeben haben. Nach dem Abreissen der ungeschlagenen Heimserie letztes Wochenende gegen Ibach reisst die Miniserie auswärts auch bereits wieder. Dies jedoch im Verlgeich zu letzter Woche auf sehr ärgerliche und vermeidbare Art und Weise. Nächsten Samstag geht es jedoch bereits gegen die Horwer Haie weiter. Doch um diese erneut zu schlagen, muss eine Leistungssteigerung über die gesamten neunzig Minuten hin.

Am Samstag, 13. April 2024, fand bei herrlichem Wetter das vom Schweizerischen Fussballverband organisierte SFV CS Kids Festival in Buchs (AG) statt. Mit dabei auch zwei F-Junioren-Teams des FC Schattdorf. Für einmal ging die Reise der Schattdorfer Junioren etwas weiter und zu einem noch unbekannten Fussballplatz in den Kanton Aargau. An diesem Turnier nahmen bei den F-Junioren insgesamt 14 Teams aus unterschiedlichen Regionen teil. In Buchs angekommen durften die beiden Teams die gesponsorten Fussballdress' in Empfang nehmen. Das weckte bei den Jungs sofort eine grosse Vorfreunde auf das anstehende Fussballturnier.

Um 11 Uhr ging es dann für beide Teams im gewohnten «Play more Football System» los. Beide Teams zeigten eine tolle Leistung und wurden von Spiel zu Spiel besser. Mit schönem Zusammenspiel und zum Teil herrlichen Toren vermochte man sich gegen die anderen Gegner durchzusetzen. Im zweitletzten Spiel trafen die beiden Urner Teams dann aufeinander. Das Team Rot setzte sich knapp gegen das Team Weiss durch. Im letzten der sieben Spiele gab es zum Turnierabschluss dann nochmals für beide Urner Mannschaften einen Sieg zum Bejubeln. Abgerundet wurde das Turnier dann noch mit der Champions League Hymne und der Übergabe der Fussbälle für jedes Team.

Auch neben dem Platz wurde den Kids einiges geboten. So konnte man an diversen Posten sein fussballerisches Können testen, am Glücksrad drehen oder eine Runde Töggelen. Das Highlight für die Jungs war jedoch die Geschwindigkeitsmessung des eigenen Schusses. Der Schuss des internen Siegers aus Schattdorf wurde mit über 74 km/h gemessen.

Nächsten Samstag, 20. April 2024, spielen die Urner in Sempach um die nächsten drei Punkte. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf der Sportanlage Seefeld.

Die Ausgangslage – Für die einen wichtige Punkte zum Strich, für die anderen vom Strich

Schattdorf sitzt zurzeit mit 33 Punkten auf dem dritten Platz und will sich weiterhin zum oberen Strich orientieren. Mit 10 Zählern weniger ist Sempach auf dem 8. Platz rangiert, was gerade einmal zwei Punkte vom Abstiegsstrich entfernt ist. So stehen die Seeländer unter gewaltigem Druck, nicht unter den Strich zu rutschen. Rot-Schwarz befindet sich weiterhin im Kampf um Platz zwei mit Hergiswil, welches fünf Punkte Vorsprung auf die Urner besitzt. Flügelflitzer Noel Gisler erklärt zur Ausgangslage: «Unser Ziel ist es, den zweiten Platz zu erobern.»

Kaltschnäuzigkeit und Stabilität

Was es braucht, um vorne mitzuspielen, ist Gisler bestens bekannt. So verstärkt er seit sechs Jahren die Schattdorfer und war seither wichtiger Teil der sehr erfolgreichen Jahre. «Im Spiel gegen Ibach hat uns die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt. Wir konnten mehrere gute Chancen gegen einen starken Gegner herausspielen, haben aber zu wenig daraus gemacht. Ausserdem schleichen sich immer noch zu viele Fehler in unser Spiel ein», erzählt Gisler. Die Niederlage gegen den Leader nimmt aber nur wenig Wind aus den Segeln. Ausblickend bilanziert Gisler: «Die Mannschaft wird diese Woche wieder hart an sich arbeiten, um kommenden Samstag eine stabile und erfolgreiche Mannschaftsleistung zu zeigen. Wir gehen mit breiter Brust nach Sempach!»

Am Samstag, 6. April 2024, traten die Schattdorfer Cb-Junioren zum ersten Meisterschaftsspiel der Rückrunde an. Gleich zu Beginn der Saison gab es das eigentliche Highlight auf dem heimischen Grünen Wald: Das Derby gegen Altdorf!

Weil die Schattdorfer in der Vorrunde mit nur einem Punkt aus Altdorf heimreisten, ist es verständlich, dass sie dieses Mal unbedingt einen Sieg wollten. Bei sommerlichen Temperaturen und einer sehr gut gefüllten Zuschauertribüne pfiff der junge Schiedsrichter zum Start der Meisterschaft.

Nach einigen Minuten gegenseitigem Abtasten und Angriffen auf beiden Seiten konnten die Schattdorfer bereits nach zehn Minuten zum ersten Mal jubeln. Auch wenn Schattdorf das Leder einige Male Richtung Tor schoss, konnten sie es nicht versenken. Altdorf tat es ihrem Gegner gleich und es musste somit auf weitere Tore gewartet werden.

Mit nur einem Tor Vorsprung ging es in die zweite Halbzeit. In den ersten 15 Minuten wurde den Zuschauern die gleiche Kost geboten, wie in der Halbzeit davor: Angriffe auf beiden Seiten, aber nichts zählbares. Einige Minuten später glaubte der Schiedsrichter ein Foul im Schattdorfer Strafraum gesehen zu haben, was ihn auf den Punkt zeigen liess und die Gäste durch den versenkten Elfmeter wieder zurück in das Spiel brachte. Aufgrund des umstrittenen Elfermeters für den Gegner zerfiel beim Heimteam der Fokus auf das Spiel. Sie liessen deswegen Altdorf zu oft angreifen. Daraus resultierte einige Zeigerumdrehungen später die 1:2 Führung für die Gäste. Jedoch nicht für lange. Ein Befreiungsschlag aus der Schattdorfer Abwehr, tief in die gegnerische Hälfte, konnte vom zweiseitig flankierten Stürmer kämpferisch erobert werden und zum 2:2 versenkt werden. Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang es den Gästen, dank eines gut herausgespielten Konters, das Spiel für sich zu entscheiden und als Sieger vom Platz zu gehen.

Am nächsten Samstag geht es für die Schattdorfer Jungs zum SC Schwyz, welcher ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist.

Am 19. Juni 2024 findet ab 12.45 Uhr der KidsDay in Schattdorf statt. Anmelden können sich alle Kinder mit Jahrgang 2012 bis 2018. Diese werden im Anschluss an ihre Anmeldung von der Stiftung Next Sport Generation in verschiedene Mannschaften eingeteilt. Weitere Informationen zum Programm, zu den Teilnahmebedingungen sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, sind hier zu finden. Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2024.

Pünktlich um 18.00 Uhr pfiff das Schiedsrichter-Trio die Partie zwischen dem FC Schattdorf und dem FC Ibach an. Die drittplatzierten Urner wollten wie die Feuerwehr loslegen und die erstplatzierten Schwyzer fordern. Man wollte den angereisten Fans zeigen, dass die Gäste trotz 12 Punkten Vorsprung auf dem eigenen Terrain kein leichtes Spiel haben werden. Dieser Plan ging nur bedingt auf.

Denn bereits nach nur acht Minuten zeigte sich, warum der FC Ibach von ganz oben grüsst. Nach einem unglücklichen Ballverlust im Aufbau und anschliessendem Schuss aufs Tor staubte der Liga-Topskorer Haziri den Ball eiskalt zum 0:1 ab. Nach dieser Ohrfeige kamen die Einheimischen durch Ramon Scheiber und Simon Wipfli aber zu zwei guten Chancen, welche dann auch die beste Phase des Spiels einläutete. Die zahlreichen Zuschauer bekamen bei schönstem Fussballwetter ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel zu sehen. Wie aus dem Nichts dann aber eine beinahe Kopie des 0:1. Ein erneuter Ballverlust, eine erneute Chance und ein erneutes, unglückliches Tor. Doch auch dieses Tor stachelte die Urner erneut an und sie bliesen zu Ehren des ältesten Urners zum Sturmlauf. Nach einem Eckball köpfte Franco Heinzer zum verdienten Anschlusstreffer. FCS-Topskorer Patrik Stampfli hätte kurz vor der Pause mit seiner Doppelchance den Ausgleich erzielen können, ja sogar müssen. Da die Ibächler jedoch auch mit dem Föhn vertraut sind, verpuffte dieser Sturmlauf ohne weitere Tore an der Verteidigung. Kurz darauf pfiff das gutleitende Schiri-Trio zum verdienten Pausentee für alle Beteiligten auf und neben dem Platz.

Spiel flacht ab

Neu verköstigt durch verschiedenste Pausenteesorten (mit und ohne Schaum) sahen die Anwesenden eine etwas andere zweite Halbzeit. Zu Beginn gab es zwei Aufreger vor beiden Toren, doch entweder war der Torhüter zur Stelle, oder die Latte half beim Verteidigen. Zudem pfiff der Schiedsrichter, nach Hinweis des Linienrichters, etwas verspätet auf Abseits und die bereits jubelnden Gäste sahen ihr Tor aberkannt. Dies sorgte für einige kuriose Minuten, das Ganze beruhigte sich dann aber schnell wieder. Das Spiel war daraufhin von vielen Wechseln geprägt und spannende Strafraumszenen bekamen die Fans nicht zu sehen. In den letzten zehn Minuten wirbelten beide Mannschaften dann wie eine verspätete Föhn Böe doch nochmals kräftig Staub auf. Als die Urner einen weiteren Eckball treten durften, klärte der FC Ibach diesen zweimal auf der Torlinie und anschliessend konnte Yannick Arnold im Tor der Schattdorfer wiederum mit zwei Big Saves ein Tor verhindernSchlussendlich musste sich ebendieser Arnold doch noch ein drittes Mal geschlagen geben, als ein Schuss aus nächster Nähe eine wunderschöne Kurzpasskombination zum 1:3 Schlussresultat vollendete. Die erste Niederlage zuhause seit etwa eineinhalb Jahren war also Tatsache. 

Weitergeht’s!

Bereits am kommenden Samstag können die Urner jedoch an einer neuen Serie arbeiten, denn mit den beiden Cupspiels gegen den FC Küssnacht und dem FC Südstern sind die Urner auch in der Ferne bereits seit sechs Partien siegreich. Sempach anstatt Ibach, Kampf und Wille anstatt Finesse und Individualqualität, Naturrasen anstatt Kunstrasen. Das Spiel gegen den FC Sempach, welcher sich in gefährlicher Nähe zum Strich befindet, wird also eine Knacknuss der anderen Art. Wenn man zudem aus Sicht des FC Schattdorf noch um die symbolische Silbermedaille mitspielen will, gilt für beide Mannschaften dasselbe: Verlieren verboten!

Mit dem FC Südstern wartete ein Drittligist im Cup-Viertelfinale auf die Urner. In einem umkämpften Spiel triumphierte Schattdorf im Elfmeterschiessen.

Das Spiel begann gleich richtig spannend. Südstern setze in der fünften Minute einen Abschluss aus spitzem Winkel ins Aussennetz, worauf die Urner 10 Minuten später zu einer Doppelchance kamen, welche in extremis durch die Luzerner geklärt werden konnte. Schattdorf kam danach besser ins Spiel und so kombinierten sich Noel Gisler und Skander Agrebi mit einem schönen Doppelpass durch die Abwehr. Mit dem freigespielten Raum netzte Noel Gisler zum 0:1 ein. Doch bereits vier Zeigerumdrehungen später stand es bereits 1:1. Da Silva Medeiro tanke sich auf der Seite durch und schob ins lange Eck ein. Die Urner verfielen aber keineswegs in eine Schockstarre. In der 32. Minute stellte Simon Wipfli mit einem strammen Schuss die Urner Führung wieder her. Nach der Pause verlor das Spiel an Spannung. Schattdorf versuchte die Führung zu verwalten, während Südstern immer mehr Spielanteil erhielt. Zu grossen Chancen kam es auf beiden Seiten kaum. Die Schlussminuten boten nochmals Spektakel. Südstern drückte mit allen Mitteln auf den Ausgleich. In der 93. Minute geschah es dann. Schattdorf klärte eine Flanke ungenügend ins Halbfeld und da traf Captain Berisha mit einem gut platzierten Volley in die Maschen. Damit ging das Spiel in die Verlängerung. Die Emotionen kochten hoch und im Verlaufe der Verlängerung flogen gleich zwei Luzerner mit gelb-rot vom Platz. Die Urner konnten diese Überzahl aber nicht ausnutzen und so musste man ins Elfmeterschiessen. Dadurch, dass die Urner 4 Elfmeter verwandelten und die Luzerner einmal das Tor verfehlten und einmal an Keeper Mahrow scheiterten, marschierte Schattdorf ins Halbfinale. Gegner wird dort 2. Liga Leader Ibach sein.

Apropos Ibach – In der Meisterschaft warten die Schwyzer am kommenden Samstag

Am 13. April 2024 um 18:00 steht das nächste Heimspiel der Urner an. Die Urner haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Dieses ging auswärts mit 3:1 verloren.

Über die vollen 90 Minuten überzeugen

Mit dem Liga-Krösus Ibach erwartet Rot-Schwarz ein starker Gegner Die Schwyzer stehen auf dem 1. Platz mit 15 Punkten Vorsprung auf das drittplatzierte Schattdorf. Joachim Gisler, Innenverteidiger der Schattdorfer, berichtet zum Spiel: «Unser Ziel für das kommende Spiel ist klar. Wir wollen drei Punkte. Dafür braucht es eine geschlossene Mannschaftsleistung über die volle Zeit. Ibach ist ein offensiver Gegner, welcher Fehler hart bestraft. In den letzten Spielen konnten wir über grosse Strecken unsere Defensive äusserst stabil halten. Nun müssen wir noch die letzten paar Prozente oben draufpacken.»

Personelle Probleme bei den Urnern – oder doch nicht?

Am Samstag wird Rot-Schwarz auf die Stammspieler Skander Agrebi, Cedric Gisler und Tim Gisler verzichten müssen, da alle eine Gelb-Sperre absitzen. In dieser Saison haben aber auch viele junge Talente die Möglichkeit erhalten, Aktiv-Erfahrung zu sammeln. Mit der Breite des Kaders und dem funktionierenden Juniorenkonzept ist Joachim Gisler klar: «Wir werden am Samstag eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz stellen und alles daransetzen, siegreich zu sein!»

Viel Sonnenschein, warme Temperaturen, drei Schiedsrichter, zwei Mannschaften und ein Ball. Alles war für das 18. Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sins und dem FC Schattdorf angerichtet.

rm. Normalerweise startet das Team von Enz/Infanger/Zberg wie die Feuerwehr. Doch an diesem Abend brannte es nur im eigenen Sechzehner lichterloh. Durch viele Eigenfehler auf dem stumpfen Terrain konnten die Einheimischen mehrmals vielversprechende Konter fahren. Doch entweder scheiterten sie am eigenen Unvermögen, dem Aluminium oder den vereinten Kräften der Schattdorfer Abwehr. Eigenwerbung machte die in den vergangenen Spielen sehr erfolgreiche Offensivabteilung bis dahin nur spärlich. Trotz Chancendefizit konnten die Urner das 0:0 halten. In der 38. Minute spielten sich die Sinser dann verdientermassen zum 1:0. Vehemente Gegenwehr gegen diesen Rückstand fand man im Defensivverhalten der Gäste nicht. Doch dieses Tor weckte etwas in den bis dahin trägen Schattdorfer. Direkt nach Wiederanpfiff setzte sich das Erstfelder-Duo Noel Gisler und Pirmin Baumann auf der rechten Seite durch und der Ball kam zu Patrik Stampfli in dieMitte. Dieser war etwas überrascht, blieb aber die Ruhe selbst und konnte so zum unverhofften Ausgleich einzuschieben. Eine Zeigerumdrehung später fand der Ball wieder den Weg in den Sinser Sechzehner zu Stampfli. Gedankenschnell liess er den Sinser Verteidiger clever auflaufen und nahm das provozierte Foul und den folgenden Strafstoss dankend an. Diesen verwandelte er auch gerade selbst und schnürte seinen Doppelpack in wenigen Minuten. Viele mitgereisten Zuschauer und auch einige Spieler waren sich nicht sicher, was sie hier gerade miterlebten. Fünfundvierzig Minuten das schlechtere Team und dennoch mit Kurs auf die angestrebten drei Punkte. Manchmal kann Fussball kurios sein.

Erfolgreich verwaltet

Nach der Pause kamen beide Mannschaften unverändert aufs Feld. Das Spiel plätscherte etwas vor sich hin. Der FC Schattdorf hatte mehrheitlich den Ball und liess diesen auf dem wunderschönen Letten zirkulieren. Auf beiden Seiten sollten frische Kräfte neue Impulse bringen. Unteranderem kamen Cedric Gisler und Simon Wipfli nach Verletzungspause wieder zu Einsatzminuten. Ebendieser Wipfli lancierte nach einem erneuten Abwehrfehler Pirmin Baumann, welcher abgeklärt zur 2-Tore-Führung einschob. Bis in die Schlussminuten passierte anschliessend nicht mehr viel. Die warmen Temperaturen aus der ersten Halbzeit forderten schliesslich doch noch ihren Tribut. Nachdem Jungspund Mattia Schorno beinahe zu einem Treffer kam, zeichnete sich Yannick Arnold im Tor gleich zweifach aus. Die Nachspielzeit lief bereits und der Ball kam nach einem Eckball gefährlich auf den Kasten. Doch Arnold beruhigte die Nerven der Urner mit zwei Big Saves. Danach pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und die Urner konnten drei glückliche Punkte mitnehmen. Oftmals wird nach einem 1:3-Auswärtssieg nicht gross über die Leistung gesprochen. Doch obwohl man siegreich war, muss die Mannschaft über die Bücher, um eine solche erste Halbzeit zu verhindern. Zeit und Möglichkeit haben die Urner diese Woche gleich mehrfach. Am Dienstagabend steht der Cup-Viertelfinal beim Drittligisten FC Südstern an. Und am Samstag wird der Leader FC Ibach zum Axen-Derby erwartet. Der FC Schattdorf freut sich auf zahlreiche Zuschauer!

Am kommenden Samstag, 6. April 2024, spielt das Fanionteam des FC Schattdorf auswärts in Sins. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf der Sportanlage Letten.

Nachdem die Urner die letzten beiden Spiele für sich entscheiden konnten (0:3 gegen LSC und 3:1 gegen Willisau) will Rot-Schwarz nun nachlegen. Gegen die siebtplatzierten Aargauer sollen die nächsten drei Punkte gesichert werden. «Wenn wir weiterhin vorne mitspielen wollen, dürfen wir uns keine Fehler mehr erlauben», erläutert Samuel Wirth, der nach längerer Verletzungspause seit der Rückrunde wieder aktiv mittun kann. «Die letzten beiden Spielen haben unser Selbstvertrauen gestärkt und uns unsere Stärken aufgezeigt. Gegen Sins wollen wir erneut abliefern und als geschlossene Mannschaft auftreten», fügt Wirth an. Der ursprünglich aus Nidwalden stammende Verteidiger, welcher nun schon seit fünf Jahren für Rot-Schwarz aufläuft, hatte massgeblichen Anteil an der Stabilisierung der Urner Defensive. Wirth erklärt: «In den ersten Spielen hatten wir Mühe, unsere eigenen Reihen geschlossen zu halten und erhielten zu viele Gegentore. In den letzten beiden Spielen konnten wir uns diesbezüglich steigern.» «Wenn wir hinten dicht halten, wird eine alte Fussballerfloskel zutreffen. Wer mehr Tore schiesst als der Gegner, gewinnt das Spiel» erklärt Wirth zum Spielplan und fügt mit einem Augenzwinkern an «und für ein Tor sind wir immer gut».

Am hohen Donnerstag trugen die Schattdorfer ihr viertes Heimspiel der Saison gegen den Gast aus Wilisau aus. Beide Mannschaften orientieren sich gegen den vorderen Teil der Tabelle. Es durfte also ein spannendes Spiel erwartet werden.

rm. Gleich zu Beginn des Spiels zeigten die Urner, dass sie vorhatten, ihre Serie der Ungeschlagenheit auszubauen und legten ein flottes Tempo auf den Platz. Die Wilisauer hatten mit den schnellen Vorstössen der Heimmannschaft oft zu ringen, überstanden die anfängliche Druckphase aber ohne Gegentor. Das Spiel flachte dann wie schon öfters etwas ab und es schlichen sich auf beiden Seiten viele Fehlpässe ein. Da beide Mannschaften ebenfalls hoch angreifen wollten, wurden viele Bälle aus Sicherheitsgründen gekonnt aus der eigenen Gefahrenzone befördert. Der Höhepunkt der ersten Halbzeit war dann der Doppelschlag innert fünf Minuten. Beide Mannschaften vermochten je einen Treffer zu erzielen. Pirmin Baumann stocherte den Ball nach einer Ballstafette der Urner zur Führung über die Linie. Beinahe im Gegenzug kombinierte sich der FC Wilisau dann zum verdienten 1:1 Ausgleich.

Erneuter Doppelschlag

Das Trainer-Trio Enz/Infanger/Zberg muss wohl «die» Worte gefunden haben in der Pausenansprache, denn nach der Pause folgte die Entscheidung des Spiels. Skander Agrebi erzielt nach schönem Kurzpassspiel ein noch schöneres Tor und kurz darauf entwischte Patrik Stampfli der Wilisauer Verteidigung und schoss zu seinem elften Saisontor ein. Nach diesem erneuten Doppelschlag vermochte sich der FC Wilisau nicht mehr zu erholen. Im Spiel nach vorne wurde eine gewisse Ideenlosigkeit bemerkbar und die Schattdorfer hatten ein leichtes Spiel beim Abwehren der wenigen Wilisauer Vorstössen. Die grösste Chance konnte Skander Agrbei kurz vor dem Tor noch vereiteln und den zwei Tore Vorsprung wahren. Auch die Nachspielzeit brachte keine Spannung oder Aussergewöhnliches mit sich und somit blieb es beim verdienten 3:1 Sieg der Einheimischen.

Serie dauert an

Auch in der Rückrunde vermochte kein Gast einen Sieg auf dem Grünen Wald erringen. Zudem konnten die Fanionen des FC Schattdorf ihren Ausswärtserfolg gegen den LSC bestätigen und erneut drei Punkte ihrem Konto gutschreiben. Alles in allem ein erfolgreiches, vorverlegtes Osterspiel. Nächstes Wochenende steht das ewige Duell gegen den FC Sins an - seit Jahren ein gernbesuchtes Team. Das Hinspiel konnte keine Mannschaft für sich entscheiden, es darf also erwartet werden, dass beide Mannschaften noch eine kleine Rechnung offen haben. Das Spiel ist zugleich Hauptprobe für in zwei Wochen, dann ist nämlich der unangefochtene Leader FC Ibach zu Gast. Und mit diesem Gegner haben die Schattdorfer wohl nicht nur eine «kleine» Rechnung offen… Hopp Schattdorf!

Als der Unparteiische am Mittwochabend den vorgezogenen Rückrundenauftakt der 2. Mannschaft aus Schattdorf auf dem Kunstrasen Chärnsmatt abpiff, stand der FCS-Elf die Frustration ins Gesicht geschrieben. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Rothenburg gelang es Rot-Schwarz an diesem Abend nicht, die spielerische Überlegenheit in ein zählbares Resultat umzumünzen. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison geht man gegen ein Tabellenschlusslicht dieser 4.-Liga-Gruppe als Verlierer vom Platz.

Die Vorzeichen für den Auftakt in eine spannende Rückrunde präsentierten sich gut für die Lussman/Berisha-Elf. In fünf Trainingsspielen vermochte die Mannschaft mehrheitlich zu überzeugen, die beiden Derby-Siege gegen die 5.-Ligisten aus Erstfeld und Altdorf stimmten positiv. Auch der Blick auf die Tabelle las sich vielversprechend: Nur drei Punkte trennte die 2. Mannschaft aus Schattdorf von den potenziellen Aufstiegsplätzen. Entsprechend motiviert und mit breiter Brust reiste man ins Zugerland, um die ersten Punkte der Rückrunde mit nach Schattdorf zu nehmen.

Mit Anpfiff des Mittwochabendspiels waren die Gäste aus Schattdorf um das Spieldiktat bemüht und führten die spielerisch feinere Klinge. Die Bälle zirkulierten grossteils in den eigenen Reihen, nach Standartsituationen wurde es mehrmals brenzlig im Rothenburger Strafraum. Der Führungstreffer Mitte der ersten Halbzeit war die logische Konsequenz. Die Spiel schien in geordneten Bahnen zu verlaufen – bis sich die Hausherren aus Rothenburg dank zwei Fehlern im Aufbauspiel der Gäste innert fünf Minuten völlig entgegen dem Spielverlauf in Führung wähnten. Die unverdiente Halbzeitführung vermochte Schattdorf in Halbzeit zwei zwar auszugleichen, eine strittige Szene im rot-schwarzen Strafraum, bei welchem die Reissfestigkeit des Trikots des Schattdorfer Verteidigers bis aufs Äusserste ausgereizt wurde, führte zur erneuten Führung der Heimmannschaft, auf welche Rot-Schwarz nicht mehr zu reagieren vermochte. Die 2:3-Endresultat spiegelt wohl nicht die Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften wieder, wohl aber die nötige Cleverness und Überzeugung, welche das Team aus Schattdorf über weite Strecken vermissen lies.

Den Rückschlag im engen Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze dieser 4. Liga-Gruppe gilt es zu verarbeiten. Die nächste Chance im Bestreben, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren, bietet sich der 2. Mannschaft aus Schattdorf am kommenden Samstag im ersten Heimspiel der Rückrunde. Gegen die 1. Mannschaft aus Hünenberg will die Lussman/Berisha-Elf ein anderes Gesicht zeigen und heimischem Kunstrasen zurück auf die Siegerstrasse finden. Angepfiffen wird um 18.00 Uhr – die 2. Mannschaft freut sich auf Unterstützung vor Ort.

Am Donnerstag, 28. März 2024, findet das nächste Heimspiel des FC Schattdorf statt. Aufgrund des Osterwochenende wurde das Spiel auf den Donnerstagabend vorverlegt. Los geht’s um 20:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

Ein Spiel auf Augenhöhe um wichtige Punkte

Das Spitzenspiel der letzten Saison Schattdorf vs. Willisau verspricht Fussball auf hohem Breitensport-Niveau. Die Urner konnten am vergangenen Wochenende erstmal einen Vollerfolg verbuchen und wollen zu Hause weiterhin ungeschlagen bleiben. Die Truppe aus dem Ringli-Dorf startete ebenfalls eher verhalten in die Rückrunde. Dennoch kann an diesem Donnerstags-Spiel eine spannende Partie erwartet werden. Tim Gisler, Aussenverteidiger der Urner erzählt zum Spiel: «Vergangene Woche konnten wir mit dem 0:3 Sieg in Luzern Selbstvertrauen tanken. Wir haben den mitgereisten Fans und auch uns selbst bewiesen, welches Potenzial in uns steckt. Wenn wir gegen Willisau unsere Leistung abrufen können, kann ein tolles Fussballspiel erwartet werden.»

Tabelle und Gegner

Die Ausgangslage sieht wie folgt aus: Schattdorf steht auf dem 4. Tabellenplatz mit 3 Punkten Vorsprung auf das 6. platzierte Willisau. Beide Teams weisen eine ähnliche Defensive auf (FCS 26 und FCW 25 Gegentore). In der Offensive haben die Rot-Schwarzen die Nase vorn. In insgesamt 16 Spielen schossen die Urner 33 Tore, während die Luzerner auf 26 Skorer kommen. Gisler führt aus: «Unsere Offensive erarbeitet sich viele Chancen, in der Auswertung haben wir aber noch Luft nach oben. Auch in der Defensive gibt’s noch Optimierungspotenzial. Das Spiel gegen LSC hat uns aber gezeigt, was alles drin liegt, wenn wir geschlossen agieren und auftreten. So hat es jeder Gegner in der Liga äussert schwer, gegen uns Punkte zu holen.»

Für das erste Auswärtsspiel der Rückrunde reisten die Urnerzum Traditionsverein Luzerner SCBeide Mannschaften standen sich in den letzten Jahren oft gegenüber und es durfte ein spannendes Spiel erwartet werden.

rmAuf dem perfekt bespielbaren Platz neben dem Fussballstadion Allmend pfiff der Schiedsrichter pünktlich um 18.00 Uhr das Spiel an. Nach den verkorksten Anfangsspielen zuhause waren die Schattdorfer gewillt, das Spiel in Luzern aktiv zu gestalten. Dies gelang trotz vielen verletzungsbedingten Abwesenheiten sehr gut und man dominierte in den Anfangsminuten den Gegner. Dieser kam jedoch etwas unverhofft zu zwei guten Chancen, welche jedoch am Aluminium oder an Yannick Arnold abprallten. Die Urner fingen sich wieder und lancierten über rechts Noel Gisler, welcher stark in den Luzerner Sechzehner flankte. Abnehmer fand die Flanke eigentlich keinen, der Luzerner Verteidiger reagierte aber derart unglücklich, dass der Ball ins eigene Tor flog. 

Trotz sehr gutem Untergrund war die Spielidee beider Mannschaften oft weit und lang. Auch über Standards kam Gefahr auf und ein ebensolcher führte schliesslich auch zum verdienten 0:2 für die Schattdorfer. Nach einer abgewehrten Flanke flipperte der Ball über Umwege zu Robin Mahrow, welcher den Ball mit einem Schuss von der Strafraumgrenze im Tor unterbrachte. Kurz vor der Pause reagierte dann Yannick Arnold im Tor der Urner glänzend, als ein Luzerner unverhofft vor ihm auftauchte und den Ball nicht an Arnold vorbeibrachte.

Sieg ins Trockene gebracht

Nach der Pause flachten das Tempo und der Aufwand beider Mannschaften ab, während der Wind und der Regen stärker wurden. Während die Urner weiterhin zu Chancen kamen, blieb von der Heimmannschaft ein Aufbäumen aus. Als nach 65 Minuten eine schöne Kombination von Andri Baumann mit dem 0:3 abgeschlossen wurde, war die Messe definitiv gelesen. Die Urner mussten nicht mehr und die Luzerner konnten nicht mehr. Wobei die Urner Stürmer auch nicht mehr richtig wollten, da man doch noch zu mehreren guten Chancen kam, welche aber alle ungenutzt blieben. In den letzten Minuten lief dann ausser Petrus’ Wasserhahn nicht mehr viel und die Spieler um Enz/Infanger/Zberg brachten die drei Punkte und sich selbstverdientermassen ins Trockene.

Der FC Wilisau wartet

Bereits am Donnerstag empfangen die Fanionen des FC Schattdorf den direkten Ligakonkurrenten FC Wilisau auf dem Grünen Wald. Nach der Vorrunden-Niederlage in Willisau und den zwei Unentschieden zum Start der Rückrunde haben die Schattdorfer gegen den FC Wilisau also noch etwas gut zu machen. Die 1. Mannschaft hofft auf zahlreiches Erscheinen. Das Spiel findet am Donnerstag, 28. März um 20.00 Uhr auf dem Grünen Wald statt.

Nach einer langen und guten Vorbereitung reisten die Schattdorfer A-Junioren voller Selbstvertrauen, für ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison, nach Zürich.

Von Beginn weg entwickelte sich ein intensives und schnelles Spiel. Die Zürcher waren spielerisch stark und hatten klare optische Vorteile. Die Urner versuchten immer wieder mit schnell vorgetragenen Kontern zum Erfolg zu kommen.

Juventus war feldüberlegen, die besseren Chancen verzeichneten aber die Schattdorfer.

Ein schön vorgetragener Angriff der Zurfluh-/Schorno-Elf bedeutete dann, nach einer halben Stunde, das 0:1.

Die zweite Halbzeit begann für die Urner denkbar schlecht. Ein Schattdorfer Verteidiger wurde wegen eines Notbremse Fouls zum Duschen geschickt. Der Druck der Stadtzürcher nahm daraufhin, aufgrund der quantitativen Überlegenheit zu. So war der 1:1 Ausgleich nach 60 Minuten die logische Folge. Wer jetzt ein Auseinanderfallen der Urner erwartete, sah sich jedoch getäuscht. Schattdorf kämpfte um jeden Meter und machte die Unterzahl mit grosser Leidenschaft wett. Nach einem Corner in der 70. Minute konnten sie sogar die erneute Führung zum 1:2 feiern. Juventus warf nun alles nach vorne und Schattdorf hielt mit einigen brandgefährlichen Kontern dagegen. Ein solcher Konter der Urner konnte in der 80. Minute ebenfalls ausschliesslich mit einer Notbremse gestoppt werden. Dies hatte dann auch eine Rote Karte für das Heimteam zur Folge.

Nun wogte das Spiel hin und her. Mit einem Weitschuss konnten die Zürcher in der 90. Minute nicht unverdient ausgleichen.

Über das ganze Spiel hinweg war es ein gerechtes Unentschieden in einer Partie, welche auf sehr hohem Niveau ausgetragenen wurde.

Das erste Auswärtsspiel der Rückrunde des FC Schattdorf findet am Samstag, 23. März 2024, auf der Hubelmatt in Luzern statt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

90 Minuten – Die Leistung muss konstanter werden

Der Start der Rückrunde zeigte positive Seiten, aber auch Lücken im Spiel der Urner. Positiv ist sicher, dass Rot-Schwarz viele offensive Akzente setzten konnte und in zwei Spielen 6 Tore erzielt hat. Zu den Schwächen erklärt Verteidiger Pascal Baumann: «Wir kriegen aktuell noch zu viele Gegentore. Wir haben die Gegner meist gut im Griff, verlieren aber vor allem in der zweiten Hälfte öfters den Zugriff zum Spiel und lassen unsere Gegner so zurückkommen.» Gegen den LSC soll sich dies ändern. «Wir konnten zeigen, dass unser Team viele Qualitäten besitzt und wir haben diese Woche wieder intensiv trainiert, um unsere Schwächen auszumerzen. Wenn wir über die volle Spieldauer unsere Leistung auf den Platz bringen können, bin ich überzeugt, dass wir drei Punkte aus Luzern mit nachhause nehmen werden», fügt Baumann an.

Für das zweite Meisterschaftsspiel der Rückrunde empfing das Fanionenteam des FC Schattdorf Gäste aus der Stadt Luzern. Der SC Obergeissenstein war auf dem Papier eigentlich ein Gegner, welcher ohne Punkte wieder nach Hause geschickt werden sollte.

Das Spiel war aber alles andere als ein einseitiges Spiel. Bereits ab den ersten Minuten drückten die Spieler des SC OGs auf den ersten Treffer und liefen die Urner jeweils hoch an. Dadurch kam es zu vielen langen Bällen und wenig Spielfluss. Auch ähnelte das Spielgerät zum Teil eher einem Flipperball als einem Fussball. Viele Passstaffetten wurden bereits nach wenigen Pässen unterbrochen und der Ball wechselte viele Male den Besitzer. Dennoch kamen beide Mannschaften über diese Flipperaktionen zu Chancen, doch Tore gab es am Anfang keine zu sehen. Erst in der 30. Minute konnte nach einem vermeintlichen Foul der Vorteil ausgenutzt werden und der FC Schattdorf zeigte für einmal seine Klasse. Der Ball lief wie am Schnürchen von hinten bis vorne und wurde vom Routinier Ramon Scheiber abgeklärt in die Maschen geschoben. Auch Skander Agrebi wollte sich in die Torschützenliste eintragen. Sein Schuss mit der «Spitzgüge» traf jedoch nur den Pfosten. Von OG kam in dieser Zeit wenig Zählbares, obwohl sie das Spiel mehrheitlich kontrollierten. Kurz vor der Pause luchste Ramon Scheiber dann einem Verteidiger den Ball ab, bediente Cédric Gisler und dieser konnte völlig freistehend den Ball zur 2 Tore Führung einschieben.

Kein Zugriff mehr

In der zweiten Hälfte zog sich der FC Schattdorf immer weiter zurück und beschränkte sich aufs Verwalten. Zu Beginn kamen die Hausherren noch zu wenigen Chancen, der Ball konnte aber nicht über die Linie gebracht werden. Im weitern Verlauf der Halbzeit spielte dann nur noch der Gast aus Luzern. Nach missglückten Klärungsversuchen konnte Aidan Uebelmann den Ball im 16er irgendwie über die Linie drücken und den Rückstand auf ein Tor verkürzen. Die Partie blieb bis zum Schluss hektisch und ungeordnet. Viele Fehlpässe, wenig Spielfluss und lange Bälle konnten von den Zuschauern en masse beobachtet werden. Kurz vor dem Ende hatte dann Skander Agrebi und der Junior Mattia Schorno noch zwei gute Chancen, welche aber vom Torhüter der Luzerner zu nichte gemacht wurden. Und dann kam es, wie es halt kommen musste: Die Luzerner kombinierten sich in der wohl längsten und vielfältigsten Ballstaffette des Tages durch den Strafraum der Urner und schoben abgeklärt durch Aidan Uebelmann zum verdienten Ausgleich ein.

Nächstes Spiel, nächste Chance

Nach dem Ende der Partie war die Stimmung bei den einen oben und bei den anderen unten. So kurz vor Schluss den Ausgleich zu kassieren, traf die Schattdorfer schwer. Beklagen dürfen sich die Schattdorfer um Enz/Infanger/Zberg aber nicht, da die Leistung über 90 Minuten eine der schwächeren Sorte war. Der Sieg wäre mit einer solideren Leistung sicher drin gelegen, da auch die OGler nicht richtig überzeugten. Das 2:2 ist also für beide Mannschaften schlussendlich gerecht. Das Schöne am Fussball ist jedoch, dass bereits am nächsten Samstag eine Antwort auf die eher schwache Leistung gegeben werden kann. Das Spiel findet gegen die nächsten Luzerner statt. Anpfiff ist um 18. 00 Uhr gegen den LSC.

Am Samstag 18. März 2024 spielt das Fanionteam der Urner sein zweites Ligaspiel der Rückrunde. Um 18:00 Uhr geht’s los auf dem Grünen Wald.

Enorm wichtige Punkte stehen auf dem Spiel

Rot-Schwarz verweilt momentan auf dem fünften Tabellenplatz, während die Luzerner auf dem 11 Platz stehen. Die Urner sind aufgrund dieser Tatsache in der Favoritenrolle. Die letzte Woche hat aber gezeigt, dass noch nicht alles perfekt läuft bei Schattdorf. Wie Torhüter Yannick Arnold erzählt: «Wir haben gezeigt, dass wir in der Offensive ordentlich Punch haben. In der Rückwärtsbewegung haben wir aber noch einige Fehler auszumerzen. Wir haben in den Trainings in dieser Woche intensiv daran gearbeitet, um am Samstag eine Leistungssteigerung zu zeigen.» Das Spiel gegen OG ist für beide Teams von enormer Bedeutung, die Urner brauchen die 3 Punkte um den Anschluss an die Spitze nicht zur verlieren, während OG die Punkte im Abstiegskampf benötigt.

Das Ziel des kommenden Spiels

Mit einem schelmischen Grinsen erklärt Arnold: «Das Ziel ist offensichtlich, drei Punkte müssen her. Unser Team hat grosse Qualität und ist breit aufgestellt, es ist Zeit abzuliefern und weiterhin in unserem Stadion ungeschlagen zu bleiben.»

Ab dem 18. März 2024 findet jeweils montags von 17.45 bis 19.00 Uhr die Fussballschule für Kinder mit Jahrgang 2017 und 2018 auf dem Sportplatz Grüner Wald statt. Weitere Informationen hierzu sind im Flyer (siehe untenstehend) zu finden.

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Für das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde empfing das Fanionenteam des FC Schattdorf den FC Gunzwil. Das Ziel für den Abend war auch in der Rückrunde klar: 3 Punkte holen, ungeschlagen zuhause bleiben und den Anschluss an die Spitze wahren.

Was für ein fulminanter Start in die Rückrunde der Saison 2023/2024! Beide Teams lieferten sich ein packendes Duell und boten den Zuschauern ein torreiches Spektakel. Die Tabellenlage war klar, der FC Schattdorf war der Favorit. Am Ende konnte man sich aber über den einen Punkt nicht beklagen, hätte der FC Gunzwil doch in der 90 Minute beinahe noch den Siegtreffer erzielt.

Auf die Plätze, fertig, los!

Das Spiel brauchte keine lange Anlaufzeit, um Fahrt aufzunehmen. Auf dem Gelände des Grünen Wald fand im Beisein des "ältesten Urners" ein Duell auf Augenhöhe statt. Die Urner starteten etwas stärker und gingen bereits nach sieben Minuten durch Pirmin Baumann in Führung. Doch die Gäste aus Gunzwil zeigten keine Scheu und glichen nur zwei Minuten nach einem Fehler im Aufbauspiel später durch Matias Nurmi aus. Das Spiel blieb hart umkämpft, beide Teams kämpften verbissen um den Sieg. Einige Zweikämpfe wurden hart an der Grenze der Erlaubtheit geführt. In der 20. Minute gelang es Schattdorfs Capitän Patrik Stampfli erneut, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Obwohl Schattdorf kurzzeitig dominierte und das 3:1 suchte, vereitelte Gunzwils Torhüter Süess in der 29. Minute einen weiteren Treffer der Urner auf mirakulöse Weise.

In der dreissigsten Minute kam es wiederum zu einem solchen Zweikampf, welcher vom Schiedsrichter aber als regelkonform gewertet wurde. Elton Makumbi profitierte davon und schoss den Ball wunderschön in den Winkel. Doch damit nicht genug für die erste Halbzeit. Nur drei Minuten später war Schattdorfs Topscorer Pirmin Baumann wieder zur Stelle und brachte sein Team mit einer missratenen Flanke etwas glücklich 3:2 in Führung. Das Spiel blieb jedoch unterhaltsam, weil Nurmi mit seinem zweiten Treffer nach einem weiteren Fehler im Aufbauspiel der Schattdorfer erneut den Ausgleich schoss.

Gerechte Punkteteilung über 90 Minuten

Die Gäste aus dem Michelsamt starteten besser und hatten in den ersten Minuten zwei gute Chancen im Strafraum. Besonders die Möglichkeit von Nurmi in der 51. Minute war gefährlich und hätte das 3:4 bedeuten können. Danach fand auch Schattdorf wieder besser ins Spiel, und es folgte eine Phase intensiven Kampfes ohne große Chancen auf beiden Seiten. In der 67. Minute gelang Makumbi sein zweiter Treffer zum 3:4, erneut nach einem Eigenfehler der Gastgeber. Eine turbulente Schlussphase war eingeleitet. Schattdorf drängte vehement auf den Ausgleich.

In der nächsten Aktion war wiederum Süess im Tor der Gäste gefordert, als er einen präzisen Flachschuss gerade noch zur Ecke lenkte. In der 76. Minute wurde auf der anderen Seite der schnelle Makumbi regelwidrig gestoppt und der Verteidiger der Urner bekam die Ampelkarte zu sehen. Die Unterzahl der Heimmannschaft kam aber durch den grossen Willen und die Laufbereitschaft nicht zum Tragen.  In den letzten 15 Minuten entwickelte sich dann ein weiterer offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 89. Minute sorgte Pirmin Baumann mit seinem dritten Treffer des Abends für Jubel auf Seiten von Schattdorf und verhinderte so die erste Heimniederlage der Saison. Dies jedoch nur, da Nurmi auf seinen persönlichen Hattrick «verzichtete» und aus Sicht der Schattdorfer lieber nur die Latte traf.

Unzufrieden, aber doch zufrieden?

Alles in allem dürfen beide Teams mit dem Punkt zufrieden sein. Beide Teams dürfen aber auch unzufrieden sein, denn beide hätten die Möglichkeit auf drei Punkte gehabt. Für die Schattdorfer folgt kommenden Samstag ein ähnliches Spiel gegen den SC Obergeissenstein. Diese sind ebenfalls ein alter Bekannter, gab es doch schon viele Duelle der beiden Mannschaften. Das Ziel der Schattdorfer ist auch für den nächsten Match dasselbe. Ungeschlagen zuhause, Anschluss an die Spitze wahren und die ersten drei Punkte der Rückrunde einfahren. Dazu müssen aber die Eigenfehler abgestellt werden und erneut von allen 100% Wille und Kampf auf den Platz gebracht werden. Sonst gibt es in dieser Liga nämlich nicht mal einen vom Föhn verwehten Blumentopf zu holen.

Das Fanionteam des FC Schattdorf bestreitet am Samstag, 09. März 2024, das erste Spiel der Rückrunde. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald gegen den FC Gunzwil.

Eine eher schwache Vorrunde wird gut bezahlt

Den damaligen Vorrundenstart verschlief Rot-Schwarz und so resultierten zu Saisonbeginn gerade einmal 7 Punkte aus 7 Spielen. Danach konnten sich die Urner fangen und gingen auf Punktejagd. So ist der FC Schattdorf - trotz diesem miserablen Start - derzeit auf Rang 4 anzutreffen. Zu verdanken ist dieser Zwischenrang sicher auch der äusserst ausgeglichenen Liga. 11 Punkte trennen die Urner von Rang 13, genauso viele Punkte aber auch zum Leader FC Ibach. Die Teams der Regionalliga liegen bis Ibach eng beieinander. Den Rückrundenstart wollen die Urner nun anders angehen und so starteten sie gewillt in die Vorbereitung.

Von Anfang an und bis zum Schluss

So lautet die Devise des Trainerstaffs und auch der Spieler für die kommende Rückrunde. Für die Umsetzung wurde während der Vorbereitung ausgiebig trainiert. Mit anstrengendem Krafttraining in der Halle und aktivem Arbeiten mit dem Ball auf dem Platz wurde an Kondition, Technik und Taktik gefeilt. Während vier Trainingsspielen (3:1 Sieg gegen Schwyz, 2:1 Sieg gegen Emmen, 2:0 Sieg gegen Brunnen und 2:3 im Trainingsderby gegen Altdorf) konnten spielerische Fertigkeiten geübt und weiterentwickelt werden. Wie Trainer Jonas Enz bilanziert: «Mit der Vorbereitung sind wir zufrieden, die Jungs waren engagiert und sind gewillt, die Rückrunde positiver zu gestalten.»

Über Ziele und das Team

Enz berichtet zu den Zielen der Rückrunde: «Die Ziele sind die gleichen wie in der Vorrunde. Wir wollen ganz vorne mitspielen. Dass wir gegen starke Teams wie z.B. Horw oder Sarnen überzeugen konnten, stimmt uns positiv und zeigt uns, dass wir auch diese Saison weit vorne mitspielen können. Natürlich ist da noch Ibach, welches sehr viel Qualität in den eigenen Reihen besitzt, allerdings haben die letzten Saisons gezeigt, dass in dieser Liga vieles möglich ist. Wir orientieren uns weiter nach vorne und wollen aus einer stabilen Defensive heraus offensiven und attraktiven Fussball zeigen.»

Erfreulich ist sicherlich, dass das Team fast komplett zusammenbleibt. Einzig Simon Muoser wechselte im Winter zum Nachbarn nach Erstfeld. Ausserdem steht Samuel Wirth, welcher durch eine Verletzung längere Zeit ausfiel, wieder auf dem Fussballteppich des Grünen Walds. Ein Wermutstropfen bleibt, dass Stürmer Livio Gisler wohl noch längere Zeit verletzt ausfällt.

Zum ersten Spiel – eine offene Rechnung gegen einen bekannten Gegner

Wie bereits erwähnt, war der Vorrundenstart nicht gerade nach Mass für die Urner verlaufen. In einer schwachen Partie unterlag man damals dem Aufsteiger Gunzwil mit 3:2. Die Jungs aus Schattdorf haben somit etwas gut zu machen. Vor dem heimischen Publikum sollen drei Punkte her. «Gunzwil ist ein aufsässiger Gegner, welcher mit schnellen Vorstössen überzeugen konnte. Wenn wir unser Defensivspiel stabil halten können, bin ich aber überzeugt, dass wir die Partie siegreich gestalten werden.», erklärt Enz.

Abschliessend richtet Jonas Enz noch Dankesworte aus: «Es ist unglaublich, wie viele Fans uns Spiel für Spiel unterstützen, ob auswärts oder im Grünen Wald. Aus meiner Sicht ist das ein Zeichen, dass der Verein lebt. Danke vielmals und Hopp Schattdorf.»

Seit geraumer Zeit erscheint unsere FCS Zyttig vorwiegend digital und wird nur noch unseren Sponsoren sowie Mitgliedern, die eine entsprechende Anfrage an kommunikation(at)fcschattdorf.ch schicken, postalisch zugestellt. Die FCS Zyttig Winter 2023/2024 findest du untenstehend.

Wir suchen Juniorentrainer. Hast du Interesse? Alle weiteren Informationen findest du im Flyer (siehe nachfolgend).

Save the Date: Juniorentrainingslager vom 22. bis 26. Juli 2024 in Zuchwil.

Der FC Schattdorf erneuert in Zusammenarbeit mit seinem Hauptsponsor MUOSER die Möblierung auf der Clubhausterrasse und sicht hierfür noch finanzielle Unterstützung. Es gilt "first come, first serve". Weitere Informationen findest du im Flyer.

Die Schattdorfer Ec-Junioren nahmen vergangenes Wochenende am Hallenturnier in Meggen teil. Insgesamt traten zehn Mannschaften an. Gespielt wurde in zwei Fünfergruppen. Der Gruppensieger qualifizierte sich jeweils für den Final. Schattdorf spielte zweimal 0:0 Unentschieden und gewann zwei Spiele mit 2:1 und 1:0. Das reichte, um sich für das Finalspiel zu qualifizieren. Leider verlor Schattdorf diesen Final gegen den FC Hochdorf. Mit dem tollen zweiten Platz dürfen die Junioren, Trainer und Fans sehr zufrieden sein. Die gewonnen Erfahrungen nehmen alle Beteiligten mit für kommende Herausforderungen in der Rückrunde.

Erfolgreich nahmen die Ca-Junioren am IFV-Hallenfussball-Turnier in Brunnen teil. Für die Qualifikation des Finalturniers am 21. Januar waren nur die ersten beiden Mannschaften jeder 6-er Gruppe berechtigt. Mit dem 2. Rang haben sich die Schattdorfer am Sonntag, 14. Januar souverän die Teilnahme am Finalturnier erkämpft.

Zunächst mussten die Urner im ersten Spiel gegen die späteren Gruppensieger aus dem Wiggertal antreten. Es war die starke Luzerner Auswahl, welche sofort Druck machte. Bis Spielhälfte konnte man dagegenhalten, musste sich am Schluss aber mit 0:3 geschlagen geben. Somit war klar, dass nun Punkte nötig sind, um das Aus nicht schon vorzeitig zu besiegeln.

Im zweiten Spiel gegen den SC Schwyz war das Zusammenspiel der Schattdorfer schon bedeutend besser, sie spielten solidarisch und durften den ersten Sieg feiern (4:0). Keiner in der Offensive suchte den eigenen Torerfolg, jeder spielte den besser postierten Kollegen an. Auch in der Abwehr half jeder mit, wo er konnte. Im anschliessenden Spiel hatte der FC Brunnen trotz 0:1-Führung klar das Nachsehen. Das 7:1 war der höchste Tagessieg. Viel umkämpfter, im wahrsten Sinne des Wortes, war die sehr ruppige Partie gegen SC Cham aus der Youth Leaque. Schattdorf braucht auf Grund der Ausgangslage einen Sieg, um ein Weiterkommen in den eigenen «Füssen» zu haben. Lange führte Schattdorf 1:0, die Partie konnte aber auf beide Seiten kippen. Durch ein rüdes Chamer Foul pfiff der Schiedsrichter gegen Ende der Partie Penalty und bestrafte den fehlbaren Spieler mit einer 2 Minuten Strafe. Der Strafstoss wurde souverän verwandelt und Sieg Nr. 3 (2:0) war im Trockenen. Im letzten Spiel brauchte es mindestens ein Unentschieden für die Finalqualifikation. Eine sehr spannende Partie gegen die Gleichaltrigen aus dem Entlebuch ging knapp zugunsten der Schattdorfer aus. Ein Tor reichte hier für den Sieg. Nicht nur die Resultate an sich freuten das Trainergespann, sondern auch die Tatsache, dass Schattdorf als Team aufgetreten ist.

Am Finaltag ging es schon frühmorgens los. Die Schattdorfer waren jedoch schon hellwach und konnten gegen die in der Youth League dominierende und späteren IFV-Hallenmeister OG Kickers sehr gut mithalten. Eine Unachtsamkeit bedeutete jedoch, dass die Startpartie mit 0:1 verloren ging. Das Glück kehrte im zweiten Spiel gegen den SC Weggis zurück. In einem ausgeglichenen Spiel gelang den Urnern der Siegtreffer per Penalty in den letzten Sekunden (2:1). Ein zweiter Erfolg wäre auch im dritten Spiel gegen Buochs/Stans möglich gewesen. Die Nidwaldner zeigten sich jedoch vor dem Tor abgeklärter und gewannen mit 3:2. Trotz vorzeitigem Aus am Finaltag dürfen die Ca-Junioren stolz sein auf ihre Leistung in Brunnen.

Dank dem Gruppensieg am IFV-Hallenturnier in der Vorrunde qualifizierte sich Schattdorf für die Zwischenrunde, welche am Sonntag, 14. Januar 2024, in Dagmersellen ausgetragen wurde. Dort ging es in einer Fünfergruppe um den Gruppensieg, was gleich die Qualifikation für die Halbfinals bedeutete. Schattdorf startete gut in die erste Partie gegen Baar und vermochte mit 1:0 in Führung zu gehen. Baar konnte jedoch ausgleichen und so endete das Spiel 1:1. Gegen den SK Root und gegen den späteren Finalteilnehmer SC Emmen gelang es jeweils nicht eine 1:0 Führung über die Zeit zu bringen. Beide Spiele gingen daher knapp mit 1:2 verloren. Bereits vor dem letzten Spiel gegen den FC Ibach war für die FCS Jungs die Qualifikation daher ausser Reichweite. Das wiederspiegelte sich dann auch im letzten Spiel wiede, welches mit 5:1 verloren ging.

Die Schattdorfer landeten nach dem Hoch in der Vorrunde doch etwas überraschend hart in der Zwischenrunde auf dem letzten Platz. Somit ist die Hallenturniersaison für die Fa-Junioren vorbei und die Jungs werden sich nun auf die E-Turniere der Frühlingsrunde vorbereiten.

Am 12. Januar 2024 fand im Clubhaus des FC Schattdorf die 17. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. Kari Imholz und Christian Zgraggen kürten sich dabei erneut zu den FCS-Jasskönigen.

64 Mitglieder, Freunde und Bekannte des FC Schattdorf nahmen am vergangenen Freitag, 12. Januar 2024, an der 17. Ausgabe des FCS-Jassabends statt. 32 Jasspaare duellierten sich in insgesamt vier, stets fair geführten Runden. Am Ende des durch Mario Trovatelli und Simon Welti organisierten Turniers siegten Kari Imholz und Christian Zgraggen mit bloss 12 Zählern Vorsprung auf das auf dem zweiten Rang platzierte Duo Margrit Gasser und Peter Heinz sowie mit 88 Zählern Vorsprung auf die Drittplatzierten Iwan Herger und Heinz Hürlimann. Das aus Schattdorf stammende Jassduo Imholz/Zgraggen war bereits nach der ersten Runde zuoberst auf dem Treppchen platziert und erzielte bei einfacher Zählweise nur einmal unter 1‘000 Punkte.

Zum Bild: Die Sieger Kari Imholz und Christian Zgraggen umrahmt von den Zweitplatzierten Margrit Gasser und Peter Heinz sowie den Drittplatzierten Iwan Herger und Heinz Hürlimann. Foto: Mario Trovatelli.

Am Samstag, 6. Januar 2024, traten die Fa-Junioren des FC Schattdorf am IFV Hallenturnier in Dagmersellen an.

Die Jungs zeigten bereits im ersten Spiel, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gegen Alpnach vermochten sich die Urner deutlich mit 6:0 durchzusetzen. Dieser Sieg gab dem Team zusätzliches Selbstvertrauen und so konnte auch das zweite Spiel geben den SC Menzingen mit 5:0 gewonnen werden.

Auch im dritten Spiel gaben die Urner den Ton an und beschäftigten den FC Südstern hauptsächlich mit Verteidigungsaufgaben. Südstern verteidigte bis Spielmitte gut, trotzdem gewann der FCS das Spiel am Schluss verdient mit 4:0.

Gegen den SC Obergeissenstein spielten die Urner erneut ihr Klasse aus und fegten die Luzerner gleich mit 7:0 vom Platz. Im letzten Vorrundengruppenspiel ging es dann noch gegen den FC Eschenbach. Die Urner drückten von der ersten Minute aufs Tempo und verzeichneten schön früh in der Partie zwei Pfostenschüsse. Eine weitere Chance liessen sich die Urner dann nicht mehr entgehen. Nach einem herrlichen Zuspiel konnte der hochverdiente Führungstreffer bejubelt werden. Schattdorf spielte druckvoll weiter, vermochte aber kein weiteres Tor zu schiessen. Dies, weil man mit den Chancen zum Teil fahrlässig umging und mit total sechs Pfostentreffer in diesem Spiel auch viel Pech bekundete. So kam Eschenbach kurz vor Schluss nochmals vor das FCS Tor und erzielte das 1:1, was dann auch das Schlussresultat bedeutete.

Der FC Schattdorf zeigte eine tolle Leistung und belohnte sich mit dem Gruppensieg. Damit hat man sich für die Zwischenrunde am Sonntag, 14. Januar 2024, qualifiziert.

Hast du Interesse? Dann melde dich per E-Mail: kommunikation(at)fcschattdorf.ch.

Die Schattdorfer Fa-Junioren nahmen am Samstag, 9. Dezember 2023, am 1. Stärkeklassen Hallenturnier in Küssnacht teil. Im Startspiel gegen den FC Ebikon wurden die Urner mehrheitlich in die Defensive gedrängt, trotzdem gelang ihnen ein 1:1 unentschieden. Im zweiten Spiel gegen Ibach zeigten die Schattdorfer ihre Klasse und vermochten das Spiel klar mit 3:0 für sich zu entscheiden. Auch im letzten Gruppenspiel gegen den FC Sarnen, wo es um das weiterkommen ging, spielten die FCS-Jungs tollen Fussball und konnten mit einem 3:0 den Einzig in das Halbfinale bejubeln.

Im Halbfinale traf man auf einen starken FC Baar. Schattdorf kämpfte und liess sich auch durch einen zweimaligen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Nach dem Ausgleich zum 2:2 spielte Schattdorf voll auf Sieg und drängte den FC Baar in die Defensive. Baar vermochte sich kaum noch zu befreien, hatte jedoch einen Torhüter, der die FCS-Jungs zum Verzweifeln brachte. Mehrmals rettete er mit super Paraden. Als er dann geschlagen gewesen wäre, klatsche der Ball unglücklicherweise für Schattdorf nur an die Latte. So kam es zum Penaltykrimi, wo sich der FC Baar durchsetzte und sich die Finalteilnahme sicherte. Für den FC Schattdorf ging es mit dem Spiel um Rang 3 nochmals in die Halle. Dort traf man erneut auf den FC Ebikon aus dem Startspiel. Schattdorf dominierte dieses Mal das Spiel und hatte einige gute Chancen, konnte diese aber alle nicht nutzen. Viel effizienter war Ebikon, welche aus drei Chancen drei Tore erzielten und so den kleinen Final mit 3:0 gewannen.

Schattdorf zeigte ein sehr gutes Turnier, einzig mit der Chancenauswertung darf man auf der Seite der Urner nicht ganz zufrieden sein.

Am 2. Dezember 2023 fand im Uristier Saal in Altdorf die alljährliche Klausfeier des FC Schattdorf statt. Der FC Schattdorf bedankt sich an dieser Stelle bei sämtlichen Protagonisten, die zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Allen voran gilt dieser Dank unserem Chef Events, Roman Bissig, und dem Klausteam um Livio Mahrow, Aktug Demiroglu, Lea Deplazes und Gina Walker. Einmal mehr haben es Letztere geschafft, mit viel Witz und Satire für zahlreiche Lacher und fröhliche Gesichter zu sorgen.

Die Schattdorfer Fa-Junioren nahmen am Sonntag, 26. November 2023, am Pilatus Cup Hallenturnier in Kriens Teil. Im ersten Spiel bekam man es gleich mit Gastgeber Kriens zu tun. Die Schattdorfer Jungs vermochten mit dem sehr starken Gegner und späteren Turniersieger gut mitzuhalten. Die Urner kassierten jedoch zwei unglückliche Tore und mussten so mit einer 0:2 Niederlage ins Turnier starten. Im zweiten Gruppenspiel trafen sie auf den SK Root. Auch dieses Spiel war eng umkämpft, wobei Schattdorf etwas mehr vom Spiel hatte. Nach einem schönen Zuspiel konnte ein Schattdorfer alleine auf das Tor losziehen und erzielte den verdienten Führungstreffer. Dieser Treffer sollte der einzige in diesem Spiel bleiben und bescherte dem FCS den 1:0 Sieg.

Im Spiel drei konnten sich die Urner mit 4:1 gegen den FC Kickers und im Spiel vier mit 5:1 gegen Reiden durchsetzen. Somit schloss man die Gruppenphase auf dem tollen zweiten Rang ab, was die Qualifikation fürs Viertelfinale bedeutete. Im Viertelfinale traf man auf den FC Sursee. Schattdorf hatte deutlich mehr Mühe ins Spiel zu finden und so lagen sie auch schnell mit 0:1 im Rückstand. Schattdorf vermochte aber zu reagieren und drehte das Spiel zur 2:1 Führung. Postwendend kam die Antwort von Sursee und sie nutzten die Fehler in der Urner Hintermannschaft zuerst zum 2:2 Ausgleich und dann zur 2:3 Führung aus. Schattdorf versuchte nochmals alles und tatsächlich konnten die Urner wenige Sekunden vor Schluss wieder ausgleichen. Im anschliessenden Penaltyschiessen zogen die Urner dann den kürzeren gegen den FC Sursee und mussten den Platz als Verlierer verlassen. Obwohl sie das Halbfinale verpassten und die Spieler sehr enttäuscht waren, können die Jungs auf ihre Leistung stolz sein.

Am Samstag 18. November 2023 nahmen die Schattdorfer Fc-und Fd-Junioren am Hallenturnier in Root teil. Die mit zwei Mannschaften angetretenen Schattdorfer starteten beide mit zwei Siegen ins Turnier. Der weitere Verlauf war dann jedoch nicht mehr identisch. Das Team Fc musste aufgrund einer Niederlage im letzten Gruppenspiel mit dem dritten Gruppenrang zufrieden sein. Das Team Fd konnte sich als Gruppenzweiter für den Halbfinal qualifizieren. Das Tor zum entscheidenden Punktgewinn erzielten sie erst 15 Sekunden vor Schluss - wunderschön herausgespielt.

Das Fd Team zeigte im Halbfinal ihr bestes Spiel. Sie kamen zu mehreren guten Chancen und brachten so das favorisierte Team aus Root arg in Bedrängnis. Man verlor nur sehr unglücklich mit 0:1. Beim Spiel um den dritten Rang im kleinen Final war dann die Luft draussen. So mussten sie mit dem etwas undankbaren, aber doch hervorragenden 4. Platz Vorlieb nehmen. Das Team Fc erkämpfte den 5. Schlussrang.

Beide Teams zeigten über das ganze Turnier vollen Einsatz, Teamgeist, tolle Spielzüge und vor allem Fair Play, was leider nicht allen Teams und erst recht nicht allen Betreuen der anderen Teams und Zuschauern in der Halle gelang. Mit einer Medaille um den Hals strahlten die Kids am Ende um die Wette und waren zurecht stolz auf eine super Leistung.

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Die Dd-Junioren des FC Schattdorf beenden die Vorrunde mit grossem Erfolg und sichern sich den zweiten Tabellenplatz.

Obwohl die Mannschaft zu Beginn der Saison mit einigen Herausforderungen konfrontiert war, gelang es ihnen, sich schnell an das grössere Spielfeld und den Neuner-Fussball anzupassen.Im Verlauf der Vorrunde wurden sie immer stärker und konnten einige beeindruckende Leistungen zeigen.

Ein besonderes Highlight der Saison war der hart umkämpfte Sieg gegen den ungeschlagenen WeggiserSC mit einem 5:4 Endresultat.Das Team zeigte eine starke Teamleistung und setzte sich erfolgreich gegen den Tabellenführer durch.

Zum Abschluss der Saison konnten die D-Junioren vier aufeinanderfolgende Siege feiern, darunter ein beeindruckendes 7:0 gegen den FC Ibach.

Der FC Schattdorf gratuliert den D-Junioren zu einer erfolgreichen Vorrunde und bedankt sich bei den Spielern, Trainern und Eltern für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Der Verein freut sich bereits jetzt auf eine spannende und torreiche Rückrunde, in der die D-Junioren erneut ihr Können unter Beweis stellen können.

Ab dem 18. März 2024 findet jeweils montags von 17.45 bis 19.00 Uhr die Fussballschule für Kinder mit Jahrgang 2017 und 2018 auf dem Sportplatz Grüner Wald statt. Weitere Informationen hierzu sind im Flyer (siehe untenstehend) zu finden.

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Für das letzte Meisterschaftsspiel der Hinrunde empfing das Fanionenteam des FC Schattdorf den am Tabellenende stehenden FC Eschenbach. Das Ziel für den Abend war klar: 3 Punkte holen, zuhause ungeschlagen bleiben und den Anschluss an die Spitze wahren.

Seit einigen Jahren kommt es oft zum Duell gegen den FC Eschenbach. Dabei waren die Partien stets ausgeglichen und konnten je nach Tagesform von beiden Teams für sich entschieden werden. Durch den grossen Umbruch nach dem Abstieg des FC Eschenbach aus der 2. Liga interregional standen die Vorzeichen aber etwas anders. Zudem befindet sich der FC Eschenbach zurzeit in einer Phase, in der es nicht «läuft» (Tabellenschlussrang mit nur 2 Siegen), während der FC Schattdorf sich in einer Phase befindet, in der es «läuft» (7 von 8 der letzten Spiele gewonnen). Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen also nicht sein.

Kein Unterschied sichtbar

In der ersten Hälfte war von diesen klaren Unterschieden jedoch nicht viel zu sehen. Der Gast aus dem Luzerner Hinterland startete alles andere als wie ein Tabellenletzter. Mit viel Zug und Elan (und einiger Mithilfe der Schattdorfer Verteidigung) dauerte es nicht lange und die Gäste hätten in Führung sein können (oder sogar müssen). Doch wie bereits in den vorderen Partien war Yannick Arnold im Tor ab Minute eins hellwach und parierte alle Schüsse erfolgreich. Zudem kommt hinzu, dass wenn’s mal nicht läuft, die Torumrandung halt auch nicht dein Freund ist. Doch der Lattenschuss der Gäste in der 15. Minute war auch ein Weckruf für die Schattdorfer. Vermehrt kamen sie nun in die Offensive und machten Druck über die Aussenbahnen. Beide Aussenverteidiger kamen zu vielversprechenden Flanken, doch Zählbares gab es auch auf Seiten der Urner nicht zu notieren.

10 gegen 11 und immer noch kein Unterschied sichtbar

In der dreissigsten Minute kam es wohl zur Schlüsselszene der Partie, so zumindest dachten dies in jenem Moment viele. Nach einem Ballverlust grätschte Tim Gisler übereifrig dem Ball nach und traf mit voller Wucht das Bein eines Luzerners. Der Schiedsrichter zeigte dem Jungspund folgerichtig die rote Karte. Wer allerdings erst nach dieser Aktion auf dem Grünen Wald erschien, konnte nur durch Zählen feststellen, dass die Heimmannschaft nur noch zu zehnt spielt. Den elften Mann machten die Urner durch zusätzliche Laufbereitschaft und Wille weg. Bis zur Pause ging dies gut und man konnte sogar noch eine Chance auf das 1:0 verzeichnen.

Horrorminuten für den FC Eschenbach

Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Die Gäste wussten mit der nummerischen Überzahl nicht viel anzufangen und schoben sich den Ball etwas planlos hin und her. Die wenigen Chancen konnte allesamt der FC Schattdorf verzeichnen. Ramon Scheiber verpasste wie in Halbzeit eins das Tor jeweils nur knapp. In der 70. Minute konnten die Jungs von Enz/Infanger/Zberg einen Konter über Sandro Stampfli und Robin Mahrow lancieren. Letzterer fand nach einem langen Sprint den Weg zu Skander Agrebi und dieser mit einem gezielten Schuss den Weg in die Maschen. Dieser Dosenöffner bescherte der Heimmannschaft die wohl besten zwanzig Minuten der Saison, während die Gäste die wohl unglücklichsten zwanzig Minuten ihrer Karriere einzogen. Nach einem Eckball war es erneut Agrebi, welchem der Ball vor die Füsse fiel und nur noch einschieben musste. Ein langer Auskick und ein Foul im Strafraum und auch Topskorer Patrik Stampfli konnte sich per Elfmeter feiern lassen. Der Eigenfehler eines Innenverteidigers bescherte Stampfli nach Vorarbeit von Kevin Gamma gar das zweite Tor und weil’s ja läuft, respektive der anderen Mannschaft nicht, wurde Patrik Stampfli nach einem Gewühl im Strafraum noch vom Torwart angeschossen und der Ball kullerte zum 5:0 ins Tor!

Eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen

13 Spiele, 7 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen, 22 Punkte, ein positives Torverhältnis und das Überwintern im Cup. Dies sind die Zahlen und Fakten einer Vorrunde mit Höhen und Tiefen. Nach verschlafenem Start fand die Mannschaft zum Siegen zurück und kann auf eine solide Hinrunde schauen. Für die Rückrunde gilt es, den Willen, die Kampfbereitschaft und die Solidarität mitzunehmen um auch im Frühling den «Töff aalah» zu können. Das Ziel ist bereits jetzt klar: Zuhause ungeschlagen bleiben, an der Spitze mitmischen und möglichst lange im Cup bleiben.

Bis dahin dürfen die Spieler aber verdientermassen die Beine etwas hochlegen und ein wenig Winterspeck anfressen. Die Kraft- und Konditionstrainings im Frühjahr müssen sich ja auch lohnen… Hopp Schattdorf und eine schöne Saisonpause!

Am Samstag, 4.11.2023, findet das letzte Heimspiel der Vorrunde des FC Schattdorf statt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald.

Eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen – Ein Rückblick

Die Urner haben in der aktuellen Saison der 2. Liga ein aufregendes Kapitel geschrieben. Nach dem letztjährigen Erfolg als 2. Ligameister und Teilnehmer an den Aufstiegsspielen standen die Erwartungen hoch. Doch die ersten Spiele der Saison verliefen alles andere als nach Plan. Sportchef René Gnos blickt auf die Herausforderungen der ersten Saisonhälfte zurück und wirft einen Blick in die Zukunft.

Eine neue Ligakonstellation birgt neue Herausforderungen

"Als letztjähriger 2. Ligameister und Teilnehmer an den Aufstiegsspielen war und ist es sicherlich unser Ziel, uns im vorderen Drittel der Tabelle zu etablieren - auch wenn uns bewusst war, dass es nicht einfach wird. Aufgrund der vielen Absteiger ist die 2. Liga regional sehr ausgeglichen, und meiner Meinung nach gibt es viele Mannschaften, die ambitioniert sein dürfen", erklärt Gnos.

Die Saison begann holprig, mit nur 4 Punkten aus den ersten 6 Spielen. Dies war sicherlich kein "Start nach Mass", wie Gnos betont. Verschiedene Faktoren trugen zu diesem schlechten Start bei. Ferienabsenzen und Verletzungspech schwächten die Mannschaft von Anfang an und so brauchten die Rot-Schwarzen einige Anlaufzeit. „Durch die diversen Abwesenheiten konnten aber junge Spieler Erfahrung sammeln und sich ins Team eingliedern, was ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Vereinskultur ist“, fügt Gnos an.

Doch in der zweiten Hälfte der Vorrunde zeigte das Schattdorfer Team beeindruckende Stärke. Sie gewannen sieben der letzten acht Spiele, inklusive zweier Cup-Spiele. Der schlechte Start scheint vergessen und die Mannschaft bewies Charakter. 

Die Vorrunde ist bald vorbei – was nun?

Mit der Pause nach der Vorrunde haben die Spieler Gelegenheit, sich zu erholen und die meisten verletzten Spieler werden fit sein, wenn die Vorbereitung für die Rückrunde beginnt. Für die, die nicht stillsitzen können, stehen freiwillige Hallentrainingseinheiten auf dem Programm.

Für die Rückrunde haben die Urner ehrgeizige Ziele. Sie möchten an die letzten erfolgreichen Spiele anknüpfen und einen starken Rückrundenstart hinlegen. Gnos erinnert daran, dass der Cup ebenfalls im Fokus steht. Am 9. April 2023 haben die Schattdorfer ein Auswärtsspiel gegen den FC Südstern, der derzeit in der 3. Liga spielt.

Zurück im hier und jetzt – ein wichtiges Spiel steht noch bevor

„Eschenbach steht am Tabellenende und ist sicherlich unzufrieden mit der jetzigen Situation. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, denn die Niederlagen der Luzerner waren teils sehr knapp. Wir wollen unbedingt die Vorrunde im Grünen Wald ungeschlagen beenden.“, berichtet Gnos zum Spiel.

Abschliessend erzählt Gnos mit einem Lächeln: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei den treuen FCS-Fans zu bedanken, die das Team sowohl zu Hause als auch auswärts immer zahlreich unterstützen. Diese Unterstützung ist keineswegs selbstverständlich und macht sowohl die Vereinsführung als auch die Spieler sehr stolz."

Vergangenes Wochenende waren die Fa-Junioren an einem E-Turnier (3. Stärkeklasse) in Buochs im Einsatz. Das Turnier fand im play More Football-Format statt. Die Gegner hiessen FC Sachseln, FC Luzern Mädchen sowie der Gastgeber FC Buochs.

Bis auf ein Unentschieden gegen FC Sachseln konnten alle Spiele, teils sogar massiv überlegen, gewonnen werden. Das Turnier war geprägt von sehr gutem Zusammenspiel. Insbesondere auf dem Kleinfeld (3:3) kam dies mit schönen  Toren und viel Spass zum Ausdruck. Die F-Junioren überzeugten auch gegen die teils 2 Jahre älteren E-Junioren.

Die D-Junioren des FC Schattdorf starteten in der 1. Stärkeklasse in die neue Saison. Die Junioren von Schwarz-Rot spielten eine fast perfekte Vorrunde mit 8 Siegen und einem Unentschieden aus 9 Spielen. Von Beginn der Saison bis zum Schluss überzeugte die Mannschaft als Einheit und steht am Schluss verdient an der Spitze der Tabelle. Die Mannschaft von Hans Schillig und Martin Hauke spielt in der Rückrunde in der Elitegruppe und misst sich im Frühling mit den besten Mannschaften der Zentralschweiz. Gratulation dem Trainierteam und der ganzen Mannschaft für die tollen Leistungen.

Am vergangenen Samstag fand das letzte Turnier des Jahres für die Eb-, Ec- und Ed-Junioren statt. Daheim auf dem Grünen Wald. Vor dem Turnier gab es für die Ec- und Ed-Junioren noch ein Fotoshooting mit dem Trikotsponsor Heinz Hürlimann vom Gasthaus Brückli.

Das Ec-Team gewann die Spiele gegen Schattdorf Eb und Baar klar. Auch Ed gewann gegen Schattdorf Eb und Baar deutlich. Zum Schluss spielten Ec und Ed gegeneinander 1:1 unentschieden. Zum Abschluss gewann Eb gegen Baar.

Viele mitreissende Spiele hat die Ca Mannschaft in dieser Herbstrunde geboten und auch die besten Teams fordern können. Der Abschluss vor der Winterpause gehörte jedoch nicht zu jenen Partien. Spannend wurde es in Steinhausen nämlich nie. Die bisher noch punktelosen Zuger spielten vorerst ihren letzten Match in der 1. Stärkeklasse und waren kein Gradmesser. Schattdorf kam mühelos zu einem Kantersieg und sichert sich somit den tollen 4. Tabellenrang.

Mit einem Kopfballtor nach einem präzise getretenem Eckball eröffneten die Gäste in der 9. Minute das Skore. Weitere Treffer folgten in der 12. und 23. Minute ehe kurz vor der Pause Nummer 4 folgte. Schattdorf störte früh und hatte bedeutend mehr Spielanteile. Den spärlichen Angriffsbemühungen der Steinhauser war die gut organisierte Abwehr stets gewachsen.

Auch im 2. Abschnitt waren die Urner physisch stärker und führten sowohl technisch wie auch taktisch die feinere Klinge. In den zweiten 40 Minuten notierte der gute Schiedsrichter weitere 10 (!) Treffer des FC Schattdorf. Sowohl Angriffe über links und rechts führten zu Erfolgen wie auch Standardsituationen aus Freistössen oder Eckbällen. Einige Tore fielen auch mit gütiger Mithilfe des völlig überforderten Gegners. Gegen diesen Widersacher brauchte es nicht die beste Saisonleistung um den mit Abstand höchsten Saisonsieg zu feiern.

Der bisher kaum beschäftigte Schattdorfer Goalie sah kurz vor Schluss einen Angreifer auf sich zu kommen und musste den Ehrentreffer hinnehmen. Steinhausen konnte als einer der wenigen Erfolge somit eine Chancenauswertung von 100% ausweisen. Den Schlusspunkt zum 14:1 Schlussresultat setzten allerdings erneut die Jungs von Patrik Müller, Benni Gisler und Fabio Moser.

Nun folgten noch ein paar Sätze vom Trainerteam zum Spiel und/oder zur gesamten Vorrunde. Das Trainertrio meinte nach dem letzten Spiel: «Die Jungs haben eine hervorragende Vorrunde gespielt und sich diese tolle Rangierung mehr als verdient. Von Beginn weg war der Zusammenhalt gross und jeder half dem anderen. Bis auf eine Ausnahme war man in jedem Spiel mindestens ebenbürtig. Mit ein bisschen mehr Glück und Cleverness wären noch einige Punkte mehr drin gelegen. Aber die Mannschaft kann auf das Erreichte stolz sein und wir gratulieren ihr hierzu ganz herzlich».

Im zwölften Meisterschaftsspiel des FC Schattdorf stand der Besuch beim FC Ägeri an. Das Spiel stand unter speziellen Vorzeichen. Einerseits ging es um wichtige drei Punkte und andererseits gab es an einem Sonntag schon seit längerer Zeit mehr Punkte mehr für die Fanionen des FC Schattdorf.

Zwei angesagt, zwei gemacht

Nachdem der FC Horw und der FC Sarnen erfahren mussten, dass ihre Serien gegen den FC Schattdorf ein Ende fanden, galt es am vergangenen Sonntag eine Serie der anderen Art zu brechen. Seit dem 6. Oktober 2019 (Derbysieg gegen den FC Altdorf) gab es an einem Sonntag keine Punkte mehr für die Mannschaft von Enz/Infanger/Zberg. Nebst dem Ziel, endlich wieder einmal an einem Sonntag Punkte zu holen, war das zweite Ziel, sich mit einem Sieg von den hinteren Rängen zu distanzieren und den Anschluss an die Spitze anzupeilen. Nach dem Abpfiff des soliden Schiedsrichter-Trios konnte man hinter beide Ziele ein Haken setzen. Doch von Anfang an…

«Einä süber fertig spile»

Mit starkem Rückenwind verliessen die Urner das Reusstal und fuhren über den Sattel ins weniger windige Ägeri. Der älteste Urner schaute jedoch zwischendurch auch im fernen Ägeri vorbei und peitschte Bälle, Spieler und Sonstiges über den Platz. Dabei konnte er zusehen, wie die etwas jüngeren Urner den Start in das Spiel verschliefen. Einzig Yannick Arnold im Kasten der Rot-Schwarzen war von Beginn an wach und hielt nach wenigen Minuten mehrere Bälle der Zuger Stürmer. Darunter war auch eine Top-Chance, welche aber sinnbildlich für die momentane Verfassung des FC Ägeris von Arnold zunichte gemacht werden konnte.

Nach diesem Weckruf kam auch der FC Schattdorf im Spiel an. Die ersten Schüsse auf das Tor der Gastgeber gingen noch eher in die Kategorie «Zielfernrohr justieren». Doch in der 24. Minute gelang eine Balleroberung im Aufbauspiel des FC Ägeris. Robin Mahrow passte darauf schnell zu Cédric Gisler, dieser schnell auf die Seite zu Noel Gisler und dieser blickte in die Mitte, fand Ramon Scheiber und der die leere Torecke und die Führung.

In der dreissigsten Minute hätte dann Dmytro Gryschenko das 0:2 per Kopf erzielen können, doch der Torwart reagierte glänzend und hielt seine Mannen im Spiel. Auch Skander Agrebi fand mit seinem Volley nur die Hände des Torwarts. Somit gingen die Schattdorf mit einer knappen Führung in die Pause.

Nicht müssen gegen nicht können

Während die Zuger in der ersten Hälfte ihre Klasse am Anfang und zwischendurch aufblitzen lassen konnten, war die Luft bei ihnen in Halbzeit zwei beinahe draussen. Sie kamen noch zu einigen Halbchancen, welche z.B. nach einem haarsträubenden Fehlpass im Aufbau der Schattdorf zustande kam. Doch Yannick Arnold blieb an diesem Nachmittag ungeschlagen.

Durch viele Wechsel, Fehlpässe und Unterbrüche durch Fouls kam auf beiden Seiten kaum mehr Spielfluss zustande. Die offensiven Bemühungen der Gäste hielten sich ebenfalls in Grenzen. Einzig Simon Wipfli verzeichnete einen «gefährlichen» Abschluss. Doch auch dieser wurde vom Torwart souverän gehalten.

Somit ist die zweite Hälfte kurz zusammengefasst. Die Zuger konnten nicht mehr und die Schattdorf mussten dadurch auch nicht mehr wirklich. Und eine weitere Fussballweisheit zum Schluss: Wer vorne einen macht und hinten keinen kriegt, gewinnt das Spiel!

Ein Lob an die Fans

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der zwölfte Schattdorfer auch dieses Mal in grosser Anzahl erschien. Es ist jedes Wochenende (und dieses Mal sogar an einem Sonntag im fernen Ägeri!) grandios zu erleben, dass ihr, liebe Fans, uns in so grosser Zahl unterstützt! Wir vom «Eis» sind riesig dankbar für eure Unterstützung und möchten euch von ganzem Herzen dafür danken! Wir hoffen auch am nächsten Samstag beim Vorrundenabschluss gegen den FC Eschenbach auf zahlreiches Erscheinen während dem Match und dem einen oder anderen gemeinsamen Getränk nach dem Spiel.

Das letzte Spiel dieser Herbstrunde führte die Cb-Junioren vom FC Schattdorf ins luzernische Adligenswil, welches zu diesem Zeitpunkt das Tabellenschlusslicht innehatte. Für beide Mannschaften hiess es an diesem verregneten Samstag zum letzten Mal auflaufen und für 80 Minuten das Beste abrufen, was in den jeweiligen Trainings gelernt wurde. Das Spiel gegen Adligenswil warf seine Schatten schon vor dem eigentlichen Anpfiff des jungen Schiedsrichters voraus. Da die Luzerner bis dahin noch keinen Sieg feiern konnten und auch das Torverhältnis daraus relativ eindeutig gegen die Adligenswiler war, war das Trainer-Trio der Schattdorfer Cb-Junioren doppelt gefordert. Zum einen, was für einen Gegner trifft man an diesem letzten Saisonspiel an? Ein kämpferisches und eventuell sogar ein durch Ca-Spieler verstärktes Team, welches um jeden Preis doch noch einen Sieg einfahren will? Zum anderen war die Tabellenplatzierung vom SV Adligenswil auch bei den eigenen Junioren bekannt und sie waren gefordert, dass sich ihre Schützlinge mit dem nötigen Respekt auf dieses Spiel vorbereiten. Da niemand aus dem näheren oder weiterem Umfeld im Besitz der bekannten Glaskugel ist, musste man sich die Antwort auf dem Kunstrasen des SV Adligenswil holen.

Der Tag war da, das Spiel begann. Einige Minuten nach dem der Unparteiische das Spiel freigab, wurde dann die Frage betreffs was für ein Team man als Gegner hat geklärt. Die Weissschwarzen zeigten läuferisch eine gute Leistung. Auch was das Pressing anging, konnte man ihnen nichts vorwerfen. Bei der A-Note, welche jeweils das Technische bewertet, gab es leider klare Abzüge. Über die gesamte Spielzeit, musste man zugestehen, dass technisch die Schattdorfer klar die bessere Mannschaft war, was auch die sehr gut herausgespielten drei Tore in der ersten Halbzeit zeigten. In den zweiten 40 Minuten konnte sogar sieben Mal gejubelt werden. Sechs Mal auf der Seite der Schattdorfer und einmal auf der Gastgeber Seite.

Dieser 1:9 Sieg war das vierte gewonnene Spiel in dieser Saison. Es kommen noch ein Unentschiedenes sowie zwei Verlorene dazu. Mit 13 Punkten aus sieben Spielen kann man sicher zufrieden auf die Herbstrunde zurückschauen und die kommende Winterpause gebührend geniessen.

Die Fa Junioren gastierten am Samstag 21.10.2023 am E-Turnier im Muotathal und bekamen es dort mit den älteren E-Junioren von Muotathal und Brunnen zu tun. Bei regnerischem und kaltem Wetter mussten die Urner zuerst gegen das Team Muotathal Eb antreten. Der Turnierstart über das kleine sowie grosse Spielfeld gelang vollumfänglich und die Urner dominierten und gewannen diese Partien.
Gegen Muotathal Ea und die Junioren aus Brunnen, gab es bei den vier Spielen auf dem kleinen Feld jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen. Wobei man vor allem bei einem Spiel gegen die deutlich grösseren Jungs aus Brunnen richtig unter die Räder kam und eine hohe Niederlage einstecken musste.
Über das grosse Spielfeld gelang dann dem FCS die Revanche. In einem mit harten zweikämpften geführten Spiel gegen Muotathal Ea, vermochte Schattdorf mehr als nur dagegen zu halten. Die Jungs nahmen den Kampf an und vermochten auch ihr spielerisches können zu zeigen. So nützten die Schattdorfer ihre Chancen regelmässig und gewannen am Schluss die Partie klar. Gegen den FC Brunnen war es dann eine knappe Angelegenheit. Brunnen nutzte die körperliche Überlegenheit zu Beginn der Partie aus und ging 0:1 in Führung. Schattdorf vermochte sich zu steigern und setzte den Gegner immer wieder früh unter Druck. So konnte man die Gefahr weit Weg vom eigenen Tor halten und kam selber immer wieder zum Abschluss. Gleich mehrmals rettete die Torumrandung für Brunnen, bevor der Ball dann gegen Mitte der Partie doch noch den Weg zum vielumjubelten 1:1 ins Tor fand. Nun drückte Schattdorf auf den Führungstreffer. Nach einem Eckball vermochte Brunnen den Ball nicht zu klären und so schossen die Urner den verdienten Führungstreffer. Brunnen versuchte nochmals alles und kam kurz vor Schluss zu einer guten Chance, diese wurde jedoch mit einer Glanzparade durch den Goalie pariert. Dann erfolgte der Schlusspfiff und die Freude über den 2:1 Sieg war gross. Die Schattdorfer Fa Junioren zeigten ein weiteres sehr gutes Turnier und vermochten auch gegen die älteren E-Junioren zu überzeugen.

Das Spiel der Dc-Junioren gegen Aegeri, den Leader der Gruppe welcher erst 3 Gegentore einstecken musste, startete nicht so wie geplant. Bereits wenige Sekunden nach Anpfiff zappelte der Ball ein erstes Mal im Schattdorfer Tor. Dies war aber zugleich ein Weckruf. So einfach wollten die Urner sich nicht geschlagen geben. Sie hielten ab sofort dagegen und kamen zu Chancen, die sie aber nicht in ein Tor ummünzen konnten. In der 13. Minute gelang Ägeri der Treffer zum 2:0. Danach war es bis zur Pause ausgeglichen.

Obwohl der Gegner körperlich überlegen war, liessen sich die Rotschwarzen nicht beirren und versuchten weiterhin Chancen zu kreieren. Es gelang ihnen mit schnell vorgetragenem Kombinationsspiel in aussichtsreiche Position zu kommen. Nur das Tor für wollte nicht fallen. So kam es wie es kommen musste und Ägeri konnte in der 35. Spielminute den Vorsprung auf 3:0 ausbauen. Den Kopf lies Schattdorf jedoch nicht hängen und traf, auch ein wenig glücklich, in der 41. Minute.  Ein Eckball wurde durch den Torhüter unglücklich ins eigene Tor abgelenkt. Glück des Tüchtigen kann man da wohl sagen. Leider hielt dieser Aufschwung nicht lange an. In kurzer Folge konnte Ägeri bis zur Drittelspause noch 2 Treffer verbuchen zum Pausenstand von 5:1

Im letzten Drittel war das Spiel lange offen. Erst in den letzten 10 Minuten liessen die Urner noch 2 Treffer zum Schlussstand von 7:1 zu. Der Sieg von Ägeri war verdient, jedoch aus Schattdorfer Sicht 2-3 Tore zu hoch.

Trotzdem können die FCS-ler stolz auf ihre Leistung sein, gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner gaben die Junioren das Spiel nie auf und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball.

Zu einem wichtigen Sieg kamen die Ca-Junioren des FC Schattdorf am Samstag 21. Oktober. Gegen diese Equipe aus dem Tabellenkeller muss unbedingt ein Sieg her, um nicht selber dorthin zu gelangen, forderte das Trainerteam. Mit einer tadellosen Mannschaftsleistung gelang dies glanzvoll. Gegen die druckvoll startenden Schattdorfer hatten die Gäste aus Ebikon von Anfang an nichts entgegen zu setzen. Ein Abtasten gab es nicht und schon nach wenigen Minuten zappelte der Ball im Tor, welches jedoch wegen Abseits nicht anerkannt worden ist. Bis es zu einem zählbaren Treffer kam, verstrichen lange 18 Minuten, davor roch es lediglich stark nach 1:0. Ein Angriff über die linke Seite brachte dem Heimteam die Führung. Zum beruhigenden 2:0, eingeköpfelt nach einem Eckball, dauerte es eine halbe Stunde. Dabei blieb es bis zur Pause. Aufgrund der Spielanteile ein zu knappes Resultat.

Erneut mit der positiveren Körpersprache stellten sich die Schattdorfer zur zweiten Halbzeit auf. Nach nur etwa 10 Sekunden Spielzeit bejubelten die Rotschwarzen ihren dritten Treffer und stellten die Weichen definitiv auf Sieg. In den Zweikämpfen robust und mit genauen Pässen gelang es immer wieder, sich in die gefährliche Zone vor dem Tor zu spielen. Die ersatzgeschwächten Ebikoner, sie sind nur mit zwei Auswechselspielern angereist, konnten sich nur vereinzelt aus ihrer Platzhälfte befreien. Zwischen dem vierten Tor, erzielt mit einem wuchtigen Kopfball und dem 5. Treffer, herrlich in die entfernte Torecke gezirkelt, dauerte es weniger als eine Zeigerumdrehung. Das zeitweise inferiore Ebikon konnte dem neutralen Zuschauer beinahe leid tun, denn das Skore wurde kontinuierlich hochgeschraubt, der 10. Treffer, das «Stängeli» wollte jedoch nicht fallen. Auch ein 9:0 widerspiegelt das Kräfteverhältnis relativ gut. Die 3 Punkte für den Sieg bedeuten, dass die Ca Junioren definitiv auch im nächsten Frühjahr in der 1. Stärkeklasse bleiben dürfen und bis auf den 4. Tabellenrang vorgerückt sind. Zum Abschluss der Herbstrunde reist die Mannschaft von Patrik Müller, Benni Gisler und Fabio Moser am 28. Oktober zum Schlusslicht nach Steinhausen.

Die Urner wie auch die Zuger sind in dieser Saison bis jetzt unter den Erwartungen geblieben. In der letzten Saison haben sich die Urner zum Meister gekrönt, während die Zuger lange ganz vorne mitspielten. Stand jetzt ist Schattdorf auf dem 8. Platz, während Aegeri auf dem 12. Platz liegt. Zum Spiel berichtet Spielmacher Cédric Gisler: "Aegeri hat uns letzte Saison keine leichte Zeit beschert, wir haben also noch eine Rechnung offen. Wir wollen den Schwung aus dem Sieg gegen Sarnen mitnehmen und attraktiven Offensivfussball zeigen." Zur Frage, was sich denn offensiv noch verbessern soll, ergänzt Gisler: "Wir haben uns zwar offensiv während der Saison schon deutlich gesteigert, unsere Chancenauswertung hat aber noch Luft nach oben. Wir hatten in jedem Spiel mehrere Top-Chancen, aber noch zu wenig daraus gemacht. Wenn wir unsere Chancen nutzen, bin ich sicher, dass wir siegreich vom Platz gehen werden."

Die Urner behalten auch im 5. Heimspiel der Saison die Punkte auf dem Grünen Wald. Das Fanionteam des FC Schattdorf gewinnt das Meisterschaftsspiel gegen den FC Sarnen mit 1:0.

Eine souveräne Teamleistung mit Potential für mehr

Die Urner, an vergangenem Samstag für einmal nicht in rot-schwarz, sondern komplett in rot, spielten ein grösstenteils sehr souveränes Spiel. Einer der wenigen «Zitter-Momente» gab es relativ früh im Spiel, als Sarnen mit einem Lattenknaller aus gut 25 Metern auf sich aufmerksam machte. Schattdorf reagierte sogleich und begann immer mehr, das Spieldiktat an sich zu reissen. In der 26. Minute versuchte die Sarner Offensive sich erneut mit einem Nadelstich. Ein satter Schuss zwang Torhüter Yannick Arnold zu einer Glanztat. Nun waren die Urner definitiv wach und liessen in der ersten Halbzeit nichts mehr anbrennen. In der 30. Minute setzte sich Captain Patrik Stampfli gleich selbst in Szene. Nach einem kurzen Dribbling an der Strafraumgrenze drang er in die «Box» ein und konnte nur noch regelwidrig zu Fall gebracht werden. Die Verantwortung übernahm der junge Leader gleich selbst und verwandelte eiskalt zur Urner Führung.

Die Führung blies den Urnern nochmals viel Luft in die Segel und so kam Ramon Scheiber kurz vor dem Pausenpfiff noch zu einer guten Chance, welche Schlussmann Rondelli in extremis noch vereiteln konnte. Nach der Pause ging es ähnlich weiter wie vorher. Sarnen verhielt sich eher passiv und lauerte auf Konter, während Schattdorf am Drücker blieb. Die Hausherren kamen mit Robin Mahrow, Skander Agrebi und Captain Patrik Stampfli nochmals zu mehreren Chancen, welche aber ungenutzt blieben. So war es in den Schlussminuten Keeper Yannick Arnold, welcher nochmal auf sich aufmerksam machte. Mit dem zweiten Big Save der Partie sicherte das Eigengewächs den Urnern den Sieg.

Anschluss ans vordere Mittelfeld

Mit dem Sieg gegen das zweitplatzierte Sarnen schliesst Schattdorf ans vordere Mittelfeld der Tabelle an. Zurzeit steht Rot-Schwarz zwar nur auf dem achten Tabellenplatz, zu Rang vier sind es aber gerade einmal 3 Punkte Differenz, auf Kontrahent Sarnen, welche immer noch auf Rang zwei zu finden sind, fehlen 5 Zähler. Fast die gesamte Liga ist sehr nahe beieinander, einzig Ibach scheint vorne wegzuziehen. Die Urner Equipe ist somit auf die Punkte in den letzten beiden Vorrundenspielen angewiesen, um sich weiter nach vorne arbeiten zu können.

Beim letzte Heimspiel der Saison empfing Schattdorfden SC Cham auf dem Sportplatz Grüner Wald.Da die Rotschwarzen nur einen Punkt auf den SC Cham Vorsprung hatten, konnte man davon ausgehen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden könnte.

Diese Annahme bestätigte sich dann auch schon in den ersten 4 Minuten.Die Schattdorfer erzielten in der dritten Minute den Führungstreffer und Cham zog einige Minuten später ebenfalls mit einem Treffer gleich.Anschliessend hatte das Heimteam etwas Mühe die Gäste in den Griff zu bekommen, da die Chamer viel Druck auf das Tor der Schattdorfer ausübten.Dank guten Paraden des Schlussmannes und des nichtAusnutzens ihrer Chancen, gelang es den Gästen aus dem Zugerland jedoch nicht mehr in der ersten Halbzeit ein Tor zu erzielen.Den Kopf nicht hängen lassend, fand das Heimteam nämlich immer besser ins Spiel und es gelang auch den Gegner besser in den Griff zu bekommen.Daraus ergab sich, dass in den letzten 20 Minuten das Spiel hauptsächlich in der Platzhälfte des Gegners stattfand und die Urnerkonnten durch sehr gute Spielzüge und den daraus resultierenden Chancen mit einem 4:1 in die Pause gehen.

Der Start der zweiten Halbzeit ähnelte dem Anfang der Partie.Die Schattdorfer brauchten wieder mehr Zeit ins Spiel zu finden, was erneut zu brenzligen Szenen im Strafraumführte.Eine Uneinigkeit im Mittelfeld konnten die Gäste schnell zu ihren Gunsten nutzen und zum zweiten Mal das Leder im Tor der Schattdorferplatzieren.Aber je länger die Halbzeit lief, um so besser lief es auch dem Heimteam.Die Pässe kamen wieder besser an, das Zusammenspiel brachte die Rotschwarzen vermehrt vor das Tor der Chamer und wie schon in der ersten Halbzeit, dominierte man anschliessend das Spiel.

Der Lohn daraus waren 2 Tore, was der Schlussstand von 6:2 bedeutete.

Unverhofft stand man nach der Turnierabsage vom eingeplanten Turnier in Rotkreuz am 15. Oktober doch noch auf dem Spielfeld.Kurzfristig konnten die Fa-Junioren am 1. Stärkeklassen Turnier in Buochsteilnehmen.Bei kühlen Bedingungen auf dem Fussballplatz Seefeld setzten sich die Schattdorfergegen die Teams von BuochsFaBuochsFbReidenFa, Hochdorf Fa und Hochdorf Fb jeweils auf dem kleinen sowie grossen Spielfeld deutlich durch.

Gegen das Team Meggen Fa zeigten die FCS Junioren auf dem kleinen Feld eine weitere tolle Vorstellung und besiegten auch die Luzerner. Im Spiel über das grosse Feld, zeigte sich dann der gleiche Gegner als hartnäckiger. Meggen konnte jeweils nach derFührungen der Schattdorf bis zum 3:3 umgehend wieder ausgleichen. Beim Stand von 4:3 für Schattdorfparierte der FCS Goali einen Penalty. Ab da übernahm Schattdorf nun definitiv das Spielgeschehen. Mit einem Weitschuss und zwei schön herausgespielten Toren, konnten die Urner am Schluss den 7:3 Sieg bejubeln.

Die Jungs zeigten über das ganze Turnier eine saubere Leistung und vermochten ein weiteres mal zu glänzen.Somit bleiben die SchattdorferFa-Junioren über die sieben F-Turnier der Herbstrunde ungeschlagen.

Noch ist jedoch nicht Schluss mit Fussball für die Jungs. Die SchattdorferFa-Junioren stehen noch an zwei E-Turniere am 21. Oktober im Muotathal und am 28. Oktober in Buochs im Einsatz und werden sich dort gegen die älteren E-Junioren messen dürfen.

Im Heimspiel gegen Sempach wollten sich die Schattdorfermit einem Sieg etwas Luft verschaffen. So starteten sie auch druckvoll in diese Partie. Nach einem Eckball in der 5. Minuten konnten die Urner bereits das 1:0 erzielen. Die Rotschwarzen kamen mit schnell vorgetragenen zu weiteren hochkarätigen Chancen. Eine solche bedeutete dann in der 35. Minute auch das verdiente 2:0. Kurz vor der Pause erzielten die Gäste nach einem Geschenk der Urner das 2:1. In der 2. Halbzeit nahmen die Zurfluh / Schorno Boys das Zepter wieder in die Hand, sündigten aber weiter im Abschluss. Das langersehnte 3:1 fiel dann in der 65. Minute nach einem schönen Angriff über die rechte Seite. In der 80. Minute erzielten die Sempacher aber wiederum den Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es den Gästen aber nicht mehr. So blieben die drei wichtigen Punkte im Urnerland!

Im zehnten Meisterschaftsspiel des FC Schattdorf stand der Besuch beim Aufsteiger FC Küssnacht an. Ziel waren drei Punkte und das weitere Distanzieren des Striches. Erreicht wurde das Ziel jedoch nicht.

Chancen hüben wie drüben

Die verletzungsgeschwächten Schattdorfer starteten gut in die Partie und kamen mit Ramon Scheiber bereits am Anfang zu einer Grosschance. Das Schattdorfer Eigengewächs vermochte den Ball aber noch nicht im Tor unterzubringen - im Gegensatz zum Aufsteiger, welcher in der sechzehnten Minute einen der vielen Eckbälle der Partie zur 1:0 Führung im Tor versenkte. Bis zur Pause powerten beide Offensivabteilungen weiter, doch die Verteidiger blieben jeweils Sieger. Ob per Kopf, Fuss oder mit anderen Körperteilen, der Ball flog nicht mehr ins Tor.

Schlussphase mit Endspielcharakter
Das Bild blieb nach der Pause das gleiche. Beide Mannschaften suchten das Heil in der Offensive. Erfolgreich blieb am Anfang der zweiten Hälfte nur Patrik Stampfli, welcher nach herrlicher Vorarbeit von Ramon Scheiber nur noch einzuschieben brauchte. Nach dem Tor begann die stärkste Phase der Gäste und es folgte beinahe Chance um Chance. Zählbares schaute aber erst kurz vor der 80. Minute raus, als Ramon Scheiber den Ball doch noch im Tor unterbringen konnte. Die Freude der Gäste verweilte aber nur kurz, denn beinahe im Gegenzug kassierten sie durch Paul Qupi den Ausgleich. Dies liess alle Banne brechen und das Spiel wurde zum offenen Schlagabtausch. Beinahe gelang dem «1. Mannschaft-Debütant» Mattia Schorno nach zwei Minuten auf dem Feld das Tor zur 2:3 Führung. Dieses wurde jedoch aberkannt. Schön wäre es gewesen, denn die Führung schoss anschliessend der Torschütze zum 2:2. Somit ging die Heimmannschaft in Führung und brachte das Resultat über die Runden. Unnötige Szenen spielten sich am Ende der Partie noch an der Eckfahne ab, welche zu zwei roten Karten (1x Schattdorf, 1x Küssnacht) führten.

Auswärts verliert man

Bereits zum dritten Mal verliert die Urner Truppe ein Auswärtsspiel mit 3:2. Auch dieses Mal war die Mannschaft um Enz/Infanger/Zberg zu wenig überzeugend über neunzig Minuten. Doch das schöne am Leben und am Fussball ist, dass es oftmals eine zweite Chance gibt. Diese hat auch der FC Schattdorf, da am Dienstag bereits das Rematch gegen den FC Küssnacht ansteht. Für Spannung ist nach einem solch knappen Resultat sicher gesorgt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Fans und bedankt sich bei den treuen Supportern, welche auch an einem Dienstag den Weg nach Küssnacht finden.

Am kommenden Samstag, 14. Oktober 2023 findet um 17:30 Uhr das nächste Saisonspiel des FC Schattdorf in Küssnacht a/R statt. Am darauffolgenden Dienstag, 17. Oktober 2023 findet um 20:00 Uhr das Cupspiel gegen den gleichen Gegner am gleichen Ort statt. Beide Spiele werden auf dem Sportplatz Luterbach ausgetragen.

Schattdorf kommt auf Touren

Das Fanionteam des FC Schattdorf konnte nach dem vermasselten Start in den letzten Partien aufdrehen und 9 Punkte aus 3 Spielen mitnehmen. Wichtig anzumerken ist ebenfalls, dass die drei Siege allesamt zu Null und gegen gut bis sehr gut platzierte Teams gelangen. Nun wartet mit Küssnacht a/R ein Gegner auf der anderen Tabellenseite. Die Schwyzer stehen mit 4 Punkten aus 9 Spielen auf dem zweitletzten Platz, gemäss Resultaten und Matchberichten kam der Aufsteiger aber den Punkten bei jedem Spiel näher. Rot-Schwarz darf somit den nominell schwächeren Gegner auf keinen Fall unterschätzen, um siegreich ins Urnerland zurückzukehren. Der FCS muss weiterhin auf die stabile Defensive und die äusserst kaltschnäuzige Offensive zählen können, trotz diversen Verletzten und Abwesenden. So fallen Simon Wipfli und Franco Heinzer verletzt aus, während der Einsatz der Angeschlagenen Joachim Gisler und Skander Agrebi noch offensteht. Ausserdem können die Urner nicht auf den gesperrten Robin Mahrow und die Abwesenden Sandro Stampfli und Kevin Gamma zählen. So kann mit einer stark veränderten Mannschaft im Vergleich zu den letzten Wochen gerechnet werden, welche aber sicherlich junges Blut und verschiedene Qualitäten auf den Platz bringen wird.

Im neunten Meisterschaftsspiel des FC Schattdorf kamen die Gäste aus Hergiswil nach Schattdorf. Mit drei Siegen im Rücken war man gewillt, zuhause ohne Niederlage zu bleiben und weitere Punkte einzufahren.

Auf die Plätze, fertig, los!

Zum wiederholten Male bekamen die Zuschauer und Zuschauerinnen auf dem Grünen Wald ein Startfeuerwerk zu sehen. Aus Sicht der meisten Fans jedoch von der falschen Mannschaft. In den ersten Minuten kam die Mannschaft um Trainer Marini zu einigen Hochkarätern, scheiterte jedoch am eigenen Unvermögen, am Torwart oder wie auch im weiteren Spiel an einem Körperteil eines Schattdorfer Verteidigers.

Nach der Startphase fanden auch die Platzherren ins Spiel. Beide Mannschaften neutralisierten sich daraufhin weitgehend. Hergiswil schob sich den Ball hin und her und versuchte mit Schnittstellenpässen oder langen Bällen den Weg zum Tor. Doch die Schattdorfer Verteidigung fing beinahe jeden Pass ab und blieb in der Luft Sieger. Kurz vor der Pause kam Noel Gisler zu einer guten Chance, verzog aus spitzem Winkel jedoch knapp.

Schattdorf zur Führung wie die Jungfrau zum Kind

Es lief bereits die Nachspielzeit und einige Fans waren bereits auf dem Weg zum Grillstand, als Rechtsverteidiger Andri Baumann eine Flanke auf den Kopf von Ramon Scheiber zirkelte. Dessen Kopfball flog harmlos aufs Tor und direkt in die Hände des Torwarts. Wird wohl nichts mit der Führung zur Pause, dachten sich viele Fans und wohl auch einige Spieler, inklusive Patrik Stampfli. Der Torwart liess den Ball jedoch nach vorne abprallen. In feinster Stürmermanier reagierte Stampfli am schnellsten und konnte zur Führung für die Einheimischen einnetzen.

Die Abwehrreihen halten dich

Nach dem Paukenschlag vor der Pause starteten beide Teams erneut gut in die Partie. Mit frischen Kräften kamen beide Teams zu aussichtsreichen Chancen. Schattdorf durch Standards um die Strafraumgrenze und die Nidwaldner durch sehenswerten Kombinationsfussball. Doch wie bereits am Anfang erwähnt, war immer ein rot-schwarzes Körperteil im Weg um den Ausgleich zu verhindern. In der Schlussphase kamen die Schattdorf mit Robin Mahrow zu zwei guten Chancen, welche allerdings vom Torwart in gewohnter Manier aus dem Winkel gefischt wurden oder an der Latte abprallten. Ebendieser Mahrow kassierte nach seinem zweiten Foul die gelb-rote Karte und musste von draussen zuschauen, wie seine Mannschaft nun mit Mann und Maus verteidigte. Doch wie bereits gegen den Tabellenführer FC Horw blieben die Null stehen und die Punkte im Urnerland.

Aufwärtstrend hält an

Nach einem unzufriedenen Saisonstart konnte die Mannschaft um Enz/Infanger/Zberg den vierten Sieg in Folge einfahren und platziert sich nun im Tabellenmittelfeld. Auch im Cup konnte man gewinnen und trifft nun in der Meisterschaft und auch im Cup auf den FC Küssnacht. Die Spiele finden am 14. Oktober und 17. Oktober 2023 jeweils in Küssnacht statt. Die Schattdorfer Fanionen freuen sich auf zahlreiche Fans!

Ein Blick auf die Tabelle der Gruppe 1 in der 4. Liga lässt den Schluss zu: Die 2. Mannschaft aus Schattdorf ist auf Kurs. 13 Punkte aus sieben gespielten Runden sind gleichbedeutend mit Rang 3. Rot-Schwarz befindet sich in Lauerstellung und hat den Anschluss an die Spitzenplätze gewahrt. Gleichzeitig bleibt festzuhalten: Es wäre mehr möglich gewesen in den vergangenen Wochen...

Rückblick: Ein letztendlich ungefährdeter 3:0-Heimsieg gegen den Zuger Kontrahenten aus Aegeri bestätigte die Ambitionen der Schattdorfer Reserven, um die vorderen Plätze dieser 4. Liga-Gruppe mitzuspielen. Die Elf um das Trainergespann von Mathias Lussmann und Florian Berisha vermochte über die gesamten 90 Minuten spielerisch nicht restlos zu überzeugen, behielt die drei Punkte dank einer defensiv erneut abgeklärten Leistung und offensiv sauber ausgespielten Aktionen und dem Doppelpack von Topscorer Luca Megnet verdientermassen auf dem heimischen Grünen Wald. Mit entsprechend breiter Brust reiste man am darauffolgenden Donnerstag auf das Eschfeld, um beim bis dato punktelosen Gegner aus Steinhausen die positive Tendenz zu bestätigen. Die Enttäuschung war gross, als der Unparteiische mit 15 minütiger Verspätung aufgrund einer Verletzungspause das Donnerstagabendspiel abpfiff. Rot-Schwarz liess in den vorangegangenen 90 Minuten jeglichen Spielwitz vermissen, zeigte einen über weite Strecken uninspirierten und passiven Auftritt, welcher sich auch nicht durch das schwierig zu bespielende Grün in Steinhausen rechtfertigen liess. Eine letztendlich knappe Niederlage - da waren sich Trainer wie Spieler einig – war die logische und verdiente Konsequenz aus dem Gezeigten. Zwei Tore und eine für einmal nicht restlos überzeugende defensive Teamleistung reichten an diesem Abend nicht, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Neun Tage später: Es läuft bereits die Nachspielzeit – und die Lussman/Berisha-Elf steht erneut mit dem Rücken zur Wand. Eine grundsätzlich ansprechende Leistung des Heimteams wurde mit zwei unglücklichen Toren zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit relativiert und brachten Rot-Schwarz erneut in Rücklage. Ein glücklicher Anschlusstreffer nach Unstimmigkeiten im Weggiser Defensivverbund nährte die Hoffnung des Heimteams, sich für eine ordentliche Partie zu belohnen. Das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen – es war an diesem Samstagabend auf Seiten von Rot-Schwarz. Nach einem satten Abschluss von Pascal Schuler klatschte der Ball an die Torumrandung, und der gelernte Innenverteidiger Sandro Imbach behielt im unübersichtlichen Weggiser Sechzehner den Überblick, und knallte das Leder unhaltbar unter die Latte. Sein Abschluss rettete dem Heimteam einen späten, aber unter dem Strich verdienten Punkt.

Fazit: Was wäre, wenn... aus drei gespielten Partien gegen Aegeri, Steinhausen und Weggis resultieren unter dem Strich 4 Punkte. Der eingangs erwähnte Anschluss an die Spitzengruppe ist geglückt. Gleichzeitig blieben in diesen Partien 5 Punkte auf der Strecke, welche in der aktuellen Endabrechnung fehlen. Die 2. Mannschaft aus Schattdorf bleibt somit in Lauerstellung und findet sich für die anstehenden Partien gegen Menzingen und Brunnen in der Rolle des Jägers. In diesen zwei letzten Partien gegen die Tabellennachbarn aus der Spitzengruppe werden die Weichen gestellt für die zweite Saisonhälfte. Die 2. Mannschaft aus Schattdorf misst sich am kommenden Samstag auf der Chrüzegg gegen Menzingen, ehe man eine Woche später den Tabellenführer aus Brunnen auf dem heimischen Grün zum Abschluss der Hinrunde erwartet.

Die Schattdorfer Cb-Junioren gastierten letzten Samstag im Urner Hauptort. Sie wollten unbedingt den dritten Sieg in Serie und das Derby für sich entscheiden.

Nachdem das Spiel vom Schwyzer Schiedsrichter angepfiffen wurde, ging es sogleich los. Man verzichtete auf ein Abtasten des Gegenübers und versuchte mit gekonnten Kombinationen den Gegner auszuspielen und den Führungstreffer zu erzielen. Auch wenn das auf beiden Seiten oft gelang und es immer wieder zu gefährlichen Szenen führte, brachte in den ersten 40 Minuten keine der Mannschaften das Leder in das Netz des anderen.

Frisch gestärkt, einige Veränderungen auf den Positionen und da und dort an der Taktik geschraubt, ging es in die zweite Halbzeit. Schnell war klar, dass keine der Mannschaften sich mit einem Unentschieden zufrieden gab und beide heiss auf die drei Punkte waren. So kam es dann, dass 2 Minuten nach Anpfiff zum ersten Mal gejubelt werden durfte. Und zwar auf der Seite der Gäste.

Was dann folgte, waren die intensivsten 14 Minuten der Partie was die Emotionen anging, für die Spieler sowie für die zahlreichen Gäste. Die Gelb-Schwarzen konnten nach einigen Minuten ausgleichen, Schattdorf gelang dank eines zugesprochenen Penaltys die Führung. Wiederum einige Zeigerumdrehungen später konnte das Heimteam wieder den Ball hinter dem Schattdorfer Torwart platzieren. Zehn Minuten vor Abpfiff bekamen die Altdorfer DIE Gelegenheit, in Führung zu gehen. Dank eines unglücklichen Abwehrversuch des Schattdorfer Torwarts, hatte der Unparteiische keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Zum Pech für Altdorf, zum Glück für Schattdorf, konnte der geschossene Elfmeter nicht verwertet werden. Nach Spielschluss gab es zwei Tore und je einen Tabellenpunkt auf beiden Seiten zu verzeichnen.

Vergangenes Wochenende spielten die Schattdorfer Dc-Junioren auswärts im Kanton Schwyz. Der FC Ibach machte auf heimischen Rasen von Anfang an mächtig Druck. Der FCS musste sich mehrheitlich in der Defensive wehren. Trotzdem gingen die Urner nach einem sehenswerten Konter mit 1:0 in Führung. Ibach liess sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, schloss zweimal erfolgreich ab und konnte mit einer 2:1 Führung in die Pause gehen.

Im 2. Drittel kam Schattdorf besser ins Spiel und erzielte den schön herausgespielten Ausgleichstreffer. Nun zeigten sich die Gäste als ebenbürtiger Gegner. Dank eines Eigentores konnte aber das Heimteam wieder in Führung gehen und kurz vor Drittelsende erzielten die Schwyzer mit einem Konter den vierten Treffer.

Kaum hatte das letzte Drittel begonnen, schon zappelte das Runde ein fünftes Mal im Schattdorfer Tor. Der FCS gab sich aber auch nach diesem Rückstand nicht auf und kreierte noch die eine oder andere Torchance, leider ohne Erfolg. So war es der FC Ibach, welcher mit zwei weiteren Toren das Spiel mit 7:2 für sich entscheiden konnte.

Die FCS-ler können aber trotzdem stolz auf ihre Leistung sein, trotz Rückständen gaben die Junioren das Spiel nie auf und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball.

Im Spiel gegen Willisau wollten die Schattdorfer unbedingt den 2. Heimsieg holen. Von Beginn an entwickelte sich ein kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel. Willisau war optisch leicht überlegen. Schattdorf stand jedoch gut organisiert und versuchte mit schnellen Vorstössen zum Erfolg zu kommen. Ein solcher Angriff der Urner brachte kurz vor der Pause fast die Führung. Die Latte rettete jedoch für die Gäste. In der 2. Halbzeit hatten die Luzerner einige gute Möglichkeiten in Führung zu gehen aber die Chancen konnten nicht genutzt werden. Schattdorf konterte immer wieder gefährlich und konnte dank einem solchen Konter in der Nachspielzeit den vielumjubelten 1:0 Siegtreffer erzielen.

Innert 12 Tagen hatten die Ca Junioren gleich 4 Spiele zu bestreiten. Die ersten drei Spiele ausschliesslich gegen Gegner aus dem ersten Tabellendrittel dieser Gruppe 3. Die knappen Resultate zeigen dass die Schattdorfer mit den besten Teams mithalten können.

Gegen den starken Tabellenleader FC Littau erwischten die Schattdorfer vor zwei Wochen den besseren Start. Nach 10 Minuten konnte das Heimteam von einem Abstimmungsfehler der Luzerner profitieren und zum 1:0 einschiessen. Nach gut einer Viertelstunde egalisierten die Littauer den Spielstand. Bei einem Eckball wurde zuwenig konsequent gedeckt und der Gegner konnte zum 1:1 einköpfeln. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer ein Spiel auf hohem Niveau, bei dem Littau leichte spielerische Vorteile hatte, Schattdorf jedoch mehr Chancen verzeichnete. Die zweite Hälfte büsste nichts an Attraktivität ein und es blieb spannend. 10 Minuten vor Schluss stellte Littau den 2:1 Sieg sicher, indem Ihnen nach einem schnell vorgetragenen Angriff und einem genialen Pass in die Tiefe der Siegtreffer gelang.

Gegen einen erneut starken Gegner aus der vorderen Tabellenhälfte mussten die Schattdorfer am darauffolgenden Mittwoch auswärts antreten. Eine 0:1 Führung konnte bis zur Pause herausgespielt werden, ehe Sins/Dietwil im 2. Abschnitt der 1:1 Ausgleich gelang.

Dank einer Top Teamleistung wurden die Schattdorfer mit einem Punkt belohnt.

Am vergangenen Samstag, 30. September standen die Schattdorfer in Stans der Spielgemeinschaft Stans/Buochs gegenüber. Schon bald stellte sich heraus dass dieses Team die bisher beste Mannschaft ist auf welche die Schattdorfer in dieser Herbstrunde getroffen sind.

Gegen die wirbligen, schnellen und technisch starken Nidwaldner hatte Schattdorf zu Beginn ziemlich Mühe. Vorerst mit viel Glück noch dem Rückstand entgangen, ein Lattenschuss verhinderte die Führung des Heimteams, war das 1:0 für den Gegner in der 18. Minute Tatsache. Das Team von Trainertrio Müller, Gisler, Moser konnte Ihr Potential diesmal nicht abrufen. Zur Pause stand es vorentscheidend 3:0 für die Spielgemeinschaft Buochs/Stans. Die Jungs in rot/schwarz gaben nicht auf, kämpften sehr gut, waren aber oft einen Schritt zu spät und mussten den Nidwaldnern mehr Ballbesitz zugestehen. In der zweiten Halbzeit spielte Schattdorf besser als im ersten Abschnitt und kam auch vermehrt gefährlich vor das gegnerische Tor. Das stärkere Team blieb aber Stans/Buochs, welches trotz einiger Möglichkeiten das Skore nur noch auf 4:0 erhöhen konnte.

Nochmals Nervenkitzel

Gegen den FC Zug 94 standen sich am vergangenen Mittwoch zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Gegen die Zuger, welche vor dem Spiel zwei Punkte mehr auf dem Konto hatten, hinterliessen die Schattdorfer von Anfang an einen sehr motivierten Eindruck. Nach erfolgreichem Überstehen der Startviertelstunde gingen die Schattdorfer kurz danach mit einem Kopfball in Führung. Die Zuger Jungs trafen anschliessend nur den Pfosten, profitierten aber kurz später von einer ungeahndeten Offsideposition welche zum 1:1 Ausgleich führte. Ein offener Schlagabtausch folgte. Bis zur Pause gelang den Zugern noch ein Treffer, ehe Schattdorf nach wenigen Zeigerumdrehungen im zweiten Abschnitt der Ausgleich gelang. Ein grober Schitzer des Gegners wurde kaltblütig ausgenutzt. Gegen die technisch starken Zuger bot Schattdorf eine sehr solidarische Mannschaftsleistung und zeigten Moral. Denn die Zuger schlossen gut 10 Minuten vor Schluss einen herrvorragenden Angriff mit einem satten Schuss unter die Latte ab. Zwei Minuten vor Abpfiff folgte der mehr als Verdiente Ausgleich zum 3:3.

Mit dem Unentschieden können beide Mannschaften zufrieden sein und beide Teams hätten nach solch einem Spiel mehr als ein Punkt verdient. Jetzt geht es nach dieser intensiven Matchkadenz vorerst in die wohlverdienten Herbstferien. Das nächste Spiel findet am 21. Oktober, 13:00 auf dem heimischen Grünen Wald gegen den FC Ebikon statt.

Am 1. Oktober spielten die Schattdorfer Fa-Junioren am Turnier in Aegeri der 1. Stärkeklasse. Gegen die Temas Aegeri Fa und Fb sowie Cham Fa setzten sich die Urner jeweils auf dem kleinen sowie grossen Spielfeld durch. Gegen das Team Rotkreuz Fa vermochten die Urner auf dem kleinen Feld weiter zu glänzen und besiegten auch die Zuger am Schluss klar. Im Spiel über das grosse Feld, gegen den gleichen Gegner, geriet man rasch 0:3 in Rückstand. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 vermochte Rotkreuz zu reagieren und ging wieder mit drei Toren Differenz 1:4 in Führung. Mit der ersten Niederlage vor Augen, kämpften die Urner um jeden Ball und versuchten alles um weitere Tore zu erzielen. Genau das gelang dann mit einem platzierten Schuss zum 2:4 und einem sehenswerten Kopfballtor nach einem Eckball zum 3:4.

Nun war Feuer im Spiel und Rotkreuz wehrte sich mit allen Mitteln gegen den Ausgleich. Schattdorf mobilisierte die letzten Kräfte und stürmte nochmals nach vorne. So gelang den Urnern tatsächlich noch der vielumjubelte Ausgleich nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff. Die Freude über den Ausgleich überwog klar der Tatsache, dass man zum ersten mal in dieser Saison, nicht als Sieger vom Platz ging.

Die Jungs zeigten über das ganze Turner eine tolle Leistung mit viel Einsatz und zeigten erneut ihre spielerischen Fähigkeiten. Am 15. Oktober findet dann das letzte Turnier der Vorrunde in Rotkreuz statt.

Am Freitagabend um 20:15 Uhr trifft die erste Mannschaft des FC Schattdorf auf den viertplatzierten FC Hergiswil zur 9. Runde der Saison. Das Spiel findet auf dem Grünen Wald in Schattdorf statt.

Den Schwung mitnehmen

Nach dem Fehlstart von Rot-Schwarz waren die letzten Spiele von hart erkämpftem Erfolg gekrönt. Sempach wurde mit 2:0, Willisau im Cup mit 2:1 und der damalige Leader Horw mit 0:1 geschlagen. «Es geht aufwärts.» erzählt Jungspund David Baumann. Baumann spielt seine erste Saison in der ersten Mannschaft und ist Zeichen für die gute Arbeit der Juniorenabteilung. «Die letzten Wochen waren intensiv, jedes Spiel mussten wir bis zum Schluss um die Punkte kämpfen und vollen Einsatz zeigen. Sie hat aber auch gezeigt, was wir als Mannschaft gemeinsam auf die Beine stellen können. Ausserdem geben die Siege natürlich Selbstvertrauen für die kommenden Spiele.»

Die Nidwaldner spielen vorne mit

Dass Hergiswil eine ernstzunehmende Grösse in der Liga sein wird, war anzunehmen. So hat der FCH sich auf dem vierten Platz mit 16 Punkten aus 8 Spielen eingereiht. Baumann ergänzt mit einem schelmischen Lächeln: «Die besserklassierten Teams liegen uns, siehe Willisau und Horw.» Zum Spiel meint Baumann: «Wenn wir die Form aus den letzten Spielen mitnehmen können, bin ich sicher, dass wir zuhause weiterhin ungeschlagen bleiben werden.»

Im achten Meisterschaftsspiel der Urner bezwang Rot-Schwarz Tabellenführer FC Horw mit 0:1 und schliesst so mehr zum Mittelfeld der Tabelle auf. Ein Fussball-Spiel, der Natur in Südafrika ähnelnd.

Sie fragen sich bestimmt, was das Innerschweizer Duell Horw vs. Schattdorf mit der Natur in Südafrika zu tun hat. Die selbst ernannten Horwer Haie standen bis am Samstag eindeutig an der Spitze der Nahrungskette, so wie es auch die Weissen Haie im Meer um Südafrika tun. Doch ein neues Raubtier macht Jagd im Haifischbecken, Orkas, auch Schwertwale genannt, lauern unterhalb der Haie und schlagen blitzschnell zum Todesstoss gegen die Raubfische zu. Ähnlich taten dies die «Schattdorfer Schwertwale» gegen die «Horwer Haie».

Abwarten und eiskalt zuschlagen

Dies war das Motto der Schattdorfer. Die Horwer patrouillierten selbstbewusst das Seefeld und hatten über grössere Teile des Spieles die Kontrolle. Die Urner warteten in Lauerstellung, um reaktionsschnell in die Offensive umzuschalten. So tat dies zum Beispiel Noel Gisler in der 13. Minute. Gisler legte zurück auf Kevin Gamma, wessen Schuss aber geblockt werden konnte. Die Urner standen tief und verschoben sich als Einheit, sodass kaum Räume für die Luzerner entstanden. Offensiv versuchten die Urner sich mit schnellen Bällen in die Tiefe, welche in der ersten Halbzeit aber oftmals vom gut agierenden Torhüter Minder abgefangen werden konnten. Horw agierte hauptsächlich über die rechte Seite, zu zwingenden Abschlüssen kamen die Tabellenleader aber nicht.

Heinzer köpft die Schwertwale zum Sieg

In der 50. Minute kam Innenverteidiger Franco Heinzer nach einer tollen Flanke von Andri Baumann völlig frei zum Kopfball und versenkte den Ball in die Maschen. Nur ca. 10 Minuten später hatte Ramon Scheiber gar das 0:2 auf dem Fuss. Nach einer guten Balleroberung von Rot-Schwarz konnte Scheiber allein auf Torhüter Minder zu rennen, er setzte den Ball aber um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Schattdorf agierte nun noch defensiver und zog sich in die eigene Hälfte zurück. Durch diese Kompaktheit hatten die Luzerner kaum Platz. Trotzdem gingen die Horwer Haie nochmals auf die Jagd und kamen zu zwei Abschlüssen aus guter Position. Nach einem Eckball setze ein Hai seinen Kopfball nebens Tor, in der 76. Minute scheiterte ein Stürmer der Luzerner aus spitzem Winkel am Torhüter Mahrow. Schattdorf agierte weiterhin sehr kompakt und konnte so das Spiel souverän herunterspielen.

Am kommenden Samstag, 30. September 2023 trifft der FC Schattdorf auf Leader Horw. Das Spiel wird um 17:00 Uhr auf dem Seefeld in Horw angepfiffen.

Vom Jäger zum Gejagten und umgekehrt

Der FC Horw hat einen sensationellen Saisonstart hingelegt. Mit dem Punktemaximum von 21 Punkten aus 7 Spielen und einem Torverhältnis von 22:3 kann man von einem Lauf der Luzerner sprechen. Der letztjährige Meister FC Schattdorf kennt die Situation, in welcher sich die Horwer befinden gut. Die ganze Liga «jagt» einen. In dieser Saison hat sich aber das Blatt gewendet, die Urner wurden vom Gejagten zum Jäger. Die Urner sind dringend auf Punkte angewiesen, denn mit 7 Punkten aus 7 Spielen läuft es noch nicht rund bei Rot-Schwarz.

Der Schwung der letzten Woche

Routinier Robin Mahrow berichtet zum kommenden Spiel: «Wir haben letzten Samstag gegen Sempach und auch am Dienstag im Cup uns und unseren Gegnern gezeigt, dass wir eine Mannschaft mit Potential sind. Wir sind nun endlich in der Meisterschaft angekommen und wollen am Samstag die nächsten drei Punkte mit nach Hause nehmen. Mit Horw wartet sicherlich ein guter Gegner, doch bin ich sehr zuversichtlich, dass wir dem Leader das Leben schwer machen können.»

Der Sprung der Urner ins Becken der selbsternannten Horwer Haie verspricht ein spannendes Spiel und das Fanionteam der Schattdorfer freut sich auf zahlreiche Unterstützung.

DieSchattdorferFa-Junioren waren am Samstag, 23. Oktober zu Gast beim F-Turnier in Schwyz.
Beim ersten Anblick des sehr holprigen und tiefen Rasenplatzes konnte man einige Fragezeichen von denGesichtern derJunioren ablesen.
Als das Turnier der 1. Stärkeklasse begann und der Ball rollte, war jedoch alles vergessen. Die Jungs bekamen so richtig Spass am Fussball und jeder weitere Dreckfleck wurde mit einem Lachen aufgenommen.
Gegen die Teams Schwyz FaIbachFa, Goldau Fa und Fb liessen die Schattdorfer nichts anbrennen und zeigten einmal mehr, dass gegen die Urner zur Zeiteinfach kein Kraut gewachsen ist.
Durch schönes Zusammenspiel und grossem kämpferischem Einsatz bleibendie Schattdorfer, in der laufenden Saison,weiterhin ungeschlagen. Dies nun schon seit insgesamt sechs Turnieren.
Am Sonntag, 1. Oktober reisen die Fa-Junioren an dasnächste Turnier nach Aegeri.

Die SchattdorferCb-Junioren versuchten letztes Wochenende an den guten Leistungenvom vorherigen Meisterschaftsspiel anzuknüpfen.

Angetrieben vom Trainer-Trio und dem Ehrgeiz der Spieler, ging es nach dem Anpfiff beim Heimteam richtig los. Sie versuchten,das im Training erlernte umzusetzen und dem Gegner keine Chance zu lassen. Die Gäste aus Schwyz hatten jedoch etwas dagegen. So kam es, dass es auf beiden Seiten immer wieder gefährlich wurde vor dem Tor.In der 6. Minute war es aber der Torwart des SC Schwyz, welcher als erstes den Ball aus dem Netz holen musste.Angetrieben vom Rückstand schaltete der SC Schwyz einen Gang höher und konnte in der 24. Minute einen schlecht abgewehrten Ball der Schattdorfer Verteidiger zum 1:1 Ausgleich verwandeln.Beide Teams suchtenanschliessend verbissen den Führungstreffer, welcher dann eine Minute vor der Pause zu Gunsten vom Gastgeber geschrieben werden konnte. 

Trotz der guten Leistung, schlichen sich auch in der zweiten Hälfte zu viele Eigenfehler in das Spiel des Heimteams ein.Dies führte dazu, dassvier Minuten nach Wiederanpfiff den Schwyzern der erneute Ausgleich gelungen ist.Wie schon bei der Torfolge zuvor legte der FC Schattdorf anschliessend erneut vor und der SC Schwyz zog wieder nach.Acht Minuten vor Schluss gelang den Rotschwarzen endlichdas erlösende 4:3 und dieses Mal unternahm man alles,damit es bei diesem Vorsprung blieb.Das Vorhaben gelang und die Urner konnten den zweiten Sieg im vierten Spiel feiern.

Am nächsten Samstag geht es nach Altdorf mit dem Bestreben die Siegesserie fortzusetzen und das Derby für sich zu entscheiden.

Vergangenes Wochenende luden die SchattdorferEc- und Ed-Junioren zum Heimturnier auf dem Sportplatz Grüner Wald. Beide Teams blieben ungeschlagen. Dies Obwohl auch die um ein Jahr älteren (am Jahrgang gemessen) Eb-Junioren teilnahmen.

Gegen Buochs spielten beide Unentschieden. Auch das Direktduell der Vereinskollegen endete mit einem Remis.

Die Spiele gegenSchattdorfEb gewannEc mit 4:1 und Ed gewann mit 5:1. Nach dem Turnier wurde noch gefeiert in der Kabine.

Vergangenes Wochenende waren die Schattdorfer Dc-Junioren in Cham zu Gast und spielten gegen deren Df-Junioren. Es war einintensives und schnelles Spielmit gutem Kombinationsfussball auf beiden Seiten.

Im ersten Drittel waren die Chamer konsequenter in ihren Aktionen und die Schattdorferwollten zu vielDie Urner waren zeitweise zu überhastet und  gingen zu schnell in die Zweikämpfe, womit sie ins offene Messer liefenDies führte dazu, dass die Heimmannschaft die Gäste eins ums andere Mal ausspielte. Nur dank grossem Einsatz aller konnten die Chamer die Aktionennicht zu Ende spielen. Erst in der 15. Spielminute schlüpfte einer durch und konnte aus kurzer Distanz das 1:0 erzielen. Dies war auch gleichzeitig das Pausenresultat

Im 2. Drittel spielten die Urner wieder ruhiger und kamen durch schönen Kombinationsfussball zu guten Tormöglichkeiten. Auch in der Defensive funktionierte es besser und sie konnten mit gutem Tackling das Kombinationsspiel der Chamerunterbinden. Die Gäste konnten dahetin der Mitte des Drittels zweimal eine Aktion erfolgreich abschliessen und aus einem 1:0 Rückstand, eine 1:2 Führung erarbeiten. Cham liess jedoch nicht locker und konnte kurz vor Drittelsende noch den Ausgleichtreffer zum 2:2 erzielen.

Deshalb letzte Drittel entschied daher über Sieg oder Niederlage. Bereits kurz nach Anpfiff gelang Schattdorfder erneute Führungstreffer zum 2:3 und kurz darauf einen weiteren Treffer zum 2Tore Vorsprung. Mit dem wollte sich Cham aber nicht abfinden und warf nochmals alles nach vorne. 3 Minuten vor Schluss erzielten sieden 3:4 Anschlusstreffer. Mit dem Einsatz aller gelang es den Urnern den Sieg über die Runden zu bringen.

Ein hart erkämpfter und verdienter Sieg war schlussendlich der Lohn für den tollen Einsatz.

Im siebten Meisterschaftsspiel des FC Schattdorf kam der FC Sempach aus Luzern nach Schattdorf. Die Einheimischen zeigten sich von ihrer besten Seite und konnten endlich mal wieder drei Punkte einheimsen. Für die Gegner aus Sempach gab es gegen die Fanionen nichts zu holen.

Abtasten bis Vollgas

Im Vergleich zu den zwei anderen Heimspielen startete das Spiel eher kontrolliert und abtastend. Bis zur 25. Minute waren sogar die Gäste mehr im Ballbesitz und kamen mit einem Lattentreffer zur besten Chance. In der 31. Minute erkämpfte sich Robin Mahrow den Ball, flankte auf Patrik Stampfli und dieser legte herrlich auf Pirmin Baumann ab. Der Neuzugang aus Erstfeld liess sich nicht zweimal bitten und schoss zur 1:0 Führung ein. Bis zur Pause powerten die Einheimischen weiter und kamen zu mehreren Hochkarätern. Doch entweder scheiterte man am eigenen Unvermögen oder man stand im Abseits. Darum blieb es bis zur Pause bei der knappen, aber nicht unverdienten Führung.

Sack zu gemacht

In der zweiten Hälfte kontrollierte Sempach zu Beginn wie in Halbzeit eins den Ball. Zündende Ideen kamen von den Gästen jedoch kaum. Der Urner FCS konnte immer wieder nach Balleroberungen Nadelstiche setzen und kam dem 2:0 immer näher. Als in der 60. Minute eine Flanke ünglücklich mit der Hand abgewehrt wurde, konnte Captain Patrik Stampfli den Penalty zum verdienten 2:0 verwerten. Im Anschluss kam von den Gästen nicht mehr viel und die Urner spielten die Führung souverän herunter. Sie standen dem 3:0 näher als der FC Sempach am Anschlusstreffer.

Revanche gegen den FC Wilisau

Nach sieben Partien steht man nun mit sieben Punkten im hinteren Drittel der Tabelle. Dies ist weiterhin unter den Ansprüchen der Truppe von Enz/Infanger/Zberg. Doch im dritten Heimspiel holte man den zweiten Sieg und hat somit zuhause noch nie verloren. Dies zeigt immerhin, dass die Schattdorfer auch nach einem verkorksten Start zuhause weiterhin eine starke Mannschaft bleiben. Dies lässt Mut für den weiteren Saisonverlauf und vor allem auch für die Revanche gegen den FC Wilisau aufkommen. Da unter der Woche das Cupspiel gegen ebendiese ansteht, hofft der FCS diesmal bereits an einem Dienstagabend um 20.00 Uhr auf zahlreich erscheinende Fans. Hopp Schattdorf!

Die Schattdorfer Fa-Junioren schnupperten am Samstag 16. September zum ersten mal E-Juniorenluft. Aufgrund eines spielfreien Wochenendes, durften sich die FCS Fa-Junioren für einmal mit den älteren E-Junioren messen.

Gegen die Teams von Erstfeld, Brunnen und Horw ging es im bekannten «play more football» Modus auf der Erstfelder Pfaffenmatt zur Sache. Neu war für die Jungs, dass über das grosse Feld mit 6 gegen 6 und nicht wie bei den F-Junioren, mit 4 gegen 4 gespielt wird. Dazu kam auch noch, dass die E-Junioren auf einem grösseres Feld spielten. Die rot-schwarzen waren davon aber kaum beeindruckt und zeigten gegen die körperlich Überlegenen und älteren Gegner eine tolle Leistung. In den Spielen auf dem kleinen Feld mit 3 gegen 3 war kein Altersunterschied auszumachen. Die Jungs spielten sehr gut zusammen und konnten den Ball oft in ihren Reihen halten. Auf dem grossen Feld, wo 6 gegen 6 gespielt wurde, hielten die Schattdorfer mit tollem Teamgeist und unermüdlichem Einsatz mehr als nur dagegen. Sämtliche Spiele, sogar nach 0-3 Rückstand, konnten die Schattdorfer für sich entscheiden.

Die Jungs zeigten bei diesem Turnier, dass sie auch gegen E-Junioren bestehen können und es war für alle eine tolle Erfahrung. Nächstes Wochenende geht es dann am Turnier in Schwyz wieder gegen F-Junioren weiter.

Die Ec- und Ed-Junioren des FC Schattdorf waren vergangenes Wochenenden beim Auswärtsturnier in Giswil zu Gast. Beide Urner Mannschaften konnten ihre Partien gegen Stans klar für sich entscheiden. Auch das Spiel gegen das Heimteam hatte das selbe Resultat für beide Schattdorfer Teams. Obwohl sie gegen Giswil in Führung gingen, mussten beide am Ende der Partie als Verlierer vom Platz treten. Das Direktduell der Vereinskollegen gewann Schattdorf Ec mit 2:1. Die strahlenden Gesichter zeigten, dass das Turnier auf jeden Fall ein Erfolg war.

Betreut werden die Ec- und Ed-Junioren von René Gnos, Louis Arnold, Ueli Arnold und Ramanan Ananthavettivelu.

Am Samstag, 23. September 2023, findet das nächste Heimspiel des FC Schattdorf statt. Das Spiel gegen den FC Sempach wird um 18:00 Uhr auf dem Grünen Wald angepfiffen.

Magere Ausbeute – doch der heimische Rasen bleibt ein Hoffnungsschimmer

Das Punktekonto der Schattdorfer weist nach 6 Spielen weiterhin gerade mal 4 Punkte auf. Die Urner konnten auf dem Platz noch nicht wirklich überzeugen, ihr Spiel war geprägt von unnötigen Eigenfehlern und Gegentoren. Youngster Henry Kempf führt aus: «Wir fliegen immer noch deutlich unter unseren Erwartungen. Es braucht zuhause auf unserem heiligen Rasen eine deutliche Leistungssteigerung. Wir müssen wieder als Team, als Einheit, agieren und nicht nur als 11 Leute, die zufälligerweise am Samstag-Abend nichts Besseres zu tun haben. Wir setzen im Training alles daran, unsere Leistung zu verbessern und endlich wieder Punkte zu sammeln. Das Stadion Grüner Wald, mit unseren einmaligen und aussergewöhnlichen Fans im Rücken, wollen wir wieder zur Arena aufbauen. Eine Arena, in die kein Gegner gerne kommt, weil sie wissen, dass hier EIN Team auf sie wartet. Ein Team, dass alles darangibt, den Gegnern das Leben auf dem Platz schwer zu machen. Ein Team das immer alles rausholt. Der Grüne Wald soll erneut ein Ort werden, an welchem es für unsere Gegner einfach nichts zu holen gibt.»

Die Schattdorfer Dc-Junioren gastierten vergangenes Wochenende im Kanton Schwyz und spielten dort gegen die Juniorinnen des FC Küssnacht.  Die Gegnerinnen waren teilweise  einen ganzen Kopf grösser, die Urner liessen sich dadurch jedoch nicht beirren. Sie spielten konzentriert ihr eigenes Spiel. Zwei wunderschön vorgetragene Angriffe über mehrere Stationen in der  Mitte des ersten Drittels, brachten Schattdorf mit 2:0 in Führung. Den Gegnerinnen wurden keine nennenswerte Tormöglichkeiten zugestanden.

Dasselbe Bild im Mitteldrittel. Den Gegner stets im Griff, ergaben sich auch in diesem Drittel keine Torchancen für die Gegnerinnen. Dies war vor allem dem unermüdlichen Einsatz aller Spieler auf dem Feld zu verdanken. Durch zwei Einzelleistung konnten die Urner auch im zweiten Drittel doppelt Treffen und gingen mit 4:0 in die Pause.
Das letzte Drittel blieb Torlos. Eine Torchance der Gegnerinnen wurden durch den Torhüter und ein Feldspieler, der den Ball mirakulös auf der Torlinie rettete, noch vereitelt. So blieb es bis zum Schluss beim 4:0.

Im sechsten Meisterschaftsspiel des FC Schattdorf musste die Truppe von Zberg/Enz/Infanger gegen die abgestiegenen Ibächler ran. Die neu zusammengesetzte Mannschaft aus dem Kanton Schwyz meldete mit dem 5:1 Sieg bereits erste Aufstiegsambitionen an.

Starker Start der Gäste

Auch dieses Spiel ähnelte stark den vorherigen. Der FC Schattdorf startete sehr stark und hätte nach zwanzig Minuten bereits mit 3:0 führen können. Da Robin Mahrow aus seiner Dreifach-Chance nur einen Treffer erzielen konnte, stand es bis zur fünfzwanzigsten Minute nur 0:1 für die Gäste. Ab dieser Minute aber drehte das Spiel. Ibach fand innert kurzer Zeit den Weg zweimal ins Tor der angereisten Gäste und drehte somit ein Spiel entgegen dem Spielverlauf. Dies zeugt auch von der offensiven Qualität der Schwzyer! Bis zur Pause kam von beiden Mannschaften nicht mehr viel, wobei der FC Ibach immer mehr Spielanteile übernahm, und den Ball kontrolliert auf dem ungewohnt holprigen Gerbihof hin und her passte.

Sinnbildliche zweite Hälfte

Die zweite Hälfte startete mit einer doppelten Grosschance durch den FC Ibach. Einzig Yannick Arnolds starke Parade und der Pfosten retteten für den FC Schattdorf. Durch zwei schnelle Treffer stand es nach sechzig Minuten bereits 4:1 und die Messe war gelesen. Bis zum Ende blieben die Spielverhältnisse gleich wie in der ersten Hälfte. Ibach kontrollierte den Ball und das Spiel, der FC Schattdorf versuchte nach besten Kräften das hohe Niveau der Schwyzer zu halten. Dies ging oft gut, jedoch brachten sie den Ball nicht mehr im Tor der Ibächler unter und somit kam auch kein Aufbäumen mehr zustande. Es wurde auf beiden Seiten gerannt und geackert, jedoch für den FCS erfolglos. Das Spiel endete dann mit dem Schlusspfiff des hervorragend agierenden Schiedsrichtertrio und der FCI durfte sich verdient über weitere drei Punkte freuen.

Nicht alles falsch gemacht!

Erneut verliert man ein Spiel. Erneut kassiert man viele Tore. Erneut ist man frustriert. Doch trotzdem ist nicht alles falsch gelaufen. Der FCS konnte über lange Zeit gegen einen sehr guten Gegner mitspielen und am Anfang sogar dominieren. Über neunzig Minuten reicht es aber gegen eine solche Mannschaft noch nicht, aber solche Mannschaften wieder FC Ibach gibt es auch nicht viele in der aktuellen 2. Liga. Dies lässt für die nächsten Partien trotz des hohen Resultats Mut aufkommen. Ausserdem ist der nächste Match wieder ein Heimspiel und dort gelten für das Fanionenteam der Schattdorf ja bekanntlich etwas andere Regeln.

Die FCS Fa-Junioren bestritten ein erfolgreiches Heimturnier der 1. Stärkeklasse am Sonntag 10.09.2023 in Schattdorf.
Die FCS Boys wurden bei diesem Turnier, nicht nur wegen dem heissen Wetter, zum ersten mal in dieser Saison gefordert. Zu Beginn des Turniers waren die Schattdorfer von der starken Gegenwehr etwas überrascht und brauchten einige Minuten, bis sie im Spiel waren. Das Heimteam fand dann aber den Tritt immer besser und vermochte wieder über das ganze Turnier zu glänzen.

Gegen die Teams von Altdorf Fa, Steinhausen Fa, Aegeri Fa und Fb fanden spannende und umkämpfte Spiele statt. Das Highlight war das Spiel zum Abschluss über das grosse Feld gegen den FC Altdorf Fa. Zur grossen Freude der rot-schwarzen, vermochte man dieses Spiel nach zwischenzeitlichem Rückstand zu drehen und so am Ende für sich zu entscheiden.

Nächste Woche geht es dann für die Fa-Junioren nach Erstfeld, wo sie am nächsten Turnier an den Start gehen.